Kunstaktion? Roger Köppel mit Ebola und Querschnittslähmung verflucht

Zentrum für "Politische Schönheit" verärgert die Schweiz

Mit der Aktion „Die Toten kommen“ schien die „Künstlertruppe“ des Zentrums für politische Schönheit den Gipfel der Geschmacklosigkeit bereits erreicht zu haben. Zuletzt war es sehr still um die Polit-Hooligans geworden.

By Jürg Vollmer / maiak.info Reusse (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
By Jürg Vollmer / maiak.info Reusse (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
Nun suchte sich das Ensemble eine neue Bühne. Ziel der Hassattacke war der Schweizer Politiker Roger Köppel.

Im Zürcher Theater am Neumarkt sollte mit der Aktion „Schweiz entköppeln“ ein weiteres Zeichen gesetzt werden, die infantile, offensichtlich analfixierte und noch im magischen Denken (s. Entwicklungspsychologie) verhaftete Künstlertruppe wollte mit einer Exorzismus-Prozession vor Köppels Wohnhaus ziehen und ihn dort mit Ebola oder Querschnittslähmung verfluchen.

In der NZZ äußern sich die Fraktionen von SVP, EVP, BDP und EDU über die Inszenierung: Erbärmlich, niveaulos, dumm, peinlich heißt es da.

EVP-Kantonsrat Johannes Zollinger ist entsetzt darüber „Dass mit Steuergeldern und Geld der Zürcher Kantonalbank (ZKB) «ein solch erbärmlicher Schwachsinn» unterstützt wird.“

Mit 464 Schweizer Franken pro Eintritt wird das Theater finanziert.

 

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3 Kommentare

  1. Mit 464 Schweizer Franken pro Eintritt …
    Abartige Preise haben die Insassen des Freiluftgefängnis Schweiz überall zu zahlen.
    Auch Autofahrer dürfen wegen einem KM/h zuviel 50.-Euro zahlen (gemessen 101, erlaubt 100). Da würde in D-Land noch nicht einmal ein Blitz ausgelöst

    Schweiz ist das kleine Experiment der BRD, wie weit man ein Volk verarschen und drangsalieren kann, bis der Kessel platzt.

  2. Es wurde eigens ein Vodoopriester von dem Züricher Theater eingeflogen, um das ganze möglich wirkungsvoll zu gestalten. Abgesagt wurde der Umzug nicht die Aktion im Theater selbst. Die Flüche wurden ausgesprochen.

    Mir wurde von Schweizer Freunden berichtet, dass evangelikale Christen in der Schweiz bereits den Fluch durch ein Massengebet gebrochen haben und an eine Bibelstelle erinnern, dass ein gebrochener Fluch selbst siebenfach über diejenigen kommen wird, die ihn ausgesprochen haben.

    Wir dürfen gespannt sein, wieviele Querschnittslähmungen bei den Theaterleuten auftreten werden. Ein Theater, das von Ebolaschleudern bespielt wird, dürfte gewisse Probleme mit dem Füllen der Publikumsbänke bekommen.

  3. Auszug aus einem kla.tv-Text:
    Je überzeugter ein Mensch davon ist, dass er von einer gefährlichen Krankheit befallen wurde, desto schneller stirbt er auch daran – selbst wenn er biologisch kerngesund ist. In Tat und Wahrheit sterbe er nicht an seiner Krankheit – und das ist der entscheidende Punkt – sondern an seiner krankhaften Überzeugung, dass er einen Krankheitserreger in sich trage oder dem Sterben selbst geweiht sei.

    Die gefährlichste diesbezügliche Entdeckung aber besteht laut diesen Studien hierin: Die grösste Todesmacht könne sich dort entfalten, wo ein kollektives Krankheits- Bewusstsein entsteht. Das heißt: Wenn eine ganze Gruppe, ein ganzes Volk kollektiv davon überzeugt wird, dass es dem Sterben geweiht ist – sei es durch eine schwere Krankheit, Seuche, Epidemien usw. – dann würden schon allein um der Verbreitung dieser Schockdiagnose willen mehr Menschen sterben als an irgendeiner tatsächlich vorhandenen biologischen Gefahr.

    Im Lichte diesen unter Fachkreisen offenbar bekannten psychologisch-medizinischen Todeswirkungen ist es eine Ungeheuerlichkeit, wie gegenwärtig gerade eine weltweite Ebola-Panik geschürt wird. Und das ausgerechnet durch diejenigen, die es eigentlich am besten wissen sollten, wie überaus gefährlich diese Vorgehensweise sich gerade auf schwache Menschen auswirkt.

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