Wir zerschlagen Deutschland oder warum „klärt“ der Staatsfunk plötzlich über die DITIB auf?

Galt bis vor kurzem noch jede Kritik am Islam als rechtsradikal, rassistisch und fremdenfeindlich fällt plötzlich und vollkommen unerwartet die DITIB beim Staatsfunk in Ungnade, als wäre jemals aus dieser Richtung etwas anderes als purer Hass und Ablehnung gegen Deutsche, Juden und alles Un-Islamische gekommen.

Wenn sich die Richtigen an die Recherche begeben, dann ist jeder Rassismusverdacht natürlich vollkommen unbegründet.

Hier der Beitrag des NDR , der die öffentliche Empörung gegen die DITIB schürt:

Der Ditib Funktionär Ishak Kocaman postete ein Bild mit folgendem Zitat: „Demokratie ist für uns nicht bindend. Uns bindet der Koran.“

Weitere Ausfälle aus dem Umfeld der Ditib rufen zur Zerschlagung Deutschlands auf usw.

Das alles ist nicht neu, immer wieder wurden wegen Hetze auf Internetseiten der DITIB Strafanzeigen erstattet, mal wurden Juden als Schweine bezeichnet, gegen Christen gehetzt und stets der Koran als Maßstab für jeden „Gläubigen“ gepredigt. Es ist nicht nur die DITIB, die versucht, islamische Spielregeln in Deutschland durch die Hintertür durchzusetzen, ganz vorne mit dabei ist auch der angebliche „Zentralrat der Muslime“. Die unglaublichen Äußerungen von Mazyek zur angeblich demokratieverträglichen Scharia zeigen nur auf, wie dreist die Funktionäre agieren können.

Der vorläufige Gipfel des Hohns wurde am Tag des Grundgesetzes 2015 erreicht, als einer dieser Verbände mit einem „Toleranz-Preis“ ausgezeichnet wurde.

Heuchelei am Tag des Grundgesetzes: Toleranzpreis für die muslimische DIV

Ist man bei den öffentlich-rechtlichen Medien jetzt nach all dem Widerstand gegen die GEZ und Lügenpressevorwürfen zur Vernunft gekommen und will in Sachen Islamkritik das Feld nicht mehr alleine PEGIDA, AfD oder Pi-News überlassen?

Der real existierende Islam in über 50 Staaten hat schon immer gezeigt, dass Demokratie und Freiheitsrechte mit der Religion des angeblichen Friedens nicht vereinbar sind. Die Re-Islamisierung der Türkei durch Erdogan geschah nicht von heute auf morgen, sondern wurde von langer Hand vorbereitet. Der angehende Alleinherrscher saß auch schon wie sein Vorbild Adolf Hitler wegen umstürzlicherischer Umtriebe im Knast, kam aber trotz lebenslangem Politikverbot dann doch wieder frei.

Noch wird Erdogan weniger heftig kritisiert als Trump oder Putin, aber die plötzliche Aufdeckung über die „antidemokratische Ditib“ wirft Fragen auf.

In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch so geplant war.

Franklin D. Roosevelt

Auch in den Medien geschieht nichts zufällig, ganz besonders in Deutschland, das den höchsten Medienetat der Welt für seinen Staatsfunk von den Bürgern erpresst und über seine Rundfunkbeiräte und politisch besetzte Spitzenämter Einfluss auf die „unabhängige“ Berichterstattung nehmen kann.

Warum also geht es jetzt gegen die türkische DITIB und nicht gegen alle islamischen Verbände in Deutschland? Kennen Sie den Yinon-Plan? 

Die Strippenzieher können gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und Deutschland und die Türkei destabilisieren, wer der lachende Dritte sein könnte, hat Wolfgang Eggert vor einiger Zeit aufgelistet.

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9 Kommentare

  1. Das ist doch keine Frage ?
    Zur Aufklärung :
    Die Politischen Verräter haben sich im Wahljahr mit der GEZ-Propaganda
    Maschine geheim zusammengesetzt und beschlossen, einen Teil
    Ihrer verheerenden Verräterpolitik den Wahlvieh, bis nach der Wahl zu opfern.
    Ich frage mich immer , . … warum macht ein Vertreter des
    deutschen Volkes so eine schizophrene Politik gegen das eigene Volk ? Wie weit kann ein verantwortlicher Politiker, oder wie
    verblödet muss ein verantwortlicher Politiker noch sein, um nicht zu
    erkennen, in welche Sackgasse Er sein eigenes Volk führt.
    Die Hauptstädte Europas brennen bereits und diese Katastrophen-Schweine
    tun alles um diese Zustände zu verstärken.
    Derweil, versinkt mindestens 50 Prozent der Betroffenen im Tiefschlaf und
    werden aufwachen, wenn Sie kein Schweinefleisch mehr essen dürfen.

  2. Islamverbände in Deutschland: Getrennt auf dem Papier – vereint im Geist!

    Um es Allgemein zu sagen: Die Aufgabe aller islamischen Verbände im Deutschland ist nicht die erfolgreiche Integration der Türken/Moslems in die deutsche Gesellschaft, sondern die deutsche Gesellschaft in den Islam. Um es genau zu sagen: die Unterwerfung, da Islam bekanntlich Unterwerfung unter Allah bedeutet. Logisch, sonst wären es ja keine islamischen Verbände. Alle Islamverbände pflegen untereinander ausgezeichnete Kontakte. Das islamische Netz ist von der Nordsee bis Bodensee sehr gut geknüpft.
    Damit sie einen kleinen Überblick bekommen, welche islamischen Verbände in Deutschland die Islamisierung der Gesellschaft vorantreiben, die aus islamischen Ländern finanziert, aber auch mit ihrer finanziellen Unterstützung in Form von Steuergeldern geschieht, hier einen kleinen Überblick der einzelnen Verbände.

    Diyanet, Ditib

    Ich beginne nicht in Deutschland, sondern der Türkei mit der DIYANET, dem türkischen Amt für religiöse Angelegenheiten. Es wurde am 3. März 1924 entsprechend Gesetz Nr. 429 gegründet. Mit dieser Institution wollte der Staat die Religion kontrollieren. Daher ist die türkische Form des Laizismus keine Trennung zwischen Staat und Religion, sondern vielmehr eine Unterordnung der Religion unter den Staat.
    Die Diyanet ist die größte religiöse Regierungsbehörde weltweit mit über 100.000 (!) Mitarbeitern und die höchste islamische Autorität des Landes und für über 85.000 Moscheen im Lande verantwortlich und für die Moscheen im Ausland, die zur DITIB gehören. Der Etat dieses Amtes ist nach dem Militärhaushalt der größte Posten im türkischen Haushalt. Der deutsche Ableger ist eine seit dem 5. Juli 1984 beim Amtsgericht in Köln eingetragene und mittlerweile stark gewachsene islamische Metastase, auch Verein genannt. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (türk. Diyanet Isleri Türk Islam Birligi, abgekürzt Ditib und bedeutet so viel wie „Türkisch-islamische Union des Amtes für religiöse Angelegenheiten,) untersteht der dauerhaften Leitung, Kontrolle und Aufsicht der Türkei und damit dem Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu (früher Erdogan).Das bedeutet, wer es mit der Ditib zu tun hat, hat es direkt mit dem Staat Türkei zu tun. In Österreich ist es die Türkisch-Islamische Union für kulturelle Zusammenarbeit in Österreich (ATIB).
    Vorstandsvorsitzender ist der Religionssoziologe Izzet Er. Ditib unterhält eine eigene Abteilung für den Interreligiösen Dialog. Deren Leiter, Bekir Alboga, war von Oktober 2007 bis März 2008 Sprecher des “Koordinierungsrats der Moslems in Deutschland“.
    Hamburg hat als erstes Bundesland ein Staatsvertrag mit den Moslems abgeschlossen, unter anderem mit Ditib, die als “Körperschaft des öffentlichen Rechts“ anerkannt wurde Geregelt werden sollen Feiertage und gewisse Rechte der Moslems in Hamburg. (Besetzung im Rundfunkrat, islamische Beerdigungsvorschriften Moscheebauten u.v.m.) In Hamburgs Schulen soll durch islamischen Religionsunterricht die Integration gefördert werden.
    Die Ditib ist mit ca. 900 Mitgliedsvereinen und ca. 120.000 Mitglieder (ausschließlich männliche Haushaltsvorstände) (Ob die Frauenquote auch für Türken gilt?) der größte Dachverband in Deutschland und vertritt ein Islamverständnis, das sich an dem laizistisch geprägten offiziellen Islam in der Türkei orientiert. Ich werde ihnen die 900 Mitgliedsvereine nicht aufzählen. Ich kann ihnen nur sagen, dass Ditib in allen Himmelsrichtungen vertreten sind. Sollte es sie interessieren, können sie sich auf der Internetseite der Ditib informieren, oder wenden sie sich an eine Suchmaschine ihres Vertrauens. Damit sie erkennen können, wie stark türkische Interessen in Deutschland vertreten werden, möchte ich ihnen das Anhand eines Beispiels aufzeigen.
    In Gütersloh wollen dort lebende aramäische und assyrische Christen ein Mahnmal zur Erinnerung an den Völkermord an Aramäern/Assyrern, Armeniern und Pontos- Griechen im Osmanischen Reich während des ersten Weltkrieges errichten. Angedacht war ein schlichtes Holzkreuz. Doch Politiker und Stadtverwaltung in Gütersloh waren von Anfang an dagegen.
    Ich zitiere aus der „Neue Westfälische“
    „Sie äußerten die Sorge, ein solches Mahnmal könne Unruhe schüren, einen Keil zwischen die Volksgruppen treiben – eine Sorge, die weitere Nahrung erhielt, als sich die Türken meldeten (siehe Stellungnahme der türkischen Gemeinde). In einer gemeinsamen Stellungnahme an den Ältestenrat wies die Türkische Gemeinde Gütersloh (Arbeitsgemeinschaft der türkischen Vereine) mit deutlichen Worten auf das Konfliktpotenzials des Themas hin. Auch der türkische Generalkonsul, vor einigen Wochen im Rathaus, machte in einem Gespräch mit Bürgermeister Maria Unger und dem städtischen Integrationsbeauftragten Eckhard Sander aus seiner Ablehnung keinen Hehl. Der Ältestenrat, dem neben der Bürgermeisterin ihre Stellvertreter und die Vorsitzenden der Ratsfraktionen angehören, nennt für seine Haltung keine Gründe. Unger schreibt lediglich, es sei “von großer Bedeutung, das friedliche Zusammenleben der Menschen in Gütersloh zu fördern und sicherzustellen”. Derzeit lebten hier Menschen aus 116 Nationen friedlich-nachbarschaftlich miteinander. Das wolle man erhalten.“ Zitat Ende

    Stellungnahme der Türkischen Gemeinde

    „Die Türkische Gemeinde Gütersloh sieht „keine rechtliche Legitimation“ für das Mahnmal. In einem Schreiben an den Ältestenrat formulieren die Vertreter der sieben türkischen Vereine, es gebe „bis heute kein international anerkanntes Urteil über diese Begebenheit“, und sie werde „im wissenschaftlichen Diskurs der Historiker international kontrovers diskutiert“. Nicht erwähnt wird dagegen, dass viele Staaten die Ereignisse von damals mittlerweile offiziell als Völkermord anerkannt haben, und auch der Deutsche Bundestag ihn 2005 so benannt und verurteilt hat.
    Die türkischen Vereine verweisen darauf, dass, sollte die Stadt dem Antrag der aramäischen Gemeinden stattgeben, auch andere seinerzeit im Osmanischen Reich angesiedelten Bevölkerungsgruppen solche Anträge stellen dürfen; dazu zähle auch die osmanisch-muslimische Gruppe in Anatolien, die damals von Armeniern, Aramäern und Griechen, teilweise in Kooperation mit Alliierten „systematisch verjagt und ermordet wurden“.
    Die Stadt Gütersloh müsse sich entscheiden, „ob sie die internationalen Konflikte in einem öffentlichen Raum aufarbeiten lassen will und dadurch Konfliktpotenzial ermöglicht oder ob es für das friedliche Zusammenleben andere unterstützende Maßnahmen ergreift“, so die Vereine. „Wir möchten nicht, dass unsere Kinder und Jugendlichen angefeindet werden, weil sie als ’die’ Türken oder Kurden definiert werden. Wir möchten nicht, dass Zwietracht gesät wird und es zu Hassparolen in den aramäischen Gemeinden kommt.“
    Geschehnisse wie damals aufarbeiten zu wollen, sei verständlich, allerdings müsse man das in dem Land tun, wo sie sich ereignet hätten. „Wir empfehlen daher, dass dieser Antrag und auch weitere Anträge, die zu einer Spaltung oder Segregation in der Gütersloher Gesellschaft führen und hierdurch das friedliche Zusammenleben in der Zukunft gefährden, nicht zu bewilligen.“
    Kunststück, gibt es in den DITIB- Moscheen Koranunterricht. Und in diesem Unterricht wird vor den jungen türkischen Schülern der Völkermord an den christlichen Armeniern geleugnet. Man muss dazu wissen, dass alle DITIB- Imame vor ihrer Entsendung nach Deutschland in der Türkei darin geschult werden, den türkischen Völkermord an den christlichen Armeniern zu leugnen. Die Ausbildung von Imamen in Deutschland lehnt Ditib ab, wie auch das Verbot der Auslandsfinanzierung von Moscheegemeinden und die Verpflichtung, extremistische Imame zu entlassen. Bei unseren österreichischen Nachbarn ist dies nicht mehr möglich, dort wurde ein Islamgesetz beschlossen, der dies untersagt, was natürlich Proteste bei den muselmanischen Eroberern auslöste.
    Der Holocaust-Überlebende Ralph Giordano berichtete in der FAZ vom 12. August 2007, die DITIB-Imame würden darin geschult, den Völkermord an den Armeniern als “Mythos” zu erklären und ersetze Religion durch Ultrapatriotismus. Nicht ein Politiker hat Ralph Giordano damals widersprochen. Man weiß also auf politischer Seite längst schon, mit wem man es bei DITIB zu tun hat. Wenn Deutsche solche Thesen etwa über Auschwitz verbreiteten, wäre ihnen die staatliche Strafverfolgung ganz sicher.
    An der Stellungnahme haben sie sicher gemerkt, dass auf Seiten der türkischen Gemeinde unterschwellig mit Konflikte gedroht wurde, falls doch ein Mahnmal erstellt wird!
    Erstaunlich, dass Mahnmale, die an türkische Verbrechen an Christen erinnern, die “Gesellschaft” spalten. Gleichzeitig gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz über 50 sogenannte “Eroberer-Moscheen”, die nach Fatih Sultan Mehmet, dem Eroberer und Christenschlächter von Konstantinopel benannt sind. Diese Machtsymbole des türkischen Imperialismus laufen dann wohl unter “kultureller Bereicherung”. Bei Fatih Sultan Mehmet handelt es sich um eine Symbolfigur des extremen türkischen Nationalismus….aber das nennt man bekanntlich freie Religionsausübung. Einen ähnlichen Eindruck hat auch Ursula Spuler-Steigeman, die es als “sonderbar“ bezeichnet, dass Ditib in Deutschland so viele Moscheen nach Kriegsherrn wie dem Konstantinopel-Eroberer Mehmed II benenne. Bezüglich Moschee-Bauten wurde dem Ditib-Verband vorgeworfen, dass sie mit zweierlei Maß messen: In Deutschland wird die Religionsfreiheit gefordert, und in der Türkei hingegen verweigere dieselbe Behörde türkischen Christen und Aleviten den Bau von Kirchen und Religionsfreiheit.
    Ditib ist Gründungsmitglied des „Koordinierungsrats der Moslems“ (2007) Die Ditib ist mit Abstand der größte Bauherr Deutschlands und treibt die Moscheebauten in der BRD voran. Ungefähr 2/3 der im Grundbuch eingetragenen Moscheen in Deutschland gehören der Ditib und somit der Türkei. Das gilt vor allem für die großen Moscheen mit Minaretten. (Merkez-Moschee Duisburg, Ehrenfeld Köln, Yavuz- Sultan- Moschee Mannheim u.a.) Prinzipiell dürfte Ditib ein Schild aufstellen mit dem Vermerk: Türkisches Hoheitsgebiet – Zutritt für Deutsche verboten. Doch das wäre für den Bürger zu offensichtlich. Die Turkologin Ursula Spuler- Stegemann warnte, es sei sonderbar, dass die Ditib so viele Moscheen hierzulande „nach Kriegsherrn wie dem Konstantinopel-Eroberer Mehmed II. benenne…
    Die Yavuz- Sultan- Selim- Kaserne Moschee in Essen-Katernberg ist nach einem der blutrünstigen islamischen Eroberer des Mittelalters benannt. Die moderate türkisch-islamische Union (DITIB) hat sich rein zufällig als Namenspatron für ihre Großmoschee in Essen einen Mann ausgesucht, dessen Beiname “der Grausame” bedeutet und der als fanatischer Verfolger von Andersgläubigen in seinem Reich bekannt war. Der bis heute viel zitierte, bekannteste Ausspruch von Yavuz Sultan Selim ist übrigens folgender: “Mein Kampf geht solange weiter, bis Gottesgesetz, die Scharia, auf der ganzen Welt herrscht oder ich sterbe.” Zufall oder tiefere Bedeutung?…
    Bülent Arslan (Vorsitzender Deutsch-Türkische Forum der CDU) forderte die Bildung moslemischer Polizeieinheiten, die als Teil der Gemeinde die Moscheen kontrollieren/bewachen! Da in Deutschland religiöse Polizeieinheiten undenkbar sind, läuft die Forderung der CDU-Arbeitsgruppe darauf hinaus, Polizeieinheiten unmittelbar dem türkischen Staat zu unterstellen, der auf diese Weise als eine Art Besatzungsmacht deutsches Staatsgebiet hoheitlich handelnd übernimmt und die Parallelgesellschaften regiert. Keine Reaktion gab es von Seiten der CDU! Der Schriftsteller Ralph Giordano vertrat die Ansicht, die Ditib ist ein ungeeigneter Bauträger für Moscheen in Deutschland, insofern es ihr eher um die Bewahrung des Türkentums als um Eingliederung in die deutsche Gesellschaft gehe.
    Diese und auch andere türkischen/islamischen Organisationen beziehen teils von der Türkei, teils von Pakistan, teils aus Saudi-Arabien, Marokko und Ägypten Geld und Propaganda.
    Der religiöse Fundamentalist Recep Erdogan, Chef des regierungseigenen Missionswerks DITIB, der offen fordert, die deutsche Kultur und Bevölkerung auszumerzen und Deutschland in eine von Ankara regierte türkisch-islamische Provinz zu verwandeln.
    Unter Mithilfe der Türkei betreibt Ditib die Islamisierung Deutschlands voran, während Minderheiten, darunter auch Christen in der Türkei massiv unterdrückt, verfolgt und getötet werden. Immerhin befindet sich die Türkei auf dem 41. Platz vom Christenverfolgungsindex. (Stand 2015) Die meisten Bürger haben davon keine Ahnung und dank der Lügenmedien, die dies systematisch verschweigen, bleibt das auch so.
    Damit die planvolle Islamisierung Deutschland durch die Türkei größere Fortschritte machen kann, schickt die Türkei – nach Auskunft des BM- Innern- jährlich ca. 130 Hodschas (Gemeindeleiter, Vorbeter) nach Deutschland, die alle Angehörige der Diyanet sind, von der Türkei für ihre Tätigkeit angeleitet, überwacht und bezahlt werden, und ca. 4 Jahre in Deutschland bleiben. Sogar die Freitagsgebete werden in Ankara formuliert! Der Aufenthalt dieser Imame wird nach dem Aufenthaltsgesetz geduldet und sogar von der Bundesregierung gefördert, weil sie als „vorwiegend aus religiösen Gründen beschäftigt“ angesehen werden. An der Spitze der Ditib in Deutschland steht ein Botschaftsrat der türkischen Botschaft in Berlin, auch die türkischen Konsulate sind in die Bereitstellung und Überwachung dieser „Geistlichen“ eingeschaltet. Die Imame sind Staatsfunktionäre, die zugleich Lehren des Islam und politische Ziele der türkischen Regierung, also einen „Staatsislam“ verkünden. Die neu konzipierte Imam-Ausbildung an den Universitäten in Münster, Osnabrück und Tübingen lehnte die Ditib ab!
    Selbstverständlich sind diese Imame der deutschen Sprache so gut wie nicht mächtig und verbreiten ihre Lehren in türkischer- und arabischer Sprache. Was diese Imame sonst so reden oder treiben, entzieht sich den deutschen Behörden. Das ist umso gefährlicher, als der Koran erlaubt, durch die Taqiyya im Interesse der Ausbreitung des Islam Andersgläubige zu täuschen. Sicher ist eins: Sie erklären ihren türkischen Schafen in Deutschland den Völkermord an den Armeniern als ein Mythos. Sicher ist auch, dass Imame ihren Teil zur Islamisierung beitragen. Gesunde Länder würden Moscheen sofort schließen, in denen für die Gottesdienste und Predigten nicht die deutsche Sprache verwendet wird. Im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung würde ein gesundes Land es nicht länger hinnehmen, dass türkische Staatsbedienstete in einer fremden Sprache Lehren verbreiten, von denen der Gaststaat keine Kenntnis nehmen kann. In Deutschland geschieht dies nicht….
    Die Islamisierung Deutschlands ist also ein Projekt des türkischen Staates. In der Öffentlichkeit ist die DITIB bemüht, ihre Verwaltungs- und Behördliche Bindung an Ankara nicht deutlich zu machen.
    Die Verbindung der DITIB mit der türkischen Regierung ist im Juni 2007 besonders deutlich geworden, nachdem der Bundestag durch Änderung im Ausländerrecht für den Nachzug von Familienangehörigen ein Mindestalter von 18 Jahren festgesetzt und Kenntnisse der deutschen Sprache verlangte. Ein Mindestzuzugsalter und das Verlangen nach deutschen Sprachkenntnissen mochte die Türkei überhaupt nicht. Deren Einwanderungspolitik beruht in der Praxis darauf, minderjährige Türkinnen durch Zwangsheiraten nach Deutschland einzuschleusen, die weder der deutschen Sprache mächtig sind, noch einen Beruf haben und sofort ins deutsche Sozialsystem einwandern. Dadurch wird der türkische Anteil in Deutschland planmäßig vergrößert. Die Türkei will keine Integration, sondern die islamische Kolonialisierung Deutschlands.
    Sie kennen bestimmt das Zitat von Erdogan, der aus einem Gedicht des Vordenkers des türkischen Nationalismus Ziya Gökalp zitierte: “Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.”
    Das ist eine offene Kriegserklärung! Ich muss an dieser Stelle sagen, dass es von Seiten der türkischen Regierung bis heute keinen Friedensvertrag gibt. Die Kriegserklärung der Türkei an Deutschland hat bis heute Bestand! In Deutschland sind die “Eingeborenen” zu missionieren und zu unterwerfen. Die Moscheen, in denen nicht nur gebetet wird, haben die Funktion von “Ordensburgen” mit gleichzeitig weltlichen und religiösen Zielsetzungen. In einem gesunden Land würde man diese Organisation verbieten, alle Mitglieder und Vereinsangehörige in ihre Heimat überführen mit der Begründung, dass sie den inneren Frieden in Deutschland gefährden. In einem gesunden Land….
    Ayaan Hirsi Ali spricht von “schleichender Machtübernahme”. Dieter Wellershoff von einer Religion, die eine “kriegführende Macht” geworden sei. Auch die Warnungen Ralph Giordanos sind bekannt. Die Krone wird dem Ganzen dadurch aufgesetzt, dass eben dieser türkische Staat sich in Deutschland auf “Religionsfreiheit” beruft, die er im eigenen Land allen anderen Religionen versagt.
    Religionsfreiheit: Unter diesem im Grundgesetz verfassten Recht drängt seit vielen Jahren die türkische Diyanet mit ihrem in Deutschland vertretenen islamischen Verband darauf, dass moslemische Schülerinnen in öffentlichen Schulen das religiöse, islamische Symbol, Kopftuch tragen dürfen. Mehrere gerichtliche Verfahren fanden bisher statt, die ausnahmslos von islamischen Verbände vorangetrieben wurden und werden. Mit der Anerkennung zur “Körperschaft des öffentlichen Rechts“ wird dieses Etappenziel leichter zu erreichen sein.
    Mit dem Auftreten der DITIB als Teil einer einheitlichen türkisch-islamischen Staats- und Religionsgewalt wird klar aufgezeigt, was der Islam ist: Eine Einheit von Religion, Politik und Staatsgewalt, die seit knapp 1400 Jahren untrennbar ist und in Deutschland durchgesetzt werden soll. Der Islam ist gefährlicher als die in Deutschland bekannten Links- oder Rechtsextreme (Parteien). Weitere Informationen über Ditib finden sie im Netz.

    Das Ditib keine Integration der Türken anstrebt, zeigte sich klar und deutlich im Jahr 2011, als Ditib der hessischen Landeshauptstadt die Unterschrift unter dem Vorzeigeprojekt „Integrationsvereinbarung“ verwehrte!

    Wird fortgesetzt….

  3. Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG)

    Der ca. 350 000 europäische Mitglieder zählende türkische Verband „ Islamische Gemeinschaft Milli Görus“ (nationale Sicht), der neben der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion“ (Ditib) bedeutendste legale islamische und nationalistische Vereinigung in der BRD ist, sieht es als eine seiner Hauptaufgaben, die Moslems von einer erfolgreichen Integration in Deutschland/Europa abzuhalten. O-Ton Milli Görüs: “Milli Görüs ist ein Schild, das unsere Mitbürger vor der Assimilierung im barbarischen Europa schützt”.
    Die organisationsnahe Zeitung “Milli Gazete” bezeichnete die Bundesrepublik Deutschland als “Land der Niedertracht und des Unglaubens” und die Europäer als “Götzenanbeter, Imperialisten, Kapitalisten, Kommunisten und Wucherer….
    Prof. Dr. Necmettin Erbakan gründete 1970 in der Türkei die „Partei der Nationalen Ordnung“ („Milli Nizam Partisi“). Sie vertritt als erste die Ideologie der „Milli Görüs“. Der türkische Staat verbot diese jedoch wegen Nichtvereinbarkeit mit den Prinzipien der laizistischen Staatsordnung der Türkei sowie einige der von Erbakan gegründeten Nachfolgerparteien. Anhänger Erbakans führte den Weg über die „Türkische Union in Europa e.V.“ (1976), die „Islamische Union in Europa e.V.“ (1982) und die „Avrupa Milli Görüs Teskilatlari“ (AMGT, 1985) bis zur Gründung der heutigen IGMG sowie der „Europäischen Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft“ (EMUG) im Jahr 1995. Bei den Anhängern handelt es sich zum größten Teil um auf Dauer in Deutschland lebende, teilweise eingebürgerte türkische Zuwanderer. Moscheevereine der IGMG in Baden-Württemberg sind in vier von insgesamt 15 deutschen Regionalverbänden, den „bölge“, organisiert, namentlich Stuttgart, Freiburg-Donau, Schwaben und Rhein-Neckar-Saar. Die IGMG ist die dominierende Kraft im in Köln ansässigen „Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland“, dessen Vorsitzender Ali Kizilkaya vor einigen Jahren das Amt des Generalsekretärs der IGMG bekleidete. Durch diesen Verband ist die IGMG mittelbar auch im „Koordinierungsrat der Moslems“ (KRM) Im KRM sind außer dem Islamrat auch die „Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion“ (DITIB), der „Zentralrat der Moslems in Deutschland“ (ZMD) und der „Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ).) vertreten, welcher sich im Verlauf der Deutschen Islamkonferenz der Bundesregierung im April 2007 konstituierte.
    Die IGMG gilt heute als größte Interessenvertretung der im europäischen Ausland lebenden Türken. In Deutschland ist die IGMG mit Sitz in Kerpen (NRW) die größte Organisation und betreut ca. 8% der deutschen Moscheegemeinden (304) und insgesamt etwa 2.330 Einrichtungen und 523Moscheegemeinden, und ist (neben Ditib) der bedeutendste islamische Verband in Deutschland. Organisatorisch sind die lokalen Gemeinden in 35 Regionalverbänden zusammengefasst – 15 davon in Deutschland. Die genaue Zahl der Mitglieder ist nicht bekannt. Es kursieren Zahlen zwischen 31.000 – 57.000 Mitglieder deutschlandweit. Vorsitzender der IGMG ist Kemal Ergün, Generalsekretär ist Mustafa Yeneroglu. Weltweit sollen es 127.000 Mitglieder sein. (Kanada, Australien) Die Struktur des Vereins sei gegliedert in eine Haupt-, eine Frauen-, eine Jugend- und eine Frauenjugendorganisation.

