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Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aufnehmen

EU-EU-EU: Man kann die menschliche Seite der EU gar nicht genug preisen und Deutschland ist immer ganz vorn mit dabei, vermutlich weil wir so zivilisiert sind. Derzeit läuft eine ausgedehnte Kampagne, wie man anständige Russen (Kriegsdienstverweigerer und Deserteure), die Putin den Stinkefinger zeigen möchten, bei uns aufnehmen kann. Schutz für Russen in Deutschland? Grüne machen Faeser jetzt Druck … [Merkur]. Vornehmlich geht es um Menschen, die wenig Lust verspüren für Russland in der Ukraine möglicherweise ihr Leben zu lassen. Das ist ingesamt menschlich und verständlich.

Selbst bei uns in Deutschland steigt die Zahl der Kriegsdienstverweigerungen. Krieg in Ukraine • Anträge auf Verweigerung von Kriegsdienst in Deutschland nehmen zu … [Rundschau-Online]. Das mag der Tatsache geschuldet sein, dass die EU-Regierungen sehr konzentriert daran arbeiten die Kriegsgefahr innerhalb Europas massiv zu steigern. Eine trübe Aussicht, die selbst dem bundesdeutschen Kanonenfutter nicht ganz geheuer ist.

Schon wieder eine beträchtliche Gruppe vergessen

Wem ist bis hierher aufgefallen welche Gruppe bei der geführten Debatte zur Kriegsdienstverweigerung und Desertation sorgsam ausgespart wurde? Richtig! Von den vielen Ukrainern ist hier nicht ein Sterbenswörtchen. Hat das einen Grund? Ausreise von Ukrainern, während des Kriegsrechts … [Anwalt.de]. Dabei trifft es die Ukrainer nicht weniger hart, sofern sie an die Front müssen. Es gilt in der Ukraine sogar ein Ausreiseverbot für das gedungene Kanonenfutter im Alter zwischen 18 und 60 Jahren.

Warum wird dieser Gruppe nicht ebenfalls Hilfe in Aussicht gestellt? Wo ist der Unterschied zu den Russen? Naja, böswillig könnte man meinen, irgendwer muss ja den „werten Westen“ und seine Ziele in der Ukraine gegen Russland verteidigen. Da wäre es schlecht die Kampfkraft der Ukraine zu schwächen, also kann man diese Menschen offenbar vernachlässigen. Noch direkter gesagt, sie für den guten Zweck zu verheizen sollte hier nicht hinterfragt werden. Und deshalb wäre es ungeschickt sie hier in die Debatte einzubeziehen, da ja die Aufnahme von Russen der Schwächung Russlands dient, ein legitimes Ziel, und dabei möchte man möglichst menschlich erscheinen. Ist das nicht rührend?

Leider ergibt sich durch die unvollständige Betrachtung dieser Thematik und der betroffenen Menschen bei uns ein ziemlich schräges Bild, wenn man es denn wahrnehmen will. Doppelmoral ist ja nicht schlimm, nur wäre es gut diese offen zu dokumentieren, damit die Menschen in Deutschland und der EU ein umfassenderes Bild von den moralischen Fähigkeiten ihrer Vertreter bekommen. Und in diesem Zusammenhang haben sie die verweigernden und desertierenden Ukrainer schlicht vergessen. Dabei müssten wir sie doch gemäß unserer Moralvorstellung noch weit vor den Russen erretten. Ach ist das kompliziert.

Es gibt Ersatz für die vielen Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

Natürlich sind Söldner aus gut 55 Nationen dort vertreten. Ausländische Söldner kämpfen für die Ukraine … [Augsburger-Allgemeine]. Ein Mords-Spaß der sich aus Sicht dieser Haudegen dort abspielt. Um die muss man sich keine Sorgen machen. Die haben einen Abenteuerurlaub mit „Russen schießen“ gebucht. Das ist so ähnlich wie eine Safari und statt Wildgetier gibt es eben Russen vor die Flinte (die stehen auch nicht unter Naturschutz) und noch Kohle obendrauf, statt dafür zahlen zu müssen. Die Söldner wissen also sehr gut für welche Werte sie antreten.

Die Söldner sind auch ganz wichtig, denn wenn 100 Prozent der regulären Soldaten auf beiden Seiten verweigerten, wäre theoretisch Frieden. Mit den Söldnern kann das Morden erfolgreich fortgeführt werden, sodass der Ausbruch eine Weltfriedens nicht zu befürchten steht. Und genau deshalb sind Söldner so unverzichtbar.

Quelle: Qpress


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Kommentare

  1. Kaum zu glauben, dass es auch noch „anständige Russen“ geben soll. Wer hätte das gedacht ? Fliegt sie alle ein! WIR HABEN PLATZ.

    Wenn einem überdies am Frieden gelegen wäre, könnte der Wertewesten den Söldnern doch das doppelte Gehalt für den Fall der „Desertation“ bezahlen, um den lieben Frieden zu retten (so dieser denn erwünscht wäre).

    Das wäre allemal günstiger als all die Waffenlieferungen, Blankomilliardenzahlungen und Aufnahme der Afrokrainer zwecks Rundumvollversorgung.

    So könnten die Söldner sich dann eine echte „Safari“ in Mali leisten…und dort dann gegen die Bundeswehr anzutreten…geführt von der stolzen, Fotos knipsenden und durch den Wüstensand stöckelnden Häkel-Omi Lambrecht.

    Win Win….sozusagen

    1. Im übrigen geht den Ukrainern die Artilleriemunition aus, und die Arsenale des Werte-Westens sind – angeblich – leer.

      https://zuerst.de/2022/12/07/westliche-arsenale-leer-nachschub-nicht-in-sicht-den-ukrainern-geht-die-artilleriemunition-aus/

      Sollte das tatsächlich so zutreffen, dürfte der „heroische“ Kampf der Ukrainer, um die „westlichen Werte“ zu verteidigen, bald vorbei sein. Auch ohne Desertation von „guten und liebenswerten Russen“.

  2. Vielleicht sollte man darauf achten, das die russischen Deserteure ihre Waffen und Ausrüstung mitbringen. Dinge, die von unserer Bundeswehr soo
    dringend gebraucht werden. Mit Munition aller Art soll es bei Uns da ganz schlecht aussehen, Helme gibt es aber anscheinend ausreichend.

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