Kurdenstaat und Mullah Regime? Irak löst sich auf

iraq photoNach der Erstürmung des Regierungsviertels in Bagdad steht der Irak vielleicht vor dem endgültigen Zerfall.

Die Presse schiebt den USA die Verantwortung zu, da sie es “versäumt” haben, das Land nach Ende des Irakkriegs wieder zu stabilisieren. Man darf jedoch eher annehmen, dass die US Strategen nie ein Interesse an stabilen Verhältnissen auf dem Staatsgebiet des Irak hatten. Er zerfällt wie einst Jugoslawien.

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Den Kurden kann es nur Recht sein, um so schneller können sie ihre Autonomiegebiete zum Nationalstaat aufwerten. Die USA (miss-) brauchen sie als Bollwerk gegen den “Islamischen Staat”, der weite Teile des Iraks kontrolliert.

Welche Pläne haben die schiitischen Rebellen um den Anführer Muktada al-Sadr? Ist ihnen nach dem kurzen Ausflug in die “Demokratie” ein Mullah Regime, wie im Iran, lieber? Dort wird man die Entwicklung mit wachsamen Augen verfolgen, wenn man sie nicht ohnehin schon durch verdeckte Operationen mit angeschoben hat.

Welches Signal hätte die Gründung eines Kurdenstaates auf irakischem Gebiet für die Kurden in der Türkei und in Syrien, vor allem aber für die Kurden im Iran? Sie würden vielleicht nicht direkt den Anschluss fordern, doch in Teheran wäre man sich klar darüber, dass die verhassten USA in diesem Fall nach langen Jahren mit einem halben Fuß wieder mittendrin in den eigenen Angelegenheiten wären.

Europa kann sich auf neue Flüchtlingsströme einrichten, denn die Türkei als “Partner” ist nicht verlässlich. Erdogan spielt ebenso ein doppeltes Spiel mit dem “Islamischen Staat” und der EU, wie die USA mit ihm und den Terroristen. Ein Kurdenstaat als Bollwerk des Westens ist wie ein zweites Israel und hält den Iran weitaus mehr im Schach, als es der besetzte Irak jemals vermochte. Wenn sich das Szenario weiter in diese Richtung entwickelt – und einiges spricht dafür – steht auch die Türkei vor einer harten Zerreißprobe. Dort wird dann der “Islamische Staat” am meisten gebraucht, die Signale des Erdogan Regimes haben es bereits deutlich gemacht.

Ob Erdogan sich dann weiter an der Spitze der zerfallenden Türkei halten könnte, ist unwahrscheinlich. Sein Ruf als Neuerwecker des Osmanischen Reiches wäre dahin –  vielleicht erscheint bald einer seiner Widersacher zurück auf der Bühne der Türkei und gibt sich als den echten Mahdi zu erkennen.

Warum sollte Fethullah Gülen nicht gelingen, was schon Ayatollah Khomeini mit Hilfe der Westmächte schaffte? Bald werden wir es sehen.

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3 Kommentare

  1. Die USA begannen iihr Zerstoerungswerk gegen den Irak mit der Luege, Saddam Hussein halte Massenvernichtungs-Waffen versteck. Sie glaubten, die Welt damit zu taeuschen. Die Welt glaubte es dennoch nicht. Aber der Irak besitzt seiner geografischen Lage halber eine strategische Schluessel-Position im Nahen Osten. Von dort aus, so das Ziel det US-Aggressoren, koennten sie diesen – an Bodenschaetzen reichen Teil Arabiens unmittelbar, durch Besatzung an sich bringen. Sie ueberfielen das Land, das selbst und seine Nachbarn von diesem Zeitpunkt an unter dem US-Diktat und seiner Ausbeutung leidet. Die Sicherheit, die es durch den Stabilitaet gewaehrleistenden Irak einst gab, wurde zunichte.. Die Spaetfolgen dieser gewalttaetigen US-Politik sind die Millionen zaehlenden Invasoren-Stroeme nach Europa und in unser Land. So bezahlen wir diese US-Kriegsbrandstiftung mit unserem Lebensstandard und schliesslich mit der Vernichtung unserer Kultur-Nation.

  2. Einen Staat haben die Kurden sicher verdient, aber bitte ohne US Hilfe. Allerdings bezweifle ich, dass die Kurden im Ausland dann alle ins neue Kurdistan auswandern – da muss Erdogan erst tüchtig nachhelfen. Die Zionisten rüfen auch nach jedem Terroranschlag ihre Juden heim ins Reich, denn viele junge Juden haben gar keinen Bock mehr auf Israel. So wie die Nazis Geburtshelfer für Israel waren, wird Erdogan den Kurden einen ähnlichen Dienst erweisen. Sobald er auf die Idee einer Art Wannseekonferenz kommmt, ist es vorbei mit ihm. Wieder einmal werden die Russen die Drecksarbeit übernehmen und ein Land vom Faschismus befreien, wie bei Auschwitz – wetten?

  3. Das Zerstörungswerk in nahen Osten folgt dem Yinnon-Plan.
    Am Ende sehen wir Israel von Kairo bis Bagdad…

    Und da müssen noch viele Millionen Araber vorher für umgesiedelt werden.

    Auch die Türkei wird noch systematisch zerstückelt werden, wenn man den Seiten der Religiösen in den USA Glauben schenken darf.

    Und Putin wird dabei die Kurden und Türken befreien und den Griechen Konstantinopel (zurück) geben.

    Bevor die USA dann mit Hilfe des radikalen Islams Russland von Putin befreien werden.

    Aber das ganze Szenario hat noch einpaar Jahre Vorlauf. Allerdings nur, wenn wir diese Leute weitermachen lassen.

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