    Ihrer Selbstdarstellung zufolge versteht sich die IGMG als islamische Religionsgemeinschaft, die das religiöse Leben der Moslems umfassend organisiert, sowie als deren Interessenvertreterin. Sie ist Teil der gleichnamigen „Milli Görüs“-Bewegung in der Türkei, mit der sie die ideologische Ausrichtung und die politischen Ziele teilt.
    Die Leitlinien der Ideologie wurden von Erbakan in der 1975 veröffentlichten Schrift „Milli Görüs“ sowie dem ebenfalls bereits in den 1970er Jahren entwickelten und in den 1980er Jahren für das Parteiprogramm der „Refah Partisi“ (RP, „Wohlfahrtspartei“) aufgegriffenen Konzept „Adil Düzen“ („Gerechte Ordnung“) ausformuliert; 1991 publizierte Erbakan ferner das Programm „Adil Ekonomik Düzen“ („Die Gerechte Wirtschaftsordnung“). Kernpunkt dieser politischen Programmatik ist die langfristig geplante Ablösung der „nichtigen Ordnung“ (batil düzen) – im engeren Sinn der laizistischen, auf den Prinzipien Mustafa Kemal Atatürks basierenden Staatsordnung der Türkei, im weiteren Sinn sämtlicher nicht auf einer islamischen Ordnung basierender politischer Systeme, wozu natürlich auch die deutsche Grundordnung gehört – durch die auf dem Koran basierende einzig legitime „wahre/göttliche Ordnung“ (hak düzen). Erbakan zufolge ist „Milli Görüs“ das Mittel der Wahl, um der gesamten Menschheit zur „Glückseligkeit“ (saadet) zu verhelfen.
    Die Aufgabe der Milli Gazete wurde von einem Kolumnisten folgendermaßen charakterisiert: „Milli Gazete dient nicht nur der Milli Görüs-Gemeinde, sondern der ganzen Menschheit zum Nutzen (…) In ihrer Gesamtheit handelt Milli Gazete nach der Richtlinie der Milli Görüs-Mission, an die sie glaubt und der sie sich verschrieben hat, und verteidigt diese.“ (Milli Gazete) vom 20. Oktober 2008]
    Zu den Merkmalen der Milli Görüs-Bewegung gehört das unter den Anhängern verbreitete Bewusstsein, Angehörige einer auserwählten Gemeinschaft zu sein (3.110), denen die Aufgabe zukomme, die eigene „Mission“ – erforderlichenfalls unter Einsatz des eigenen Lebens – weiterzuverbreiten. Diese Zielsetzung formulierte ein SP-Politiker wie folgt: „Die Milli Görüs-Bewegung ist aufgrund ihres Anspruchs eine sehr große und fundierte Bewegung. Ihr anzugehören heißt, bereit zu sein, sein Leben für ein hohes Ziel zu opfern. Es heißt, die Tugend zu besitzen, das Diesseits und die darin befindlichen Wohltaten mit einer Handbewegung wegfegen zu können (…)“ (Milli Gazete vom 28. Juni 2008).
    Menschen heranzubilden, die diesem Ideal eines Milli Görüs-Moslems entsprechen und die ihr Leben an den Richtlinien von Koran und Sunna ausrichten, ist oberstes Ziel der seitens der IGMG betriebenen intensiven Bildungs- und Jugendarbeit. Hier werden die konstitutiven Elemente der Ideologie ebenso vermittelt wie spezifische Elemente der islamischen Identität. Ein wesentliches Ziel besteht auch darin, die Anhänger von der Vorrangstellung der Gemeinschaft vor individuellen Belangen zu überzeugen. Im Rahmen der Vermittlung der spezifischen islamischen Identität wird vor einer „Angleichung“, insbesondere einer „Assimilation“ an die nichtmoslemische Umgebung gewarnt. (Siehe Zitat oben)
    Der Begriff der „Integration“ wurde seitens der Organisation umgedeutet und in seinem Umfang reduziert, indem Funktionäre neuerdings von „Teilhabe“ sprechen (Milli Gazete vom 7. Mai 2008). In der Beanspruchung der Gültigkeit islamischer Normen für sämtliche Lebensbereiche sieht die IGMG keinen Widerspruch zur Eigenwahrnehmung als „Motor“ der Integration von Moslems in Deutschland. Dass die islamische Identität das hervorstechendste Merkmal jedes Organisationsangehörigen sein muss, beschrieb der IGMG- Generalvorsitzende Yavuz Celik Karahan bei dem am 31. Mai 2008 im belgischen Hasselt durchgeführten „Tag der Brüderlichkeit und Solidarität“ der IGMG mit folgenden Worten: „Unser Grundprinzip ist unsere islamische Identität. Eine Bewegung, die ihre islamische Identität nicht in den Vordergrund rückt, kann nicht nur die Muslime nicht repräsentieren, sondern sie gerät bei jedem aufkommenden Wind ins Schwanken (…) Wenn wir uns anderen Menschen präsentieren, müssen wir dies in der Weise tun, dass Allah und sein Gesandter damit zufrieden sind und nicht die Menschen. Unsere irdischen Angelegenheiten müssen wir im Bewusstsein der Umma gestalten. Als Muslime müssen wir das Bewusstsein dafür entwickeln, dass es unsere wichtigste Eigenschaft ist, Andacht übende Menschen zu sein. Als Muslime richten wir ohnehin unser gesamtes Leben nach den Gebetszeiten aus. Aus diesem Grund müssen wir das Bewusstsein, Diener (sc. Allahs) zu sein, in uns verankern.“ Internetseite der IGMG, Auswertung vom 4 . Juni 2008 sowie „Milli Gazete“, Ausgabe vom 2. Juni 2008) Bildungsangebote (Irschad (Religiöse Wegweisung), soziale Dienste, Gemeindeentwicklung, Frauen- und Jugendarbeit), die das Ziel der Entwicklung der islamischen Identität verfolgen, werden in sämtlichen Einrichtungen der IGMG durchgeführt. Ein Schwerpunkt der IGMG-Aktivitäten liegt in der Jugendarbeit. Dies verdeutlicht auch ein Artikel in dem Publikationsorgan „Yeni Dünya“ (Neue Welt), das fast ausschließlich für IGMG-Anhänger relevante Informationen enthält. In diesem Artikel wandte sich der IGMG-Jugendverband Schwaben „An die islamischen Jugendlichen“. Für die Jugend setzte er folgende, von Allah bestimmte Aufgaben fest:
    „1. Ihr müsst die von Allah an den Propheten Muhammad gesandten Bestimmungen auf Erden in die Tat umsetzen und dafür sorgen, dass diese auch eingehalten werden.
    2. Ihr müsst die Untertanen von Untertanen befreien und dafür sorgen, dass diese nur Allah dienen.
    3. Ihr müsst euch von falschen, unsinnigen Religionen und allen schlechten Dingen fernhalten und euch davor schützen. Junge Mudjahidin! Habt ihr schon einmal daran gedacht, wie ihr diese heiligen Aufgaben erfüllt?“ Auf die Frage, wie dies zu bewerkstelligen sei, erteilte der Funktionär selbst die Antwort:
    „1. Mit einem festen und stahlharten Glauben.
    2. Mit lauterer Gesinnung.
    3. Mit einem unerschütterlichen Willen, der keine Ängste kennt.
    4. Mit unermüdlichem und wohl durchdachtem Arbeitseifer.
    5. Keinen anderen Weg einschlagen außer dem der Aufopferung und des Märtyrertums um
    Allahs Willen.“
    Mit dem Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche in Form von Ferienbetreuung, Sportvereinen, Hausaufgabenhilfe und Koranlesewettbewerben mit Unterbringung in den vereinseigenen Moscheen verfolgt die IGMG Ziele, die weit über die Jugendarbeit hinausgehen. Es gilt, Jugendliche für die politische Ideologie zu gewinnen und sie von der Vorrangstellung der Gemeinschaft vor individuellen Belangen zu überzeugen. Bei der Vermittlung dieser besonderen „islamischen Identität“ werden die Probleme einer „Angleichung“ an die Nichtmuslime hervorgehoben, welche die IGMG strikt ablehnt. Ihr Bildungskonzept sieht die Erziehung zu einer islamischen Weltanschauung vor. Es steht damit nach ihrer Auffassung im offenen Widerspruch zum „westlichen“ oder „imperialistischen System“. Durch den Entwurf eines klar umrissenen Feindbildes wird „dem Westen“ einseitig unterstellt, Jugendliche absichtlich moralisch zu verderben, um sie danach materiell umso besser ausbeuten zu können. Der zielgruppenorientierten Schulung und Strategie der IGMG-Mitgliederwerbung ist es zu verdanken, dass sie gerade auf junge, in Deutschland lebende Türken eine deutliche Anziehungskraft ausübt.

    „Warum Milli Görüs?“, „Missionsbewusstsein“, „Grundprinzipien der Milli Görüs“ lauten exemplarisch die Titel von Seminaren, die 2008 für Jugendliche in baden- württembergischen Moscheevereinen der IGMG abgehalten wurden. Themen wie „Das Verhalten des Propheten zu den Mitmenschen“, „Die Erziehungsmethode des Propheten“, „Die Beziehungen des Propheten Muhammad zu den Nichtmoslems“ wurden ebenfalls im Rahmen von Schulungen behandelt; sie belegen, wie eng das Verhalten von Muslimen sich nach Auffassung der IGMG auch in der Moderne an das Vorbild des Propheten anzulehnen habe. Das „Bewusstsein der Dienerschaft des Moslem gegenüber Allah“ war Thema eines Seminars für angehende Funktionäre im Herbst 2008. Bei dieser Veranstaltung sei über die „Großartigkeit der Wohltat des Glaubens“ gesprochen worden sowie davon, dass „die Jugendlichen, die Träger dieses Glaubens sind, nicht gelenkt werden, sondern selbst Lenkende sein sollen.“ Diesen Leitgedanken der den Moslems zugedachten Führungsrolle einschließlich der Verwirklichung der islamischen Herrschaft formulierte auch ein Kolumnist der „Milli Gazete“ mit folgenden Worten:

    „Ein Muslim muss unbedingt eine Führungsposition einnehmen. Das ist sowohl seine Aufgabe als Staatsbürger als auch eine religiöse Pflicht. Denn der Muslim ist der Stellvertreter Allahs auf Erden (…) Allah hat den Menschen erschaffen, damit dieser seinen Willen auf Erden vertrete, und er hat ihm die Pflicht aufgetragen, dort die göttliche Herrschaft zu verwirklichen.“ („Milli Gazete“ vom 27. Februar 2009)
    Mit hohem Einsatz streitet die IGMG für die Durchsetzung ihrer Positionen in Belangen der alltäglichen Lebensführung wie der Nichtteilnahme von Mädchen am koedukativen Schwimmunterricht oder beim Thema Kopftuch. Die vom Verwaltungsgericht Düsseldorf am 7. Mai 2008 abgelehnte Klage [Az.: 18 K 30108] der Eltern eines 12-jährigen Mädchens auf Befreiung vom koedukativen Schwimmunterricht wurde von IGMG- Generalsekretär Üvüncü scharf kritisiert (Homepage der IGMG vom 8. Mai 2008). Von der Teilnahme am Schwimmunterricht riet auch der Imam der IGMG Stuttgart-Wangen in einem Interview ab: „Ich halte mich an den Koran, und der sagt nun einmal, dass sich eine Frau vor fremden Männern nicht zeigen darf.“
    Das Kopftuch ist nach Auffassung dieses Imams ebenso „Pflicht im Islam“ wie einer Ehe zwischen einer Muslimin und einem Christen die Zustimmung zu verweigern sei, was jedoch im umgekehrten Fall nicht gelte (Stuttgarter Zeitung vom 26. April 2008).
    Kleiner Einwurf: Der Türkische Bund Berlin (TBB) fordert – ganz im Sinne von Erdogans Islamisierung – dass die Berliner Bildungssenatorin sich nachdrücklich für das Tragen von Kopftüchern einsetzen soll!
    Das vieldiskutierte akademische Konzept eines „Euro-Islam“, nach dessen Konzeption eine moderate Anpassung bestimmter islamischer Vorschriften an die Erfordernisse der Moderne vorstellbar wäre, findet innerhalb der IGMG mit dem Argument des „künstlichen Konstrukts“ und des „Überstülpens von außen“, aber auch der „Fehlinterpretation des Islam“ keinerlei Akzeptanz.
    In einer Selbstdarstellung der IGMG heißt es: „Die IGMG bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und sieht in ihr die Basis für ein auf Pluralismus, Frieden, Toleranz und Harmonie aufbauendes gesellschaftliches Leben.“ Eine Diskrepanz im Handeln und Denken der Mitglieder sei nicht vorhanden, wird auf der Internetseite der IGMG betont. So präsentiert sich Milli Görüs nach außen. Aber im Herzen von Milli Görüs verfolgen sie ganz andere Ziele. Das ist die im Koran verankerte Taqiyya – das Verschweigen/Belügen der Ungläubigen über die wahren Ziele der Moslems.
    Bei der Generalversammlung der „Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs“ im April 2001 deutete Erbakan eine Islamisierung Europas durch moslemische Einwanderung an. Der Verfassungsschutzbericht zitiert ihn mit den Worten: „Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan. Wir werden ganz sicher an die Macht kommen, ob dies jedoch mit Blutvergiessen oder ohne geschieht, ist eine offene Frage“. Hagen am 15.04.2001, aufgenommen auf einer Veranstaltung von Agenten der BND
    Milli Görus hat sich zum Ziel gesetzt, unter Vermeidung von illegalen Mitteln den islamischen Gottesstaat zu erreichen. Dazu bilden sie gezielt Anwälte aus und regen ihre Mitglieder an, möglichst einflussreiche Positionen in der Gesellschaft zu bekleiden. So wollen sie ihr Netzwerk ausbauen und Einfluss für ihren islamischen Glauben erlangen.
    „Die IGMG erhebt Anspruch auf gesellschaftliche Dominanz und strebt nicht etwa eine friedliche Koexistenz, sondern die Vorherrschaft des Islam an. Dazu betreibt sie derzeit eine Kampagne mit dem Ziel, ihre Mitglieder zum Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit zu motivieren“, stellte der Verfassungsschutz bereits 2003 fest.
    Ich habe mal nachgeforscht, mit welcher Salami-Taktik Mohammedaner ihre Korankonformen Forderungen durchsetzen ….Islam muss in allen Bereichen des Lebens herrschen, dafür können die nix, es wurde ihnen von ihrem Propheten so vorgegeben. So wird es keine Möglichkeiten der Änderungen geben können. Wie denn auch. Sie müssen so handeln, sonst wird ihnen der Zugang zum Paradies verwehrt und wird im Jenseits mit Höllenqualen gestraft. Also müssen sie so handeln. Ich mache ihnen keinen Vorwurf.

    Zur Erinnerung (mohammedanische Salamitaktik am Beispiel Moscheen, Minarett und Muezzin):
    • 1. Erst heißt es: Wir wollen nur glauben (in unseren eigenen vier Wänden).
    • 2. Dann kommen Gebetsräume (Wir wollen keine Moscheen).
    • 3. Dann Moscheen (wir wollen keine Minarette).
    • 4. Dann Minarette (Wir wollen keine Lautsprecher).
    • 5. Dann Lautsprecher (wir wollen aber keinen Gebetsruf).
    • 6. Dann probeweiser Gebetsruf ohne Lautsprecher (aber nur am Freitag).
    • 7. Dann täglicher Gebetsruf (wir halten die vorgeschriebenen Dezibel ein).
    • 8. Dann volle Dröhnung (Full Blast), 5x am Tag, 7 Tage die Woche x 365 Tage.

    Die Absichten und Ziele von Milli Görüs können sie aus einem Artikel in ihrem Presseorgan Milli Gazete vom 31. Oktober 2006 entnehmen, ich zitiere:
    “Die Ideologie der Milli Görüs hat nicht den Willen, sich mit dem bestehenden System in der Welt zu einigen oder zu kooperieren, und möchte kein Zahn im paradoxen Rad der Ausbeutung sein. Milli Görüs hält es nicht für möglich, das bestehende System zu reformieren. Denn Milli Görüs sagt, dass das System falsch errichtet worden und dass es unmöglich sei, auf einem morschen Fundament ein stabiles Gebäude zu bauen. Die Gesinnung der Milli Görüs beabsichtigt die Rettung und Glückseligkeit der gesamten Menschheit.“
    „Solange die deutschen Gesetze nichts vom Gläubigen des Islam verlangen, was der Koran verbietet. Solange die deutschen Gesetze alles erlauben, was der Koran vorschreibt – solange, sagt Erbakan, stehe dem kulturellen, gesetzlichen, religiösen Nebeneinander der türkischen und deutschen Bürger in der Bundesrepublik nichts, gar nichts im Wege.“ Zitat Mehmet Erbakan IGMG, 2001, früherer Milli Görüs Vorsitzender, in einer versteckten Drohung gegenüber dem Welt-Reporter Thomas Delekat
    Die Einschätzung Erbakans „Wir werden ganz sicher an die Macht kommen, ob dies jedoch mit Blutvergießen oder ohne geschieht, ist eine offene Frage“, wertet ein Länderbericht der Konrad-Adenauer-Stiftung als Beleg für die Radikalität seiner Bewegung.
    Auch nach dem Tod Erbakans 2011 erklärt der neue Führer Mustafa Kamalak: „Die Milli Görüs-Bewegung wird in Richtung der von unserem Führer festgelegten Ziele – der Gründung einer neuen großen Türkei und einer Neuen Welt – mit gleicher Entschlossenheit weitermarschieren.“
    Aufgrund solcher und weiterer Äußerungen von Mitgliedern der IGMG kam der Verfassungsschutzbericht 2006 zu folgender Schlussfolgerung, ich zitiere: „Obwohl führende Funktionäre der IGMG in Deutschland bemüht sind, in öffentlichen Stellungnahmen moderat aufzutreten, lässt sich die von Milli-Görüs-Repräsentanten Kontinuität und Verbundenheit der Bewegung ein Bekenntnis der IGMG zur freiheitlichen demokratischen Ordnung fraglich und widersprüchlich erscheinen. In einzelnen Verlautbarungen werden zudem gesellschaftliche und staatliche Ordnungsvorstellungen propagiert, die in deutlichem Widerspruch zu den Grundwerten des demokratischen Rechtsstaats (z.B. Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Justiz und Trennung von Staat und Religion) stehen.“ Gilt für diesen Islam auch die Religionsfreiheit des Artikels 4 des Grundgesetzes obwohl er grundgesetzfeindlich ist?
    Der Bayrische Verfassungsschutz stuft „Milli Görüs“ als „größte extremistische Vereinigung von Ausländer, geprägt mit einem spezifischen türkischen Nationalismus, in Deutschland“ ein. Milli Görus stand seit vielen Jahren auf den Listen der Verfassungsschutzämter. Seit 2014 wird die Beobachtung von Seiten der Verfassungsschützer immer häufiger in Frage gestellt. So kam das Hamburger Landesamt für Verfassungsschutz im April 2014 zu dem Urteil, Milli Görüs nicht mehr zu beobachten, da es keinerlei Anhaltspunkte mehr gibt, dass Milli Görüs die freiheitlich demokratische Grundordnung beseitigen und gegen islamisches Recht ersetzen will. Das Landesamt für Verfassungsschutz in Niedersachsen kam im Mai 2014 zu dem gleichen Entschluss, dass IGMG nicht mehr eindeutig dem islamistischen Spektrum zuzuordnen sei. Ganz zufällig hat auch die Präsidentin des Brandenburger LfV, Maren einen Monat später den gleichen Gedanken und sprach von einem Reformkurs, „der dafür spricht, dass die Gesamtorganisation nicht mehr eindeutig dem islamistischen Spektrum zugerechnet werden kann“. Im gleichen Monat veröffentlichte das Bremer LfV seinen Bericht, in dem die IGMG nicht mehr aufgeführt wurde. Fast zeitgleich kündigte das Saarland an, die IGMG im nächsten Bericht nicht mehr aufführen zu wollen. Im Dezember 2014 stellte auch das nordrhein-westfälische Landesamt für Verfassungsschutz in Aussicht, dass die bisherige Einstufung der IGMG als „islamistisch“ aufgegeben werden könnte. Danach fassten sich alle an die Hände und feierten gemeinsam ein schönes Wir- haben- uns- alle- lieb Fest. Und wenn sie nicht gestorben sind….
    Milli Görüs ist eine Partei des politischen Islam! IGMG unterhält Moscheegemeinden in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, England, Dänemark, Schweden und Norwegen, und ist in allen europäischen Staaten außergewöhnlich umstritten! IGMG hat ihr islamisches Netz über Europa gespannt und ist auch in Übersee tätig, um den Menschen den Islam näher zu bringen.
    Dagegen klingt der folgende Artikel, den ich Freitag 9.1.2015 auf der Seite von IGMG gefunden habe, als der blanke Hohn. Ich zitiere:
    „Religionsmonitor: Zusammenhalten und mehr denn je interkulturelle Kontakte stärken!
    Es ist besorgniserregend, dass weit mehr als die Hälfte aller Bundesbürger der Meinung sind, der Islam sei bedrohlich. Nach dem abscheulichen Anschlag in Paris müssen wir uns noch mehr Sorgen und Gedanken darüber machen, wie wir den sozialen Frieden fördern und Vorurteilen wirksam begegnen können“, so Mustafa Yeneroglu, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG), anlässlich der Sonderauswertung „Islam“ des Religionsmonitors der Bertelsmann Stiftung. Yeneroglu weiter: „57 Prozent der Bundesbürger sind der Studie zufolge der Meinung, der Islam sei bedrohlich. 40 Prozent der Bundesbürger fühlen sich zudem durch Muslime wie Fremde im eigenen Land. Jeder Vierte will Muslimen sogar die Zuwanderung nach Deutschland verbieten.
    Diese Befunde stimmen traurig und geben Anlass zur Sorge. Gerade vor dem Hintergrund des abscheulichen Anschlags in Paris müssen wir befürchten, dass die Ablehnung gegenüber Muslimen weiter steigen wird. Populisten wie ‚Pegida‘ reiben sich bereits die Hände, um diesen Anschlag für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Genauso ist es mit Gewalttätern, die den Islam für ihre abscheulichen Taten instrumentalisieren. Das dürfen wir nicht zulassen. Entziehen wir ihnen den Boden. Hören wir auf, die Pariser Täter als ‚Islamisten‘ zu bezeichnen oder ihre Taten im Kontext von Religion zu beurteilen und damit das Bild des Islams sowie der Muslime weiterhin negativ zu prägen, sondern nennen sie beim Namen: Terroristen! Wir haben alle vor den Fernsehern verfolgen können, dass diese Personen kein Anstand und Moral besitzen und genau dies setzt Religiosität unbedingt voraus.
    Wir dürfen nicht zulassen, dass Populisten einen Keil in unsere Gesellschaft treiben. Wir sind fester Bestandteil dieser Gesellschaft und lassen uns nicht spalten. Wie aus der Studie klar hervorgeht, sind Muslime dem Staat und der Gesellschaft eng verbunden. Das müssen wir hervorheben und sichtbar machen. Gefordert sind wir alle. Daher rufen wir alle Menschen dazu auf, sich an Kundgebungen und Trauerfeiern solidarisch mit den Opfern zu zeigen und heute mehr denn je Kontakt zueinander zu suchen sowie interkulturelle Kontakte zu stärken.“
    Kriminelle Machenschaften seitens Milli Görüs gibt es auch. In den 1990er Jahren wurden Milli Görüs Verwicklungen in die „Yimpas-Affäre“ nachgesagt. Mitglieder und Funktionäre von Milli Görüş sollen in Moscheen und islamischen Vereinen gezielt für so genannte „Islamische Holdings“ geworben haben. In der Mevlana-Moschee (Berlin) wurde offen für den Erwerb von Gewinnanteilen zweifelhafter islamischer Holdings geworben. Die versickerten Gelder sollen unter anderem die finanzielle und politische Basis der heutigen Regierungspartei AKP gebildet haben.
    Im Jahr 2009 wurden Ermittlungen bei Milli Görüs angestellt, bei dem es um Steuerhinterziehung ging, (Täuschung über die tatsächlichen finanziellen Verhältnisse der Vereinigung. Aber auch die Versichertengemeinschaft sollte durch vorenthaltene und veruntreute Sozialversicherungsbeiträge geschädigt worden sein), die mit dem Verein „Internationale Humanitäre Hilfsorganisation“ (IHH), in dessen Kuratorium und Vorstand IGMG- Vertreter saßen. Mit Spendengeldern soll die IHH Vereinigungen finanziert haben, die der EU-weit als Terrororganisation eingestuften Hamas nahestanden. 2010 wurde die IHH vom Bundesinnenministerium verboten. Deutsche Behörden ermittelt seit Jahren gegen die türkisch-islamische Organisation „Milli Görüs“, der sie die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorwerfen. Im Zuge der Ermittlungen wurden mehrere Wohnungen, Büros und Moscheen in München, im Rheinland, in Belgien und Berlin durchsucht. Ermittelt wurde gegen sieben Funktionäre, darunter gegen den Generalsekretär der türkischen-islamischen Organisation „Milli Görüs“, Oguz Üüncü, und den Vorsitzenden der arabisch dominierten „Islamischen Gemeinschaft Deutschlands“ (IGD), den Deutsch-Ägypter Ibrahim el Zayat*. Ihnen wurde die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, die durch Erschleichung von öffentlichen Fördermitteln, durch Untreue, Geldwäsche und Bankrottverschleppung Geld für radikale islamische Ziele gesammelt haben soll. Es verdichteten sich die Hinweise, dass die Gelder zur Unterstützung von Terroreinheiten der Hamas ins Ausland geleitet wurden. Die Hamas ist der militante Ableger der ägyptischen Muslimbruderschaft, mit der Ibrahim El Zayat durch seine Führungspositionen in mehreren internationalen moslemischen Organisationen in Verbindung steht. All das hat den damaligen Innenminister Schäuble nicht davon abhalten können, Vertreter von Milli Görüs zur Islamkonferenz einzuladen, deren führende Mitglieder Gelder für terroristische Aktivitäten, die sich gegen den Staat Israel richten, beschafft haben sollen. Nun gut, mit Kriminellen Seinesgleichen umgibt sich Schäuble gerne.
    Die Vorwürfe wurden im September 2010 fallen gelassen und Ermittlungen vollständig eingestellt. Der Generalsekretär der IGMG äußerte sich hierzu mit den Worten: „das Verfahren hatte offenbar einen politischen Hintergrund“.
    *Ibrahim El-Zayat, Mohammedaner und “Deutscher” ägyptischer Herkunft sowie Präsident der „Islamische Gemeinschaft in Deutschland” (IGD e.V.). Damit sie wissen, mit wem sie es zu tun haben, hier einige Zitate von ihm:
    „Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in Deutschland, gestalten wir! Wir, die hier geboren und aufgewachsen sind, wir, die wir die deutsche Sprache sprechen und die Mentalität dieses Volkes kennen. Entscheidend ist, dass wir in diesem Land unsere Religionsfreiheit haben (auch wenn wir sie sehr häufig vor Gericht erst erstreiten müssen) und dass es keinen Grund gibt, nicht aktiv an der Neugestaltung dieser Gesellschaft mitzuwirken.“
    „Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, dass wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin haben, dass im Rundfunkrat auch ein muslimischer Vertreter sitzt, der die Wahrung der verfassungsmäßig garantierten Rechte der muslimischen Bürger sichert.“
    (man beachte: er spricht hier nur von Rechten für Moslems, nicht von unseren Rechten als Kuffar = Lebensunwerte)
    „Dieses Land ist auch unser Land und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der Umma und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen.“
    An seinen Aussagen erkennen sie, wie Moslems ticken und was sie wollen: Macht, Macht und nochmals Macht. Dafür steht der Islam! (Siehe die Unterschiede zwischen Judentum, Christentum und Islam)

    Es gibt viele Politiker, die sich im Dunstkreis von islamischen radikalen Organisationen bewegen. Der SPD-Abgeordnete Ilkin Özisik war auf IGMG Veranstaltungen. „Ich halte Milli Görüs in Deutschland für unproblematisch“, so der Kommentar von Özisik. Er sei häufiger in einer Moschee von Milli Görüs. „Dort habe ich nie antidemokratische Handlungen gesehen.“
    Soll mal einer sagen, er sagt nicht die Wahrheit. Natürlich spricht er die Wahrheit. Die volle Wahrheit. Antidemokratische Handlungen in Form von Predigen können selbstverständlich nicht gesehen werden, nur gehört! Man muss wirklich genau hinhören, um diese türkischen Lügenbarone zu enttarnen.

    Der türkische Fööhrer Erdogan, der aus der radikal-islamischen und autoritären Milli Görüs-Bewegung Erbakans kommt, strebt für die Türkei eine Führungsrolle in Europa, Vorderasien und im Nahen Osten an. Und der Islam soll die alle Lebensbereiche beherrschende Religion werden.

    Verehrte Leser, es gibt noch viel mehr wissenswerte Informationen über Milli Görüs; man könnte über diese deutschen-/europafeindliche Organisation ein Buch schreiben. Der Gründer Necmettin Erbakan hat es getan, ich werde es nicht tun. Sollten sie noch mehr über IGMG wissen wollen, bedienen sie sich im weltweiten Netz.

    Wird fortgesetzt….

