Tanzverbot und sonst keine Probleme

Nicht, dass ich den gottlosen Kirchen das Wort reden möchte, aber wer sich heute wieder am lautesten über das #Tanzverbot, dieser schrecklichen Unterdrückung und mittelalterlichen Bevormundung beklagt, hat gestern wahrscheinlich noch gemeinsam mit dem Gemeindepfarrer gegen rechts demonstriert.

Den freien Tag, selbstverständlich als Urlaubsbrücke nutzbar, wollen sie haben, arbeiten und sie von vorne bis hinten bedienen, sollen sie aber die anderen, damit ihr Vergnügen auf keinen Fall geschmälert wird. Die Thekenbedienung, die Kellner, Bus- und Taxifahrer und nach der Party dann die Ärzte und Krankenschwestern in der Notaufnahme, wo Platzwunden, Alkoholvergiftungen und im Darkroom überbeanspruchte Rosetten behandelt werden.

Was haben die, die sich einmal im Jahr keine bunten Federn in den Arsch stecken und im Kreis hüpfen dürfen, was sie dann “Tanz” nennen und in etwa so ästhetisch anmutet, wie eine Darmspiegelung bei einer Seekuh, während der “Pandemie” gemacht? Waren sie da auch gegen Kontaktverbote, Maskenpflicht, Konzertabsagen oder haben sie gegen “Coronaleugnerin” Nena protestiert?

Ob Vater Staat oder Mutter Kirche etwas verbieten, je größer das Geschrei, desto zufriedener die Obrigkeit. Der infantile Widerstand ist der beste Indikator für erfolgreiches Untertanentum. Freie Menschen betteln nicht um einen Rechtsstaat und fromme Menschen nicht um eine gottesfürchtige Kirche. In diesem Sinne, frohe Ostern, liebe Leser!



Teilen Sie diesen Beitrag

Wende 2024 jetzt bei Telegram beitreten und mitreden:

12 Kommentare

  1. Wenn Sie von “gottlosen Kirchen” sprechen, sind Sie offenbar gottgläubig, sonst ergäbe die Bemerkung keinen Sinn.
    Ich bin auch gegen die penetrante Zditgeistigkeit der Kirchen, aber Sie schütten das Kind mit dem Wasser aus. Wie wollen Sie Gott finden, wenn nicht über eine Religionsgemeinschaft. Selbst? Ja, natürlich, aber so, wie Sie zur Aufrechterhaltung Ihrer Gesundheit vielleicht einen Arzt oder zur Durchsetzung Ihres Rechtes vielleicht einen Anwalt benötigen, so brauchen Sie vielleicht auch hier einen Fachmann (wie bei den Ärzten oder Anwälten können Sie auch hier auf eine Niete stoßen, die mehr schadet als nützt). Sonst sind wir im schrankenlosen New-Age-Subjektivismus, der eigentlich eine unbewußte Selbstparodie ist.

    1. Braucht es eines “Fachmanns”, um Gott zu finden bzw. Kontakt zu ihm herzustellen ?
      Welche “Qualifikationen” würden sie diesem “Fachmann” denn – mindestens – zuordnen wollen und wie gelangen sie zu der Annahme, dass ausgerechnet Religiongsgemeinschaften die richtigen Ratgeber und Ansprechpartner dafür sein müssen ?

      1. der papst ist der stellvertreter eines leeren geschwätzes das sich seit jahrtausenden vermutlichanoch gut verkauft… nix für viel… das ist doch christlich..wenn man hohles und leeres vertickt….. und wenn dann noch männer in frauenkleidern umher irren ist doch alles gesagt was den verkleideten spass macht…

        2
        1
  2. In diesem mehr Unsinne als Sinne, einen erbaulichen Car-Freitag am 29. März Anno Semaphori MMXXIV und f(r)ohe Ostern auch vom Nero, lieber Wolfgang,
    und anbei 32 unverhüllt spannende Enthüllungsminuten:
    https://www.compact-online.de/rki-akten-ist-das-der-general-der-die-befehle-gab/
    Und Jesus Christus hat sich ans Kreuz nageln und ermorden lassen im vorauseilendem Gehorsam für den Herrn und der Hinwegnahme sämtlicher Sünden der ganzen Menschheit – auch der Sünden des Klabauterbach, der Nancy, der Annalena, des Robert, des Christian, des Olaf, des Frank-Walter, der kompletten Kakistokraten-Katastrophen-“Ampel”-Kollisions-Koalition im sodomitischen Syphiliten-Sumpf des wahrlich spätrömisch-dekadenten Gomorrha-Berlin und seiner schwarz-rot-grün-angestrichenen sowie “politisch-korrekt” versifften Bionade-Bourgeoisie, des Klaus Schwab mit seiner moralisch verkommenen WEF-Ansammlung an Schwabzionalsozialisten-Weltherrschaftsmilliardäre, des WHO-Eugenikermäzens Bill Gates mit seiner Spritzenzwangsneurose und seinem Insektenfraß-Kumpel, dem kranken Kannibalenkönig Karl dem III. aus dem Verräterherrscherhaus dero zu Sachsen-Coburg-Gotha …

    1. Lieber Nero,

      wenn Jesus geahnt hätte, dass eines Tages solch ekelhafte und bösartige Kreaturen wie die Genannten diesen Planeten bevölkern werden, dann hätte er sich das bestimmt noch einmal gut überlegt, mit dem vorauseilenden Gehorsam und der Vorwegnahme der Sünden für all diesen Abschaum.

