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Osnabrück. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz fordert den zügigen Rauswurf des in einem Bilanzskandal verstrickten Zahlungsdienstleisters Wirecard aus dem Dax. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW): „Wirecard muss jetzt definitiv aus dem Dax geschmissen werden. Andere Indizes wie der EuroStoxx haben bereits gehandelt und mit dem Insolvenzantrag Wirecard verabschiedet. Wir brauchen keinen Untoten und kein Mahnmal im Dax.“ Das tue dem Standort, der Börse und dem Dax nicht gut.

Ein Börsen-Aus im September, wenn die nächste Überprüfung der Dax-Zusammensetzung ansteht, ist für Tüngler zu spät. „Die Börse kann jetzt nicht an ihrem Regelwerk festhalten, sondern muss reagieren – zum Schutz anderer Unternehmen und der Aktienkultur.“ Für den Aktionärsschützer sollten im Dax „gute Unternehmen sein und nicht die, die pleite sind oder betrogen haben“.

1 KOMMENTAR

  1. Jaja, frauen und Geld, lel.

    50% Frauenquote im Aufsichtsrat von Wirecard haben dann wohl doch nicht geholfen. (sind die bald arbeitslos und tingeln durch talkshows?)

    Nicht mal superfrau Dr. Anastassia Lauterbach, die im Aufsichtsrat von Wirecard über Risk und Compliance herrscht und überzeugt davon ist, dass Wirecard Künstliche Intelligenz schon sehr erfolgreich einsetzt, konnte da was machen. 🙁

    https://www.spiegel.de/karriere/anastassia-lauterbach-top-managerinnen-und-ihre-erfolgsgeschichten-a-1024461.html

    zu komisch! Karma!

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