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Menschen Foto erstellt von jcomp – de.freepik.com

Die Zahlen sind ein Armutszeugnis für eine angeblich aufgeklärte und wohlhabende Industriegesellschaft. Laut dem Bundesamt für Statistik liegt die Zahl der genehmigten Abtreibungen jährlich bei 100.000 Kindern. Über illegale „Schwangerschaftsabbrüche“ ist nichts bekannt. Dieses Jahr ging die Meldung dank der Corona-Panik unter. Im März hatte destatis die neuesten Zahlen veröffentlicht:

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Von 100893 abgetriebenen Kindern lag bei weniger als 4% der Abtreibungen (3875) eine sogenannte medizinische Indikation vor. Darunter fällt nicht nur das Risiko der Mutter, bei der Geburt zu sterben, sondern auch eine durch einen Arzt attestierte psychische Belastung durch das Austragen des Kindes.

In 17 Fällen lag eine kriminologische Indikation vor, sprich Vergewaltigung.

Die übrigen 97001 Kinder wurden nach der Beratungsregel abgetrieben, 2271 davon nach dem dritten Monat und 648 nach der 22. Woche, wenn das Baby bis auf ein „paar Kleinigkeiten“ vollständig entwickelt ist und sich bereits durch Strampeln bemerkbar macht. netdoktor.de/schwangerschaft/22-ssw

Landläufig glauben immer noch viele Menschen, dass Minderjährige die größte Gruppe der Frauen seien, die eine Abtreibung vornehmen lassen. Das Gegenteil ist der Fall. Lediglich 294 der Schwangeren waren unter 15 Jahre alt, 2392 zwischen 15 und 18 Jahren. Den höchsten Anteil bilden Frauen zwischen 20 und 30 Jahren, also in einem Alter, in dem das Wissen über wirksame Verhütungsmethoden vorhanden sein müsste. Die einfachste Methode lautet übrigens NEIN und erfordert weder einen Gang zum Frauenarzt, noch kostet sie auch nur einen Cent.

Über die Gründe zur Abtreibung nach der „Beratungsregel“ kann man nur spekulieren. Eine sogenannte soziale Indikation wurde vom Gesetzgeber gestrichen, auch wird nicht ausgewiesen, wie viele Frauen zum wiederholten Male abtreiben lassen. Lediglich die Zahl der „zuvorigen Lebendgeburten“ wird ausgewiesen. Demnach haben über 40.000 der Frauen noch kein Kind bekommen. Sind es wirtschaftliche Not, die Karriereplanung oder einfach der falsche Partner zum falschen Zeitpunkt, der die Frauen zu diesem Schritt veranlasst? Jeder Versuch, das Thema in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen, wird mitunter nicht nur niedergebrüllt, lächerlich gemacht, sondern teils gewaltsam unterdrückt.

Im Vergleich: 2019 wurden ganze 514 Masernfälle durch das RKI registriert und flankiert durch eine medial befeuerte Hysterie zum 1. März 2020 eine Impfpflicht im Rahmen des Masernschutzgesetzes eingeführt. Dem Kindeswohl dient die Gesetzgebung ganz eindeutig nicht, sonst würde man alles daran setzen, die unfassbar hohe Zahl der Abtreibungen zu reduzieren.

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14 KOMMENTARE

  1. „!Dient eine Impfpflicht wegen 514 Masernfällen bei jährlich über 100000 Abtreibungen dem Kindeswohl?“
    *
    Die 100000 Abtreibungen in jeden Fall.
    Denn nichts ist für ein Kind schlimmer, als ein „sogenannter Betriebsunfall“ bei vorhersehbar alleinerziehenden Ballermann-Feierweibern und deren pädophilen Quartalsäufer-Freiern aufwachsen zu müssen, die zudem zu blöde zum Verhüten auf Malle waren und/oder es danach in Deutschland sind. Punkt.
    .
    Und eine „Impfpflicht“, die den Steuerzahler und/oder die Solidargemeinschaft der GK-Versicherten deutlich weniger belastet, als die Folgen einer Masernerkrankung ungeimpfter?
    Im Sinne einer deutschen Volksgesundheit kann das gut sein. Es sei denn, man trägt Aluhut, glaubt an Regierungs-Verschwörungen mit außerirdischen Invasoren und deren alsbaldige Landung mit fliegenden Untertassen.
    Aber deshalb haben auch Klapsmühlen und forensische Psychiatrien durchaus ihre Daseinsberechtigung im deutschen Gesundheitswesen!

