
Die obwaltende Infantilpolitik unter der Leitung eines Kleinbauern und Kinderbücher-Verfassers steht vor dem Aufschlag. Sie folgt einem Faschismus-verdächtigen Regierungsbarden, bringt „Kindergedanken an die Macht“, ruiniert aber uns selbst statt des angepeilten Herrn P. in Moskau. Wie naiv kann man sein, als politische Halmaspieler dem russischen Schachgroßmeister maßgeschneiderte Blockaden um die Ohren hauen zu wollen, die genau das weglassen, was wir brauchen und genau das blockieren, was sein Land benötigt – und auch noch anzunehmen, dass man auf Dauer die Regie behält und die Gegenseite aufs Wort pariert?
Die Politik möchte den Gegner nach den Regeln der Kunst zurechtlegen, um ihm anschließend passgerecht einen reinzuhauen
Derartige politische Albernheiten hat es in der vom Verfasser überblickten Historie auf Staatenebene noch nicht gegeben. Insofern trifft der Spruch von der „Zeitenwende“ den Sachverhalt. Erwartbar scheitert die US-affine Ampelpolitik schon an der ersten halbkaputten Gasturbine, die die Kanadier doch – bitte schön! – repariert herausgeben sollten, damit man sie im Ausnahmeverfahren nach Russland bringen könne. Selbstverständlich gebe man den Transport nur einmalig für die eigene Turbine frei, alle anderen sanktionierten Transporte von und nach Russland blieben blockiert. Grüße an Litauen und den russischen Korridor nach Königsberg!
Hat Oskar Lafontaine Recht mit seinem Statement: „Scholz ist Putins und auch Bidens Trottel“ ?
Der frühere SPD-Vorsitzende und Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine (hier und hier) könnte aussprechen, was die Mehrheit in Deutschland denkt und zum Beispiel Hunderte Leser im Forum eines „Welt“-Artikels (hier) fast einstimmig bestätigen: Diese Politik muss weg. Sie hat uns schon genug erschreckt und geschadet und lässt für die Zukunft nichts Gutes erhoffen.
Stattdessen muss aller Druck in Richtung Waffen- und Kriegsstopp in der Ukraine ausgeübt und eingesehen werden, dass man die zutiefst verfeindeten Volksgruppen kaum noch friedlich in einem Staat vereinigen kann. Erst recht nicht, wenn alles mit immer schwereren Waffen zerschossen ist. Im gleichen Zuge ist die Energielieferung aus Russland, einschließlich Nordstream II – unter Aufhebung der antirussischen Blockaden – wieder herzustellen. Fatale Sprücheklopferinnen von „Nie wieder Energie aus Russland“ und „Wir werden Russland ruinieren“ sollten nahtlos dort weitermachen, wo sie schon bisher hinpassen – als Herrn Blinkens Pressesprecherin, die „vom Völkerrecht kommt“ und daher das Recht des Stärkeren verinnerlicht hat.


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9 Kommentare zu „Schluss mit den Masochismus-Übungen: Macht Nordstream II auf!“