Zwei Jahre Haft wegen Angeln ohne Angelschein?

Bad Hersfeld: Zwei Männer aus Bad Hersfeld (30 und 31) wurden am Samstagnachmittag  beim Schwarzangeln an der Fuldaaue von der Polizei erwischt.

Da beide keinen Angelschein vorweisen konnten, stellten die Beamten die Angelutensilien sicher und leiteten ein Strafverfahren ein.

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Folgenden Nachsatz konnte sich die Pressestelle des Polizeipräsidiums nicht verkneifen, um die Ernsthaftigkeit und die Schwere des Verstoßes zu rechtfertigen:

Der Paragraf 293 Strafgesetzbuch sagt folgendes: Wer unter Verletzung fremden Fischereirechts oder Fischereiausübungsrechts fischt oder eine Sache, die dem Fischereirecht unterliegt, sich oder einem Dritten zueignet, beschädigt oder zerstört wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Auf Freund und Helfer ist eben Verlaß, wann immer es darum geht, Hoheitsrechte gegen Illegale zu verteidigen.

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2 Kommentare

  1. Ja nun, Wildern ist schon immer ein Verbrechen gewesen. Die Anlagen inkl. der Brut / Futter werden von Vereinen bezahlt und gepflegt.
    Phishing ..egal ob am Geldautomat , Online oder im Wasser ist halt mal ein Verbrechen.
    Und der drecks Asiate der in NRW die Katzen aus dem Ort abfischte und grillte (zumindest bei einer wurde er überführt) schaffte es in der Bild auf die Seite 1 und vor Gericht zu einem Minimal-Bußgeld.
    OK, wenn die Wild-Fischer Deutsche sind, dann ist illegal Fischen echt mit Knast belegt, während der “Gast” der Katzen frisst, mit einem Minimal-Bußgeld davon kam.

    Aber immerhin, da sage nochmal einer dass unsre Polizei nix für die Sicherheit tut. Wenn es bei der Verhinderung von Ausländerkriminalität klemmt, so wird halt verschärft gegen Autofahrer und jetzt sogar im Wald – gegen illegale Fischfänger – vorgegangen…

  2. Naja, wo kommen wir denn da hin, wenn jeder sein Fleisch im Wald oder seinen Fisch aus dem Meer holen würde, ohne dass dabei ganz dick dran Verdient wird?

    Verbraucher sind dazu dar, ihr Geld zu verbrauchen. Anleger sind dazu dar, ihr Geld anzulegen.

    Damit aus einem Verbraucher kein Anleger werden kann, muss eben strikt darauf geachtet werden, dass nichts am Ende des Monats übrig beleiben kann. Und Fleisch oder Fisch umsonst, das geht gar nicht. Auch sonst muss alles nach drei Jahren kaputt gehen und die Lebenshaltungskosten ständig steigen.

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