  2. Ein wichtiger Artikel. Die Ursache liegt in der nun jahrzehntelangen Falschinformation, in welcher man die kreatürlichen Anlagen zur Reproduktion sowohl der Frauen als auch des Männer aus der persönlichen Verantwortung herausgenommen hat. Die Pille als bequeme Möglichkeit der Verhütung machts möglich. Doch wie kommt es dann zu so vielen Abtreibungen? Weil die Verträglichkeit der Pille halt doch nicht so gut ist, wie man den Frauen glauben machen will. Nicht wenige machen bei der Einnahme eine unangenehme Erfahrung mit ihrer Reproduktionspflicht, die sie dann durch die pilleninduzierte Fehlsteuerung nicht nur zu Depressionen, sonden bis in den Suizid treibt.
    Wie kann man nur glauben, daß man eine solche Anlage, die bei den Mädchen in der Pubertät zu einer regelrechten Metamorphose führt, wo selbst das Längenwachstum früher terminiert wird, um die Reproduktionsphase zu verlängern, die junge Frau monatlich an ihre Reproduktionspflichten erinnert wird, nur durch eine Pille ohne Beeinflussung der seelischen Gestimmtheit beiseite geräumt werden kann.
    Das Selbstwertempfinden als Frau spielt hierbei eine gewichtige Rolle. Nicht umsonst sind Frauen für Komplimente und andere Wertbezeugungen (Schmuck) so empfänglich.
    Das Karrierestreben ist aber dabei der untaugliche Versuch, die Wertschätzung, die vom Partner kommen sollte, unabhängig von diesem selbst zu steuern, was zur Beschädigung des weiblichen
    Selbstverständnisses als kreatürliche Anlage führt und somit den Weg für die Entwicklung eines Mamma-Ca bahnt.

    • Bei Assisi frage ich gar nicht erst, aber was haben Sie denn für ein Problem mit Ihrem „kreatürlichen“ Selbstwertempfinden, das Sie anscheinend recht umständlich auf Frauen projizieren?

  3. Kriminologische Indikation:

    Ja, das ist immer schon so.
    In den Medien wird die Reihenfolge der Indikationen auch immer schon genau andersherum dargestellt. Da wird an vorderster Stelle suggeriert, daß die Frauen ein Recht auf Abtreibung nach einer Vergewaltigung brauchen. Wie man an den Zahlen sehen kann sind das die seltensten Gründe ((ca. 20 von 100 000) und da wäre es auch viel einfacher, wenn die Vergewaltigte sich sofort melden würde und eine sogenannte „Pille danach“ bekäme. Das funktioniert drei bis fünf Tage lang. Die Eizelle kann sich dann nicht einnisten und geht mit einer Abbruchblutung ab. Der Zeitraum müsste eigentlich ausreichen, um zu bemerken, daß man vergewaltigt wurde und ich behaupte mal, daß man das sogar schon während der Vergewaltigung bemerkt. Da braucht man nicht bis zu 12 Wochen dazu.
    Zudem wird dann ein Kind getötet weil der Vater ein Verbrecher ist. Und der Vater darf weiter frei rum laufen. Seltsame Rechtslage. Eigentlich sollte eher der Vergewaltiger „abgetrieben“ werden, wenn man schon einen Mord genehmigt.
    …………

  4. Medizinische Indikation.

    Nach der 12 Woche.
    Gefährliche Fruchtwasseuntersuchung auf auf Down-Syndrom. Nicht zuverlässig.
    Aber da es diese Untersuchungsmethode nunmal gibt, muss das ausgelastet werden. Damit verdienen einige Leute ihr Geld damit.
    …………

  5. Beratungsregelung.

    „Beratung“ bei der Profamilia oder irgend einer anderen autorisierten Einrichtung.

