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Maaßen: Ich werde dämonisiert und ausgegrenzt

Osnabrück. Hans-Georg Maaßen erfährt im echten Leben nach seinen Worten weit weniger Widerspruch als in den Medien.

Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte der Bundestagskandidat der CDU, er werde auf der Straße inzwischen häufig erkannt. Aber: „Negative Begegnungen habe ich nicht. Das heißt, Leute, die mich nicht mögen, sind so höflich, dass sie es nicht zum Ausdruck bringen“, sagte der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Im Unterschied dazu schätze er, „90 Prozent der Medien-Berichterstattung über mich sind negativ“.

Mal wird er „Mephisto“ genannt, mal „Rechtsausleger“, oder ihm werden Verschwörungstheorien zugeschrieben. „Das Problem ist: Ich werde dämonisiert und ausgegrenzt. Da hilft auch kein Medienberater“, sagte Maaßen. Sein Rezept sei, schlicht nicht zu lesen, was über ihn geschrieben werde. Verstehen könne er hingegen, wenn es manchmal zu Missverständnissen führe, was er schreibe. „Vielleicht ist mir da auch meine Intellektualität im Wege. Es ist manchmal für mich schwierig, mich so zu äußern, dass die Leute mir folgen können“, sagte Maaßen.


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