  4. Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD)

    Die in 1958 in München gegründete Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. ist eine der ältesten islamischen Institutionen in Deutschland. Sie wurde als Moscheebaukommission, später als Islamische Gemeinschaft in Süddeutschland und 1982 in Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. umbenannt. Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland gehört zur fundamentalistischen Muslimbruderschaft. Die IGD bemüht sich seit Jahren aktiv um die Entwicklung einer deutschen islamischen Identität. Nach ihrem Selbstverständnis geht es um die Schaffung einer „Heimstätte“ für einen deutschsprachigen Islam. Lokale Verbände finden sich in den meisten deutschen Bundesländern. Eine Partnerorganisation der IGD, die Gründungsmitglied des Zentralrats der Muslime in Deutschland e.V. ist (1993), ist die in Frankfurt am Main ansässige Muslim Studentenvereinigung in Deutschland e.V. (M.S.V.), deren Ableger an zahlreichen Universitäten aktiv sind. Die IGD ist Gründungsmitglied des “Islamischen Konzil in Deutschland“ (1989) und der “Federation of Islamic Organisations in Europe“ (1989). Der seit 2002 amtierende Präsident Ibrahim El-Zayat war Vorsitzender der “Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland e.V“. (M.S.V.).
    Ein Zusammenschluss und Kooperation vieler “Islamischer Zentren“*** besteht auch mit Berlin, Marburg, Frankfurt, Köln, Stuttgart und vieler anderen deutscher Städte, darunter auch das Zentrum in München. Die Gemeinschaft unterhält Moscheen und Bildungseinrichtungen und veranstaltet jährlich das „Treffen Deutscher Muslime“. Ihre Gründungsgeschichte soll auf eine Nähe zur islamistischen Muslimbruderschaft hinweisen. Das „Islamische Zentrum München“, gegründet von Said Ramadan, steht der in Ägypten beheimateten Muslimbruderschaft nahe und vertritt einen streng konservativen Islam.
    Die streng konservative Moslembruderschaft nutzt in Deutschland eine Vielzahl von Islamischer Zentren für ihre Aktivitäten – besonders stark vertreten ist IGD in Bayern vertreten. Bayern gilt „als deutsche Zentrale des ägyptischen Zweigs der Muslimbruderschaft“ weshalb sie unter Beobachtung durch das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz steht. Der in Kairo wohnhafte langjährige oberste Führer der islamistischen Muslimbruderschaft, Mohammed Mahdi Akef, bezeichnete den damaligen Präsidenten der IGD, Ibrahim El-Zayat, in einem Fernsehbeitrag als „Chef der Muslimbrüder in Deutschland“. El-Zayat bestritt das. Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministeriums „reichen die Verbindungen der Organisation in den Bereich von islamisch-extremistischen Gruppierungen sowie zu einer islamischen Hilfsorganisation, die im Verdacht steht, heimlich den islamischen Terrorismus zu unterstützen. Das Brisante ist, dass im November 2014 das Kabinett der Vereinigten Arabischen Emirate eine Liste mit 83 dem islamischen Terrorismus zuzurechnenden Organisationen veröffentlichte, worunter auch die deutsche Organisation “Islamische Gemeinschaft Deutschland“ aufgeführt wurde. Gab es ein mediales Getöse? Gab es von Seiten der politischen Akteure irgendwelche Konsequenzen? Schließung des IGD? Ausweisung der Mitglieder? Null! Sie haben auch hier wieder den Namen Ibrahim El-Zayat gelesen. Ein sehr intelligenter islamischer Zeitgenosse –aber auch ein Hardliner, die Deutschland lieber heute als morgen dem Islam unterwerfen würde. El-Zayat spielt auch im Zusammenhang mit dem Vorzeige-Imam Bajrambejamin Idriz eine große Rolle, über den ich für sie noch berichten werde.
    Ich zitiere aus Wikipedia:
    ***Vereinigung islamischer Gemeinden der Bosniaken in Deutschland – Islamska zajednica Bosnjaka u Njemackoj: Gemeinden der in Deutschland lebenden Moslems aus Bosnien-Herzegowina schlossen sich 1994 in diesem Verband mit Sitz in Kamp-Lintfort zusammen. Er ist Mitglied im Zentralrat der Muselmanen in Deutschland. Bosnische Moslems leben vor allem in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.
    Die Union der Islamisch Albanischen Zentren in Deutschland hat ihren Sitz in Hamburg. Über Mitgliederzahl und Organisationsstruktur ist wenig bekannt. Die Organisation gehört dem Zentralrat der Moslems in Deutschland an.
    Zu der vom Pakistaner Tahir ul-Qadri geführten Bewegung Minhaj ul-Quran („die koranische Methode“) gehören einige Gemeinden in Deutschland.

    Schiiten
    Islamisches Zentrum Hamburg: Einflussreichste schiitische Institution Europas.

    Es gilt als Verbindungszentrum zur Islamischen Republik Iran.
    Islamischer Rat der Ahl-ul-Bayt Gemeinschaften
    Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands (IGS) – im Jahre 2009 gegründeter deutscher schiitischer Dachverband mit mehr als 100 schiitischen Gemeinden mit Sitz in Berlin
    Konvertiten
    Deutsche Moslem-Liga und Deutsche Moslem-Liga Bonn: Wichtige Organisationen, in denen sich in erster Linie Konvertiten zum Islam zusammengefunden haben, sind die Deutsche Moslem-Liga mit Sitz in Hamburg und die stark vom Sufismus geprägte Deutsche Moslem-Liga Bonn e.V.
    Naqschbandi: Die wohl größte Gruppe deutscher Moslems hat sich unter dem (jedoch nicht unumstrittenen) Sufi-Scheich Muhammad Nazim Adil al-Qubrusi al-Haqqani, der in Zypern sowie in London lebt, zusammengefunden. Ihr Hauptsitz in Deutschland liegt in der Eifel in Kall-Sötenich. Dort finden regelmäßige Veranstaltungen, wie das Freitagsgebet mit deutscher Freitagsrede, das wöchentliche und monatliche Dhikr, Musikfestivals, etc. statt.

    Sondergruppen
    Ahmadiyya

    Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland KdöR (AMJ): Das deutsche Zentrum (Baitus Sabuh) befindet sich in Frankfurt am Main. Die Anhänger sind vorwiegend Pakistaner, hinzu kommen Deutsche, Türken, Bosnier usw. Jedes Jahr findet die größte islamische Versammlung Europas in Karlsruhe statt(Jalsa Salana), bei der zuweilen der Khalifat ul-Massih der Gemeinschaft zugegen ist.
    Lahore Ahmadiyya-Bewegung für die Verbreitung des Islam (AAIIL): Die „Moslemische Mission Berlin“ (Die Moschee e.V.) baute 1924 in Berlin die älteste Moschee Deutschlands (Wilmersdorfer Moschee).

    Aleviten
    Alevitische Gemeinde Deutschland (AABF): Die neben den türkischen Sunniten zweitgrößte Gruppe türkischer Moslems in Deutschland hat ihre Vertretung seit 1992. Bei den Aleviten handelt es sich um eine liberale Glaubensgemeinschaft. Für sie gilt z. B. das islamische Rechtssystem Scharia nicht. Die Alevitische Gemeinde Deutschland unterhält mehr als 100 Vereine mit insgesamt über 20 000 Mitgliedern an. In Deutschland leben rund 700 000 Aleviten, andere Schätzungen gehen von einer Million aus. Die AABF, in der auch eine Vielzahl türkischer Kurden vertreten werden, sieht die Trennung von Staat und Religion als wichtig an.
    al-Habasch
    Islamischer Verein für wohltätige Projekte e.V. (IVWP): Die deutsche Organisation der Association of Islamic Charitable Projects (AICP) hat ihren Sitz in Peine und Berlin. Sie folgt den Lehren des syrischen Gelehrten äthiopischer Abstammung Abdullah Al-Harari, von dem sich der Name seiner Anhänger ableitet (arabisch habashi bedeutet „Abessinier“, also Äthiopier). Viele orthodoxe Moslems lehnen diese auch im Westen kontrovers betrachtete Glaubensrichtung, die sunnitische und schiitische Elemente mit starkem sufistischen Einflüssen vermischt, als irrgläubig ab. Ab 2004 erbaute der kleine deutsche Verein in Berlin Kreuzberg an der Wiener Straße/Ecke Skalitzer Straße das „Maschari-Center“, ein siebenstöckiges islamisches Zentrum mit Moschee und vier Minaretten. Nach einigen Verzögerungen und Spekulationen über die Größenordnung und Herkunft der Finanzierung, wurde das islamische Zentrum und die Umar-Ibn-Al-Khattab-Moschee im Mai 2010 eröffnet.

    Liberale Moslems
    Der 2010 gegründet “ Liberal-Islamische Bund“ unter dem Vorsitz von Lamya Kaddor vertritt liberale Positionen und befürwortet z. Bsp. die Gleichgeschlechtliche Ehe und lehnt eine religiöse Verpflichtung zum Tragen des Kopftuches ab. Der Bund lehnt jede Form von antichristlicher, antisemitischer und antiislamischer Diskriminierung ab und befürwortet eine dogmenfreie, zeitgemäße Auslegung des Koran.
    (Zu “Aleviten“ und “Liberale Moslems“ gestatten sie mir eine Zwischenbemerkung: Es mag sein, dass Aleviten für eine Trennung von Staat und Religion ist, aber eine Trennung von Staat und Religion gibt es im Islam nicht! Glatter Widerspruch. Taktik oder Taqiyya? Frage: Was sollen liberale Moslems sein? Sind also demnach alle anderen Moslems nicht liberal? So wie sich die Gruppierung als “liberale Moslems“ bezeichnet, zeigt das klar und deutlich, dass die im Koran vorgeschriebenen Verse nicht liberal sind, was ja auch stimmt. Im Koran wird die gleichgeschlechtliche Ehe abgelehnt, antijüdische und christliche Diskriminierung werden vorgeschrieben. Nimmt man es genau, sind das keine wahren Moslems mehr, entsprechend werden sowohl Aleviten als auch liberale Moslems zu den Verfolgten gehören. Ahmaddiya übrigens auch.
    Die konservativ-islamischen Staaten Pakistan und Saudi-Arabien haben die Ahmadiyya per Gesetz zu Nicht-Moslems erklärt. Die saudische Regierung verbietet ihnen zudem die im Islam vorgeschriebene Pilgerfahrt nach Mekka)
    Jugendorganisationen
    Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (AAGB): Die AAGB versteht sich als eine Selbstorganisation von Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 28 Jahren, die dem alevitischen Glauben angehören. Kulturelle wie religiöse Seminare, Kurse und Fahrten gehören zu den Schwerpunkten der AAGB.
    Moslemische Jugend in Deutschland e.V.: Erste ausschließlich deutschsprachige bundesweite und unabhängige moslemische Jugendorganisation in Deutschland. Sie wurde von moslemischen Jugendlichen für moslemische Jugendliche gegründet.
    Lifemakers: ein Netzwerk junger Moslems aus ganz Deutschland, die der Botschaft Amr Khaleds folgen und sich in der Gesellschaft, in der sie leben, nützlich machen wollen. Dies durch Projekte wie das deutsche Wintermärchenprojekt (Obdachlose und Armen speisen), Integrationsprojekte (Deutschkurse anbieten), Moscheenservice (Säuberung von Gotteshäusern), Waisenkindprojekt (Waisen betreuen), Frauenprojekt (Aufklärung über Rechte der Frau im Islam), etc.
    Khuddam ul-Ahmadiyya: Bundesweite Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
    Bildungsorganisationen

    Schulen
    Islamische Grundschule in Berlin – Trägerverein: Islam Kolleg e.V.
    Islamische Grundschule in München (Deutsch-Islamische Schule)
    Islamische Wochenendschule in Stuttgart
    Islamische Schule Nürnberg
    Akademien
    Moslemische Akademie in Deutschland, Berlin
    Islamische Akademie Deutschland
    Andere
    Institut für islamische Theologie und Sprachen Ausbildung von Imamen in Riedstadt, geleitet von der Ahmadiyya Muslim Jamaat e.V.
    Institut für Internationale Pädagogik und Didaktik
    Institut für Islamstudien in Trebbus
    Initiative Islamische Studien
    Institut für Islamische Bildung
    Islamische Wissenschafts- und Bildungsinstitut in Hamburg
    Dachverbände
    Als Ansprechpartner insbesondere für deutsche Bundes- und Landesinstitutionen wurde der Spitzenverband Koordinierungsrat der Muslime geschaffen. Ihm gehören die Dachverbände Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland und Zentralrat der Muslime in Deutschland, sowie die beiden Organisationen Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion und Verband der islamischen Kulturzentren an.
    In Dachverbänden sind mehrere islamische Organisationen zusammengeschlossen:
    Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland e. V. ist ein Verband, dessen größte Mitglieds-organisation die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs ist.
    Islamisches Konzil in Deutschland (IK): Dem von 1989 bis 2000 aktiven IK gehörten neben Milli Görüs, die Islamische Gemeinschaft in Deutschland, die Islamische Gemeinschaft Wuppertal, die Muslim Studentenvereinigung, die Union der Islamisch Albanischen Zentren in Deutschland, die Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa, der Verband Bengalischer Kulturzentren, der Verband islamischer Gemeinden der Bosniaken sowie die Vereinigung der Indonesischen Muslime in Deutschland an.
    Zentralrat der Moslems in Deutschland: Diese Organisation vertritt, anders als ihr Name suggeriert, nur eine Minderheit der Moslems in Deutschland, ist aber der ethnisch vielfältigste Verband von Moslems in Deutschland. Bekannte Ehrenmitglieder des Zentralrats sind Yusuf Islam (Cat Stevens) und Annemarie Schimmel (†).
    In mehreren Bundesländern wurden im Umfeld von Milli Görüs und des Zentralrats Islamische Föderationen gegründet. Ihr Hauptziel ist die Durchsetzung des islamischen Religionsunterrichts unter ihrer Regie. In diesem Zusammenhang hatten die Kultusministerien nämlich wiederholt auf die Problematik verwiesen, dass es keine den Kirchen vergleichbare Organisationen gäbe, welche die Verantwortung für den Religionsunterricht tragen könnten.
    Islamkonferenz
    Unter dem Vorsitz von Innenminister Schäuble begann in Berlin am 27. September 2006 die Deutsche Islamkonferenz. Sie ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Ein Resultat der Konferenz ist die Gründung des Koordinierungsrates der Moslems.
    Teilnehmer
    Neben Vertretern aus Staat und Zivilgesellschaft wurden Vertreter folgender Dachverbände geladen:
    Mehmet Yildirim, Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion
    Ayyub Axel Köhler, Zentralrat der Moslems in Deutschland
    Ali Kizilkaya, Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland
    Ali Toprak, Alevitische Gemeinde Deutschland
    Mehmet Yilmaz, Verband der Islamischen Kulturzentren
    (Sie sehen an den verschiedenen Verbänden, dass sie sich alle von der deutschen Gesellschaft abgrenzen und mit ihnen nichts zu tun haben wollen; sonst würden sie alle in deutsche Vereinen, Organisationen eintreten und engagieren. Siehe “Institut für Islamische Bildung, Islamische Wissenschafts- und Bildungsinstitut in Hamburg“ u.a. Ein Vertreter von Milli Görüs sagte es klar und deutlich: Siehe auch Zitat Mehmet Erbakan IGMG, 2001(…), stehe dem kulturellen, gesetzlichen, religiösen Nebeneinander der türkischen und deutschen Bürger in der Bundesrepublik nichts, gar nichts im Wege.“ Statt Integration – Segregation!)

    Wird fortgesetzt….

  5. Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ)

    Der VIKZ ist der älteste und einer der größten islamischen Dachverbände Deutschlands mit Sitz in Köln, und wurde 1973 unter dem Namen Islamisches Kulturzentrum gegründet. Er ist der älteste und einer der größten islamischen Dachverbände Deutschlands und betreibt bundesweit ca. 300 Moschee- und Bildungsvereine. Der islamische Verband beruht auf den Lehren von Süleyman Hilmi Tunahan (1888-1959). VIKZ vertritt den sunnitischen- hanafitischen Islam mit mystischer Prägung und kümmert sich um religiöse, soziale und kulturelle Bedürfnisse von Moslems. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht religiöse Meditation und dhikr (Rezitation des Namens Gottes), unmittelbar politisch aktiv ist die Bewegung angeblich nicht. Der Verband ist in den Hansestädten Hamburg und Bremen bereits als eine islamische Religionsgemeinschaft anerkannt. (Der Antrag wurde bereits 1979 gestellt) und hat nun das Recht, islamischen Religionsunterricht an öffentlichen, deutschen Schulen für Moslemschüler zu geben. VIKZ ist Gründungsmitglied des Koordinationsrats der Moslems, der kurz vor der Islamkonferenz gegründet wurde. Präsident des VIKZ ist der Theologe Mehmed Duran.
    Der VIKZ seinerseits gehörte mit zu den Gründern des “Zentralrats der Moslems“ in Deutschland, trat aber im Jahr 2000 nach einem Führungswechsel aus. Zum Verband gehören deutschlandweit ca. 30.000 Mitglieder mit mehr als 300 Moscheen. Wie in allen anderen Verbänden, so legt auch der VIKZ großen Wert auf die religiösen und kulturellen Bereich, oder auf Deutsch gesagt: die Beibehaltung der Kultur in Dar-al-Harb und religiöse Erziehung der nachwachsenden Generation von in Deutschland geborenen Moslemkinder. VIKZ lehnt die deutsche Gesellschaft ab!
    Neben der religiösen Islam- Unterweisung bietet der Verband verschiedene Kurse wie Hausaufgabenhilfe, Deutsch- und Computerkurse an, die in den meisten Fällen in Kooperation mit den örtlichen Volkshochschulen durchgeführt werden. Gemeinsam mit der Otto Benecke Stiftung e.V. (OBS) führte VIKZ das Modellprojekt „Verstärkte Partizipation von Migrantenorganisationen (PARTIMO)“ zur Verbesserung der Bildungs- und Jugendarbeit durch, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert wurde.
    Der Versuch, verbandseigene Wohnheime für Schüler einzurichten, war in der Öffentlichkeit stark umstritten. Trotzdem wurde in 2003 das erste, amtlich genehmigte Schüler-Wohnheim des VIKZ in Nordrhein-Westfalen eröffnet; es gilt als in das Stadtviertel mittlerweile gut integriert und als ein „Vorzeigeprojekt“. Der Verband betont, dass es ihm allein um eine intensive schulische und religiöse Förderung der Schüler gehe.
    Die Marburger Turkologin Ursula Spuler- Stegemann stellte bereits in 2004 ihrem Gutachten die Behauptung auf, dass die Heime fast ausschließlich der islamischen Lehre und Einübung in der Glaubenspraxis diene, die absolut integrationshemmend seien. Die Schüler würden in einem strengstens schariaorientierten Islam hinein-indoktriniert und gegen das Christentum wie auch gegen den Westen und gegen das Grundgesetz immunisiert. Die im Auftrag der VIKZ tätigen Migrationsforscherin Prof. Ursula Boos-Nünning erhebt den Vorwurf, dass das Problem des Gutachtens kaum eine Aussage belegt wurde. Spuler- Stegemann argumentiere nicht mit empirischen Daten oder nur Einzelerfahrungen, sondern viele ihrer Aussagen lassen ihre emotional ablehnende Grundhaltung erkennen.
    Frontal 21: Am 24. Mai 2005 durchsuchen über 1000 Beamte bundesweit Moscheen und Wohnheime des VIKZ, verhaften den gesamten Vorstand. Der Verein soll auch fragwürdige Geschäfte betrieben haben, unter anderem Fleischhandel an der Steuer vorbei. Die Fahnder sprechen intern von einer Schadenssumme von 40 Millionen Euro.
    O-Ton Günther Feld, Staatsanwaltschaft Köln: Wir ermitteln seit Frühjahr dieses Jahres gegen Verantwortliche des Verbandes der Islamischen Kulturzentren. Es geht um den Verdacht der Steuerhinterziehung in Millionenhöhe. Dieser Verband ist als gemeinnützig anerkannt und es besteht der Verdacht, dass er nebenher sozusagen gewerblich tätig sei durch Betreiben von Lebensmittelgeschäften etwa.
    Tatsächlich ist der gemeinnützige VIKZ als Gesellschafter an einer kommerziellen Handelsfirma beteiligt, der Merkez GmbH in Köln. Über die Firma sollen Waren gekauft, Weiterverkaufserlöse nicht versteuert worden sein.
    Die Ermittlungen sollen klären, wie ein Moscheeverein mit knapp über 20.000 Mitgliedern ein Immobilienvermögen von über 118 Millionen Euro anhäufen konnte. Geld, mit dem der VIKZ ein Imperium von 240 Moscheen und Koranschulen aufbaute – ein undurchsichtiges islamisches Netzwerk – bislang auch noch steuerlich gefördert.

    Übrigens, gern gesehene Gäste bei der VIKZ sind Politiker wie Guntram Schneider und Ralf Jäger (beide SPD)
    Die lokale Zeitung Kölner Stadt-Anzeiger zitierte im Jahr 2008 Vorwürfe gegen den VIKZ aus einem zwei Jahre alten Papier der Polizei Köln aus dem Jahr 2006. Darin wurde dem Verband vorgeworfen, er sei antiwestlich, antidemokratisch und antijüdisch, in dem in VIKZ-Koranschulen werden Schüler geschlagen, der Dschihad und das Märtyrertum würden in Predigten verherrlicht und ein „Strategiepapier“ gebe umfassende Anweisungen zur „Verdunkelung“ illegaler Umtriebe.
    VIKZ- Präsident Mehmet Yilmaz wies „alle Vorwürfe mit Entschiedenheit zurück“. Er berief sich dabei auf seine 35-jährige Arbeit. „Heiliger Krieg“ nach dem religiösen Verständnis des VIKZ gebe es nicht und Dschihad verstehe er nur als Dienst an den Menschen. Es gibt weder einen Beweis für eine strafrechtliche Verfolgung, noch für eine Beobachtung eines Verfassungsschutzamtes. Von daher gibt es keine Konsequenzen für die Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden.
    Aufgrund der Vorwürfe und Kritik hat der VIKZ im September 2008 die emeritierte Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning beauftragt, ein Gutachten über die 19 Schülerwohnheime des VIKZ zu erstellen. Die Studie soll Vorbehalte von Öffentlichkeit und Behörden gegen den Verband entkräften. Die Ergebnisse der Untersuchung mit dem Titel “Beten und Lernen“ sind im Juli 2010 veröffentlicht worden und haben die Kernvorwürfe von Spuler- Stegemann nicht bestätigt. Allerdings hätten viele der überwiegend türkischstämmigen Schüler kaum deutsche Freunde, und statt den jungen Leuten Medienkompetenz zu vermitteln, sei „Medien-Abstinenz“ ein Erziehungsziel. Tja, so ist das mit den Studien: wer zahlt, der bestimmt die Musik!
    Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, veranstaltet der VIKZ den Tag der offenen Moschee und laden den Interessierten zum Dialog ein. Zudem veranstaltet der Verband das Multikulti- Festival mit dem Ziel, der „Begegnungsmöglichkeit der verschiedenen Kulturen“ zu schaffen. Das erste Multifestival fand 2010 mit über 50.000 Besuchern in Duisburg statt. Unter dem Motto „50 Jahre Einwanderung – 50 Jahre deutsch-türkische Freundschaft“ wurde das viertägige Multifestival 2011 zum zweiten Mal in der Messe Essen mit rund 100.000 Besuchern gefeiert.
    Begegnungsmöglichkeiten der verschiedenen Kulturen: so kann man auch in diesen kulturellen Etablissements seine Freuden, die u.a. von jungen osteuropäischen Frauen bedient werden, bereits ab 5 Euro frei und ungestört ausleben – auch von Minderjährigen! Ja, sie haben richtig gelesen, hier wird der Mindestlohn nicht gezahlt! Nur wurde von staatlicher Seite bisher nichts unternommen, dem wirkungsvoll entgegenzuwirken, obwohl die Geschäfte seit Jahren (de)florieren. Florierender Umsatz wird auch mit illegalem Glückspiel in etlichen Kulturzentren/Kulturvereine quer durch Deutschland gemacht. Die typisch türkische Kultur wird in kulturellen Zentren ausgelebt, die man auch als Umschlagsplätze für Drogen bezeichnen kann. Diese Kulturvereine sind abgeschottet und unzugänglich für die Öffentlichkeit. Aus diesem Grund gibt es so gut wie keine Möglichkeit, Undercover- Informanten einzuschleusen. Das ist türkische Kultur, bei der Deutsche unerwünscht sind, daran teilzunehmen. So florieren auch in diesem Bereich die Geschäfte weitgehend ungestört. Während in den vorderen Räumen Tee getrunken, Backgammon gespielt, geraucht, sich unterhalten und/oder Fern gesehen wird, wird in den hinteren Räumen der große Umsatz gemacht. Das VIKZ, dessen Vereinszweck die Förderung von Toleranz und Religion, von Bildung und Erziehung, der Jugendfürsorge sowie der Völkerverständigung in allen Bereichen ist, erfüllt seine Aufgaben demnach vorbildlich.
    Das wird von Seiten der EU gerne gesehen: Die EU verlangt nämlich Prostitution und Drogen ins Bruttoinlandsprodukt mit einzurechnen. Nein sie haben sich nicht verlesen, es ist die Wahrheit. So hat ab Oktober 2014 das spanische Statistische Amt (INE) begonnen, Einnahmen aus Prostitution, Drogenhandel und Schmuggelware im Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einzuberechnen. Ab 2016 sind alle EU-Staaten verpflichtet, die illegale Wirtschaft in das BIP aufzunehmen. Die Statistikbehörde der EU, Eurostat, hat dazu technische Hinweise übermittelt, wie der volkswirtschaftliche „Wert“ solcher kriminellen Aktivitäten, die natürlich nirgends offiziell gemeldet werden, zu berechnen sei. Eurostat empfiehlt, die Zahlen für Prostitution (einzuordnen unter „Dienstleistungen“) auf der „Angebotsseite“ abzuschätzen, die für Drogenhandel auf der „Nachfrageseite“. Einer der führenden Experten für „Quantitative Ökonomie“, der Vorsitzende der spanischen Sparkassenstiftung (FUNCAS) Angel Laborda Peralta, plädiert dafür, auch Menschenhandel zum BIP zu rechnen, da es sich um „wirtschaftliche Transaktionen“ handelt. Na bitte, die kulturelle Vielfalt wirkt sich zukünftig auch auf das BIP aus – auch dort wird jetzt alles „bunt“. Wenn zukünftig ein Drogenring ausgehoben wird, bedeutet das einen Rückgang des BIP, immerhin schrumpft der wirtschaftliche Wert? Wie das zukünftig steuerlich behandelt wird, wie der Fiskus an sein Geld der illegalen (Groß-) Händler kommt, sind Fragen, die ich mir nicht stelle. Oder wird der Drogenverkauf entkriminalisiert bunt gestaltet?
    Im März 2015 gab es an einer Neu-Ulmer Grundschule Hetzparolen moslemischer Kinder aus einer vierten Klasse gegen christliche und jüdische Mitschüler. (u. a. Christen müssen getötet werden, die ermordeten Karikaturisten des französischen Magazins Charlie Hebdo hätten den Tod verdient, Wer das Kreuz malt, kommt in die Hölle) Die Lehrer fanden nach eigenen Angaben heraus, dass die Aussagen aus den Koranschulen stammen, die viele Kinder in ihrer Freizeit besuchen. Die Moschee gehört zum Verband Islamischer Kulturzentren (VIKZ), dem drittgrößten moslemischen Dachverband Deutschlands. Dieser hat nun schwere Vorwürfe gegen die Schule erhoben.
    Ich zitiere ihnen die Aussagen von Kenan Adigüzel, Vereinsvorsitzender der örtlichen VIKZ-Gemeinde. Er beschuldigt die Schule, sie habe ihre „Schutz- und Fürsorgepflicht gegenüber den Kindern verletzt“, indem sie sich an die Öffentlichkeit gewandt habe. “Außerdem erweckte die undifferenzierte und auch falsche Berichterstattung den Eindruck, als hätten die Kinder ihre Hetzparolen in der örtlichen Moscheegemeinde der VIKZ gelernt. Wir fordern allerdings auch einen verantwortungsvollen Umgang mit den Kindern!“, so Adigüzel. „Wir weisen diese Behauptung ausdrücklich von uns. Adigüzel spricht von einer „Hexenjagd“ und betont: „Unsere Imame predigen immer wieder den respektvollen Umgang mit andersgläubigen Menschen, seien es Juden, Christen oder Nichtgläubige. Daher ist es uns unverständlich, woher Kinder derartige hetzerische Einstellungen bekommen.“……………Kurze Anmerkung: Jaja, diese deutschen Ungläubigen Lehrer, sie scheinen immerzu zu lügen, wenn sie ihren Mund aufmachen…. Ich denke, es hilft bestimmt nichts, wenn man den Türken sagt, dass es sich um öffentliche Schulen handelt, die von der Öffentlichkeit finanziert werden. Hier gilt: Keine Geheimniskrämerei und unter den Tisch kehren. Also hat die Öffentlichkeit auch ein Recht zu erfahren, was da so los ist! Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es nicht immer die Moscheen sind, in denen Kinder so indoktriniert werden, sondern in den Familien vorgelebt wird. Kindern wird verboten, mit Deutschen Kontakt zu halten (steht bekanntlich im Koran) oder Deutsch zu sprechen. Freundliche Gesten werden unterbunden, Kinder mit einem höflichen, liebenswerten Kern zurückgepfiffen unter das Familien-Patriarchat. Scheinbar sind immer alle andere Ungläubige auf Hexenjagd….Dass der VIKZ Forderungen stellt, gehört zur türkischen Mentalität. Und so weiter…..
    Auch zum VIKZ habe ich ihnen nur „das Gröbste“ gesagt. Viel mehr können sie im weltweiten Netz erfahren.

