Merkwürdig: Wo immer die USA hinkommen, knallt es. 

grayscale photo of men standing near cannon
Foto von The New York Public Library on Unsplash

Betrachtet man die  Bewegungen des  gigantischen Militärapparates der USA in den letzten 70 Jahren, so fällt zum einen auf, dass es stets  geknallt hat, wenn die Armada angerückt war und zum zweiten, dass die USA zwar eine Endlosreihe von Ländern mit Mord, Totschlag, Zerstörung und Ruin überzogen, aber keinen ihrer Kriege gewonnen haben. Schon aus diesem Zwischenfazit lässt sich schließen, dass überall dort, wo das US- „Great Military“ (Trump) im Spiel war, weder dauerhaft Frieden noch Wohlstand gebracht wurden.

Betrachten wir die unvollständige Abschussliste der Länder, die die USA militärisch seit ihren Atombombenabwürfen auf wehrlose japanische Zivilstädte aufs Korn genommen haben, etwas näher:

  • Syrien 1949
  • Korea 1950
  • Iran 1953
  • Guatemala 1954
  • Kongo 1960
  • Kuba 1961
  • Vietnam 1964
  • Brasilien 1964
  • Laos 1964
  • Guatemala 1965
  • Dom. Rep. 1966
  • Kambodscha 1970
  • Afghanistan 1979 
  • Iran 1980
  • El Salvador 1981
  • Nicaragua 1981
  • Libanon 1983
  • Grenada 1983
  • Libyen 1986
  • Angola 1987
  • Panama 1989
  • Liberia 1990
  • Irak 1991
  • Kuwait 1991
  • Somalia 1992
  • Irak 1993
  • Bosnien 1995
  • Sudan 1998
  • Afghanistan 1998
  • Serbien 1999
  • Afghanistan 2001
  • Irak 2003
  • Somalia 2006
  • Libyen 2011
  • Syrien 2014
  • Ukraine 2014

Es fällt auf, dass es den weitaus meisten Ländern noch heute dreckig geht. Die Wunden, die die USA hinterlassen haben, sind in der Regel chronisch vereitert und heilen nicht ab. Wenn man sich die Dinge – abseits der aktuell verlangten Massenhysterie – einmal in Ruhe betrachtet, so nützt die Nähe der USA weit weniger als behauptet. Oder, um es mit einem großen politischen Infektiologen zu sagen „die Lage ist ernster als die Stimmung“, die aktuelle Kriegssituation gefährlicher als die Medienpropaganda, die wirtschaftlich-finanzielle Situation Deutschlands auf Schulden gebaut und substanziell vor dem Ruin. Schlimmer konnte es auf keinem Wege kommen.

Man wird den Eindruck nicht los, dass die Unterwerfung unter das Diktum der USA – ob direkt oder über Sanktionsbefolgung –  keinen Nutzen gestiftet, sondern uns aus den friedlichen und wunderbaren 1990-er Jahren an den Rand des 3. Weltkrieges katapultiert hat. Meine politisch ebenso kontrastreiche wie einsame Bitte an die USA: Schleunigst abhauen und die Atombomben mitnehmen. Danke!

7 Kommentare

  1. das ist gar nicht merkwürdig wenn man versteht dass das Militär ein maßgeblicher ‚Geschäftszweig‘ der USA ist. Man schaue nur auf die US-Basen in den USA selbst und deren ‚Versorgungseinrichtungen‘. Ich denke das ist inzwischen lukrativer als die US-Automobilindustrie wenn man die Waffentechnik einrechnet.

  2. Wo sie doch allen immer IHRE „Demokratie“, IHRE „Menschenrechte“ und IHREN „Wohlstand“ (vorbei)bringen wollen, die „guten“ Amis von jenseits des großen Teiches.
    Irgendetwas scheinen sie falsch zu machen. WAS nur, um Himmels Willen ?
    Und nicht zu vergessen die endlose F R E I H E I T….

    Vielleicht sollten sie ihre nuclear weapons einfach verschenken ? An Entwicklungsländer z.B. ..
    Die würden mutmaßlich so ein Ding gerne mal starten lassen, wenn sie dürften……..z.B. Richtung IWF, oder WELTBANK…..oder gar Richtung Washington D.C. und City of London ?

