Im Fall des tausendfachen Kindesmissbrauchs von Lügde gibt es zwei weitere Beschuldigte, von denen die Öfffentlichkeit bislang noch nicht wusste. Das gehe aus einem vertraulichen Bericht der Staatsanwaltschaft an den heute in Münster tagenden Rechtsausschusses des NRW-Landtags hervor, berichtet die in Bielefeld erscheinende “Neue Westfälische” (Mittwoch-Ausgabe).

Seit Mitte April ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei auch gegen einen 21-jährigen Mann mit geistigen Einschränkungen wegen des Verdachts des schweren Kindesmissbrauchs und Besitzes von Kinderpornografie. Der Hinweis auf diesen Beschuldigten stammt offenbar vom inhaftierten Hauptbeschuldigten Heiko V. Außerdem ermitteln die Behörden wegen Beihilfe zum sexuellen Kindesmissbrauch gegen die Mutter eines Geschwisterpaares, das zu den Opfern im Fall Lügde gehört.

Insgesamt ermitteln die Behörden im Fall Lügde nun gegen neun Beschuldigte, von denen drei in Untersuchungshaft sitzen. Die Ermittler geghen von 41 Opfern aus, Kinder, die zum Tatzeit zwischen 3 und 14 Jahre alt waren.

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