    Moscheeverein (Ich zitiere zum Teil aus Wikipedia)

    Ein Moscheeverein ist eine Organisationsform nach Vereinsrecht, die entweder eine Moschee betreibt oder als Bauträger eine Moschee zu errichten beabsichtigt. Die islamische Variante ist eine „fromme Stiftung“ (Waqf), die den Unterhalt einer Moschee zur Aufgabe hat. Vielfach sind diese Vereine aus türkischen bzw. marokkanischen Kulturvereinen mit angeschlossenem Gebetsraum, volkstümlich Hinterhofmoscheen genannt, hervorgegangen. Schätzungen der Bundesregierung zufolge gibt es in Deutschland rund 2600 Moscheevereine. In Deutschland haben sich seit 1973 mehrere Moscheevereine zu regionalen Verbänden und landesweiten Dachverbänden zusammengeschlossen. Die Zusammenschlüsse geschahen entlang der Grenzen bestimmter Nationalitäten und waren teils durch sprachliche, durch religiöse oder auch durch politisch-ideologische Differenzen gekennzeichnet. Die Moscheevereine traten an die Stelle der Arbeitervereine und wurden zu Kristallisationspunkten einer entstehenden islamischen Infrastruktur und wirkten als Orte islamischer Identitätsfindung in einem nichtislamischen Umfeld. Der Aufbau überregionaler Organisationsstrukturen entlang nationaler, politischer und religiöser Trennungslinien widerspiegelte religiöse, politische und kulturelle Differenzen, Spannungen und Konflikte der Heimatländer. Die Herkunftsländer haben ihrerseits sehr bald die Chancen genutzt, durch finanzielle und personelle Unterstützung Einfluss auf den Islam in Deutschland zu nehmen.
    Moscheevereine unterscheiden sich von anderen Vereinen in Deutschland durch ein anderes Verhältnis von Mitglieder- und Beteiligungsstruktur. Ursula Neumann von der Universität Hamburg beschreibt dies so: „Übliche eingetragene Vereine und Organisationen sind in der Regel mitgliederbezogen, d.h. eine Anzahl von eingeschriebenen und Beitragszahlenden Mitgliedern sind im Rahmen einer gemeinsamen Satzung tätig und werden über einen Vorstand repräsentiert; Nichtmitglieder haben keine Beteiligungsmöglichkeit. Islamische Religionsvereine bestehen hingegen aus einer kleinen Gruppe von Mitgliedern; sie tragen die Moschee, die sich aber einer großen Zahl von Besuchern für eine aktive Beteiligung öffnet. Die Gläubigen fühlen sich einer bestimmten Moschee zugehörig, beteiligten sich aber außer durch Spenden und das gemeinsame Gebet nur informell am Willensbildungsprozess in der Moschee.“ Dieses Selbstverständnis der Moscheevereine wird zurückgeführt auf die Tradition der islamischen Stiftungen, deren Angebote für alle offen sind. Der Organisationsgrad der in Deutschland lebenden etwa 3,4 Millionen Moslems ist eher gering. Nach Angaben des Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland haben nur knapp 400.000 Moslems, also eine Minderheit von 10 bis 15 % eine Mitgliedschaft in Moscheevereinen im rechtlichen Sinne erworben. Den höchsten Organisationsgrad haben die türkischen Moslems. Knapp ein Viertel aller türkischstämmigen Moslems (23 %) ist selbst Vereinsmitglied, weitere 22 % sind über einen Familienangehörigen an einen Verband gebunden. Mehr als zwei Drittel (72 %) besuchen zumindest hin und wieder Moscheen und 40 % nutzen die kulturellen, sozialen oder Bildungsangebote der Moscheen. Die Zahl der männlichen „Teilnehmer des wöchentlichen Freitagsgebets” wird vom Zentralinstitut Islam-Archiv-Deutschland mit 493.000 angegeben. Eine Studie von 2001 über türkische Arbeitnehmer ergab, dass 7,3 % der Türken mehrmals in der Woche Gottesdienste oder andere religiöse Veranstaltungen besuchen, 24,7 % einmal in der Woche und 24,8 % wenigstens einmal im Monat. Eine repräsentative Studie über Moslems in Deutschland 2007 ermittelte, dass 11,4 % mehrmals in der Woche Moscheen besuchen, 17,1 % einmal in der Woche, 8,1 % mehrmals im Monat und 4,5 % höchstens einmal im Monat. Dies deckt sich grob mit Beobachtungen eines türkischen muslimischen Funktionärs des Bündnisses der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland: „Wir erreichen mit unserer Arbeit von 150.000 Moslems in Norddeutschland rund zehn Prozent, also 15.000 Moslems, 5.000 sind regelmäßige Moscheegänger. Ich vermute, dass der Organisationsgrad der islamischen Gemeinden rund 30 bis 40 Prozent der Moslems erfasst, wobei wir unterscheiden müssen zwischen Mitgliedern in den islamischen Vereinen und zwischen den Moscheengängern.“

    Die Moscheevereine bieten eine Fülle von Aktivitäten, in der Reihenfolge der Nutzung laut einer Studie: Religiöse Betreuung/Korankurse, Freizeitgestaltung/Sport, Räume für Heirat/Beschneidung, Kultur, Bildung (Hausaufgaben/Deutsch), Lebensmittelladen, soziale/rechtliche Beratung, Hilfe im Alltag/Beratung, Friseur und Pilgerfahrtorganisation. Moscheevereine bieten teils eigene Deutschkurse an, teils Integrationskurse die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert werden. Letzteres meist in Moscheevereinen der DITIB aber auch über andere Träger wie die „Islamische Gemeinde Penzberg“. Seit 1997 veranstalten viele Moscheevereine in Deutschland jährlich am 3. Oktober den Tag der offenen Moschee, zu dem insbesondere Nichtmoslems eingeladen sind. Die Finanzierung des Moscheevereins läuft in aller Regel über Spenden der Moscheebesucher, nur zu einem geringen Teil über Mitgliedsbeiträge. Wenn ein Moscheeverein als gemeinnützig anerkannt ist, sind Spenden in gleicher Weise steuerlich abziehbar wie entsprechende Zuwendungen an öffentlich-rechtliche Körperschaften oder andere gemeinnützige Einrichtungen. Außerdem kalkulieren viele Moscheevereine mit Einkünften aus Vermietung und Verpachtung von Geschäften (Friseur, Lebensmittelladen, Café, Buchladen) und Festräumen. Für einige Veranstaltungen werden Eintrittsgelder oder Kursgebühren erhoben.

    Nach den der Bundesregierung vorliegenden Erkenntnissen gewähren außerdem die Türkei, Saudi-Arabien und Iran moslemischen Organisationen in Deutschland finanzielle Unterstützung. Öffentliche finanzielle Förderung wurde gewährt für interkulturelle Begegnungszentren in oder an Moscheeneubauten, so in Berlin bei der Sehitlik-Moschee und bei der Duisburger Merkez-Moschee. Auch die Restauration der Wilmersdorfer Moschee in Berlin wurde staatlich unterstützt. Vereinzelt werden auch staatliche Subventionen für Arbeitskräfte genutzt, seit 1986 ist das Islamische Zentrum München als Zivildienststelle anerkannt und auch in Halle (Westf.) wurde ein „Moschee-Zivi“ eingesetzt. Der „Deutsche Moslemkreis Berlin e.V.“ hat seine Gemeindehelferin mit einem so genannten 1-Euro-Job (Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung) des Landes Berlin finanziert. Finanzierungsprobleme können zu Mietschulden bis hin zur Zwangsversteigerung der Moschee führen. Auch der Genehmigungsprozess an sich kann Finanzierungsprobleme hervorrufen, wenn er das Vertrauen der Spender nachhaltig erschüttert.
    Dachverbände

    Die meisten Moscheevereine haben sich angeschlossen an in ganz Deutschland und Europa verbreitete Dachverbände, die sich auf entsprechende Organisationen in den Heimatländern zurückführen lassen. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) repräsentiert zwischen 765 und nach eigenen Angaben 875 Moscheevereine sowie rund 130 000 Mitglieder und ist somit der mit Abstand größte Dachverband in Deutschland. Die Moscheevereine sind in der Regel eigenständig. Der Anschluss an DITIB erfolgt entweder bei der Gründung oder durch nachträglichen Beschluss durch Annahme einer DITIB- Mustersatzung. Zusammen mit der Satzung des Verbandes regelt sie das Verhältnis zwischen dem Ortsverein und der Ditib und auch Verbandsbeiträge. Die Ditib, die eng mit dem türkischen Präsidium (Diyanet) für religiöse Angelegenheiten verbunden ist, vermittelt und finanziert zentral Imame für die Moscheevereine. Seit 2002 erhalten die Imame und Prediger neben ihrer theologischen Ausbildung auch eine Zusatzqualifikation durch einen Deutschkurs und landeskundlichen Unterricht. Das Goethe-Institut organisiert einen obligatorischen viermonatigen Kurs mit circa 400 Unterrichtsstunden. Seit 2006 gibt es darüber hinaus ein Zusatzangebot der Konrad-Adenauer-Stiftung, die einen einwöchigen Intensivkurs in Sachen Landeskunde anbietet. 2007 werden alle hundert Imame, die im Anschluss nach Deutschland gehen, diese zusätzliche Intensiv-Schulung durchlaufen. Die ausgebildeten Theologen können jetzt statt vier Jahre auch acht Jahre in Deutschland bleiben.

    Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) beschäftigt in 491 oder nach eigenen Angaben 514
    Moscheevereinen 245 hauptberufliche und zahlreiche nebenberufliche Imame. Die IGMG hat nach eigenen Angaben 70.000, laut Verfassungsschutz etwa 26.500 Mitglieder. Die Immobilienverwaltung der Milli Görüs übernimmt die Europäische Moscheebau und –unterstützungs Gemeinschaft e.V. (EMUG) mit Geschäftsführer Ibrahim El-Zayat. Der Verband Islamischer Kulturzentren (VIKZ) besteht nach eigenen Angaben aus etwa 300 Gemeinden und etwa 100.000, nach anderen Schätzungen rund 20.000 Mitgliedern. Die Satzung des VIKZ schränkt die Selbständigkeit der Moscheevereine stark ein. In 62 bosnischen Moscheegemeinden sind 15 nebenberufliche und 47 hauptberufliche Imame tätig, von denen der größte Teil in Sarajevo studiert hat. Die Vereinigung islamischer Gemeinden der Bosniaken in Deutschland ist Mitglied im Zentralrat der Moslems (ZMD), dem insgesamt circa 500 Moscheen zugerechnet werden. Imame der 40 schiitischen Moscheen kommen meist aus dem Iran und haben vielfach dort Theologie Studiert .Die 125.000 Schiiten in Deutschland kommen größtenteils aus der Türkei und dem Iran. Die 225 Moscheevereine der auf etwa 30.000 meist pakistanisch-stämmige Anhänger geschätzten Ahmadiyya Muslim Jamaat bauen neue und ersetzen alte Gebetsstätten im Rahmen ihres 100-Moscheen-Plans. Die ca. 500.000 bis 700.000 Aleviten in Deutschland nutzen Cem- Häuser statt Moscheen. Der Verband
    Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. (AABF) vertritt rund 100 Mitgliedsvereine mit ca. 20.000 türkisch und kurdischen bzw. nicht alevitischen Mitgliedern. Die aus der Türkei stammende staatsnahe Cem- Stiftung soll 10 Vereine und 1000 Mitglieder unterhalten. Für den Standort eines Moscheevereins sind neben den Mietkosten und der Wohnortnähe auch der Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel von ausschlaggebender Bedeutung. Die Strategien im Umgang mit den bei Moscheebau auftretenden Konflikten sind unterschiedlich. Viele Kommunen minimieren die Konflikte, indem sie Moscheebauten möglichst unauffällig in Gewerbegebieten verorten, andere nutzen Moscheebaukonflikte aktiv, um nachhaltige Dialogstrukturen aufzubauen. Moscheevereine nutzen verstärkt den Weg, sich mit Moscheeneubauten endgültig in der deutschen Gesellschaft zu beheimaten.

    Die Interessenkonflikte beim Bau von Moscheen werden in Deutschland meist im Rahmen des öffentlichen Baurechts (Art und Maß der baulichen Nutzung gemäß Flächennutzungsplan und Bebauungsplan; Stellplatzverordnung) und Immissionsschutzrechts (Lärmbelästigung) ausgetragen. Bekannte öffentliche Kontroversen wurden beispielsweise um den Bau der Khadija-Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Berlin-Heinersdorf, um die Moscheeprojekte des Berliner Vereins Inssan und um die Ditib-Zentralmoschee Köln-Ehrenfeld geführt, wohingegen die Ditib-Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh als besonders konfliktarmes Moscheebauprojekt gilt. Während die katholische und die evangelische Kirche sich grundsätzlich für das Recht auf Moscheebau einsetzen, wollen sie eine Umnutzung von Kirchengebäuden zu Moscheen nach Kirchenschließungen ausschließen. Zwei Neuapostolische Kirchengebäude in Berlin wurden hingegen zu Moscheen umgewidmet. Neben Deutschland existieren auch in Österreich, Schweiz und Frankreich Moscheevereine. Konflikte sind vorprogrammiert. Für weitere Informationen steht ihnen das weltweite Netz zur Verfügung.

    Wird fortgesetzt….

  6. Verband der türkischen Kulturvereine in Europa (Ich zitiere z. T. aus Wikipedia)

    Der Verband der türkischen Kulturvereine in Europa (Avrupa Türk Kültür Dernekleri Birligi), Kurzform Avrupa Türk Birligi (ATB), ist die Europaorganisation der Partei der Großen Einheit (türkisch: BBP (Büyük Birlik Partisi)), einer islamistischen und rechtsextremen politischen Partei in der Türkei. Die in Deutschland beheimatete Organisation ist gemäß Selbstdarstellung als Dachverband konzipiert.
    Die Anfänge des ATB reichen in das Jahr 1994 zurück. Zwei Jahre nachdem in der Türkei Muhsin Yazıcıoglu mit mehreren Gleichgesinnten aus der MHP ausgetreten war und die BBP gründete, spaltete sich auch die Tochterorganisation in Europa. Im Jahre 1994 wurde in Deutschland der Dachverband Avrupa Nizam-ı Alem Federasyonu („Föderation Weltordnung in Europa“, ANF) gegründet. Im Jahre 2002 erfolgte die Umbenennung auf die heutige Bezeichnung.
    Der ATB ist extrem islamisch und extrem nationalistisch ausgerichtet. In einer Erklärung vom 25. August 2006 distanzierte er sich jedoch zusammen mit einer Reihe weiterer moslemischer Verbände ausdrücklich von „Terror und Gewalt“ im Namen des Islam. In den Veröffentlichungen der Verfassungsschutzämter und in Publikationen wird die Organisation unter ihrer früheren Bezeichnung behandelt.
    Am 4. Juni 2007 wurde der Vorsitzende des Ortsverbandes von Mülhausen (Elsass), Osman Gürkan, auf offener Straße erschossen.
    Sitz des Verbandes ist Frankfurt am Main. Der gegenwärtige Vorsitzende heißt Erol Yazıcıoglu. Die ATB-Homepage listet in Deutschland zurzeit Mitgliedsvereine in Duisburg, Eislingen, Hamburg, Köln, Stuttgart, Berlin und Gelsenkirchen auf. Insgesamt gehören dem Verband 20 Mitgliedsvereine in Deutschland an. Zehn weitere Mitgliedsvereine existieren in Belgien, Österreich, Dänemark, Frankreich der Schweiz und in den Niederlanden. Der ATB bietet Dienstleistungen wie die Rückführung Verstorbener an, organisiert die jährliche Haddsch und betreibt eine eigene Website.
    Der ATB betrachtet sich als Dienstleister für die Türken in Europa. In Achtung und Respekt vor der Rechtsordnung des jeweiligen Gastlandes möchte der Verband dazu beitragen, die traditionelle Lebensweise und Glaubensgrundsätze der Türken zu wahren. (Achtung: Achtung und Respekt der Rechtsordnung eines Landes bedeutet noch lange nicht die Anerkennung und Einhaltung derselben!) Der ATB beschreibt seine Identität in einer Selbstdarstellung als national und islamisch. Er strebt danach, dass „heilige Werte“ wie Fahne, Vaterland und Religion von allen sozialen Schichten der Gesellschaft übernommen werden.

    Islamverständnis und Nationalismus
    Die beiden Wesensmerkmale der Ideologie des ATB sind ein traditionelles und rigides Verständnis des Islam und der türkische Nationalismus. Der Islam wird dabei als Hauptbestandteil des nationalen Selbstverständnisses empfunden. Ursula Spuler- Stegemann bezeichnet die Organisation als streng religiös. Hakkı Öznur, stellvertretender Vorsitzender der Mutterpartei BBP, stellt dazu auf der Homepage des ATB fest:„Unser Weg ist der Weg Gottes, unser Weg ist der Weg des Korans, unser Weg ist der Weg des (nationalen) Ideals“. Der Koran wird nicht als bloßes Offenbarungsbuch verstanden, sondern wird in den Rang einer Verfassung erhoben. Die Geschichte der Menschheit wird als Kampf zwischen Gut und Böse aufgefasst, als Kampf zwischen dem Wahren (Hak) und dem Nichtigen (Batıl), zwischen Gott (Allah) und Teufel (Seytan) oder als Kampf zwischen der „Nation des Islam“ (Millet-i Islamiye) und der „Nation des Unglaubens“ (Millet-i Küfriye).
    Die Website des ATB enthielt ferner eine „Enzyklopädie der islamischen Jurisprudenz“ (İslam Fıkıh Ansiklopedisi) Einige Beispiele: „Die Strafe für Ehebruch lautet für verheiratete Männer und Frauen auf Steinigung, für unverheiratete auf 100 Stockschläge.“ „Wenn er auf Abkehr (vom Islam) besteht und nicht Buße tut, wird er zum Tode verurteilt.“
    Entsprechend dem moslemischen Selbstverständnis wird Rassismus jeder Art abgelehnt. Der ATB begreift die Türken als große Nation, die ihrerseits Teil der islamischen Umma ist.

    Laizismus und westliche Ordnung
    Den Laizismus, wie er in der Türkei gehandhabt wird, lehnt der ATB ab. Laizismus ist seiner Auffassung gemäß nicht mit Religionslosigkeit (dinsizlik) gleichzusetzen, sondern bedeutet staatliche Neutralität bei religiösen Angelegenheiten Der ATB lehnt die westlich-europäische Ordnung ab. Diese basiert nach Lesart der Organisation auf Gewalt:
    „Was die Europäer mit Ordnung meinen, ist Gewalt. Ihr Recht und Gesetz basieren auf Gewalt. Mit Gewalt meint der Westen Grausamkeit.“
    Funktionäre des ATB fordern Mitglieder und insbesondere die Jugendlichen dazu auf, die Gesetze und mögliche religiöse Empfindlichkeiten des jeweiligen Gastlandes zu beachten. Auch die Demokratie und das Primat des Rechts werden in den Beiträgen auf der Homepage befürwortet. Recht und Gesetz lassen sich dem ATB zufolge mit dem islamischen Recht vereinbaren.
    Als Feindbilder des ATB fungieren: Amerika („der große Satan“) und Europa („der kreuzfahrerische Westen“) Satanisten (seytaniler), die die Medien beherrschten und auch dafür verantwortlich seien, dass die USA in den Irak einmarschiert sind. Israel, dessen Ende herbeigesehnt wird. Freimaurer
    Zionisten und Dönme, die in der Türkei häufig Ziel von Antisemiten sind.

    Haltung zu den Kurden
    Den Kurden wird jedes kulturelle Existenzrecht abgesprochen. Nach Auffassung des ATB beinhaltet der Terminus „Kurde“ weder eine Rasse noch eine Nation. Das Wort „Kurde“ bedeute vielmehr „Schneehaufen“ oder „Lawine“. Dementsprechend existiere auch keine kurdische Sprache. Die Kurden seien das Ergebnis einer Vermischung türkischer Stämme und somit Türken.

    Haltung zu Tschetschenien
    Besondere Verbundenheit empfindet der ATB zu dem ebenfalls moslemischen Volk der Tschetschenen. Anlässlich des Todes des früheren Untergrundkämpfers und Rebellenführers Bassajew lobte der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, Zafer Güler, ihn als großen Helden und erklärte, der Kampf der Tschetschenen sei auch der ihre. Die Tschetschenen setzten mit ihrem makellos reinen Glauben, dass es keinen Gott außer Gott gebe, die Tradition des Kampfes fort. Mit Abscheu sprach er von Russland als „reaktionäre, faschistische, kommunistische, terroristische und imperialistische Zentren“.

    ATIB – Avrupa Türk-Islam Kültür Dernekleri Birligi / Union Türkisch-Islamischer Kulturvereine in Europa e.V.
    Ich zitiere aus Wikipedia: Die ATIB ist ein nationalistischer Dachverband von Kulturvereinen, welche sich 1987 zusammenschlossen, um von der türkischen Tagespolitik Abstand zu gewinnen und sich von den Interessen der in Türkei beheimateten Parteien/Organisationen/Bewegungen abzukoppeln. Der Gründer der Organisation, Musa Serdar Celebi, war vorher Vorsitzender der Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Europa. ATIB hat im Gegensatz zur Mehrheit der sonstigen Dachverbände keine Abhängigkeiten von Institutionen oder Personen in der Türkei. Historisch gesehen, sind die meisten angeschlossenen Vereine von der Türkischen Föderation abgespaltene Vereine, die sich mit der Entwicklung der Idealisten-Bewegung in der Türkei nicht mehr identifizieren konnten.
    Gründungsziel der ATIB war das Finden von Lösungen für die jahrzehntelang angehäuften Probleme der türkischen Migrantengesellschaft, welche bis dato nicht ernsthaft realisiert wurden. Diese sollten ins Bewusstsein der Gesellschaft gerückt werden und Lösungsansätze sollten erarbeitet werden.
    Der Sitz der ATIB- Zentrale ist Köln. Die Imame und Religionslehrer ihrer Moscheegemeinden werden hauptsächlich aus der Türkei geworben, jedoch ist man hierbei stark bemüht, Wege zu finden, um hier aufgewachsene Moslems in diesen Berufszweigen auszubilden.
    Als eine der ersten Organisationen von Immigranten arbeitete die ATIB gegen die Fixierung der Gedanken auf die Türkei und positionierte sich dialogorientiert. Diese Haltung mündete in einige Projekte, welche auch die anderen islamischen Organisationen bewegen sollten, sich auf die hiesigen Probleme der Immigranten zu konzentrieren. Die ATIB ist Mitbegründer und Mitglied im Zentralrat der Muselmanen in Deutschland (ZMD) und im Rat Türkeistämmiger Staatsbürger (RTS). Zum Thema „Islamischer Religionsunterricht“ hat ATIB neben dem Bekenntnis zum Unterricht in deutscher Sprache auch eine Publikation veröffentlicht. Auch zu Themen wie „Muttersprachlicher Unterricht“, dem „Recht auf Glaubensfreiheit und Berufsausübung für Lehrerinnen mit Kopftuch“ bezieht ATIB Position auf Seiten der freiheitlich-demokratischen Grundrechte.
    Mehrere Organisationen sind den Lehren von Said Nursi (Nur-Schüler) verpflichtet. Dazu gehören die Lichtstraße in Köln, das Risale-i Nur-Institut in Stuttgart und EuroNur in Ahlen. Vertreten sind sie im Dachverband ERNA [2] Die Islamische Gemeinschaft Jama‘ at-un Nur vertritt das Gedankengut Said Nursis, wie es von Fethullah Gülen (* 1938) weitervertreten wurde (vgl. Gülen-Bewegung). Die Nur-Schüler sind im interreligiösen Dialog sehr aktiv.
    Der Verband der Türkischen Kulturvereine in Europa ist die Europaorganisation der extrem nationalistischen Büyük Birlik Partis. Die türkische Bezeichnung lautet Avrupa Türk Birligi, (Abk. ATB). Die ATB entstand 2002 als Nachfolgerin der Avrupa Nizam Alem Ocakları Federasyonu (ANOF). Der gegenwärtige Vorsitzende ist Recep Yıldırım.
    Zentralrat der Moslems in Deutschland e. V.
    Ich zitiere zum Teil aus Wikipedia: Der Zentralrat der Muselmanen in Deutschland e.V. (ZMD) gilt neben der größeren Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V., dem Verband der Islamischen Kulturzentren e.V., der Alevitischen Gemeinde Deutschland e. V. und dem Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland e.V. als einer der wichtigsten islamischen Dachverbände in Deutschland. Mit rund 10.000 Mitgliedern vertritt der ZMD etwas 0,25 % der ca. 4.000.000 Moslems (seit über 10 Jahren wird diese Zahl genannt!) in Deutschland. Der Sitz des Verbandes ist Köln.
    Der Vorstand: Nadeem Elyas war seit 1994 der Gründungsvorsitzende, bis er 2006 von Ayyub Axel Köhler abgelöst wurde. Seit 2010 sitzt die adipöse Schlange Aiman Mazyek an der Spitze der islamischen Taqiyya-Bewegung. Dieser wird sehr gerne in Quaak-Sendungen eingeladen und darf zur besten Sendezeit im Namen der kleinsten, islamischen Gemeinde sein großes Maul aufreißen und das Volk belügen.
    1. Stellvertretender Vorsitzender, Mahmut Askar, 2. Stellvertretender Vorsitzender, Mustafa ef. Hadzic
    ZMD-Beirat, Ehrenmitglieder: Dr. Nadeem A. Elyas, Eschweiler, Dr. Axel Ayyub Köhler, Köln, Prof. Dr. Annemarie Schimmel (verstorben), Fatima Grimm, Hamburg, Dr. Wilfried Murad Hofmann, Bonn, Yussuf Islam, (Cat Stevens) London, Muhammad Aman Hobohm, Bad Honnef, Dr. Bodo Mahmud Rasch
    Das offizielle Ziel ist die Genehmigung islamischen Religionsunterricht zu erteilen und eine Ausnahmegenehmigung für das Schächten von Tieren zu erhalten! An erster Stelle steht dabei der Wunsch nach Anerkennung als „Körperschaft des Öffentlichen Rechts“, aber auch Forderungen nach „mehr Respekt“ für den Islam in Deutschland. Das inoffizielle Ziel vom islamischen Zentralrat ist die Islamisierung von Deutschland!
    Der Zentralrat wird durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, privaten Zuwendungen und den Steuergeldern der deutschen Kuffar finanziert. Es soll Anzeichen geben, dass der ZMD von der Islamischen Weltliga in Saudi-Arabien Unterstützung erfährt (U. Spuler- Stegemann. Moslems in Deutschland. Freiburg, 1998, S. 116.)
    Selbstverständlich respektiert der Zentralrat der Muselmanen die Grundordnung der BRD und akzeptiert sie auch. (Auch hier finden sie Wortspitzfindigkeiten…respektieren und akzeptieren der Grundordnung hat nichts mit Anerkennung bzw. Einhaltung zu tun)
    Dem Zentralrat wird gelegentlich vorgeworfen, sich nicht grundsätzlich von der Scharia distanziert zu haben, was allerdings gläubigen Moslems gar nicht möglich ist, da der größte Teil der Scharia sich auf religiöse Bestimmungen bezieht. Die Standpunkte des Zentralrats zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen werden kritisiert, da sie nicht den im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerten Grundrecht der Gleichberechtigung entsprächen. Auch die Position der „Islamischen Charta“ – „Es besteht kein Widerspruch zwischen der islamischen Lehre und dem Kernbestand der Menschenrechte wurde in der Öffentlichkeit kritisiert.
    „Es ist positiv hervorzuheben, dass man eine Übereinstimmung im Kernbestand, insbesondere dem Schutz des Individuums vor dem Missbrauch staatlicher Gewalt, sieht und dabei erneut auf die Notwendigkeit der Anerkennung der „lokalen Rechtsordnung“ hinweist. Doch gleichzeitig bedeutet die Formulierung „Kernbestand“, dass bestimmte Bereiche der internationalen Menschenrechts-erklärungen nicht als verpflichtend angesehen werden. Der Zentralrat scheint in seiner Auffassung der Position islamischer Menschenrechtserklärungen (von 1981 und 1990) zu folgen, in denen Menschenrechte als Geschenk und Gnade Gottes verstanden und an die Erfüllung religiöser Pflichten gebunden werden. Angesichts der Befürchtungen, die sich nicht nur bei Nicht-Moslems, sondern auch in großen Teilen der moslemischen Bevölkerung mit einer konservativen Interpretation der Scharia verbinden, trägt diese These nicht zur Vertrauensbildung bei, sondern bestätigt vorhandene Befürchtungen.“
    Kirchenamt der EKD: zur „Islamischen Charta“*** des ZMD (Januar 2003)
    Auch von moslemischer Seite kam Kritik zu diesem Passus. So erklärte Ahmad von Denffer: „Tatsächlich bestehen aber zwischen der islamischen Lehre und den ‚Menschenrechten‘ unüberbrückbare Unterschiede, insbesondere im Hinblick auf die Frau.“ Denffer kritisiert, dass der Zentralrat sich auf Dauer damit zufrieden geben will, dass Moslems ihre Angelegenheiten auch künftig nicht nach islamischem Recht regeln können.
    Dem Zentralrat wird vorgeworfen, sich nach außen hin dialogbereit darzustellen, während nach innen die Errichtung einer islamischen Gesellschaft in Deutschland Ziel sei. Nadeem Elyas war Vorstandsmitglied des Islamischen Zentrums Aachen und ist heute Ratsmitglied.
    Die Moslembruderschaft propagiert die Rückkehr zu den „wahren“ Werten des Islam und strebt die Schaffung eines „wahrhaft Islamischen Staates“ an. Am Ende des Prozesses soll ein föderales, islamisches Weltreich unter der Führung eines Kalifen (Kalifat) stehen.
    Nachdem radikale Moslems im Mai 2012 in Solingen schwere Verwüstungen im Rahmen der PRO-NRW Demonstrationen vornahmen, erklärte die Generalsekretärin Nurhan Soykan, dass der ZdM sich von den gewaltbereiten Moslems distanziert. Betrachtet man jedoch die religiösen Vorschriften auf der Internetseite des Zentralrats, werden diese so dargestellt, dass Moslems sich nur an die Einhaltung der deutschen Rechtsnormen halten, solange diese nicht im Widerspruch zum Islam stehen.
    Die Islamwissenschaftlerin Dr. Khadija Katja Wöhler-Khalfallah kritisierte den ZMD im Januar 2015 scharf: „Erwähnt sei hier neben der besser bekannten und als fragwürdig wahrgenommenen türkischen Milli Görüs der Zentralrat der Muselmanen in Deutschland (ZMD), dessen Vorsitzender Aiman Mazyek stets das Wort an sich reißt oder erteilt bekommt, wenn eine offizielle Stimme der Moslems gehört werden will oder soll. Dabei ist der ZMD nichts weiter als ein ideologischer Vertreter eben jener neo-Salafistischen Muslimbruderschaft in Deutschland, die sich in ihrem Gedankengut von den radikalen Salafisten lediglich darin unterscheidet, einer strategisch durchdachteren Vorgehensweise zu folgen, die pluralistische Demokratie zu unterminieren und die Moslems zurück in Bevormundung und Sklaverei katapultieren zu wollen.“
    Folgende Mitgliederorganisationen befinden sich unter dem Dach des ZdM (Stand 2013):
    1. Bundesverband für Islamische Tätigkeiten e.V., Aachen
    2. Deutsch – Islamischer Vereinsverband (DIV – Rhein-Main)
    3. Deutsche Muslim-Liga Bonn e.V. (DMLBonn)
    4. Deutsche Muslim-Liga e.V.
    5. Freier Verband der Muslime FVM e.V.
    6. Haqqani Trust – Verein für neue deutsche Muslime e. V. / Osmanische Herberge, Kall
    7. Haus des Islam e.V. (HDI), Lützelbach
    8. Islamische Arbeitsgemeinschaft für Sozial- und Erziehungsberufe e.V. (IASE)
    9. Islamische Gemeinde Saarland e. V. (IGS), Saarbrücken
    10. Islamische Gemeinschaft Braunschweig e.V. (IGB)
    11. Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD), München
    12. Islamische Gemeinschaft in Hamburg e.V. (IGH)
    13. Islamisches Bildungswerk e.V., Duisburg
    14. Islamisches Zentrum Aachen e.V. (IZA)
    15. Islamisches Zentrum Dresden e.V.
    16. Islamisches Zentrum Hamburg e.V. (IZH)
    17. Islamisches Zentrum München e.V. (IZM)
    18. Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland e.V. (MSV), Köln
    19. Union der Islamisch Albanischen Zentren in Deutschland (UIAZD)
    20. Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V. (ATIB), Köln
    21. Union des Musulmans Togolais en Allemagne e.V. (UMTA)
    Weitere assoziierte Mitglieder:
    1. Deutsch- Islamische- Moscheestiftung Düsseldorf (DIMS)
    2. Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland
    3. Rat der Imame und Gelehrten in Deutschland (RIGD), Frankfurt a. M.
    4. Deaf-Islam e. V.
    5. Islamische Gemeinde in Erlangen e. V. (IGE)
    6. Stuttgarter Moscheeverein e. V.
    ***Bevor die Aufzählung der Islamverbände fortgesetzt wird, sollen sie die “Islamische Charta“ kennenlernen, welche die Beziehung der Moslems zur Gesellschaft zeigen sollen. Ich gebe ihnen den ganzen Inhalt inkl. der Ansprache von Dr. Nadeem Elyas wieder. Im Anschluss folgt eine Stellungnahme des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland zu der vom Zentralrat der Moslems in Deutschland e.V. vorgelegten „Islamischen Charta.
    Islamische Charta
    Der Islam ist keine neue Erscheinung in Deutschland, vor allem ist er keine vorübergehende Erscheinung. Mehr als 3,2 Millionen Muslime leben in Deutschland; viele von ihnen schon in der dritten und vierten Generation. Die meisten Muslime identifizieren sich mit der deutschen Gesellschaft und werden für immer in Deutschland bleiben. Nicht nur für die 500.000 Muslime, die einen deutschen Pass tragen, ist Deutschland Heimat geworden. Alle Muslime fühlen sich nicht als Gäste in einem „Gastland“, sondern als Bürgerinnen und Bürger Deutschlands.
    Als große Minderheit in diesem Land haben die Muslime die Pflicht, sich in diese Gesellschaft zu integrieren, sich zu öffnen und über ihre Glaubensbekenntnisse und -praxis mit der Gesellschaft in Dialog zu treten. Die Mehrheitsgesellschaft hat Anrecht darauf zu erfahren, wie die Muslime zu den Fundamenten dieses Rechtsstaates, zu seinem Grundgesetz, zu Demokratie, Pluralismus und Menschenrechten stehen.
    Obwohl die Muslime diese Themen des öfteren behandelten, blieben sie der Mehrheitsgesellschaft eine umfassende, klar formulierte und verbindliche Antwort schuldig. Dieses Defizit wurde nicht zuletzt durch die Debatte nach dem 11. September deutlich.
    Durch diese Islamische Charta, die der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) in seiner Vertreterversammlung am 3. Februar 2002 einstimmig verabschiedete, möchte er seine klare Position zu diesen Grundgedanken artikulieren und einen Beitrag zur Versachlichung der gesellschaftlich-politischen Debatte leisten.

