Zweimal Feuer in Asylunterkunft in Fredenbeck – keine Personen verletzt

feuer stade
Foto: Polizei Stade

Stade (ots) – In der vergangenen Nacht ist gleich in zwei Asylunterkünften in Fredenbeck aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen.

Gegen 01:20 h wurde der Feuerwehr und der Polizei der Brand in einem ehemaligen Hotel in der Dinghorner Straße gemeldet, das von der Gemeinde für die Unterbringung von Asylbewerbern genutzt wird.

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, wurde festgestellt, dass in mehreren Räumen Gardinen und Möbel in Brand geraten waren und das Gebäude dadurch stark verraucht war. Die 11 Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben, sie blieben bei dem Feuer unverletzt.

Die eingesetzten Feuerwehren aus Fredenbeck und Kutenholz konnten den Brand schnell löschen, bevor er sich in den Zimmern weiter ausbreiten konnte.

Noch während der Löscharbeiten wurde dann ein weiteres Feuer in der Bahnhofstraße gemeldet. Dort war in dem Containerkomplex neben dem Feuerwehrgerätehaus ebenfalls ein Brand ausgebrochen.

Die eingesetzten Kräfte und die noch nachalarmierten Feuerwehren aus Wedel, Deinste und Schwinge trafen mit ca. 100 Feuerwehrleuten kurze Zeit später am Brandort ein, da standen aber bereits sechs der insgesamt 12 dort aufgestellten Wohncontainer in voller Ausdehnung in Brand.

Auch hier hatten sich alle 12 Bewohner, nachdem sie von einem ihrer Mitbewohner geweckt worden waren, unverletzt ins Freie retten können. Sie wurden anschließend von der Mannschaft der drei eingesetzten Rettungswagen sowie vom Stader Notarzt im benachbarten Feuerwehrgerätehaus untersucht und betreut.

Die Gemeinde sorgte für eine Unterbringung in anderen Gebäuden der Samtgemeinde Fredenbeck.

Das Feuer konnte auch hier von den eingesetzten Feuerwehrleuten gelöscht werden, bevor es auf die zweite Hälfte der Containeranlage übergriff. Die sechs betroffenen Container brannten jedoch vollständig aus.

Der Gesamtschaden an beiden Brandstellen in Fredenbeck wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.

Nach Hinweisen an der Brandstelle wurde ein 19-jähriger Asylsuchender aus dem Sudan, der selbst einen der Container bewohnt, festgenommen und in den Stader Polizeigewahrsam eingeliefert.

Inwieweit er für einen der beiden Brände verantwortlich ist, müssen die Vernehmungen mit Dolmetscher am heutigen Tag ergeben.

Tatortermittler der Polizei nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zu den Brandursachen auf, genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in den nächsten Tagen anlaufen werden.


PP

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