Tödliches Gewaltwochenende in Wien

In der österreichischen Hauptstadt hat gut jeder zweite einen Migrationshintergrund. Das freilich habe nichts mit der ausufernden Gewalt zu tun, wie der SPÖ-Bürgermeister immer wieder gerne betont, doch die Fakten sprechen für sich.

Symbolbild Messer
Symbolbild: Copyright: elliestark

Ein junger Mann (19) ist in der Nacht auf Montag in Wien-Penzing mit seiner Freundin von zwei Jugendlichen angepöbelt und danach mit dem Messer angegriffen worden, berichtet die Krone.

Und so beschreibt die Polizei den “Sachverhalt”: Ein 19-Jähriger und seine 20-jährige Freundin gingen in Richtung einer Bushaltestelle, als zwei mutmaßlich Jugendliche auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorbeigingen und sich plötzlich umdrehten um in die gleiche Richtung zu gehen. Dabei sollen die beiden Personen gepfiffen haben. Der 19-Jährige soll sie gefragt haben, warum sie pfeifen. Daraufhin sollen die beiden Tatverdächtigen den 19-Jährigen mit Schlägen und Tritten attackiert haben. Darüber hinaus soll einer der mutmaßlichen Täter, ein 15-jähriger syrischer Staatsangehöriger, das Opfer mit einem Messer in der Hand mit dem Umbringen bedroht haben.

Als ein Bus in die dortige Haltestelle einfuhr, ergriffen die Tatverdächtigen die Flucht. Der 19-Jährige und seine Freundin stiegen in den Bus, wo sie schließlich einen Einstich im Rücken des 19-Jährigen bemerkten. Der Mann wurde in weiterer Folge von Einsatzkräften der Wiener Berufsrettung notfallmedizinisch versorgt und in ein Spital gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der 15-Jährige festgenommen werden. Die mutmaßliche Tatwaffe hatte er bei sich. Das Messer wurde sichergestellt. Die Fahndung nach dem zweiten Tatverdächtigen ist im Gange.

Und weiter geht’s. Tags zuvor soll ein 34-jähriger iranischer Staatsbürger einen 38-jährigen Mann in einem Geschäftslokal mit einer Schusswaffe tödlich verletzt haben. Kurz nach der Tat konnte der mutmaßliche Täter in Wien-Simmering, Delsenbachgasse vorläufig festgenommen werden. Eine Schusswaffe konnte bei der Personendurchsuchung vorgefunden und sichergestellt werden. 
Am frühen Abend wurde auch die Lebensgefährtin (26, StA.: Iran) des Opfers über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien festgenommen, da nicht auszuschließen ist, dass sie im Zusammenhang mit der Tat stehen könnte. 
Hintergrund der Tat dürften laut derzeitigen Ermittlungen Streitigkeiten um Geld gewesen sein.
Sowohl der 34-Jährige als auch die 26-Jährige werden heute im Laufe des Tages erneut zu den Vorwürfen vernommen.Das Landeskriminalamt Wien hat führt die Ermittlungen, diese laufen auf Hochtouren.

Und am Samstag wurden Beamte des Stadtpolizeikommandos Brigittenau alarmiert, da ein 18-Jähriger von einer ihm unbekannten Person mit einem Messer bedroht worden sein soll. Weiters soll der Tatverdächtige seine Geldbörse gefordert haben. Der 18-Jährige schrie um Hilfe, woraufhin der Tatverdächtige mit einem weiteren Mann flüchtete.
Die beiden Flüchtigen (13, 18, beide StA.: Syrien) konnten am Praterstern angehalten und vorläufig festgenommen werden. 
Der 13-Jährige zeigte sich zu den Vorwürfen geständig und gab an, das Messer einem Bekannten gegeben zu haben. Die Tatwaffe konnte nicht vorgefunden werden. 
Der Unmündige wurde anschließend in ein Krisenzentrum gebracht und den Obsorgeberechtigten übergeben.
Der 18-Jährige dürfte laut derzeitigen Ermittlungen keinen Beitrag zum versuchten Raub geleistet haben, weshalb er über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt wurde.

Die FPÖ äußerte sich heute dazu: Nach dem Gewaltwochenende in Wien kam es in der Nacht von Sonntag auf Montag erneut zu einer Messerstecherei. Diesmal hat ein Syrer auf einen Passanten eingestochen, nachdem dieser ihn aufgefordert hatte, seiner Freundin nicht nachzupfeifen. „Die Gewaltspirale in Wien dreht sich offenbar immer schneller. Es ist höchste Zeit, dass ÖVP-Innenminister Karner handelt und für mehr Polizeipräsenz in Wien sorgt“, fordert der Wiener FPÖ-Chef, Stadtrat Dominik Nepp. 

Zugleich lässt der Freiheitliche auch SPÖ-Bürgermeister Ludwig nicht aus der Verantwortung: „Durch die undifferenzierte Willkommenspolitik der Wiener SPÖ, die Ludwig ad infinitum betreibt, wurde dem Zuzug illegaler, ausländischer Krimineller Tür und Tor geöffnet. Anstatt die Anreizpolitik in Wien endlich zu beenden und Druck auf die Bundesregierung auszuüben, diese Kriminellen umgehend wieder abzuschieben, denkt Ludwig über eine Aufweichung der Staatsbürgerschaftsvergabe nach. Diese inakzeptable Zuwanderungspolitik ist schuld daran, dass sich die Wiener nicht mehr angstfrei auf den Straßen bewegen können.“ Nepp fordert endlich ein Umdenken bei der SPÖ sowie einen Sicherheitsgipfel, um eine weitere Eskalation zu verhindern.


Mehr von Opposition 24

Mit einem kostenlosen Abonnement erhalten Sie alle Beiträge per Email



Kommentare

Eine Antwort zu „Tödliches Gewaltwochenende in Wien“

  1. Rumpelstilzchen

    Wenn der , wie könnte es anders sein – SPEZIALDEMOKRATISCH A-soziale – SPÖ-Bürgermeister von Wien meint, die expolidierende Gewalt habe nichts mit der Ausländerflutung zu tun, wieso läßt er selbst sich am hellichten beim Einkaufen am Markt dann von einer ganzen Kompanie Bodyguards schützen, wofür es sogar einschlägige Fotos im Internet gibt ?

    Was weiters auffällt: Dass angeblich erwachsene und gestandene Männer als Opfer offenbar nicht in der Lage sind, sich gegen praktisch minderjährige, teils sogar nicht einem in einem schuldfähigen Alter sich befindliche Täter effektiv zur Wehr zu setzen?