    Dr. Nadeem Elyas Berlin, 20. Februar 2002
    Vorsitzender
    Grundsatzerklärung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft.
    1. Der Islam ist die Religion des Friedens
    „Islam“ bedeutet gleichzeitig Friede und Hingabe. Der Islam sieht sich als Religion, in welcher der Mensch seinen Frieden mit sich und der Welt durch freiwillige Hingabe an Gott findet. Im historischen Sinne ist der Islam neben Judentum und Christentum eine der drei im Nahen Osten entstandenen monotheistischen Weltreligionen und hat als Fortsetzung der göttlichen Offenbarungsreihe mit diesen viel gemein.
    2. Wir glauben an den barmherzigen Gott
    Die Muslime glauben an Gott, den sie wie arabische Christen „Allah“ nennen. Er, der Gott Abrahams und aller Propheten, der Eine und Einzige, außerhalb von Zeit und Raum aus Sich Selbst existierende, über jede Definition erhabene, transzendente und immanente, gerechte und barmherzige Gott hat in Seiner Allmacht die Welt erschaffen und wird sie bis zum Jüngsten Tag, dem Tag des Gerichts, erhalten.
    3. Der Koran ist die verbale Offenbarung Gottes
    Die Muslime glauben, dass sich Gott über Propheten wiederholt geoffenbart hat, zuletzt im 7. Jahrhundert westlicher Zeitrechnung gegenüber Muhammad, dem „Siegel der Propheten“. Diese Offenbarung findet sich als unverfälschtes Wort Gottes im Koran (Qur´an), welcher von Muhammad erläutert wurde. Seine Aussagen und Verhaltensweisen sind in der so genannten Sunna überliefert. Beide zusammen bilden die Grundlage des islamischen Glaubens, des islamischen Rechts und der islamischen Lebensweise.
    4. Wir glauben an die Propheten des Einen Gottes
    Die Muslime verehren sämtliche Muhammad vorausgegangenen Propheten, darunter Moses und Jesus. Sie glauben, dass der Koran die ursprüngliche Wahrheit, den reinen Monotheismus nicht nur Abrahams, sondern aller Gesandten Gottes wiederhergestellt und bestätigt hat.
    5. Der Mensch muss am Jüngsten Tag Rechenschaft ablegen
    Die Muslime glauben, dass der Mensch, soweit er freien Willen besitzt, für sein Verhalten allein verantwortlich ist und dafür am Jüngsten Tag Rechenschaft ablegen muss.
    6 .Der Muslim und die Muslima haben die gleiche Lebensaufgabe
    Der Muslim und die Muslima sehen es als ihre Lebensaufgabe, Gott zu erkennen, Ihm zu dienen und Seinen Geboten zu folgen. Dies dient auch der Erlangung von Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit und Wohlstand.
    7. Die fünf Säulen des Islam
    Hauptpflichten der Muslime sind die fünf Säulen des Islam: das Glaubensbekenntnis, das täglich fünfmalige Gebet, das Fasten im Monat Ramadan, die Pflichtabgabe (zakat) und die Pilgerfahrt nach Mekka.
    8. Daher ist der Islam Glaube, Ethik, soziale Ordnung und Lebensweise zugleich
    Der Islam ist weder eine weltverneinende noch eine rein diesseits-bezogene Lehre, sondern ein Mittelweg zwischen beidem. Als auf Gott ausgerichtet ist der Muslim und die Muslima zwar theozentrisch; doch gesucht wird das Beste beider Welten. Daher ist der Islam Glaube, Ethik, soziale Ordnung und Lebensweise zugleich. Wo auch immer, sind Muslime dazu aufgerufen, im täglichen Leben aktiv dem Gemeinwohl zu dienen und mit Glaubensbrüdern und –schwestern in aller Welt solidarisch zu sein.
    9. Dem Islam geht es nicht um Abschaffung von Reichtum
    Dem Islam geht es nicht um Abschaffung von Reichtum, sondern um Beseitigung von Armut. Er schützt das der Gemeinschaft und auch der Umwelt verpflichtete Privateigentum und fördert unternehmerische Initiative und Verantwortung.
    10. Das Islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora
    Muslime dürfen sich in jedem beliebigen Land aufhalten, solange sie ihren religiösen Hauptpflichten nachkommen können. Das islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora, sich grundsätzlich an die lokale Rechtsordnung zu halten. In diesem Sinne gelten Visumserteilung, Aufenthaltsgenehmigung und Einbürgerung als Verträge, die von der muslimischen Minderheit einzuhalten sind.
    11. Muslime bejahen die vom Grundgesetz garantierte gewaltenteilige, rechtsstaatliche und demokratische Grundordnung
    Ob deutsche Staatsbürger oder nicht, bejahen die im Zentralrat vertretenen Muslime daher die vom Grundgesetz garantierte gewaltenteilige, rechtsstaatliche und demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland, einschließlich des Parteienpluralismus, des aktiven und passiven Wahlrechts der Frau sowie der Religionsfreiheit. Daher akzeptieren sie auch das Recht, die Religion zu wechseln, eine andere oder gar keine Religion zu haben. Der Koran untersagt jede Gewaltausübung und jeden Zwang in Angelegenheiten des Glaubens.
    12. Wir zielen nicht auf Herstellung eines klerikalen „Gottesstaates“ ab
    Wir zielen nicht auf Herstellung eines klerikalen „Gottesstaates“ ab. Vielmehr begrüßen wir das System der Bundesrepublik Deutschland, in dem Staat und Religion harmonisch aufeinander bezogen sind.
    13. Es besteht kein Widerspruch zwischen der islamischen Lehre und dem Kernbestand der Menschenrechte
    Zwischen den im Koran verankerten, von Gott gewährten Individualrechten und dem Kernbestand der westlichen Menschenrechtserklärung besteht kein Widerspruch. Der beabsichtigte Schutz des Individuums vor dem Missbrauch staatlicher Gewalt wird auch von uns unterstützt. Das Islamische Recht gebietet, Gleiches gleich zu behandeln, und erlaubt, Ungleiches ungleich zu behandeln. Das Gebot des islamischen Rechts, die jeweilige lokale Rechtsordnung anzuerkennen, schließt die Anerkennung des deutschen Ehe-, Erb- und Prozessrechts ein.
    14. Vom jüdisch-christlichislamischen Erbe und der Aufklärung geprägt
    Die europäische Kultur ist vom klassisch griechischrömischen sowie jüdisch-christlich-islamischen Erbe und der Aufklärung geprägt. Sie ist ganz wesentlich von der islamischen Philosophie und Zivilisation beeinflusst. Auch im heutigen Übergang von der Moderne zur Postmoderne wollen Muslime einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung von Krisen leisten. Dazu zählen u.a. die Bejahung des vom Koran anerkannten religiösen Pluralismus, die Ablehnung jeder Form von Rassismus und Chauvinismus sowie die gesunde Lebensweise einer Gemeinschaft, die jede Art von Süchtigkeit ablehnt.
    15. Die Herausbildung einer eigenen muslimischen Identität in Europa ist notwendig
    Der Koran fordert den Menschen immer wieder dazu auf, von seiner Vernunft und Beobachtungsgabe Gebrauch zu machen. In diesem Sinne ist die islamische Lehre aufklärerisch und blieb von ernsthaften Konflikten zwischen Religion und Naturwissenschaft verschont. Im Einklang damit fördern wir ein zeitgenössisches Verständnis der islamischen Quellen, welches dem Hintergrund der neuzeitlichen Lebensproblematik und der Herausbildung einer eigenen muslimischen Identität in Europa Rechnung trägt.
    16. Deutschland ist Mittelpunkt unseres Interesses und unserer Aktivität
    Der Zentralrat befasst sich hauptsächlich mit Angelegenheiten des Islam und der Muslime im deutschen Raum, sowie mit Angelegenheiten der deutschen Gesellschaft. Ohne die Verbindungen mit der Islamischen Welt zu vernachlässigen, soll Deutschland für die hiesige muslimische Bevölkerung nicht nur Lebensmittelpunkt, sondern auch Mittelpunkt ihres Interesses und ihrer Aktivität sein.
    17. Abbau von Vorurteilen durch Transparenz, Öffnung und Dialog
    Eine seiner wichtigsten Aufgaben sieht der Zentralrat darin, eine Vertrauensbasis zu schaffen, die ein konstruktives Zusammenleben der Muslime mit der Mehrheitsgesellschaft und allen anderen Minderheiten ermöglicht. Dazu gehören der Abbau von Vorurteilen durch Aufklärung und Transparenz ebenso wie Öffnung und Dialog.
    18. Wir sind der gesamten Gesellschaft verpflichtet
    Der Zentralrat fühlt sich der gesamten Gesellschaft verpflichtet und ist bemüht, in Zusammenarbeit mit allen anderen gesellschaftlichen Gruppierungen einen wesentlichen Beitrag zu Toleranz und Ethik, sowie zum Umwelt und Tierschutz zu leisten. Er verurteilt Menschenrechtsverletzungen überall in der Welt und bietet sich hier als Partner im Kampf gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und Gewalt an.
    19. Integration unter Bewahrung der islamischen Identität
    Der Zentralrat setzt sich für die Integration der muslimischen Bevölkerung in die Gesellschaft ein, unter Bewahrung ihrer islamischen Identität, und unterstützt alle Bemühungen, die in Richtung Sprachförderung und Einbürgerung gehen.
    20. Eine würdige Lebensweise mitten in der Gesellschaft
    Darüber hinaus sieht der Zentralrat seine Aufgabe darin, den in Deutschland lebenden Muslimen in Kooperation mit allen anderen islamischen Institutionen eine würdige muslimische Lebensweise im Rahmen des Grundgesetzes und des geltenden Rechts zu ermöglichen. Dazu gehören u.a.:
    Einführung eines deutschsprachigen islamischen Religionsunterrichts,
    Einrichtung von Lehrstühlen zur akademischen Ausbildung islamischer Religionslehrer und Vorbeter (Imame),
    Genehmigung des Baus innerstädtischer Moscheen,
    Erlaubnis des lautsprechverstärkten Gebetsrufs, Respektierung islamischer Bekleidungsvorschriften in Schulen und Behörden,
    Beteiligung von Muslimen an den Aufsichtsgremien der Medien,
    Vollzug des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Schächten,
    Beschäftigung muslimischer Militärbetreuer,
    Muslimische Betreuung in medizinischen und sozialen Einrichtungen,
    Staatlicher Schutz der beiden islamischen Feiertage,
    Einrichtung muslimischer Friedhöfe und Grabfelder.
    21.Parteipolitisch neutral
    Der Zentralrat ist parteipolitisch neutral. Die wahlberechtigten Muslime werden für diejenigen Kandidaten stimmen, welche sich für ihre Rechte und Ziele am stärksten einsetzen und für den Islam das größte Verständnis zeigen.
    Stellungnahme des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Islamischen Charta: (Markierungen wurden übernommen)
    Januar 2003
    Der Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. hat im Februar 2002 der Öffentlichkeit eine „Islamische Charta“ vorlegt, die sich als eine Grundsatzerklärung zur Beziehung der Muslime zu Staat und Gesellschaft in Deutschland versteht.
    Es ist zu begrüßen, dass einer der muslimischen Dachverbände in Deutschland, auch wenn er nur eine begrenzte Zahl von Muslimen repräsentiert, sich der Aufgabe stellt, eine Auskunft über das Selbstverständnis von Muslimen im Hinblick auf ihren Glauben, zu Grundlagen des deutschen Rechtsstaates, zu Menschen-rechten und zum gesellschaftlichen Zusammenleben zu geben. Nach den Anschlägen des 11. September 2001 ist ein solcher Dialog und die damit verbundene Öffnung noch wichtiger geworden, da dieses Ereignis zu einer Verunsicherung in weiten Teilen der Bevölkerung geführt hat.
    Der Zentralrat sieht eine seiner wichtigsten Aufgaben darin, durch Öffnung und Dialog Vorurteile abzubauen und eine Vertrauensbasis in der deutschen Öffentlichkeit zu schaffen (These 17). Dies wird auch ausdrücklich als Pflicht jedes Muslim betont, nämlich mit anderen gesellschaftlichen Gruppen in einen offenen Dialog über seinen Glauben, seine Überzeugungen und seine Lebenspraxis zu treten. Diese Absicht ist zu begrüßen und sollte eine breite Aufnahme und Unterstützung finden. Die hier vorliegende Stellungnahme zum Inhalt der Charta will die Bereitschaft zum Dialog aufgreifen und einen Gesprächsbeitrag leisten, indem sie zentrale Aussagen der Charta bewertet und kritische Rückfragen stellt.
    Muslimische Identität in Europa
    Der Zentralrat will mit der vorgelegten Charta Positionen entwickeln, die zur Herausbildung einer eigenständigen muslimischen Identität in Europa führen (These 15). Diese Absicht verdient Unterstützung, da die in Deutschland auf Dauer lebenden Muslime einen Weg der Integration und der positiven Mitgestaltung der deutschen Gesellschaft finden müssen. Denn die Abgrenzung von Teilen der muslimischen Bevölkerung in Rückzugsbereiche und Ghettos, die sich von der übrigen Gesellschaft isolieren, gefährden auf lange Sicht den sozialen Frieden und das Zusammenleben eines Gemeinwesens. Deutschland als Mittelpunkt zu verstehen, in dem und von dem aus sich eine muslimische Identität verstehen muss, wie es der Zentralrat in These 16 formuliert, ist nicht nur wünschenswert, sondern auch notwendig, um Abgrenzungstendenzen und Ghettobildung entgegen zu wirken.
    Jedoch wird sich muslimische Identität nicht wie in These 19 ausgeführt, nur „bewahren“ lassen. Sie wird sich, gerade wenn sie sich einem offenen Dialog stellt und gesellschaftliche Integration anstrebt, auch selbst im historischen Prozess einer Neuorientierung als Islam in Europa weiterentwickeln. Die Herausbildung einer solchen muslimischen Identität kann nur mit einem ausreichenden Maß an Offenheit gelingen. Es ist positiv zu werten, wenn dabei der Vernunft wie dem Erfahrungswissen eine zentrale Rolle bei einer zeitgemäßen Auslegung der religiösen Quellen des Islam zugewiesen werden (These 15).
    Glauben und Lebensgestaltung
    In den ersten Thesen der Charta werden die theologischen Grundlagen des Islam formuliert. Es werden die Verbindungen und Gemeinsamkeiten mit Christentum und auch Judentum angesprochen und unter anderem ausgeführt, dass die Muslime auch Moses und Jesus als Propheten verehren. Dennoch besteht der Anspruch des Islam, endgültig und abschließend die ursprüngliche göttliche Wahrheit wiederhergestellt zu haben. Dieser Anspruch lässt keinen Spielraum erkennen, wie ein Dialog auf gleicher Augenhöhe mit anderen Religionen möglich ist. Trotz dieses Anspruches muss ein Dialog auch vom Islam angestrebt werden, vor allem mit Christentum und Judentum. Ein Frieden förderndes Zusammenleben von Religionen und Weltanschauungen ist nur möglich, wenn dieses von Respekt des anderen und Achtung seines Glaubens und seiner Überzeugungen geleitet wird. Dazu sind nicht nur Toleranz und Offenheit, sondern auch die Anerkennung der Würde des Menschen unabdingbar. Wenn der Zentralrat seine Absichtsbekundung eines offenen Dialogs selbst einlösen will, muss er darüber Auskunft geben, wie das Gespräch mit dem Christentum als größter Religionsgemeinschaft in Deutschland geführt werden kann und soll. Es ist deshalb zu wünschen, dass der Zentralrat eine Position dazu erarbeitet, wie er im Rahmen einer muslimischen Identität in Europa sein Verhältnis zum Christentum bestimmen will.
    Die Rolle der Frau im Islam wird oft mit einer besonderen Aufmerksamkeit wahrgenommen. Die in These 6 formulierte Aussage schafft jedoch nicht die von vielen erwartete Klarheit. Es wird die Gleichheit der Lebensaufgabe von Männern und Frauen im Islam betont, die der „Erlangung von Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit und Wohlstand“ diene. Ob dies als Rechtfertigung der bestehenden Rollenverteilung der Geschlechter im Islam und damit auch der rechtlichen Benachteiligungen von Frauen zu verstehen ist oder als eine unausgesprochene Kritik, dass Gleichheit und Freiheit noch ausstehen und in gemeinsamer Anstrengung erkämpft werden müssen, bleibt bedauerlicherweise für den Leser der Charta offen. Es fehlt eine klare Aussage dazu, ob Frauen in allen gesellschaftlichen Belangen Männern gleichgestellt sind, wie es das Grundgesetz vorsieht. Gerade in dieser wichtigen Frage zur Rolle von Mann und Frau umgeht der Zentralrat leider eine im Zusammenleben von Muslimen und Nicht-Muslimen dringende Klärung.
    Während die in These 8 formulierte Verbindung von Glauben und Lebensgestaltung ähnliche Gedanken im Christentum finden kann, lässt die Äußerung, dass es dem Islam „nicht um Abschaffung des Reichtums, sondern um die Beseitigung von Armut“ gehe (These 9), viele Fragen zurück, die sicherlich nicht nur in der Kürze der Formulierungen begründet sein dürften. Es entsteht der Eindruck, als würde Reichtum legitimiert, woraus er sich auch immer speist, und gleichzeitig nicht nach den Ursachen von Armut gefragt. Die Kirchen haben in den zurückliegenden Jahrzehnten eine intensive Diskussion über die ethischen Aspekte wirtschaftlicher und sozialer Gerechtigkeit, die Ursachen von Armut und Unterentwicklung sowie die Strukturen des Welthandels geführt. Sie haben ihrer Überzeugung in zahlreichen Projekten und in politischen Vorschlägen und Initiativen Ausdruck gegeben. Die islamische Theologie bietet Ansatzpunkte zu einer vertieften kritischen Reflexion des Umgangs mit finanziellen Ressourcen und der Solidarität mit Menschen in Armut.
    Religion und staatliche Ordnung
    Die Thesen 10 bis 12 formulieren das Verhältnis von Muslimen in Deutschland zu Gesellschaft und Staat. These 10 ist eine an Muslime gerichtete Aufforderung, die durch die Zugangs- und Aufenthaltserlaubnisse sowie durch Einbürgerung übernommenen rechtlichen Verpflichtungen einzuhalten. Diese Klarstellung ist im Grundsatz sehr zu begrüßen. Dass das Wort „grundsätzlich“ eingefügt ist, gibt jedoch Anlass zu misstrauischen Rückfragen, ob hier eine Hintertür offen gehalten werden soll, sich in bestimmten Fällen mit der Berufung auf den Islam gegen die Rechtsordnung des Aufenthaltslandes zu stellen. Die Betonung der Rechtstreue der Muslime soll wohl Befürchtungen in der deutschen Gesellschaft zerstreuen. Dies verfehlt aber seine Wirkung, wenn gleichzeitig nicht definierte Ausnahmen und Vorbehalte eingefügt werden. In These 12 heißt es, dass der Zentralrat „nicht auf die Herstellung eines klerikalen ‚Gottesstaates'“ abziele, vielmehr „das System der Bundsrepublik Deutschland“ begrüße. Ist dies so zu verstehen, dass zwar ein „klerikaler Gottesstaat“ abgelehnt wird, jedoch eine andere Form islamischer Rechts- und Staatsordnung ein anzustrebendes Ziel bleibt?
    Die in These 11 ausgesprochene Zustimmung zur demokratischen Grundordnung Deutschlands ist eine sehr willkommene Klarstellung. Die Erwähnung des aktiven und passiven Wahlrechts der Frau kann man so deuten, dass der Zentralrat berufliche und politisch-öffentliche Funktionen auch von muslimischen Frauen gutheißt. Besonders hervorzuheben ist die Feststellung, dass ein „Recht, die Religion zu wechseln, eine andere oder gar keine Religion zu haben“, bestehe. Diese Überzeugung, die unmissverständlich auch einen Wechsel aus dem Islam in eine andere oder keine Religion einschließt, ist keineswegs eine überall im Islam geteilte Rechtsauffassung. Umso mehr ist diese Position zu unterstützen und zu hoffen, dass der Zentralrat diese im innerislamischen Gespräch erfolgreich vertreten wird. Der Zentralrat sollte auch bei Äußerungen zu anderen Gelegenheiten diese Auffassung unterstreichen, da anders lautende Formulierungen Zweifel aufkommen lassen. Auch in mehrheitlich muslimischen Ländern sollte diese Rechtsposition übernommen werden, die Bestandteil des internationalen Völkerrechts ist (siehe Art. 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 und Art. 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention von 1950).
    Der Zentralrat sucht in These 13 eine weitgehende Übereinstimmung zwischen islamischer Lehre und dem Kernbestand der Menschenrechte zu formulieren. Es ist positiv hervorzuheben, dass man eine Übereinstimmung im Kernbestand, insbesondere dem Schutz des Individuums vor dem Missbrauch staatlicher Gewalt, sieht und dabei erneut auf die Notwendigkeit der Anerkennung der „lokalen Rechtsordnung“ hinweist. Doch gleichzeitig bedeutet die Formulierung „Kernbestand“, dass bestimmte Bereiche der internationalen Menschenrechtserklärungen nicht als verpflichtend angesehen werden. Der Zentralrat scheint in seiner Auffassung der Position islamischer Menschenrechtserklärungen (von 1981 und 1990) zu folgen, in denen Menschenrechte als Geschenk und Gnade Gottes verstanden und an die Erfüllung religiöser Pflichten gebunden werden. Angesichts der Befürchtungen, die sich nicht nur bei Nicht-Muslimen, sondern auch in großen Teilen der muslimischen Bevölkerung mit einer konservativen Interpretation der Scharia verbinden, trägt diese These nicht zur Vertrauensbildung bei, sondern bestätigt vorhandene Befürchtungen. Es ist dringend erforderlich von muslimischer Seite klarzustellen, dass Verstöße gegen grundlegende Prinzipien der Allgemeinen Menschenrechte nicht religiös gerechtfertigt und legitimiert werden dürfen. Dass der Zentralrat erfreulicherweise wiederum in These 18 „Menschenrechtsverletzungen überall in der Welt“ verurteilt, lässt Fragen offen, welche Tatbestände er unter „Menschenrechten“ gefasst wissen möchte. Zu der in These 13 der Charta verwendeten Formulierung „westliche Menschenrechtserklärung“ muss angemerkt werden, dass die Erklärung der Menschenrechte zwar ihren historischen Ursprung in westlichen Ländern hat, dass jedoch in diese auch Aspekte anderer Kulturen aufgenommen wurden und dass die Erklärung bis auf wenige Länder der muslimischen Welt allgemeine und weltweite Anerkennung gefunden hat.
    Innenpolitische Ziele
    Die Charta formuliert (in These 20) eine Reihe innenpolitischer Ziele, die eine „würdige muslimische Lebensweise“ in Deutschland sichern sollen.
    Die Einführung eines deutschsprachigen islamischen Religionsunterrichtes und die Einrichtung von Lehrstühlen zur akademischen Ausbildung islamischer Religionslehrer und -lehrerinnen sowie Vorbeter (Imame) werden im Grundsatz auch von den Kirchen unterstützt. Die EKD hat in ihrer Stellungnahme „Religionsunterricht für muslimische Schülerinnen und Schüler“ (Hannover 1999) auf die integrationspolitische Bedeutung der Einführung eines islamischen Religionsunterrichts nach Art. 7 Abs. 3 des Grundgesetzes hingewiesen und die erforderlichen Bedingungen zu einer Umsetzung formuliert. Es ist die Aufgabe der muslimischen Organisationen, ihren entsprechenden Beitrag zur Umsetzung dieses Zieles zu leisten.
    Die Genehmigung des Baues von innerstädtischen Moscheen muss neben den Regelungen des Bauordnungs- und Bauplanungsrechtes auch den örtlichen Gegebenheiten Rechnung tragen und möglichst im Konsens mit der Nachbarschaft geschehen. Der durch Lautsprecher verstärkte Gebetsruf enthält eine regelmäßige, öffentliche, verbale Verkündigung konkreter Glaubenssätze und kann nicht mit dem Glockengeläut der christlichen Kirchen verglichen werden. Insofern kollidiert ein solcher Gebetsruf mit der Religionsfreiheit anderer und findet deshalb nicht unsere Zustimmung. Wo dennoch ein durch Lautsprecher verstärkter Gebetsruf für zulässig erklärt wird, sind die Kriterien der Sozialverträglichkeit und der Größe der betreffenden Religionsgemeinschaft sowie die entsprechenden egelungen des Immissionsschutzgesetzes zu beachten.
    Die Respektierung islamischer Bekleidungsvorschriften in Schulen und Behörden ist an der Neutralitätspflicht des Staates zu messen. Auf dieser Grundlage sind zu Lasten kopftuchtragender Lehrerinnen eine Reihe entsprechender Entscheidungen ergangen. Zuletzt hat das Bundesver-waltungsgericht durch Urteil vom 4.7.2002 das Tragen eines Kopftuches untersagt. Gegen diese Entscheidung ist mittlerweile Verfassungsbeschwerde eingelegt worden.
    Eine Beteiligung von Muslimen an den Aufsichtsgremien der Medien muss neben dem Grundsatz der Parität auch der Rechtsstruktur der jeweiligen Religionsgemeinschaften Rechnung tragen und dürfte deshalb gegenwärtig nicht möglich sein.
    Der Schutz von Feiertagen ist Sache der Bundesländer. Traditionelle christliche Feiertage sind aufgrund ihres Charakters als Teil des religiösen und kulturellen Erbes als gesetzliche Feiertage geschützt, ebenso die Festlegung des Sonntags als Tag der Arbeitsruhe. Anderen Religionen ist vor diesem Hintergrund in besonderer Weise die Ruhe ihrer Feiertage zu gestatten und zu erleichtern. Die Arbeitsbefreiung zu Gottesdiensten, vorwiegend etwa zum Freitagsgebet, ist zu gewähren, soweit nicht betriebliche Notwendigkeiten entgegenstehen. In entsprechender Weise ist die Zeit des Ramadan zu beachten.
    Es sollte mit besonderer Aufmerksamkeit wahrgenommen werden, dass sich der Zentralrat (in These 18) als Gesprächs- und Aktionspartner in zahlreichen gesellschaftlichen Bereichen anbietet. Genannt werden Aktivitäten zur Förderung von Toleranz und Ethik, zum Umweltschutz, zum Tierschutz, zur weltweiten Verteidigung der Menschenrechte, im Kampf gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und Gewalt. Die langjährige Mitwirkung von Vertretern des Zentralrates in der Vorbereitung und Durchführung der Woche der ausländischen Mitbürger/Interkulturelle Woche, in die in der Regel auch der Tag der offenen Moschee fällt, sowie die Zusammenarbeit des Zentralrates mit der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirche in Deutschland und dem Zentralrat der Juden in Deutschland im Rahmen des Arbeitsvorhabens zur Überwindung von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt als auch die Zusammenarbeit und Kontakte mit zahlreichen anderen kirchlichen Partnern lassen erkennen, dass diese Absichtsbekundung an bestehende Kooperationen anknüpfen und diese weiterführen kann.
    Klärungsprozess fortführen
    Die Charta ist ein Dokument der Bemühung um Bewahrung der muslimischen Identität bei der gleichzeitigen Absicht, die Integration in die deutsche Gesellschaft zu fördern und eine eigenständige Kontur eines europäischen Islam zu entwickeln (These 19). Dieses ist ein mutiger Schritt, der Respekt, Anerkennung und kritisch sachliche Antworten verdient, der aber auch zahlreiche Unklarheiten und Widersprüche zurücklässt und wichtige Themen nicht anspricht.
    Zu den Fragen, die einer dringenden Klarstellung bedürfen, zählt unter anderem die Beurteilung von Gewaltanwendung und die Rolle von Körperstrafen im islamischen Recht. Wenn es gelänge, nicht nur ausstehende Antworten zu formulieren und in der Charta beschriebene Positionen weiterzuentwickeln, sondern diese auch dem kritischen Dialog mit anderen gesellschaftlichen Gruppen in Deutschland auszusetzen, wäre eine neue Qualität im Verhältnis von Muslimen und nicht-muslimischer Bevölkerung in Deutschland erreicht.
    Die Charta ist vornehmlich eine Erklärung gegenüber der nicht-muslimischen Bevölkerung in Deutschland. Gleichzeitig verfolgt die Charta auch das Ziel, Selbstverpflichtungen für Muslime zu formulieren und Positionen für einen innermuslimischen Klärungsprozess zu beziehen. Es liegt in der Hand anderer muslimischer Verbände, sich zu den vom Zentralrat bezogenen Positionen zu verhalten und damit einen unter Muslimen in Deutschland angestoßenen Dialog aufzugreifen und weiterzuführen. Angesichts der Tatsache, dass es islamistische und nationalistische Gruppen gibt, die einer Integration skeptisch gegenüber stehen bzw. diese explizit nicht wollen, bildet die Charta eine Herausforderung und einen wichtigen Anstoß zu einem Selbstklärungsprozess.
    Die Bemühungen um Identitätsfindung, Anerkennung und Integration von Muslimen in Deutschland und um die Gestaltung und Vertiefung des Dialoges zwischen Christen und Muslimen können nicht getrennt gesehen werden von der Situation von Christen und Kirchen in muslimischen Ländern. Die faktische Situation der direkten oder indirekten Beschränkung der Freiheit zur Ausübung der Religion in zahlreichen muslimischen Ländern – oder sogar die gänzliche Versagung jeglicher Betätigung nicht-muslimischer Religionsausübung in Saudi-Arabien – widerspricht den aus den internationalen Konventionen resultierenden Verpflichtungen wie auch den in etlichen dieser Ländern bestehenden Verfassungsgarantien. „Die Evangelische Kirche in Deutschland erwartet von den Regierungen islamisch geprägter Staaten für ihre christlichen Glaubensgeschwister, die in islamischen Mehrheitsgesellschaften leben, dass sie ihnen die Freiheit zur Ausübung ihres Glaubens gewährleisten.“ (Handreichung der EKD „Zusammenleben mit Muslimen in Deutschland“, 2002, S. 8)
    Hannover, Januar 2003
    Jetzt werde ihnen meine Stellungnahme zur Islamischen Charta darlegen. Doch bevor ich beginne, sollten sie zuerst erfahren, wer dieser Dr. Nadeem Elyas ist. Ich zitiere aus Wikipedia:
    Nadeem Elyas * 1. September 1945 in Mekka) ist ein saudi-arabischer Islamwissenschaftler und Mediziner. Er war in den Jahren von 1994 bis 2006 Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Er ist sunnitischer Muslim hanafitischer Ausrichtung. Elyas verließ 1964 Saudi-Arabien, studierte in Deutschland Medizin und Islamwissenschaft und praktizierte als Gynäkologe. Er lebt in Eschweiler (Nordrhein-Westfalen), ist verheiratet und hat vier Kinder.
    Er war Generalsekretär der Union Muslimischer Studenten Organisation in Europa und Sprecher des vom Verfassungsschutz beobachteten Islamischen Zentrums Aachen, ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Islamischer Kooperationsrat in Europa und Partner in Arbeitskreisen und Beiräten, wie dem Islamisch-christlichen Arbeitskreis, dem Interkulturellen Rat oder dem Runden Tisch der Religionen. Zwischen 1993 und 1996 bildete er seinen späteren Nachfolger Aiman Mazyek in dessen Islamstudien aus. Im Entführungsfall um die deutsche Archäologin Susanne Osthoff bot sich Elyas 2005 für einen Austausch gegen die Geisel an.
    Nadeem Elyas, Bilal-Moschee, Aachen 1994: “Wir können die Errichtung des islamischen Staates (in Deutschland) nur erreichen, wenn wir das islamische Leben (die Scharia) errichten.“

