Italien: 20 Jahre Haft für drei von Rackete eingeschleppte Folterknechte

Carola Rackete Screenshot Youtube

Sie heißen Mohamed Condè (22, Guinea), Hameda Ahmed (26, Ägypten) und Mahmoud Ashuia (24, Ägypten). Sie waren am 16. September 2019 in Messina festgenommen und wegen Folter, sexueller Gewalt, Bildung einer kriminellen Vereinigung, Menschenhandel und Mordes angeklagt worden. Eingeschleppt hatte sie die deutsche Kapitänin der Sea Watch, Carola Rackete. In deutschen Medien verschweigt man die Kehrseite der Asylromantik, italienische Tageszeitungen berichteten dagegen etwas ausführlicher darüber.

Rassegneitalia.info schreibt, dass die Schlepperei trotz der Corona-Pandemie unvermindert anhält. Innerhalb weniger Stunden seien am Freitag etliche Boote mit 185 Menschen an Bord in Lampedusa angekommen, heißt es bei ilgiornale.it. Rackete war letztes Jahr in Italien verhaftet worden, nachdem sie mit der Seawatch ein Schnellboot der Küstenwache gerammt haben sollte. Tage später wurde sie wieder freigelassen, ein italienisches Gericht erklärte die Festnahme für ungültig. Im Januar 2020 scheiterte die Staatsanwaltschaft mit ihrem Einspruch.

An Bord der Seawatch befanden sich auch „Reporter“ von „Panorama“, die für ihre „Reportage“ mit dem Medienpreis des DRK ausgezeichnet werden, schrieb DAS ERSTE noch am 26. Mai voller Stolz. Von Folterknechten, Islamisten und brutalen Frauenhändlern ist davon keine Rede.