Merkel im Bayern-Wahlkampf? "Nein danke!" sagt Söder und setzt auf Sebastian Kurz
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Nach dem Bekanntwerden neuer schwerwiegender Vorwürfe gegen die ehemalige Wirecard-Unternehmensführung und der neuerlichen Verhaftung von Ex-Wirecard-Chef Markus Braun fordert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch eine sofortige Stellungnahme von ÖVP-Kanzler Kurz.

„Wenn ein ÖVP-Großspender, der noch dazu als enger Vertrauter und Berater des ÖVP-Kanzlers gilt, innerhalb von vier Wochen zum zweiten Mal im Gefängnis gesiebte Luft atmet, ist Schweigen und die ‚Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts‘-Strategie von Kurz keine Option. Sebastian Kurz kann sich nicht länger verstecken und muss sich endlich zu möglichen Verstrickungen mit Braun äußern“, sagte Deutsch heute, Donnerstag.

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer erinnerte auch daran, dass Kurz noch vor kurzem voll des Lobs für Markus Braun war. „Vor nicht einmal einer Woche ist Kurz noch in der ‚ZIB2‘ gesessen und hat Markus Braun wörtlich als ‚einen der erfolgreichsten Manager‘ gerühmt. Jetzt, wo Braun einsitzt, will Kurz seinen gefallenen Vertrauten und Berater plötzlich nicht mehr kennen“, so Deutsch, der betont, dass in Sachen Braun/ÖVP volle Aufklärung und Transparenz überfällig sind. (apa/ots)

2 KOMMENTARE

  1. Kurz kann sich entspannt zurücklehnen (alle anderen auch). Aufsichtsrat Wirecard 50% frauenquote. Somit schuldunfähig!

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