Spahn: Abgeordnete sollen ihre Patientenakten veröffentlichen, um Bürgern die Angst vor der Corona-App zu nehmen

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat überraschend einen neuen Vorschlag unterbreitet, um für mehr Akzeptanz bei den Bürgern für die geplante Corona-App zu sorgen. Viele Menschen hätten zu Recht Zweifel, ob die Daten nicht für andere Zwecke missbraucht werden könnten. Dazu will der Minister die Transparenzregeln ändern, wie sie bereits für Nebeneinkommen der Mandatsträger gelten.

Künftig sollen alle Abgeordneten sämtliche Artzbesuche, Krankenhausaufenthalte und Therapien an die Bundestagsverwaltung melden und Zugriff auf ihre Patientenakten gestatten. So könnten die Bürger jederzeit nachvollziehen, welcher Politiker welche Impfung bekommen habe und welche Medikamente er aktuell einnehmen würde. Spahn erhofft sich davon auch eine Normalisierung im Umgang mit zweifelhaften Methoden, wie zum Beispiel der viel diskutierten Homöopathie. „Manchem ehemaligen Waldorfschüler wird es sicher peinlich sein, vor aller Öffentlichkeit einzugestehen, dass er Quacksalbern mehr vertraut, als richtigen Medizinern und den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden, “ so Spahn gegenüber FrechePresseNet.

„Ich selbst beabsichtige, mich als Testkandidat für den neuen Corona-Impfstoff zur Verfügung zu stellen und werde alle Untersuchungsergebnisse öffentlich dokumentieren“, erklärte Spahn weiter. „Wenn wir Politiker mit gutem Beispiel vorangehen, dann werden wir den Kampf gegen die schreckliche Pandemie gewinnen.“