  3. Moin,
    man sollte dazu wissen, daß, überall, wo die Amis ihr Unwesen gertrieben hatten (Sieg völlig unwichtig und nicht geplant), über kurz oder lang Zentralbanken entstanden. Und das ist das Hauptziel der FED.
    Erst mit Krieg überziehen, destabilisieren, Marionetten einsetztzen und ZB gründen. Mehr ist nicht geplant. Reicht aber auch.
    Es hat mal ein ehemalig hoher CIA-Beamter ein Buch geschrieben über die so genannten „ECONOMIC HITMEN“, die „Wirtschaftsattentäter“. Philipps oder wie er hieß. Danach hat er nicht mehr lange gelebt.
    Als Fingerzeig für das, was ich schreibe, sollte genügen (lose aufgezählt):
    Syrien, Iran, Nordkorea, Rußland (nicht mehr) – bei wenigsten noch drei anderen bin ich mir nicht sicher – haben keine Zentralbank.

    Gruß Rolf

  4. Aber, Aber……Die Amerikaner ( das muss man Ihnen lassen ) haben allen Ländern die Demokratie, Kaugummi und Coca-Cola gebracht, oder nicht ? Der Mann mit dem „Grossen Schwarzen Hut“ hat damit angefangen und damit sofort den Sezessionskrieg ausgelöst. Super ! Funktioniert hat es Nie und Nirgentwo. Bushi hat fest geglaubt, dass er den Arabern “ Democracy “ bringt. Aber so ist es halt mit Denen, welche nur einen Low-Level-IQ vorzuweisen haben. Irgentwann, wenn die Grundbedürfnisse aller Menschen gewährleister sind, wird überall Demokratie sein, Kumbaya und Piep, Alle haben sich Lieb. Ich glaube, die Kommunisten haben einen ganz ähnlichen Wunschtraum, aber mit modifizierten Parametern Hier jedenfalls haben Uns die blöden Ami`s keine Demokratie beschert, schauen Sie doch mal die 3 letzten Regierungen und die herrschenden Verhältnisse seitdem an……

  5. Als Beispiel: Der Irak wurde 2003 vollständig von der Besatzungsmacht nach Al Capone Manier, eine Knarre im Hintergrund ist immer die beste Verhandlungsbasis, übernommen. Mutwillige Zerstörung der irakischen Saatgutbestände um den Irakern Monsanto- GMO-Getreide vorzuschreiben. Banken komplett übernommen, Privatisierung aller staatlichen Betriebe, natürlich für umsonst oder einen Appel und ein Ei, Übernahme des Erdöls und steuerfreier Export-Klau. Paul Bremer III mit der Verordnung 81 und die 100 Gesetze haben den Irakern ihr Land vollständig geraubt. Die 120 Milliarden Hussain-Schulden wurden nicht erlassen, es wurden noch 39 Milliarden oben rauf gepackt. Die geplante Zerstörung und Übernahme eines eines Landes ist kaum deutlicher zu erkennen als im Irak. Und das aufgrund der weltweit bekannten Lüge durch die damalige Bush junior Kriegsfalken- Sumpf-Washington Regierung und deren Nato Vasallen!

    Eine gute (wahrscheinlich unvollständige) Aufzählung der militärischen und geheimdienstlichen Operationen der USA seit Bestehen findet sich beim A. Wertz „Die Weltbeherrscher“.

  6. Die Liste mag zwar vollständig sein, aber die Namen von Brasilien, Panama und Grenada haben da sicherlich nichts drin zu suchen. Der Putsch 64 in Brasilien hat denen keine größeren Probleme gebracht. Der Krieg in Panama… Naja was sich so Krieg nennt, das war eine lächerliche Nebenerscheinung von ein paar Tagen. Panama ist ein blühendes Land, war es immer. (Womit in diesem Falle übrigens auch die USA zu tun haben, wegen den Kanal ging es Panama immer gut). Und Grenada, habe mich öfters mit Leuten unterhalten die dagewesen sind und da weiß man auch nichts davon dass es Grenada irgendwie schlecht geht heutzutage? Die anderen Länder, von vielen weiß man dass es ihnen schlecht geht, von vielen habe ich nie großartig etwas gehört.
    (Um das klarzustellen, ich bin ein Gegner der USA Außenpolitik und ja, sie sind die großen Unruhestifter und Kriegstreiber in der Welt. Ist nur ebenso das es nicht allen Ländern dreckig geht wo sie irgendwann mal vorbeigeschaut haben :relaxed: übrigens, andere Länder fehlen, zum Beispiel Argentinien?

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