Zensurfalle Jugendschutz!

Die Gesetze zum Schutz der Jugend bleiben durch das von Justizminister Maas veranlasste Netzwerkdurchsetzungsgesetz unberührt. Hinsichtlich den immer schärfer werdenden Zensurbestrebungen und staatlich geförderten Initiativen, die sich auf “Hass im Netz” spezialisiert haben, ist besonders für Medienschaffende, aber auch Kommentatoren im Internet der Part des Jugendmedienschutzes von Belang.

Einigen Zensurgläübigen von den Grünen, wie unlängst Renate Künast, gehen die Maasgesetze nicht weit genug. Im Fall der Webseite “Der kleine Akif” versuchten es übereifrige Internet-Ermittler tatsächlich mit dem Hebel des Jugendschutzes, weil Pirincci Hass schüre und dabei eine menschenverachtende und vulgäre Sprache gebrauche. Die Bemühungen waren offenbar erfolglos, sonst hätte man dem Schriftsteller wohl wieder einmal ein Bußgeld und eine Alterssperre wie auf Porno-Seiten verordnet.


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Hierzu kann man sich ausführlich im Bußgeldkatalog informieren:

Kinder und Jugendliche können durch den Kontakt mit einigen Themen stark in ihrem Gemüt und ihrer Enwicklung beeinflusst werden. Verschiedene Jugendmedienschutzinstitutionen sorgen deshalb dafür, dass die Heranwachsenden in jungen Jahren vor entsprechenden Schäden bewahrt bleiben und ihre Persönlichkeitsentwicklung unterstütz wird.

Das ist auch das grundsätzliche Ziel, wenn die einzelnen Behörden neu erscheinende Medien analysieren und für den Jugendmedienschutz mit Altersbeschränkungen versehen.

Für den Jugendschutz im Internet sind beispielsweise folgende Inhalte wichtig:

  • Webseiten, die Gewalt verherrlichen
  • pornographische Seiten
  • extremistische Seiten
  • Seiten, die Straftaten verharmlosen und dazu aufrufen

Wer das alles beachtet, kann über seine Werbung stolpern, denn diese darf zum Beispiel nicht:

  • direkte Kaufappelle an Kinder oder Jugendliche zu stellen,
  • Heranwachsende dazu aufzufordern, ihre Eltern oder sonstige Personen aus der Familie zum Kauf der jeweiligen Produkte zu bringen,

Quelle: https://www.bussgeldkatalog.com/jugendmedienschutz/

Wenn man sich allerdings bewusst das Fernsehprogramm auch tagsüber anschaut, kann man sich fragen, warum eigentlich dort so viel Gewalt oder Werbung für Sexspielzeuge zu sehen ist.

In den Werbepausen von “Kindersendungen” hagelt es nur so von Kaufanreizen für für allerlei Plastikzeug oder Spielen im Internet. Auch Apps und Videospiele für Kinder enthalten häufig “Zusatzpakete”, die man während des Spielverlaufs direkt kaufen kann. Hier wird staatlicherseits selten ein Riegel vorgeschoben, auch wenn Verbraucherschützer immer wieder auf die Gefahren hinweisen.

Misst Justitia hier mit zweierlei Maas?

Hermann / Pixabay

 

Wie sieht der Jugendschutz in Deutschland aus?



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1 Kommentar

  1. Die Grapscher, die in der Öffenlichkeit herumlaufen und sich auch an Menschen bis 17 vergreifen, werden geduldet oder auf Bewährung verurteilt, weil sie in ihrer Heimat nicht mit den kulturellen Bräuchen in Deutschland vertraut gemacht wurden.

    Aladin El-Mafaalani: Forschungen zu Migration und Integration
    http://www.dzig.de/Aladin-El-Mafaalani-Forschungen-zu-Migration-und-Integration

    5. Mai 2017 | Joachim Jahnke: Über eine Gesellschaft, in der sich zu viele Menschen nicht mehr gegen den Dauerstreß wehren können

    Bei so vielen Millionen an Zugewanderten und einer stark schrumpfenden einheimischen Bevölkerung wird sich in wenigen Jahren weit über Deutschland verbreitet die Frage stellen, wer sich eigentlich wem anpassen soll. Menschen mit Migrationshintergrund werden als Wähler so wichtig geworden sein, daß die deutsche Politik an ihren Forderungen, berechtigt oder nicht, nicht mehr vorbeigehen kann. Es wird ein total anderes Deutschland mit einer anderen Kultur sein. Niemand wird mehr versuchen, von einer deutschen Leitkultur auch nur zu reden, was heute schon ein fragwürdiges Unternehmen ist.

    Es sind besonders diese zwei Streßfaktoren aus Globalisierung und Zuwanderung, gegen die der Einzelne völlig wehrlos ist, die das Leben in Deutschland für viel zu viele Menschen immer schwerer machen und nun auch hier zum Massenprotest führen. Merkel u. Co., die heute hinter beiden Entwicklungen stehen oder jedenfalls nichts oder nicht genug dagegen tun, werden sich dagegen bald in ein für sie schönes und unbeschwertes Privatleben zurückziehen können.

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