    Nadeem Elyas wurde in Hamburg auf dem Kirchentag befragt, ob er sich dem Grundgesetz verpflichtet fühle. Antwort: „ Solange wir in der Minderheit sind“!

    Am 19.02.2005 fordert Nadeem Elyas in der Moschee in Mainz-Kostheim: „Wir müssen Einfluß auf die Politik des Staates nehmen und wichtigsten Stellen im Lande besetzen.“
    Nadeem Elyas’ Nachfolger im Zentralrat wurde 2006 Ayyub Axel Köhler, womit gleichzeitig der Sitz des Zentralrats von Elyas’ Wohnort Eschweiler nach Köln wechselte.
    Der Fall Ganczarski
    1992 verschaffte Nadeem Elyas dem Islamkonvertiten Christian Ganczarski im Islamischen Zentrum Aachen ein vollfinanziertes Stipendium für sein Koranstudium in Medina, wo Ganczarski Kontakte zur Terrororganisation Al-Qaida knüpfte. Später stand dieser unmittelbar vor dem Attentat auf die Al-Ghriba-Synagoge auf Djerba am 11. April 2002 in Kontakt mit den Terroristen und unterhielt enge Kontakte mit Osama bin Laden und den 9/11 Attentätern rund um Mohammed Atta Elyas bestritt auf Anfrage der Welt 2005, dass er Christian Ganczarski kenne. Ob es da was von Ratiopharm gibt, das ihm seine Erinnerungslücken schließt?
    Sie können an seinen Verbindungen zu anderen islamischen Organisationen erkennen, wessen Geistes Kind er ist.
    Dr. Nadeem Elyas“ war Gegenstand einer Panorama-Sendung, in der Videoaufzeichnungen gezeigt wurden, auf denen er die Vernichtung des Westens vorhersagte, wenn dieser sich nicht so entwickelt, wie er es für richtig hält. Ferner war dieser Mann nachweislich Mitglied der Muslimbruderschaft und er hat sich strikt geweigert, die Steinigung als Strafe abzulehnen.
    Meine Stellungnahme: Zu 1. Islam ist die Religion des Friedens.
    Frieden ist in dem Zusammenhang nur in einem Zustand gemeint, wenn die gesamte Welt dem Islam unterworfen wird. Der Islam ist seit 1400 ausschließlich mit Gewalt verbreitet worden und eine Religion der Unterwerfung, wie der Name schon sagt. Der erste Punkt ist bereits die erste Lüge/Täuschung von Elyas! Das reicht mir! Was kann ich noch anderes erwarten außer noch mehr Lügen und Täuschungen? Fakt ist: auch in seinem 21-Punkte Geschwafel ist zu erkennen, dass Moslems ihre Gesetze, ihre Regeln, ihre Traditionen und sonstige islamischen Vorschriften aus ihren Ländern in Deutschland einzuführen gedenken unter dem im Grundgesetz verankerten Zauberwort „Religionsfreiheit“, gleichzeitig die Abschaffung der freiheitlichen Werte in Deutschland. Nein danke!
    Jetzt geht´s weiter mit den islamischen Verbänden.

    Wird fortgesetzt

  7. Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland

    Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland e.V. (IR) ist neben der größeren Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V., dem Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. und dem kleineren Zentralrat der Moslems in Deutschland e.V. ein islamischer Dachverband in Deutschland. Er wurde 1986 als bundesweite Koordinierungsinstanz und gemeinsames Beschluss-organ islamischer Religionsgemeinschaften in Berlin gegründet. Der IR versteht sich als Rechtsnachfolger des 1932 gegründeten „Islamischen Weltkongresses Zweigstelle Berlin e.V.“. Vorsitzender ist seit 2002 Ali Kızılkaya. Generalsekretär ist Burhan Kesici. Sitz des Verbandes ist Köln. Der Islamrat vertritt 37 Mitgliedsvereine mit geschätzten 40.000 bis 60.000 Mitgliedern. Größter Mitgliedsverein ist die türkische Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG), die die Mehrheit der Mitglieder sowie den Vorsitzenden stellt. Seit April 2007 ist der Islamrat Gründungsmitglied des Koordinierungsrats der Moslems und stellte von April bis September 2008 mit Ali Kızılkaya dessen Sprecher.
    Der Islamrat versteht sich als Interessengemeinschaft von in Deutschland lebenden Moslems. Hierzu gehören die Bereiche Theologie, Glaubensunterweisung für Jugendliche und Erwachsene, die Durchführung von Gottesdiensten und anderen religiösen Veranstaltungen. Er tritt für die Einheit und den Schutz des Islam ein, für kulturelle und religiöse Verständigung und die Integration der Moslems durch Schaffung einer zukunftsorientierten Infrastruktur. Er strebt die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts und damit die Gleichstellung mit anderen Religionsgemeinschaften an.
    Gemeinsam mit dem Zentralrat der Moslems hat er Kommissionen ins Leben gerufen, die Lobbyarbeit für die Erteilung Islamischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen und für eine Ausnahmegenehmigung für das Schächten in Deutschland betreiben.
    Bundesverbände
    Ahl-al-Bayt Alevitische Religionsgemeinschaft
    Bund Moslemischer Pfadfinder Deutschlands
    Dachverband der Türkisch-Islamischen Vereine in Deutschland
    Deutsch-Afrikanische Transfer-Agency
    Deutsch-Somalischer Verein e.V.
    Ehsan Hilfsorganisation
    Gemeinschaft der Ahl-Al-Bayt-Vereine in Deutschland
    Haqqani Trust – Verein für neue deutsche Muslime
    IGMG-Jugendverband
    Islam-Info e.V.
    Islamische Gemeinschaft Jama‘ at-un Nur
    Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG)
    Moslemisches Sozialwerk in Europa (Moslemische Kollegenschaft im DGB)
    Muslimischer Sozialer Bund e.V. – CENAZE VAKFI
    Union Marokkanischer Imame
    Verband Islamischer Jugendzentren
    Vereinigung islamischer Gemeinden der Bosniaken in Deutschland
    Weimar Institut e.V.
    Landesverbände
    Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland
    Islamisch-Pädagogisches Institut
    Islamische Föderation Baden-Württemberg
    Islamische Föderation Berlin
    Islamische Föderation Bremen
    Islamische Föderation Hessen
    Islamische Föderation in Bayern
    Islamische Föderation Niedersachsen
    Islamrat für Bayern, Sitz in München
    Islamrat für Rheinland-Pfalz
    Verbindungen zu islamisch radikalen Organisationen (Unterstrichene wurde von mir verändert. Vorher islamistischen Organisation)
    Die größte Mitgliedsorganisation des Islamrats ist die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG), der extrem islamische Tendenzen vorgeworfen werden. Der Verfassungsschutz vermutet, dass die IGMG den Islamrat für die Vertretung ihrer Interessen nutzt und verweist darauf, dass der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kızılkaya, ehemals Funktionär der IGMG war. Gleiches gilt laut dem niedersächsischen Verfassungsschutz für den langjährigen früheren Vorsitzenden, Hasan Özdogan. Dort wird Kızılkaya auch als ehemaliger Generalsekretär von IGMG genannt. Kizilkaya selbst sieht die IGMG dagegen lediglich als wichtiges, aber nicht als dominierendes Mitglied an. Dem Islamrat wurde auch vorgehalten, mit der von Muammar al-Gaddafi gegründeten World Islamic Peoples Leadership, einer panislamischen Organisation, zusammengearbeitet zu haben, was zur Abwahl des letzten Verbandsvorsitzenden Hasan Özdogan geführt habe.

    Koordinationsrat der Moslems in Deutschland (Ich zitiere aus Wikipedia)

    Der Koordinationsrat der Moslems in Deutschland (KRM) (auch Koordinierungsrat der Moslems in Deutschland) ist eine Arbeitsplattform der vier größten islamischen Organisationen in Deutschland, die während der Deutschen Islamkonferenz 2007 gegründet wurde. Ob und auf wie viele Moslems der KRM einen religiösen Vertretungsanspruch erheben kann, ist umstritten.
    Der KRM wurde am 11. April 2007 vom Zentralrat der Moslems in Deutschland (ZMD), der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DİTİB), dem Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland (IR) und dem Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) gegründet. Der KRM hat keine Rechtspersönlichkeit. Er ist kein eingetragener Verein, sondern beruht lediglich auf einer gemeinsamen Geschäftsordnung, die von den vier ihn tragenden Verbänden am 28. März 2007 unterzeichnet wurde. Eineinhalb Jahre nach der Gründung bemängelte die Islamische Zeitung, dass der KRM keine Angestellten, kein Budget, kein Lobby-Büro in Berlin, keine eigene Webseite und kaum eine klar ausgearbeitete Programmatik habe. Seyran Ates schreibt unter der Darstellung der Mitglieder des Koordinationsrates: Die meisten Islamverbände vertreten einen fundamentalistischen, strengen Islam.
    Die Geschäftsordnung des Koordinationsrates gibt der DITIB ein Vetorecht und drei stimmberechtigte Vertreter, während die anderen Verbände jeweils nur zwei Vertreter haben. Weiter heißt es darin: „Mitglieder können nur Dachorganisationen werden“, …“ über ihre Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung“ (des Koordinationsrates). „Eine Ablehnung der Mitgliedschaft braucht nicht begründet zu werden. *Der Koordinationsrat bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland“ und dass „Koran und Sunna des Propheten Mohammed (…) die Grundlagen des Koordinationsrates (bilden). Dieser Grundsatz darf durch Änderungen dieser Geschäftsordnung nicht aufgegeben werden“. Eine laut ZMD-Generalsekretär Aiman Mazyek bis Ende des Jahres 2007 geplante Weiterentwicklung der Geschäftsordnung zu einer verbindlichen Satzung für den KRM kam nicht zustande. Eine Verschmelzung der Mitgliedsverbände ist nach Aussage von Ayyub Axel Köhler nicht geplant. Es ist geplant, in jedem Bundesland eine Vertretung einzurichten.
    (*Was bedeutet das? Ganz klar: Die „Hausordnung“ ist eindeutig der Koran! Der Koordinationsrat lehnt somit die westliche Werteordnung sowie die allgemeinen Menschenrechte ab)
    Dier Koordinationsrat setzt sich unter anderem für den bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht ein, der ab 1. August 2012 an allen staatlichen Schulen eingeführt werden sollte. Dieser islamischen Religionsunterricht ist nach Ansicht renommierter Staatsrechtler, Juristen und Politiker verfassungswidrig, da der Islam eine politische Ideologie, Staatsordnung und Justizsystem, Wirtschaft, Gesellschaftsentwurf und nur zu einem geringen Teil Religion ist.
    Der islamische Religionsunterricht ist eine Veranstaltung, um Kinder auf eine verfassungsfeindliche, frauenfeindliche, antisemitische und antidemokratische Ideologie einzuwirken. Der Religionsunterricht wirkt garantiert nicht integrationsfördernd, sondern verstärkt die Absonderung der Moslems von der Mehrheitsgesellschaft. Über den Koordinationsrat der Moslems erhalten islamische Verfassungsfeinde auf diese Weise Zugang zum Schul- und Ausbildungssystem in Deutschland!
    Der Posten des Sprechers des Koordinationsrates wechselt im halbjährlichen Turnus. Erster Sprecher war von April bis September 2007 Ayyub Axel Köhler, Vorsitzender des Zentralrats der Moslems in Deutschland. Sein Nachfolger war von Oktober 2007 bis März 2008 der Leiter der Abteilung für interreligiösen Dialog von DITIB, Bekir Alboga. Ihm folgte von April bis September 2008 der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland Ali Kizilkaya, darauf bis März 2009 Erol Pürlü vom Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ). Seit dem 3. Oktober 2011 war wieder Bekir Alboga Sprecher, nachdem diese Funktion turnusmäßig auf den Leiter der Abteilung für interreligiösen Dialog des DITIB übergegangen war. Am 1. April 2012 wurde es Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrates. Und so weiter…
    Es ist geplant, dass sich Außenstehende an den Sprecher des Koordinationsrates wenden können, um ihn zu den Islam in Deutschland betreffenden Themen zu befragen. So können beispielsweise die Haltung der Mohammedaner zur Imam-Ausbildung, zum islamischen Religionsunterricht oder zum Schächten Thema solcher Anfragen sein. Der Sprecher bemüht sich, einen Konsens mit den drei anderen Vorsitzenden der vertretenen Organisationen zu erreichen.
    Zeitraum Sprecher Organisation
    04/2007-09/2007 Ayyub Axel Köhler Zentralrat
    10/2007-03/2008 Bekir Alboga DITIB
    04/2008-09/2008 Ali Kizilkaya Islamrat
    10/2008-03/2009 Erol Pürlü VIKZ
    04/2009-09/2009 Ayyub Axel Köhler Zentralrat
    10/2009-03/2010 Bekir Alboga DITIB
    04/2010-09/2010 Ali Kizilkaya Islamrat
    10/2010-03/2011 Erol Pürlü VIKZ
    04/2011-09/2011 Aiman Mazyek Zentralrat
    10/2011-03/2012 Bekir Alboga DITIB
    Ziel und Zweck des Koordinationsrates ist nach § 2 seiner Geschäftsordnung, die Vertretung der Moslems in der Bundesrepublik zu organisieren und der Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft zu sein. Die auch in der Präambel der KRM-Geschäftsordnung bekräftigte Absicht, „eine einheitliche Vertretungsstruktur der Moslems in der Bundesrepublik“ zu schaffen, wird als Alleinver-tretungsanspruch verstanden, der mohammedanische Vertretung außerhalb des KRM ausschließen möchte.
    Der Koordinationsrat vertritt sowohl sunnitische wie schiitische Moslems. Die Aleviten und die Ahmadiyya Muslim Jamaat werden vom KRM nicht vertreten. Die vier Mitgliedsorganisationen sind durchweg konservativ. Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs ist kein unmittelbares KRM-Mitglied, sie dominiert aber den Islamrat und ist über diesen mittelbar beteiligt.
    Der Koordinationsrat will von den 3,8 bis 4,3 Millionen Moslems in Deutschland über seine Mitgliedsvereine etwa 280.000 vertreten:
    Islamrat: 80.000 – 140.000
    Zentralrat der Moslems: 20.000 – 30.000
    Ditib: 110.000 – 140.000
    VIKZ: 24.000 – 30.000
    Laut KRM Sprecher Köhler vertrete man zudem „mit schätzungsweise 85 Prozent die Mehrheit der Moscheegemeinden in Deutschland“ und laut KRM Sprecher Pürlü „90 Prozent der organisierten Muselmanen in Deutschland“.
    Laut einer Studie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge von 2008 ist jedoch der Koordinationsrat bei über 90 Prozent der Moslems in Deutschland unbekannt. Von den 9,6 Prozent Moslems, denen der KRM bekannt ist, fühlen sich wiederum nur 22,7 Prozent durch den KRM vertreten (nicht vertreten: 59,5 %; teils/teils: 17,7 %).
    Von liberalen Moslems wie Omid Nouripour, einem Bundestagsabgeordneten der Grünen oder Lale Akgün, der Islam-Beauftragten der SPD, wird kritisiert, dass der Koordinationsrat vor allem konservative Moslems vertrete und nicht für die Gesamtheit der Moslems in Deutschland sprechen könne. Einige Teilnehmer der Deutschen Islamkonferenz stellen ebenfalls das Recht des KRM in Frage, für die Moslems in Deutschland sprechen zu können. So sagte Navid Kermani: „Niemand solle davon ausgehen, dass der KRM für alle hier lebenden Moslems spricht. Der KRM kann ein, aber niemals der Ansprechpartner des Staates sein.“ Teilnehmer Badr Mohammed, Vorsitzender des Europäischen Integrationszentrums Berlin e.V., meinte: „So wenig wie irgendein Sportverein im Namen des deutschen Volkes auftreten kann, kann dieser Koordinierungsrat im Namen der deutschen Moslems sprechen.“ Der im KRM engagierte Generalsekretär des Zentralrats der Muselmanen, Aiman Mazyek, betont jedoch: „Wir sind kein geschlossener Kreis. Jeder ist willkommen, der sich zu den fünf Säulen des Glaubens und sechs Glaubensartikeln des Islam bekennt.“
    Rechtliche Anerkennung als Religionsgemeinschaft
    Laut Geschäftsordnung will der Koordinationsrat „gemeinsam mit den bereits bestehenden moslemischen Länderstrukturen sowie den vorhandenen Lokalstrukturen an der Schaffung rechtlicher und organisatorischer Voraussetzungen für die Anerkennung des Islams in Deutschland im Rahmen von Staatsverträgen“ wirken.
    Schon seit langem wurde von deutschen Politikern die Gründung eines Dachverbandes der in Deutschland lebenden Moslems gefordert, der als einheitlicher Ansprechpartner für die Politik dienen und die rechtliche Anerkennung der organisierten Moslems als Religionsgemeinschaft und darüber hinaus als Körperschaft des öffentlichen Rechts erleichtern sollte. Auch dem Koordinationsrat ist dies jedoch noch nicht gelungen – bisher sind islamische Gemeinden meistens in Form von Vereinen organisiert. Entsprechend nannte ein Sprecher des Innenministeriums die Gründung des Koordinationsrates einen „wichtigen und guten Schritt“.
    Volker Beck äußerte die Meinung, dass der KRM noch nicht die Voraussetzungen einer Religionsgemeinschaft gemäß Art. 140 GG erfülle: „Ein reiner Dachverband ist nach unserem Recht noch keine Religionsgemeinschaft und erfüllt noch lange nicht die Voraussetzungen einer Körperschaft.“ Er riet auch zur Vorsicht im Umgang mit den überwiegend konservativen und fundamentalistischen Kräften innerhalb des KRM, obwohl er für eine Perspektive der Gleichberechtigung plädierte.
    Stellungnahmen des KRM
    Der KRM forderte am 13. April 2007 die sofortige Freilassung der deutschen Geiseln im Irak.
    In einem Interview vor dem 2. Treffen der Islamkonferenz erklärte der KRM-Sprecher, moslemische Eltern bei der Forderung nach einem getrennten Sportunterricht unterstützen zu wollen und erntete dafür starke Irritationen und Kritik.
    Anlässlich des zweiten Treffens der Deutschen Islamkonferenz forderte der KRM von der Bundesregierung, eine „Roadmap“ vorzulegen und die Zielsetzungen zu konkretisieren.
    In einer Stellungnahme vom 24. Mai 2007 antwortete der KRM auf die Handreichung der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Thema Christen und Moslems in Deutschland „Klarheit und gute Nachbarschaft“ vom 28. November 2006
    Am 3. Juli 2007 nahm der KRM zum Gesetzesentwurf zur Umsetzung Aufenthalts– und asylrechtlicher EU-Richtlinien Stellung. Türkische Organisationen hatten wegen des Gesetzes mit dem Rückzug vom Integrationsgipfel gedroht und diesen schließlich boykottiert. Der KRM könne „verstehen, wenn sich die Ditib von dem Integrationsgipfel distanziert“. Aus dem Kreis der KRM-Mitgliedsverbände wird lediglich DITIB zu den Integrationsgipfeln eingeladen.
    Im Sommer 2008 einigten sich erstmals die im KRM vertretenen Verbände auf eine gemeinsame Berechnungsgrundlage für Beginn und Ende des Fastenmonats Ramadan und schufen damit die Voraussetzung, dass zum ersten Mal nahezu alle Moslems in Deutschland den Ramadan und das anschließend Fest des Fastenbrechens zur selben Zeit begehen.
    Im September 2008 forderte der KRM die Ablösung von Prof. Muhammad Sven Kalisch und zog sich aus dem Beirat des Centrums für religiöse Studien (CRS) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zurück.
    Im Frühjahr 2012 kritisierte der Koordinationsrat der Moslems Äußerungen des neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Gauck hatte den Satz seines Vorgängers „Der Islam gehört zu Deutschland“ diskutiert.
    Im Juni 2012 kritisierte der KRM ein Urteil das Landgerichts Köln, das die Beschneidung männlicher Säuglinge oder Kinder als strafbare Körperverletzung erkannte.

    Islamisches Konzil in Deutschland

    Das Islamische Konzil in Deutschland (IK) wurde 1989 als deutscher islamischer Dachverband gegründet und war Mitglied der von Saudi-Arabien geführten Islamischen Weltliga.
    Gründungsmitglieder des IK waren unter anderem die „Vereinigung der neuen Weltsicht in Europa e. V.“ (AMGT) als Vorgänger der „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e. V.“ (IGMG), die „Föderation Islamischer Organisationen in Europa“ (FIOE), die „Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V.“ (IGD) sowie die „Moslem Studenten Vereinigung in Deutschland e.V.“ (MSV). Weitere Mitglieder waren die „Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V.“ (ATIB), die „Union der Islamisch Albanischen Zentren in Deutschland“ (UIAZD), die „Vereinigung der Bengalischen Kulturzentren“ und die „Vereinigung der indonesischen Moslems in Deutschland“ sowie das Islamische Zentrum Frankfurt. Es sollen dem Konzil ausschließlich sunnitische Gruppen angehört haben. Sitz der Organisation war Frankfurt am Main.
    Abdallah Al-Turki, der Dekan der „Bin Saud-Universität“ in Riyadh und spätere Generalsekretär der „Islamischen Weltliga“, übernahm die Präsidentschaft und wurde später von Salah El-Din El-Gafrawi (FIOE) abgelöst. Weitere Spitzenpositionen hatten Ibrahim El-Zayat (Generalsekretär, MSV), Hassan Özdögan (Vizepräsident, Milli Görüs), Ahmed Kajusevic (Finanzreferent, Islamisches Zentrum Frankfurt) und Ahmad Al-Khalifa (Referent für interreligiösen Dialog, Islamisches Zentrum München) inne.
    Tätigkeitsbereiche des Islamischen Konzils waren unter anderem Unterstützung bei der Schaffung islamischer Kulturzentren und Moscheen, Unterstützung bei der Gründung eigener islamischer Printmedien, Hilfestellung bei der Integration, Initiierung und Koordinierung von Hilfsaktionen bei Naturkatastrophen und in Kriegs- und Notstandsgebieten, vor allem in Bosnien-Herzegowina, und auch Förderung des interreligiösen Dialogs.
    Ab dem Jahr 2000 sind von der Bundesregierung keine Aktivitäten des IK mehr festgestellt worden.

