Zwangsgebühren-Abzocke: ORF-Generaldirktor verdient mehr als der Bundeskanzler

Die sogenannten Rundfunkgebühren sind nicht nur in Deutschland ein Thema, das viele Bürger verärgert, auch in Österreich werden die Zuschauer geschröpft und ab dem 1. Mai kommt eine Erhöhung von 12 Euro hinzu.

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Und wofür das Ganze? Die Kronen-Zeitung enthüllte gestern einen „geheimen Gagenreport.“ Darin heisst es, der ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz verdiene mit rund 400.000 Euro Jahresgehalt fast 100.000 Euro mehr als der Bundeskanzler Christian Kern. Ein normales Direktorengehalt, wie das der Programmchefin, wird mit 300.000 Euro angegeben. Auch die üppigen Moderatorengehälter werden kritisiert.

Ob die Rundfunkgebühren auch wie in Deutschland zur Finanzierung der üppigen Pensionskassen dienen, wie Bestseller-Autor Heiko Schrang enthüllte, wird nicht erwähnt, die Vermutung liegt aber nahe. Zahlreiche Politiker werden in Deutschland durch Posten bei den Sendern mit extra Pensionsansprüchen versorgt.

In Österreich betragen die Rundfunk­­gebühren bisher zwischen 20,93 Euro  (Vbg./OÖ) und 26,73 Euro (Stmk.) pro Monat und sind eine geräteabhängige Steuer. 2015 kippte der Verwaltungsgerichtshof einen Beschluss, der auch Computer mit Internetanschluss gebührenpflichtig machen wollte.

Mit der Erhöhung von satten 12 Euro liegt die Abgabe dann nochmals deutlich höher als die deutsche „Haushaltssteuer“. Ein Teil der Gebühren fließt u.a. auch an den Bund zur „Kunstförderung“.

Neben der FPÖ haben sich auch die NEOS für eine Abschaffung der Zwangsgebühren ausgesprochen.


Quellen: Gagenreport / Krone / ichtuwas.neos.eu/gis-abdrehen

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