    Man kann denen doch nicht die Einkommensquelle streichen.

    Das ist Wischiwaschi. Da wurde eben nicht verhütet und es passt jetzt gerade doch nicht so gut. Die Mutter „könnte“ psychischen oder sozialen Schaden erleiden, wenn sie jetzt ein Kind bekommt. Oder es war ein On-night-stand und der Vater ist längst schon wieder über alle Berge verschwunden und bei der Nächsten gelandet.

    Das wird indirekt als nachträgliche alternative zur Empfängnisverhütung angeboten.

  6. Abgetriebene Föten sind brauchbar für die Herstellung von Impfstoffen.
    Die Stammzellen aus der Nabelschnur von spät abgetriebenen sind gefragt können aber auch nach einer natürlichen Geburt oder finanziell einträglicheren Kaiserschnittentbindung verstärkt abgeschöpft werden, wenn die Nabelschnur zu früh durchtrennt wird, was zu Behinderungen beim Kind führen kann.

    • o.k. Ein Problem mit Frauen? Kann man schon haben, insbesondere als Mann, denn Mann wird von einer Frau geboren und wenn die einigermaßen richtig funktioniert nach ihren kreatürlichen Anlagen, dann bleibt man am Leben und verreckt nicht sofort an mangelnder Zuwendung. Dann sind es auch die Mütter, die einen weiter in das Leben hineinbegleiten und damit die Grundlagen legen, wie im werdenden Bewußtsein die Welt wahrgenommen wird, was erheblichen Einfluß auf das weitere Leben und die eigene Weiterentwicklung hat.
      Wer so wie sie, UV-Licht, von Projektionen zum Selbstwertempfinden schwafelt, um den Adressaten dumm aussehen zu lassen, der hat die oben angerissenen Lebensgrundlagen nicht im Ansatz erkannt und beweist nur, daß er sein Selbstbewußtsein nur aus der Verdrängung der eigenen Probleme bezieht!

      Wie sagte Gerd Dudenhöfer:
      “ mei Vadder hat immer gesach, wenn dir ener dumm kommt,
      dann läsch en a wieder dumm ganga“

  7. @Assi
    Wenn dir die Volksgesundheit so sehr am Herzen liegt, dann musst du umgehend dafür sorgen, dass HIV-Positive mindestens tättowiert werden, Alkohol, Rauchen, gefährliche Sportarten, ungesunde Ernährung, etc. verboten werden. Durchzusetzen nur durch Totalüberwachung möglich, zum Glück hast du Vogel nichts zu verbergen.

    Jedes Jahr ü 10.000 Influenzatote in Deutschland (2018 sogar 25.000), warum dafür keine Impflicht, aber für Massern zwingend? Was kostet die Solidargemeinschaft die Imfung selber und was kosten Impfschäden?

    Denunziatenbegriffe dürfen bei diesem Depp natürlich auch nicht fehlen.
    „Verschwörungstheoretiker“ ist eine zutiefst subjektivistischen Zuschreibung, die in der Absicht erfolgt, jemanden herabzusetzen und als Spinner zu brandmarken. Die Zuschreibung ist also interessegleitet. Die Haltung, die dahintersteckt, ist nichts weniger als infantil. Es handelt sich um eine Anspruchshaltung. „Ich habe einen Anspruch darauf, daß Sie mir glauben und niemandem anderen.“

    Gar nichts hast du „Verschwörungstheorie“-Schwätzer. Keinen Anspruch, keinen Beweis und vor allem keinen Respekt vor Leuten mit Lebenserfahrung.

  8. hiob lässt fragen, warum der praktikant wichtige passagen aus seinen kommentaren löscht?

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