    Graue Wölfe (Ich zitiere zum Teil aus Wikipedia)

    Graue Wölfe (türkisch Bozkurtlar oder Bozkurtcular) ist die Bezeichnung für Mitglieder der rechtsextremen türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung („Milliyetci Hareket Partisi“, MHP), die 1961 vom Rassist, Antisemit und Verehrer von Hitler, Alparslan Türkes gegründet wurde. Sie wurden in der Vergangenheit des Terrorismus bezichtigt. Gemäß türkischen Behörden führten allein zwischen 1974 und 1980 die Grauen Wölfe 694 Morde durch.
    Sie bezeichnen sich selbst als „Idealisten“ (Ülkücüler). Die deutsche Organisation dieser Partei ist die so genannte „Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland“ bzw. „Türkische Föderation“ (Türk Federasyon) oder kurz ADÜTDF, die als Gründungsmitglied der „Türkischen Konföderation in Europa“ (Avrupa Türk Konfederasyon [!]) angehört. Auch Mitglieder des Verbandes der türkischen Kulturvereine in Europa (ATB) oder unorganisierte Nationalisten begreifen sich als „Idealisten“. Die Jugendorganisation der Grauen Wölfe ist die „Idealisten-Jugend“ (Ülkücü Genclik).
    Etymologie: Der Name der Grauen Wölfe ist an eine blau-graue Wölfin (Bozkurt; alttürk. Kök Böri, „Blauer oder himmlischer Wolf“) aus der Türkischen Mythologie angelehnt, die entsprechend der Ergenekon-Legende die Göktürken aus dem sagenhaften Ergenekon-Tal herausführte. Diese hatten sich nach der Niederlage gegen die Chinesen im 8. Jahrhundert dorthin zurückgezogen. In der Geschichte der türkischen Völker spielt der Wolf eine bedeutende Rolle. So ist die Wölfin Asena Teil der historischen Abstammungslegende der Türken.
    Ideologie: Die Ideologie ist der türkische Rechtsextremismus. Als Feindbilder sehen die Grauen Wölfe die kurdische Organisation PKK, welche auf einschlägigen Webseiten als „Babymörder“ bezeichnet wird, und jegliche Kurden, welche eine „Gefahr“ für die Türkei darstellen. Ebenfalls als Feindbilder gelten des Weiteren Juden, Christen, Armenier, Griechen, Kommunisten, Freimaurer, Israel bzw. „Zionisten“, die EU, der Vatikan und die Vereinigten Staaten.
    Die Organisation “Graue Wölfe“ ist seit den 70er Jahren in Deutschland aktiv und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Der Hass der “Grauen Wölfe“ richtet sich gegen jeden, der es wagt, die Nation zu kritisieren!
    Der Wolfsgruß* ist die Grußform der Grauen Wölfe, die einen Wolf darstellt. Necdet Sevinc, ein Vordenker der MHP, charakterisierte in „Notizen an einen Idealisten“ (Ülkücüye Notlar) den Ülkücü folgendermaßen:
    „Ein Idealist ist in der Regel kein Mann des Denkens, sondern immer ein Mann der Tat […] Alle Denkweisen, Handlungen und Meinungen, die von Handlungs- und Denkweise der Idealisten abweichen, sind ungültig.“
    Geformt wird das Zeichen* indem der Mittelfinger und der Ringfinger den Daumen berühren, und der Zeigefinger und der kleine Finger die beiden Hörner des Ziegenbockes darstellen. Das Baphomet-Zeichen (Ziegenbock-Zeichen oder Satans-Zeichen). Dieses Zeichen wird als Geheimzeichen von Okkultisten und anderen Satanisten gemacht. Der ahnungslose Betrachter versteht natürlich nicht, was die Burschen da für eine Botschaft aussenden wollen: “Wir sind in der Macht des Teufels und wir haben Macht über Euch“.
    Ziel der Grauen Wölfe ist eine sich vom Balkan über Zentralasien bis ins chinesische Autonome Gebiet Xinjiang erstreckende Nation, die alle Turkvölker vereint, diese Ideologie wird auch als Panturkismus bezeichnet. Zentrum der von ihr beanspruchten Gemeinschaft aller Turkvölker ist eine starke, unabhängige und selbstbewusste Türkei.
    „In diesem Streben nach „Turan“, der zentralasiatischen Urheimat der Türken, konkretisieren sich die pantürkischen Ziele der „Idealisten“, die sämtliche türkischstämmigen Völker Asiens in einem großtürkischen Reich vereinigt sehen möchten.“
    In den meisten „Idealistenvereinen“ (Ülkü ocakları) wird ein Eid gehalten, dem „Schwur der Idealisten“ (Ülkücü yemini). Der Schwur weist patriotische Komponenten mit einigen religiösen Worten und ist eine Art Fahneneid oder Treuegelöbnis, bei dem die psychologische Wirkung des Textes durch die gleichzeitige Präsentation der Nationalflagge noch verstärkt wird. Der komplette Schwur lautet:
    „Bei Allah, dem Koran, dem Vaterland, der Fahne wird geschworen. Meine Märtyrer, meine Frontkämpfer (Veteranen) sollen sicher sein. Wir, die idealistische türkische Jugend, werden unseren Kampf gegen Kommunismus, Kapitalismus, Faschismus und jegliche Art von Imperialismus fortführen. Unser Kampf geht bis zum letzten Mann, bis zum letzten Atemzug, bis zum letzten Tropfen Blut. Unser Kampf geht weiter, bis die nationalistische Türkei, bis Turan erreicht ist. Wir, die idealistische türkische Jugend, werden nicht zurückschrecken, nicht wanken (zusammenbrechen), (sondern wir werden unsere Ziele) erreichen, erreichen, erreichen (bestehen bzw. Erfolg haben). Möge Allah die Türken schützen und erhöhen. Amen.“
    In diesem Eid, in dem vor allem eine ungebrochene Kampfbereitschaft zum Ausdruck kommt, erkennt man, dass man mit knappen Formulierungen, die Bekämpfung einer Reihe gegnerischer, politischer oder wirtschaftlicher „Systeme“ zu fördern versucht. Allerdings wird dabei verkannt, dass die im Eid genannten Feinbild-Elemente „Faschismus“ (antidemokratische, antiliberale und antikommunistische Haltung) und „Imperialismus“ (expansive Bestrebung nach Vereinigung aller Turkvölker) eigentlich Bestandteile der eigenen Ideologie darstellen.
    Die Formulierung „Idealistische Jugend“ vermittelt den jungen Anhängern zusätzlich noch die Überzeugung, sich für eine positive Sache einzusetzen. Besonders bei solchen Fällen, bei denen die Sozialisierung (vor allem männlicher) türkischer Jugendlicher in der Gesellschaft nicht gelingt, besteht die Gefahr, dass durch die Mitgliedschaft in einem „Idealistenverein“, die sozialen Defizite weiter verstärkt werden.
    Der „Schwur der Idealisten“ legt die Schlussfolgerung nahe, dass aus der Sicht der „Idealisten“ die Bekämpfung der angeführten Feindbilder auch außerhalb der Türkei zu erfolgen hat. Die „Idealisten“ sind in der Bekämpfung ihrer „Feinde“ gleichermaßen konsequent, wie auch oft skrupellos; zu diesen Feinden zählen vor allem die ethnisch nicht-türkischen Bevölkerungsgruppen der Türkei, die sich nicht zur türkischen Nation bekennen oder gar dieser schaden wollen.
    In Deutschland haben die Grauen Wölfe vor allem unter Jugendlichen zahlreiche Anhänger, die sich zunehmend radikalisieren. Der Grund: Identitätskrise. Sehen sie sich mal Videos auf Youtube an. Dort werden sie kampfbereite Superosmanen sehen. Hetzvideos im Stil von Al-Qaida werden verbreitet. Kurden, Griechen, ach eigentlich alle Menschen werden gehasst und als minderwertig bezeichnet. Sie hetzen gegen das friedliche Zusammenleben der verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppierungen und fördern damit auch in Deutschland das Entstehen von Parallelgesellschaften. Von Menschenrechten halten die Grauen Wölfen gar nichts!
    Die Grauen Wölfe führten zusammen mit dem türkischen Geheimdienst den Bombenanschlag auf das Alfortville-Völkermordmahnmal 1984 durch.
    Mehmet Ali Agca, der das Attentat 1981 auf Papst Johannes Paul II. beging, war Mitglied der Grauen Wölfe. Agca ermordete auch Abdi İpekci, den Chefredakteur der Zeitung Milliyet, der sich für Frieden mit Griechenland einsetzte. Ein weiteres Mitglied soll 1984 ein Attentat auf den Frauenladen TIO in Berlin-Kreuzberg ausgeführt haben, bei dem die türkisch-kurdische Jurastudentin Seyran Ates lebensgefährlich verletzt wurde. Auch das Pogrom von Kahramanmaras 1978 und das Pogrom von Corum 1980, bei denen hunderte türkische Aleviten ums Leben kamen, wurden von den Grauen Wölfen durchgeführt.
    Politische Betätigung: In den 60er Jahren konzentrierte sich die Bewegung unter der Führung von Alparslan Türkes darauf, die Jugend für die so genannte „panturanistische Ideologie“ zu gewinnen. Es wurden die ersten Kommandolager gegründet, in denen Jugendliche eine militärische und politische Ausbildung erhielten. Nachdem die Kommandos aufgebaut waren, wurde im Jahre 1969 die MHP gegründet. Symbol der Partei ist eine Fahne mit drei Halbmonden, die der Fahne der Okkupationstruppen der osmanischen Besatzungsarmee entnommen sind. In Kommandolagern bildete die Partei Schätzungen zufolge bis zu 100.000 Kommandoangehörige aus. Diese Kommandos erhielten den Namen Bozkurtcular („Graue Wölfe“). Ab 1968 begannen die „Grauen Wölfe“ mit Gewaltaktionen gegen die erstarkende türkische Linke. Die „Kommandos“ hatten Ende der 1970er Jahre die meisten politischen Morde zu verantworten.
    1975 wurde die MHP zum Bündnispartner der konservativen Gerechtigkeitspartei (Adalet Partisi), die bis 1960 Demokratische Partei (Demokrat Parti) hieß, unter dem damaligen Ministerpräsidenten und späteren Staatspräsidenten Süleyman Demirel und damit Regierungspartei. Alparslan Türkes wurde stellvertretender Ministerpräsident und hatte hierdurch staatliche Rückendeckung für Aktionen der Grauen Wölfe gegen die linke Opposition.
    In den 1970er und 1980er Jahren haben die Grauen Wölfe als paramilitärischer Arm der MHP die Militäroffensive der türkischen Regierung gegen die kurdische PKK unterstützt. 1980 wurde die MHP, wie alle anderen Parteien, nach dem damaligen Militärputsch verboten. Der Vorsitzende wurde mit einem später aufgehobenen Politikverbot belegt. Dennoch machten viele Anhänger der Grauen Wölfe im Laufe der 1980er Jahre Karriere beim Militär und anderen staatlichen Einrichtungen. Ende der 1980er wurde das Verbot der MHP offiziell wieder aufgehoben. Im Laufe der späten 1980er und 1990er Jahre wandelte die Partei sich. Sie ist heute überwiegend religiös orientiert und nationalistisch einzustufen.
    Der Bozkurt Mehmet Ali Agca verübte 1981 den Anschlag auf Papst Johannes Paul II.
    Der Bozkurt Murat Altun schächtete 2010 den gutmütigen römisch katholischen Luigi Bischof Padovese.
    Bevorzugte Tagungsorte der Grauen Wölfe mit ca. 6.500 türkischen Faschisten sind Essen und Oberhausen. Dort debattieren sie dann unter anderem über ihren Hass auf Juden und Israel und ihre Verwirklichung eines „Großreiches“. Die sich selbst als türkische Idealisten ansehende Gruppierung steht in Europa unter Beobachtung. Der Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wirft ihr vor, „zur Entstehung einer Parallelgesellschaft in Europa“ beizutragen, und sieht in ihr „ein Hindernis für die Integration der türkischstämmigen Bevölkerung“, doch offensichtlich stützt das sogenannte Anti-Diskriminierungsgesetz die rassistischen Tagungen.
    Im Juni 2009 trat Ali H. Yildiz, Vorstandsmitglied des Deutsch Türkischen Forums (DTF), einer Unterorganisation der CDU, von seinem Amt zurück, weil sich das DTF nicht klar genug von den „Grauen Wölfen“ distanziere. Er erklärte: „Es kann nicht sein, dass wir uns auf der einen Seite gegen Pro Köln zusammenschließen und auf der anderen Seite die türkische NPD über die CDU Köln hofieren.“ Eine weitere Zusammenarbeit mit Sympathisanten der türkischen Rechtsextremen sei mit seinem Gewissen nicht zu vereinbaren. Sein Kölner Parteifreund Kubilay Demirkaya beschreibt die „Grauen Wölfe“ als: „Antisemiten, rassistisch, rechtsradikal, nationalistisch, haben diverse Feindbilder, zu denen gehören Juden, Amerikaner, Europäer, Kurden, Israel. Also es ist schon eine gefährliche Mischung, die sich in Deutschland breit macht.“
    Eine Studie der CDU- nahen Konrad-Adenauer-Stiftung empfiehlt CDU-Politikern, „aus politstra-tegischen Gesichtspunkten“ im Einzelfall abzuwägen, „inwieweit eine zielgerichtete Zusammenarbeit“ mit den Rechtsradikalen möglich sei. Allerdings fordern Stimmen in der DTF regelmäßig, dass Graue Wölfe in einer demokratischen Partei nichts zu suchen haben und ausgeschlossen werden sollten.
    2011 kam es im Essener Integrationsrat zum Eklat, als die „Allianz der Essener Türken“ sich gegen eine Resolution zu den Grauen Wölfen positionierte. Der grüne Ratsherr Burak Copur sagte: Er sei fassungslos, dass die „Allianz der Essener Türken“ geschlossen gegen die Resolution gestimmt habe; also auch der Vorsitzende des Integrationsrates Muhammet Balaban und sein Stellvertreter Mehmet Kekec. „Das Abstimmungsverhalten zeigt, dass der Integrationsrat unterwandert ist, er ist ein Hort der Grauen Wölfe.
    Die Sozialverwaltung der Stadt Köln hat nach einigen Diskussionen zugesagt, eine Studie über den Einfluss rechtsextremer Gruppen wie der Grauen Wölfe auf türkeistämmige Jugendliche durchzu-führen. Zunächst wollte sich der Vorsitzende des Integrationsrates in Köln, Tayfun Keltek (SPD), nicht für die Studie aussprechen.
    Angehörige
    Ozan Arif, Musiker und Poet
    Nihal Atsız, Autor und Vordenker der Ülkücü-Bewegung
    Abdullah Catlı, Angehöriger einer paramilitärischen Organisation der Grauen Wölfe
    Alparslan Türkes, Gründer und Parteiführer der MHP bis 1997
    Devlet Bahceli, jetziger Parteiführer der MHP
    Muhsin Yazıcıoglu, war Abgeordneter der MHP und Berater des Vorsitzenden Alparslan Türkes
    Die Gruppierung „Graue Wölfe“ kann man in die Kategorie deutschtürkische Nazis einordnen! Circa 7000 Nazis sind hingegen in der “Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine” vereint, einer in Deutschland aktiven Dachorganisation, die der türkischen Partei MHP nahe steht. Den Grauen Wölfen also. Ihre Hochburg ist NRW. Hier leben und agieren etwa die Hälfte der Grauen Wölfe Deutschlands. Dass die sich Graue Wölfe nennen ist eine Beleidigung für solch edle Tiere. Treffender wäre eher ”Hinterlistige Wadenbeißer”.

    Graue Wölfe, das ist die Organisation, mit der heute viele CDU-Politiker, Bürgermeister u. ä. rummachen. Zum Beispiel Mehmet Demir, Funktionär der Jungen Union, Krefeld-Süd, der als Saubermann bezeichnet wird, als ein Brückenbauer laber, laber. OB-Kathstede sagte dazu folgendes: Kein Kommentar! Auch manche evangelische Pfarrer leben gemeinsame Integration mit den lieben Grauen Wölfen. Ihnen allen ist eine Sache gemeinsam: Sie wollen auf keinen Fall hören, wer die Grauen Wölfe in der Wahrheit sind. Falls jemand versucht sie darüber aufzuklären, brüllen sie sofort „Nazi“ oder „Rassist“, das Übliche eben, gleichzeitig halten sie die Ohren zu, damit sie nur nicht die Hinweise hören müssen….
    Ich möchte nicht nur CDU-Politiker erwähnen, auch SPD-Politiker schätzen die Nähe der türkischen Nazis. Nils Schmid, der sich selbst als „Schwager der Türken“ bezeichnet, ist mit der türkischstämmigen Tülay Schmid verheiratet. Frau Schmid geriet 2011 in die Schlagzeilen, da sie während des Wahlkampfs ihres Mannes eine Veranstaltung der Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF), besser bekannt unter dem Namen „Graue Wölfe” organisierte und dolmetschte. Die nationalfaschistischen Grauen Wölfe, zu denen knapp 40 ähnliche Vereine in Baden-Württemberg zählen, beobachtet der Verfassungsschutz seit Jahren, da ihnen unter anderem unterstellt wird, zur „Entstehung einer Parallelgesellschaft in Europa” beizutragen und Bestrebungen pflegen, die „gegen den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet sind, insbesondere gegen das friedliche Zusammenleben der Völker”. Sagen sie jetzt nur nicht, der Schwager der Türken hat mit den Türkennazis selbst nichts zu tun…..

    Bezüglich der Grauen Wolfsideologie, passt es hervorragend ins Bild der Türkennazis, dass diese Kontakte zu Salafisten haben. In einem ausgestrahlten Beitrag der Sendung “Frontal 21“ vom Mai 2015 wurden Verbindungen zwischen diesen Gruppierungen aufgezeigt.
    Bei den Verbindungen handelt es sich um eine “Dinslakener Zelle“, Dschihadkämpfer, wovon einige Mitglieder in Jugendverbänden der Grauen Wölfe radikalisiert wurden. Das bestätigte der Islamwissenschaftler Marwan Abou-Taam vom Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Auch beobachtet er eine zunehmende Vernetzung von Salafisten und ultranationalistischen Türken in Deutschland: „Das spannende bei den Grauen Wölfen ist, dass sie eine nationalistische Ideologie sehr stark verbinden mit einer religiösen Komponente. Abou-Taam schätzt die Grauen Wölfe heute als gefährlicher ein als die Salafisten.
    Es gibt noch mehr islamische Organisationen wie bspw. die Aleviten. Denn auch die Aleviten (Alevitentum/Alevismus, nicht zu verwechseln mit Alawiden, die eine schiitische Sekte sind, sich aber auch auf Ali beziehen), die Verehrer des Cousins und Schwiegersohnes Mohammeds, des Massenmörders Ali und seines bzw. Mohammeds Schwert Zülfikar, gehören zum Islam! Auch sie lesen den einen Koran! Auch sie kennen Taqiyya. Auch sie fordern Zensur und behaupten, Religion stünde über dem deutschen Grundgesetz. Nach außen geben sie sich alle harmlos, aber das ist nicht deren wahrer Kern. Ich muss noch dazu sagen, dass Aleviten von den Sunniten nicht als Moslems angesehen werden. Sie verstehen sich selbst als Moslems, haben aber keine Moscheen. Sie sind in der Türkei eine große Minderheit, müssen ihren Glauben aber verbergen. Viele Türkeneinwanderer der ersten Generation waren Aleviten.
    Es gibt noch die Jeziden, eine zoroastrische Religion. Kurden gibt es als Sunniten, Jeziden, und auch ein paar Christen, zumindest unter denen, die nach Deutschland gekommen sind. Und noch einige dieser Spezis mehr, die alle eins gemeinsam haben: den Koran. Informieren sie sich im Netz.
    Liebe Leser, sie können zu 100% davon ausgehen, dass die islamischen Vereine und Organisationen zusammen mit ihren in Deutschland lebenden Sympathisanten problemlos mind. 2 Millionen Verfassungsfeinde auf die Straße bringen können. (Die Berechnung: ca. 10-12 Mio. Moslems leben in Deutschland, davon würden mind. 25% (mehrere Studien belegen dies, u.a. Koopmans-Studie) den Islam auch mit Gewalt verteidigen!) Sie können auch zu 100% davon ausgehen, die Mitglieder aller genannten Organisationen wollen ganz gezielt Parteien unterwandern, (Ministerien, Verwaltungen, Stadträte usw.) um ihre Forderungen zur Errichtung eines islamischen Großreichs auf deutschem Boden durchzusetzen.

    Wird fortgesetzt

  8. Nicht nur in Deutschland, sondern europaweit ist das Netz der Islam-Verbände/Organisationen gespannt. Ich zitiere aus Wikipedia:

    Föderation Islamischer Organisationen in Europa

    Die Föderation Islamischer Organisationen in Europa, eigentlich „Federation of Islamic Organisations in Europe“ (FIOE) ist eine Dachorganisation islamischer Organisationen aus europäischen Staaten, die der internationalen Bewegung der Muslimbruderschaft zugerechnet wird.
    Die 1989 gegründete FIOE hat ihren Sitz in Markfield, Leicestershire, UK unter dem Dach der „Islamic Foundation“, einer Stiftung, die der islamistischen Jamaat-e-Islami von Maududi nahesteht. Erster Generalsekretär war Salah El-Din El Gafrawi, damaliger Präsident des Islamischen Konzil in Deutschland. 1992 war die FIOE an der Einrichtung des „Institut Europeen des Sciences Humaines“ (IESH) in der Nähe von Château-Chinon (Burgund, Frankreich) sowie ähnlicher Institute in St. Denis (bei Paris, Frankreich) und Highmead (bei Llanybydder, West Wales, UK) beteiligt.
    1996 gründete sich auf Initiative der FIOE der „Europäische Rat für Fatwa und Forschung“ (ECFR), dessen Vorsitzender Yusuf al-Qaradawi ist. Im gleichen Jahr gründete die FIOE auch mit der World Assembly of Muslim Youth (WAMY) und islamischen Jugendorganisationen aus verschiedenen europäischen Staaten das Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO).
    Die Organisation gibt das monatliche Magazin „Al-Europiya“ heraus, früher (1997) die arabischsprachige Publikation „Sawt Uruba“ („Die Stimme Europas“). Der Redakteur Ali Abu Shwaima ist Imam des Islamischen Zentrums Mailand.
    Vorsitzender der FIOE ist Chakib ben Makhlouf, der Ahmed al-Rawi ablöste. Generalsekretär ist Emad Al-Banani; Vorstandsmitglied für „Relations“ ist Ibrahim El-Zayat.
    Charta für die Muslime in Europa
    Die FIOE hat seit 2000 eine „Charta für Europa“ diskutiert und ab 2002 mit maßgeblichem Einfluss des ECFR an einem französischen Entwurf gearbeitet. Im Jahr 2002 wurde bereits in Deutschland eine umstrittene „Islamische Charta“ vom Zentralrat der Muslime in Deutschland veröffentlicht. Im September 2006 veröffentlichte die FIOE die von ihren Mitgliedsorganisationen unterschriebene „Charta für die Muslime in Europa“. Laut Generalsekretär Al-Banani ähnelt die Charta einer verbindlichen Verfassung für die Muslime in Europa, die die innerislamischen Beziehungen und auch die Beziehungen zwischen Muslimen und ihren europäischen Gesellschaften regelt. Er erwarte, dass die Charta einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen Europa und seinen Muslimen werde.
    Der Text wurde jedoch in der europäischen Öffentlichkeit weitgehend ignoriert und selbst auf der von Qaradawi gegründeten Website islamonline als monologisch und lebensfern verworfen.
    Im Dezember 2006 wurde ein „Vorschlag einer Charta für das Verstehen der Moslems“ mit gegenläufigen Schwerpunkten und Forderungen an muslimische Organisationen formuliert und im Europäischen Parlament eingebracht. Auch dies fand wenig Interesse in der europäischen Öffentlichkeit.
    Einen weiteren Versuch der FIOE, die Charta in die europäische Öffentlichkeit zu bringen, war am 10. Januar 2008 ihre Unterzeichnung in Brüssel durch „mehr als 400 muslimische Organisationen aus Europa“. In einer zweiten Phase sollten dann „nicht-muslimische Organisationen“ die Charta unterzeichnen. Ein von der Zeitung Le Soir befragter Experte bezeichnete es als Non- Event, als wenig Erfolg versprechenden Lobbyismus der von der Muslimbruderschaft beeinflussten FIOE.
    Finanzierung
    Ein jährliches Budget von ca. 400.000 Euro soll die Aufgaben der FIOE finanzieren. 1996 richtete die FIOE dafür mit dem „European Trust“ eine Stiftung ein, die auch Stipendien für islamische Bildungseinrichtungen vergab. Es wird geschätzt, dass zwei Drittel der finanzierenden Spenden aus der Golfregion kommen. FIOE- Funktionär El-Zayat ist Vorstandsmitglied des „European Trust“ sowie Deutschlandrepräsentant der finanzkräftigen saudischen WAMY. Auf Recherchen der britischen Kommission für Hilfsorganisationen im Jahr 2004 hin änderte der European Trust seine öffentlichen Erklärungen zu Verbindungen mit der FIOE und stellt sich heute als unabhängig dar. In der Schweiz bezog ein Angestellter der FIOE mittels falscher Lohnabrechnungen über nur 2429 statt 3500 Franken monatlich unrechtmäßig Sozialhilfe in Höhe von insgesamt 81.353 Franken.
    Mitgliedsorganisationen
    • Union des organisations islamiques en France (UOIF), Frankreich
    • Muslim Association of Britain (MAB), Großbritannien
    • Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V.
    • Ligue des Musulmans de Suisse (LMS) Schweiz
    • Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland e.V.
    • Associazione della cultura ed educazione islamica in Italia (ACEI), Italien
    • Islamiska Forbundet i Sverige (IFIS), Schweden
    • Danish Islamic Council, Dänemark
    • Liga van de islamitische Gemeenschap in Nederland (L. I. G. N.), Niederlande
    • Union de organizaciones islamicas en Espana, Spanien
    • Muslim Association in Finland, Finnland
    • Liga islamica si culturala – Romania, Rumänien
    • Assalam, Moldawien
    • Sanabul Society, Mazedonien
    • Hikmah Society for education, friendship & cooperation, Türkei
    • Muslim society of qualification & culture Poland, Polen
    • Ligue islamique interculturelle de Belgique, Belgien
    • The arab hellenic civilised cultural centre, Griechenland
    • Islamische Liga der Kultur, Österreich
    • Iszlam kultur-egyesulet, Ungarn
    • Svaz muslimskych studentu v cr (VSMS), Tschechien
    • Asocijacija za kulturu, Obrazovanje i sport (AKOS), Bosnien Herzegowina
    • Muslim Association of Ireland (MAI), Irland
    • Unione delle comunità e organizzazioni islamiche in Italia (UCOII), Italien
    • Sveriges Muslimska Råd (SMR), Schweden
    Nach Angaben von FIOE-Vorstandsmitglied Ayman Sayed Ahmed Aly gibt es Mitgliedsorganisationen in insgesamt 27 europäischen Ländern.