      P.S. Ich glaube nicht, dass der Herr Generalarzt den Befehl ans RKI im “luftleeren Raum” gegeben hat. Es stellt sich deshalb die Frage nach dem weitergehenden Netzwerk, vor allem in Richtung Norden.

      FROHE OSTERN

  3. In aller Regel, ja. Sonst betet man wahrscheinlich einen (mental) selbstgeschaffenen Götzen an.

    Die Qualifikation ist nicht so sehr rational-wissenschaftlicher Art, sondern das, was man in der Religionswissenschaft eine (durchgemachte) Initiation nennt, das ist die Übertragung eines spirituellen Einflusses. Im Christentum sind das die Sakramente und der “Fachmann” ist hier ein geweihter Priester, der in der sakramentalen Sukzession seit den Aposteln steht.

    Ausgerechnet? Was sonst als Religionsgemeinschaften käme in Frage?

  4. wenigstens dürfen die knäblein alleine in die kirche… da ist der spass garantiert… gelle herr pfarr….

  5. Lieber Herr van de Rydt,

    ich wünsche Ihnen und ihrer Familie ein frohes und schönes Osterfest, ebenso natürlich der Redaktion, allen Autoren und Foristen.

  6. Laut ´FOCUS´ riefen die hessischen Jugendorganisationen von SPD, der grünen Partei und der FDP für Karfreitag zu einer Party in Frankfurt auf, um gegen das Tanzverbot des stillen Feiertages demonstrieren.

    Offensichtlich ist es für diese Kulturmarxisten nicht zumutbar, sich wenigstens auch nur diesen einen einzigen Tag im Jahr, zum Gedenken an Christus und seiner Kreuzigung in Stille und Besinnlichkeit zu üben.

    Perfide dabei ist, wie sich die selben antichristlichen Protagonisten parallel dazu darin ereifern, den derzeitigen Ramadan zu promoten, anstatt Solidarität bekundend wenigstens einfach mal das Mittagessen ausfallen zu lassen, wobei zu befürchten ist, dass diese woken Traumtänzer den Ramadan keine drei Tage aushielten, ohne jammernd, wehklagend und zähneklappernd vom Fleisch zu fallen. Was für ein Niedergang, frohe Ostern allerseits!

    1. Was will man ernsthaft anderes von diesem Abschaum erwarten ?
      Fast die ganze Gesellschaft ist von innen heraus komplett verfault. Daraus ergibt sich Derartiges.

  7. Ostern oder Not_Ostern ! Wie hiess nochmal der dumme Spruch von den 68ern ?
    No Easter this Year….They found the Body !

  8. Ramadan wird gefeiert, Karfreitag bekämpft – Gedanken zu einer woken Doppelmoral
    https://www.focus.de/politik/meinung/gastbeitrag-von-susanne-schroeter-karfreitag-wird-bekaempft-ramadan-gefeiert-gedanken-zu-einer-woken-doppelmoral_id_259808564.html

    “Im linksgrünen Milieu geht ein Ramadan-Hype um sich. Beim Karfreitag hingegen betonen Jusos und junge Grüne das Recht auf den Partyspaß, der ihnen genommen werde. Dahinter steckt ein tiefer Hass auf das Eigene und eine vollkommen unkritische Glorifizierung des Fremden.

    Die hessischen Jugendorganisationen von SPD, Grünen und FDP hatten für Karfreitag zu einer Party in Frankfurt aufgerufen. Sie wollten damit gegen das Tanzverbot des stillen Feiertages demonstrieren, an dem Christen des Leidens Christi und seiner Kreuzigung gedenken. In einem Land, in dem sich nur noch die Hälfte der Bevölkerung als christlich verstehe, sei das Verbot nicht mehr zeitgemäß, meinten ihre Vertreter.

    Bereits im Jahr 2007 hatte die Giordano-Bruno-Stiftung in München eine „Heidenspaß-Party“ mit „atheistischer Filmnacht“ veranstaltet. Die Durchführung wurde damals untersagt. Die Stiftung klagte in mehreren gerichtlichen Instanzen und schließlich erfolgreich vor dem Bundesverfassungsgericht.

    Während Tanzveranstaltungen das religiöse Leben von Christen nicht beeinträchtigten, so die Argumentation, sei dies bei einem Verbot durchaus der Fall. Beanstandet wurde zudem, dass es keine Ausnahmen für andere Weltanschauungsgemeinschaften gäbe.

    Grüne und SPD fördern Kritik an Kirchen, Kritik am Islamismus wird verurteilt

    Vor allem den Grünen war es ein Herzensanliegen, dass muslimischer Lehrerinnen mit Kopftuch unterrichten können. Ungeachtet der Tatsache übrigens, dass in Berliner Schulen ein massives Problem mit islamistischen Schülern und Eltern existiert und muslimische Schülerinnen, die kein Kopftuch tragen, einem konstanten religiösen Mobbing ausgesetzt sind.

    Grünen und SPD ist es auch zu verdanken, dass Kritik an Kirchen gefördert, Kritik am Islamismus, d. h. an der extremistischen Variante des Islam, als „antimuslimischer Rassismus“ verurteilt wird.

    Aufklärung gegenüber dem Islam gilt per se als rassistisch”

Kommentare sind geschlossen.