Politik will Inflation vorwegnehmen und gegen „zu niedrige Fleischpreise“ vorgehen

Die künstliche Aufregung über schlimme Zustände in der Fleischerzeugungsindustrie führt zu immer absurderen Lösungsvorschlägen aus der Politik.

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Das Land NRW will zu niedrige Preise für Fleisch unterbinden. Ursula Heinen-Esser, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin von NRW (CDU), sagte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag): „Wir müssen die gesamte Kette vom Stall bis zum Teller in den Blick nehmen.“ Der Preisdruck aus dem Lebensmittelhandel wirke sich auf die gesamte Kette aus, eben auch auf die Schlachtbetriebe. „Es gibt haarsträubende Sonderaktionen, bei denen Fleisch deutlich unter seinem Wert verkauft wird. Das müssen wir stoppen. Denn grundsätzlich ist der Verkauf unter Einstandspreis ja bereits untersagt.“ Deshalb arbeite die NRW-Landesregierung an einer Bundesratsinitiative, um die im Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb vorgesehen Ausnahmen deutlich zu erschweren, sagte die Ministerin.

Vollkommen überflüssig. Die Preise werden auch ohne weiteres Zutun der Politiker steigen. Bald kostet ein Schnitzel mehr als ein iPhone.