    Fethullah Gülen (Ich zitiere aus Wikipedia)

    Fethullah Gülen (* 27. April 1941 in Korucuk, Pasinler, Provinz Erzurum, Türkei) ist das geistliche Oberhaupt der islamischen Gülen-Bewegung, die als Nachfolger von Said Nursis Lehren eine Neo-Nurcu-Bewegung ist. Er lebt seit 1999 im selbstgewählten Exil in Saylorsburg, Pennsylvania, USA.
    Leben
    Jugend und Lehre
    Gülen wurde als Sohn eines Imams geboren. Nach einem Umzug brach er die Grundschule ab. Er wurde unter anderem in einer Moschee in Erzurum unterrichtet, wo auch Cemaleddin Kaplan verkehrte. Später schloss er sich der Nurcu-Bewegung an.
    Zeit als Imam
    1959 erhielt er eine staatliche Predigerlizenz in Edirne, wo er als Imam zu arbeiten begann. Dann leistete er seinen Militärdienst ab und kehrte anschließend nach Edirne zurück. 1966 wurde Gülen an die Kestanepazarı-Moschee nach Izmir versetzt. Hier begann er Said Nursis Lehren um sozialkonservative und nationalistische Elemente zu erweitern, dabei griff er vor allem auf die Schriften von Intellektuellen wie Necip Fazıl Kısakürek, Nurettin Topcu und Sezai Karakoc zurück. Auch durch Predigtreisen wuchs seine Anhängerschaft in der Folge stark, insbesondere unter Ober- und Hochschülern, die er inhaltlich verstärkt ansprach. So zeigt sich Gülen als eine Art moderner Wanderprediger. Seine Predigten fanden weite Verbreitung durch Audio- und Videokassetten. Gülens religiöse Ansichten bewegen sich nach eigener Aussage im sunnitischen Mainstream, sie tendieren auch zum Sufismus.
    Bewegung und Aufstieg
    Gülen beendete 1981 seine Predigertätigkeit im Staatsdienst, um sich ganz der neuen Bewegung zu widmen.
    Durch Öffentlichkeitsarbeit und gute Beziehungen zur Regierung von Turgut Özal (1927-1993) erreichte er seit den späten 80er Jahren eine weite Öffentlichkeit. Als 1996 die umstrittene religiös-konservative Partei Necmettin Erbakans an die Macht gelangte, hielt sich Gülen von dieser Partei und ihren Thesen eines islamischen Staates fern. Dafür hob er hervor, dass er den laizistischen Staat respektiere, und erlangte damit das Wohlwollen führender türkischer Politiker wie z. B. des laizistischen Links-Politikers Bülent Ecevit, der sich als Erz-Laizist verstand. Gülen setzte sich für die Förderung der Bildung ein und gründete mehrere hundert Privatschulen und Studentenheime in den Turkstaaten der ehemaligen Sowjetunion und später weltweit. Damit schuf er für seine Ideen eine breite Öffentlichkeit. Seine drei Hauptanliegen seien Bildung, Dialog und Medien, so der FAZ-Redakteur Rainer Hermann im Oktober 2008. Die Ideologie einer gebildeten und mit dem Westen konformen Gesellschaft scheint auch im Westen viel Sympathie zu erwecken, jedoch erschreckt die weite Ausbreitung der Bewegung Kritiker. Herrmann fasste 2008 weiter zusammen:„Dennoch trauen die ‚säkularen‘ Kemalisten im Staatsapparat und ihre Freunde im Ausland dem Prediger und dessen Bewegung nicht. Gülen akzeptiert nicht, dass es einen Konflikt zwischen Moderne und Religion gibt, den die ‚säkularen‘ Hardliner konstruieren. Sie kommen zu der Prognose, dass Religion in der Moderne verkümmere. Gülen sieht hingegen gerade in der Moderne einen Bedarf an Religion und metaphysischen Werten.
    Das macht ihn in der Türkei zum Staatsfeind; die Berliner Publizistin Necla Kelek unterstellt ihm sogar eine ‚zutiefst reaktionäre Denkweise‘. Dabei benutzen das kemalistische Establishment und dessen Freunde im Ausland das Argument, alles, was der Islam jenseits der Theologie hervorbringe, müsse politisch sein. Damit mache sich der Islam zu einem Gegenmodell für die politische und gesell-schaftliche Ordnung des modernen Westens. Neben dem politischen Islam, wie er in weiten Teilen der arabischen Staaten besteht, gab es in der islamischen Welt jedoch stets gesellschaftliche Bewegungen, die den Menschen im Auge haben, nicht die politische Ordnung. In dieser Tradition stehen Gülen und seine Bewegung“.“Gülen lehnt ab, der Nachfolger von Said Nursi zu sein. Es sei nie seine Absicht gewesen, aus der Menge herauszuragen, geschweige denn eine führende Persönlichkeit zu werden. Gülen traf hochgestellte politische und religiöse Persönlichkeiten aus aller Welt zum Dialog der Religionen, darunter Johannes Paul II. (Papst von 1978-2005).
    Wirtschaftliche Bedeutung
    Zur Gülen-Bewegung gehören zahlreiche Unternehmen, viele Institutionen sind von ihm beeinflusst. Zu diesen gehören neben Privatschulen und -universitäten wie die Fatih-Universität in Istanbul Bildungsvereine, Radio- und Fernsehsender – unter anderem Samanyolu TV und dessen außertürkischer Ableger Ebru TV -, eine Nachrichtenagentur, die Bank Asya, Versicherungen wie die Isık Sigorta, Medienunternehmen wie die World Media Group, Verlage und Tageszeitungen wie die auflagenstärkste Zeitung der Türkei Zaman, zwei Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen, Hochschulvorbereitungsklassen, Wohnheime, ein Unternehmerverband sowie Gewerkschaften. Es sei abzusehen, dass die „radikal-islamische Gülen-Bewegung demnächst die entscheidende Medienmacht“ in der Türkei sei, kommentierte die Presse. Die Zahl der Mitglieder der Gülen-Bewegung ist schwer zu schätzen. Die Soziologin Helen Rose Ebaugh vermutete 2008, dass in der Türkei 10–15 % der Bevölkerung eine Nähe zur Bewegung empfinden. Ebaugh zufolge existieren etwa 1000 Schulen in über 100 Ländern. Möglicherweise hat er weltweit zwischen acht und zehn Millionen Sympathisanten.
    Lehre
    „Erneuerung der Religion aus den traditionellen Quellen des anatolischen Volksislams“, so charakterisiert die amerikanische Soziologin Helen Rose Ebaugh Gülens Denken. Gülens Lehre, die sich über die letzten 40 Jahre einem gewissen Wandel unterzogen hat, unterscheidet sich von anderen Nurcu- Gruppen dadurch, dass er einen modernen türkischen Nationalismus, freie Marktwirtschaft und die Bedeutung der Bildung betont. Gülen erweitert dabei die soziale Basis der Nurculuk- Bewegung, indem er die ghazawāt betont und versucht, den türkischen Nationalismus stärker zu islamisieren. Sein Nationalismus ist dabei mehr ein umfassend religiöser, weniger ein ethnischer oder rassischer. In seiner Inklusivität umfasst er zwischen Bosniaken und Kasachen fast alle Moslems des Osmanischen Reichs. Allerdings verwendet er perser- und araberfeindliche Untertöne. Der Prediger verwirft die Evolutionstheorie Darwins, geißelt den Atheismus und stellt den Islam über die Demokratie. Ein Urteil über „weltliche Systeme“ sei immer „relativ“, sagt Gülen im Internet. Auch die Wissenschaft müsse an ihrer Übereinstimmung mit den Lehren des Islams gemessen werden: „Koran und Hadith sind wahr und absolut. Wissenschaft und wissenschaftliche Fakten sind wahr, solange sie mit Koran und Hadith übereinstimmen. Sobald sie aber eine andere Position einnehmen oder von der Wahrheit von Koran und Hadith wegführen, sind sie fehlerhaft. Selbst zweifelsfrei etablierte wissenschaftliche Fakten können nicht die Säulen sein, auf denen die Wahrheiten des iman (Glaubens) ruhen.“ Die Demokratie solle „ihren Horizont erweitern“ und „das Leben des Menschen nach dem Tode in Betracht ziehen“.

    Unglaube und Abfall vom Glauben

    Gülen vergleicht Apostasie mit Hochverrat. Die Strafe für denjenigen, der darauf bestehe, sei der Tod. Keine geringere Strafe könne den Abscheu der Gesellschaft darüber ausdrücken, den Bund mit Gott zu brechen. Unglaube bezeichnet Gülen als ein Verbrechen, das vor Gott schwerer wiege als Mord, weshalb Gott Unglauben mit ewigen Höllenqualen bestrafe.
    Rolle der Frau
    Fethullah Gülen verlangt zwar von Frauen nicht, sich zu verschleiern bzw. Kopftuch zu tragen, doch verhalten sich die meisten seiner Anhängerinnen so. Necla Kelek schreibt, nach außen vertrete er „eine Art Islam light“, während er „nach innen […] einen machtbewussten islamischen Chauvinismus“ propagiere. Fethullah Gülen selbst sieht zumindest das Schlagen der Frau als im Islam verboten an. In einem Interview mit der FAZ hielt Gülen zur Rolle der Frau im Islam fest, dass Frauen nahezu alle Rollen übernehmen können und auch als Richter und Staatsoberhaupt tätig sein können.
    Bewertung und Kontroversen
    Seine Anhänger sehen in ihm einen wichtigen islamischen Gelehrten mit liberalen Ideen und interreligiösen Dialogabsichten, während ihm Kritiker vorwerfen, die laizistische türkische Republik zu unterminieren und durch einen islamischen Staat ersetzen zu wollen. Außer Nationalismus wird seiner Bewegung auch Islamismus vorgeworfen.In kritischen Buchveröffentlichungen bekannter türkischer Autoren wie Ahmet Sık und Nedim Sener wird die „Gülen-Sekte“ als Lenkerin eines islamisch gesinnten Tiefen Staates bezeichnet, der in der Republik Türkei entstehe und Behörden, Polizeiapparat und Justiz unterwandere. Der ehemalige türkische Oberstaatsanwalt İlhan Cihaner, der gegen Fethullah Gülen und seine Bewegung ermittelt hatte, wurde starkem Druck ausgesetzt, verhaftet und musste sein Amt aufgeben. Cihaner kritisierte den Einfluss der Bewegung mit den Worten: „Wer sich mit Gülen anlegt, wird vernichtet“.

    Türkei

    In der Republik Türkei sind Fethullah Gülen und seine Bewegung äußerst umstritten. Die Schulen der Gülen-Bewegung sollen bis September 2015 geschlossen werden.1998, nach dem Verbot der Refah Partisi Erbakans, ereignete sich im Rahmen einer Untersuchung der angeblichen Unterwanderung des Militärs durch Islamisten ein Skandal um eine zusammen geschnittene Rede Gülens, die – anscheinend mit versteckter Kamera gefilmt – 1999 im Fernsehkanal ATV ausgestrahlt wurde und in der er Anhänger aufforderte, geduldig zu arbeiten, um die Kontrolle im Staat zu übernehmen:„Man muss die Stellen im Justiz- und Innenministerium, die man in seine Hand bekommen hat, erweitern.
    Diese Einheiten sind unsere Garantie für die Zukunft. Die Gemeindemitglieder sollten sich jedoch nicht mit Ämtern wie zum Beispiel denen der Richter oder Landräte begnügen, sondern versuchen, die oberen Organe des Staates zu erreichen. Ohne Euch bemerkbar zu machen, müsst Ihr immer weiter vorangehen und die entscheidenden Stellen des Systems entdecken. Ihr dürft in einem gewissen Grad mit den politischen Machthabern und mit denjenigen Menschen, die hundertprozentig gegen uns sind, nicht in einen offenen Dialog eintreten, aber ihr dürft sie auch nicht bekämpfen. Wenn sich unsere Freunde zu früh zu erkennen geben, wird die Welt ihre Köpfe zerquetschen und die Muslime werden dann Ähnliches wie in Algerien erleben. Die Welt hat große Angst vor der islamischen Entwicklung. Diejenigen von uns, die sich in diesem Dienst befinden, müssen sich so wie ein Diplomat verhalten, als ob sie die ganze Welt regieren würden, und zwar so lange, bis Ihr diese Macht erreicht habt, die Ihr dann auch in der Lage seid, mit eigenen Kräften auszufüllen, bis Ihr im Rahmen des türkischen Staatsaufbaus die Macht in sämtlichen Verfassungsorganen an Euch gerissen habt.“ Kurz vor der Fernsehausstrahlung reiste Gülen angeblich aus gesundheitlichen Gründen in die USA. Vermutlich wollte er sich seiner bevorstehenden Verhaftung und einem Gerichtsverfahren wegen so genannten Republikverrats durch Abwesenheit entziehen. 2003 wurde der Prozess gegen Gülen ausgesetzt, 2006 erwirkte Gülen in Abwesenheit aufgrund geänderter Gesetzeslage seinen Freispruch. Die Verhaftung mehrerer Generäle als vermeintliche Putschisten in der Türkei Anfang Juli 2008 geht, so vermuten Insider aus Ankara, auch auf die Anhänger Gülens zurück. Sie haben inzwischen hohe Positionen inne, nicht nur in der AKP, sondern auch im Staatsapparat, in der Justiz und der Polizei. Auch einem Bericht der offiziellen Forschungseinrichtung des Kongresses der Vereinigten Staaten zufolge vermuten manche Kritiker, dass die Gülen-Bewegung hinter den Ergenekon-Ermittlungen und anderen Verfahren gegen das Militär stehe, um Rache für Gülens vergangene Verurteilung zu üben. Der ehemalige stellvertretende Direktor der nachrichtendienstlichen Abteilung der türkischen Polizei, Hanefi Avcı, schreibt in seiner Autobiografie, dass die Fethullah-Gülen-Bewegung die türkische Polizei unter ihre Kontrolle gebracht habe. Sie begehe zudem rechtswidrige Abhöraktionen und andere illegale Tätigkeiten. Avcı wurde kurz nach Erscheinen seines Buches festgenommen. Er sieht seine Festnahme deshalb im Zusammenhang mit einer gegen ihn gerichteten Kampagne der Gülen-Bewegung. Vier Abgeordnete der oppositionellen CHP teilten in einer Pressemitteilung nach einem Besuch Avcıs im Gefängnis mit: „Dass die Bewegung insbesondere im Polizeiapparat organisiert ist, wussten wir; dennoch waren die weiteren Enthüllungen ein Schock für uns. Der Nachrichtendienst und KOM – Abteilung Schmuggel und Organisiertes Verbrechen stehen außerhalb der Gesetze und sind staatlicher Kontrolle entzogen.“ Und weiter: „Es gibt eine Organisation, in der Religiöse die Führung innehaben. Die Ausmaße sind erschreckend. Wir haben gesagt, dass in der Türkei eine Schreckensherrschaft errichtet wird. Jetzt wissen wir, wo das herkommt.“ Der türkische Oberstaatsanwalt Ilhan Cihaner kommentiert dazu: „Jeder, der gegen diese Gruppen vorgeht, landet im Gefängnis und sieht sich einer Anklage gegenüber. Alles wird von einer Zentrale aus gelenkt.“ Auch Türkan Saylan sieht laut einem Bericht des Türkeibulletins der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit die Fethullah- Gülen- Bewegung hinter ihrer Festnahme, weil sie sich für eine Erziehung in einer weltlichen Ordnung eingesetzt hätte. In einem Beitrag für Foreign Policy bezeichnet der Politikwissenschaftler Soner Cagaptay die Gülen-Bewegung als „ultrakonservativ“ und schreibt, dass die aktuelle Entwicklung in der Türkei, in der die Macht der Militärs zurückgedrängt wurde, nur vordergründig den Anschein einer Demokratisierung habe. In Wirklichkeit habe sich das Machtgefälle so vertauscht, dass nun die Gülen-Bewegung an die Stelle der Militärs getreten sei und einen neuen „tiefen Staat“ bilde. Die Bewegung kontrolliere Polizei samt ihres Nachrichtendienstes und gewinne immer mehr Einfluss in der Justiz.
    Am 3. März 2011 wurden Ahmet Sık und andere Journalisten im Rahmen der Ergenekon-Ermittlungen festgenommen. Dabei hatte Sık selbst zusammen mit Kollegen im Wochenmagazin „Nokta“ 2007 die Putschpläne eines inzwischen im Ergenekon-Prozess angeklagten Admirals enthüllt. Viel wahrscheinlicher ist deshalb, dass Sıks Verhaftung im Zusammenhang mit seinem Buch Die Armee des Imam steht, das kurz vor der Veröffentlichung stand. Darin stellt er seine Recherchen zu Gülen und dessen Bewegung dar. In dem bei seiner Verhaftung beschlagnahmten Buch, das inzwischen nicht nur verboten wurde, sondern dessen Besitz schon unter Strafandrohung steht, berichtet Sık über die Unterwanderung der türkischen Polizei und Justiz durch die Gülen-Bewegung, die dadurch einen „Staat im Staat“ errichtet habe. Mitte Dezember 2013 begann in der Türkei ein Korruptionsskandal; Ministerpräsident Erdogan tauschte zahlreiche Minister des Kabinett Erdogan III aus. Erdogan warf mehrfach der Gülen-Bewegung Umsturzversuche vor und behauptete, die Bewegung betreibe einen „Tiefen Staat“. Beobachter gehen davon aus, dass Erdogans Gegner in der Affäre Fethullah Gülen ist. Der Politik- und Islamwissenschaftler Osman Softic hält es für möglich, dass die USA aufgrund ihrer Unzufriedenheit mit der (Außen-)Politik Erdogans die Gülen-Bewegung aufbaut, um die Türkei zu destabilisieren und ihr angesichts des Versagens der alten säkularen kemalistischen Eliten ein „recyceltes“ säkulares Gesellschaftsmodell aufzudrücken, das auch von einer großen Mehrzahl konservativer Moslems akzeptiert werden könnte. Er weist darauf hin, dass die Gülen-Schulen in Zentralasien 130 als Englischlehrer getarnte CIA-Agenten beschäftigten.

    Deutschland

    In Deutschland – so der Islamwissenschaftler Bekim Agai von der Universität Bonn – ist die Bewegung mit Nachhilfezentren „in nahezu jeder größeren Stadt aktiv und bemüht sich, private Schulen zu eröffnen, ohne dabei eine offizielle Zentrale zu besitzen, was jedoch nicht bedeutet, dass die Aktivitäten im Netzwerk nicht koordiniert werden“. In Köln wird das Privatgymnasium Dialog mit Fethullah Gülen in Verbindung gebracht. In Berlin betreibt das TÜDESB Bildungsinstitut Berlin-Brandenburg e.V. mehrere Schulen. Auch TÜDESB gilt als Teil der Gülen-Bewegung. Gülen ist in Deutschland Ehrenvorsitzender des in Berlin ansässigen Forums für Interkulturellen Dialog. Rainer Hermann von der FAZ nannte Fethullah Gülen noch 2004 „Stimme der Vernunft“. 2010 stellte die FAZ die „ethnische Nische“, die die türkischen Gülen-Schulen bieten, kritisch dar. Der Islamwissenschaftler Ralph Ghadban hält die Bewegung für gefährlich, weil sie „unfassbar“ sei: „Unter dem pseudo-modernistischen Lack steckt eine radikal islamische Auffassung“.
    Hierzu einen Kommentar von der Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek, ich zitiere:
    „Ich selbst habe lange gebraucht, um hinter die Arbeitsweise dieser Organisation zu kommen. (..) Gülen hat einen weltweiten Verbund von Stiftungen und Schulen gegründet, der vor allem die neue muslimische technische Intelligenz heranbilden soll und wie eine Art Geheimsekte agiert. Deren öffentlicher Arm wird durch auflagenstarke Zeitungen wie die türkische „Zaman“ repräsentiert. Nach außen hin vertritt er eine Art Islam light, nach innen propagiert er einen machtbewussten islamischen Chauvinismus. (..) Er (Anm.: Fethullah Gülen) vertritt unverblümt die These von der Überlegenheit des Islams gegenüber jeder anderen Religion. (..) 1999 wurde in der Türkei eine Rede Gülens bekannt, in der er seinen Anhängern Anleitungen für den Marsch durch die Institutionen gab und sie aufforderte, sich konspirativ zu verhalten, bis die Zeit für die Machtübernahme gekommen sei. (..) Der Ansatz der Bewegung scheint auf den ersten Blick durchaus modern. (..) Betrachtet man aber die Schriften von Fethullah Gülen, zeigt sich eine zutiefst dogmatische und reaktionäre Denkweise. Er schreibt: „Koran und Hadith sind wahr und absolut. Wissenschaft und wissenschaftliche Fakten sind wahr, solange sie mit Koran und Hadith übereinstimmen. (..) Gülen macht nur eines anders als die fatalistisch an die Vorsehung Glaubenden: Er fordert seine Anhänger auf, sich die Welt der Ungläubigen aktiv anzueignen, um sie im Namen des Islams beherrschen zu können. Es geht ihm darum, die gottgewollte und natürliche Herrschaft des Islams über die Welt zu erlangen, weil „sich alles dem Menschen fügen wird, solange dieser sich Allah fügt“. Gülens Gefolgsleute sind die intellektuellen Vordenker der AKP. Sie arbeiten mit dem Wissen des Westens; Freiheit und Demokratie sind dabei Instrumente zur Erlangung und Bewahrung von Einfluss und Macht.“
    Der Verfassungsschutz sieht also keinen Anlass eine Organisation, die eine Machtübernahme anstrebt, zu beobachten. Kelek nennt seine Bewegung eine „Sekte mit Konzernstruktur“.
    Die Menschenrechtsaktivistin Serap Cileli vertritt die Meinung, die Gülen-Bewegung sei eine Glaubensgemeinschaft mit missionarischen Absichten. Gleichgültigkeit und Unwissenheit der Deutschen über die Gülen-Bewegung würden zu fatalen Folgen führen.2012 stellte die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke eine Kleine Anfrage. Sie fragte darin die Bundesregierung, ob die Gülen-Bewegung vom Bundesamt für Verfassungsschutz überwacht wird. Die Bundesregierung verneinte dies. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im baden-württembergischen Landtag, Peter Hauk, verlangte im Februar 2014 Einsicht in interne Berichte des Landesverfassungsschutzes, in denen der Gülen-Bewegung vorgeworfen wurde, teilweise im Widerspruch zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu stehen. Auch der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) forderte in einem Brief an den Bundesinnenminister die intensive, landesweite Prüfung der Gülen-Bewegung durch den Verfassungsschutz und die Befassung der Innenministerkonferenz mit dem Thema.

    Vereinigte Staaten

    Im Juni 2008 wies der U.S. District Court for the Eastern District of Pennsylvania – Gülens Wohnort – eine Klage Gülens gegen die Nichtgewährung seines Greencard-Antrages ab. Gülen hatte Widerspruch eingelegt, woraufhin das Verfahren – möglicherweise mit Unterstützung von FBI und CIA – wieder aufgenommen worden war. Mit Wirkung vom 10. Oktober 2008 erhielt Gülen seine Green Card. Er lebt dort mit rund 100 Anhängern. Helen Rose Ebaugh von der Universität Houston behauptet in ihrer Untersuchung, dass die Bewegung sich stets von der Politik distanziere und Bildung sowie spirituelle Entwicklung des Individuums in den Vordergrund stelle – sie unterscheide sich von anderen islamischen Bewegungen vor allem durch Befürwortung des humanistischen Weltbildes, der Globalisierung, der freien Marktwirtschaft und der Symbiose von Tradition und Moderne; Ebaugh ist allerdings vorgeworfen worden, dass sie dabei kritische Fragen ausblende. Die New York Times schrieb, Gülens Schulen würden Pakistan scheinbar einen „sanfteren, moderaten und mit der westlichen Welt koexistenzfähigen Islam“ anbieten, und nannte Gülen einen „Nationalisten“.

    Österreich

    Die österreichische Tageszeitung Der Standard berichtete, dass die Gülen-Bewegung auf das Interesse an Bildung setze. Daher würden gezielt leistungsstarke junge Männer und Frauen angesprochen und zunächst mit Freizeitangeboten geworben. Erst nach einiger Zeit stelle sich heraus, wie das Netzwerk der Cemaat funktioniere.
    Schriften
    Gülen hat über 60 Bücher zu religiösen, sozialen und politischen Themen veröffentlicht sowie eine Vielzahl von Essays und Gedichten. Viele sind in mehrere Sprachen übersetzt, darunter auch einige ins Deutsche. Hunderte von Reden Gülens sind als Audio- und Videokassetten erhältlich. Gülen schreibt regelmäßig Artikel in seiner Bewegung nahestehenden Zeitungen und Magazinen.
    Mehr Informationen zu “Gülen“ finden sie im weltweiten Netz.

    Wird fortgesetzt…

  9. Letzter Teil

    Moslembruderschaft in Ägypten

    Das Netz der Moslemverbände ist gespannt bis zur Muslimbruderschaft in Ägypten, die von Hassan al –Banna gegründet wurde. Wie Hasan al-Banna selbst in seinen Memoiren schreibt, gründete er die Muslimbruderschaft im März 1928 in Ismailia zusammen mit sechs anderen Männern, die unter dem Eindruck seiner Vorträge standen, die Vorherrschaft der Briten in Ägypten beklagten und sich aktiv für die Stärkung des Islams und der Umma einsetzen wollten. Man leistete einen Treueid auf Gott und schwor, als Brüder leben und sich ganz in den Dienst des Islam stellen zu wollen.
    Al-Banna formulierte die Grundüberzeugungen der Muslimbrüder in fünf Sätzen: „Gott ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unsere Verfassung. Der Dschihad ist unser Weg. Der Tod für Gott ist unser nobelster Wunsch.“ Diese Leitsätze verwenden die Muslimbrüder bis zum heutigen Tag als Motto. Der Unterwerfung der Mitglieder der Muslimbruderschaft unter diese Ziele entspricht, dass sie sich in absolutem Gehorsam der Führung der Bruderschaft unterwerfen.

    Moslembruderschaft in Europa

    Als Dachverband unterschiedlicher Organisationen, die den Muslimbrüdern nahe stehen, fungiert in Europa die Föderation Islamischer Organisationen in Europa („Federation of Islamic Organisations in Europe“, FIOE). Sie pflegt als internationaler Dachverband die Auslandsbeziehungen und vertritt offiziell die Position, die zentrale Anlaufstelle im sunnitisch-islamischen Bereich zu sein.

    Moslembrüder in Deutschland

    Die Bruderschaft hatte in Deutschland im Jahr 2005 nach Angaben des Verfassungsschutzes Niedersachsen 1800 Mitglieder.] Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalens kommt bei seiner ausführlichen Bestandsaufnahme im Mai 2006 zum Schluss einer Unvereinbarkeit des Gedankenguts der Moslembrüder mit dem deutschen Grundgesetz. In der abschließenden Bewertung heißt es:
    „Bei aller Differenzierung hinsichtlich der verschiedenen Denkrichtungen innerhalb der Moslembruderschaft ist der Großteil des dort vertretenen ideologischen Gedankenguts unvereinbar mit den im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerten Prinzipien der Demokratie, des Rechtsstaates und einer auf der Menschenwürde basierenden politischen Ordnung. Der absolute Wahrheitsanspruch, den die Muslimbruderschaft erhebt und den sie auf die Erkenntnis der göttlichen Wahrheit gründet, steht im Widerspruch zu grundlegenden demokratischen Prinzipien wie dem Meinungspluralismus und der Volkssouveränität. Die von der Moslembruderschaft angestrebte Ord-nung weist deutliche Züge eines diktatorischen beziehungsweise totalitären Herrschaftssystems auf, das die Selbstbestimmung des Volkes ablehnt sowie die Prinzipien von Freiheit und Gleichheit der Menschen in Frage stellt.“
    In einer Stellungnahme des Bundesverfassungsschutzes von 2009 heißt es sehr viel neutraler:
    „Die Moslembruderschaft- Anhänger nutzen in Deutschland eine Vielzahl ‚Islamischer Zentren’ für ihre Aktivitäten. Die mit mehreren Hundert Anhängern mitgliederstärkste Organisation ist die ‚Islamische Gemeinschaft in Deutschland e. V.’ (IGD), die unter dem Vorsitz von Ibrahim el-Zayat 2008 ihr 50-jähriges Bestehen feierte. Hervorgegangen ist sie aus der 1958 gegründeten ‚Moscheebauinitiative in München e. V.’, die das IZM errichtete. Neben ihrem Hauptsitz im IZM unterhält die IGD nach eigenen Angaben ‚Islamische Zentren’ in Nürnberg, Stuttgart, Frankfurt am Main, Köln, Marburg, Braunschweig und Münster.“
    2009: Bundesverfassungsschutz
    Laut den Landesverfassungsschutzberichten von Bayern und Baden-Württemberg übt die Muslimbruderschaft am „Islamischen Zentrum München e. V.“ maßgeblichen Einfluss aus. Anhänger des syrischen Zweigs der Muslimbrüder hätten Anfang der 80er Jahre die „Islamischen Avantgarden“ mit organisatorischem Schwerpunkt im „Islamischen Zentrum“ in Aachen gegründet. Der in Kairo wohnhafte damalige oberste Führer der Bruderschaft, Mohammed Mahdi Akef, bezeichnete den Präsidenten der IGD, Ibrahim el-Zayat, in einem ARD-Fernsehbeitrag als „Chef der Muslimbrüder in Deutschland“. Ibrahim El-Zayat wehrte sich jedoch gegen diese Bezeichnung und ließ auf der Homepage der Moslembrüder eine Gegendarstellung veröffentlichen, in der er schrieb, er sei „kein Mitglied der Moslembruderschaft“. Ein Mitglied der Moslembruderschaft in Deutschland soll neben Ibrahim El-Zayat auch Mehmet Erbakan (Milli Görüs) sein.
    Anmerkung:
    Bereits seit den frühen 1960er Jahren sind Mitglieder und Sympathisanten der Muslimbruderschaft nach Europa gezogen und haben dort langsam aber sicher ein breites und gut organisiertes Netz aus Moscheen, Wohlfahrtseinrichtungen und anderen islamischen Organisationen aufgebaut. Ihr Endziel ist nicht einfach ‘Moslems dabei zu helfen, die bestmöglichen Bürger zu werden’, sondern vielmehr das islamische Recht überall in Europa und den Vereinigten Staaten zu verbreiten.
    Um das Ziel der weltweiten Islamisierung zu erreichen, wenden die Moslembruderschaft und ihre Tochterorganisation hierbei die Flexibilitäts-Strategie an: „Diese Strategie ruft eine Minderheit der Moslems dazu auf, alle ‘legalen’ Mittel zu nutzen, die mehrheitsdominierten, nichtislamischen säkularen und religiösen Institutionen, beginnend bei den Universitäten, zu infiltrieren. Als Ergebnis davon kommen ‘islamisierte’ Moslems und Nichtmoslems mit Universitätsabschluss in die Arbeitswelt der Nation, einschließlich des Regierungs- und Beamtensektors, wo sie bereit sind, subversiv in juristischen, geheimdienstlichen, militärischen, außen- und finanzpolitischen Institutionen tätig zu werden.“ Douglas Farah schreibt über die weitgehend erfolgreichen Bemühungen islamischer Gruppierungen im Westen, große Mengen von Immobilienbesitz zu erwerben. Manche Gruppierungen lassen Übereinkünfte unterzeichnen, um sicherzustellen, dass dieser Grundbesitz nur an andere Moslems weiter verkauft werden darf. Die Bruderschaft ist ganz besonders aktiv dabei, in Eigentum und Unternehmen überall in Europa zu investieren, womit sie den Grundstein für das zukünftige Netzwerk legen, das in der Lage sein wird, schnell und mit großer Flexibilität auf einen weiteren Versuch, die Finanzstruktur der Gruppierung zu zerstören, zu reagieren.
    Über die “Moslembruderschaft in Ägypten“ gibt es sehr viel mehr Informationen, die ich ihnen nicht alle geben kann, weil sie ein Buch füllen. Im weltweiten Netz finden sie mehr.
    Um den Kreis schließen zu können, darf ich ihnen noch sagen, dass die Moslembruderschaft sehr gute Kontakte mit der türkischen Diyanet hat……
    Ich erhebe nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Bestimmt gibt es noch mehr islamische Verbände, die ich nicht aufgelistet habe. Sie können gerne Nachforschungen betreiben. Sie sollen auch diese Inhalte prüfen! Wie viele Mio./ Mrd. Euro erhalten die türkischen Interessen- und Moscheeverbände vom Staat, also Steuergelder?

    Ich möchte ihnen einige Zitate nennen, die von „gut integrierten Türken/Moslems“ stammen.

    „Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen. Das, was Kamuni Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1529 begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.” Vural Öger, SPD Europa-Abgeordneter und Unternehmer von Öger Tours

    „Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, dass bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der ‚Bill Gates’ Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun – für Euch. Ihr seid bei diesem leidvollen Prozess lediglich Zaungäste, lästige Gaffer. Wir werden die deutsche Gesellschaft in Ost und West verändern.“ M. Walid Nakschbandi, Moslem, “Deutscher” afghanischer Herkunft und Geschäftsführer der Fernsehproduktionsfirma AVE:
    „Die Leute werden endlich Abschied nehmen von der Illusion, Deutschland gehöre den Deutschen“ Cigdem Akkaya, über die Integration von Ausländern in Deutschland

    „Ohne Zuwanderer hat dieses Land keine Zukunft.“ Cigdem Akkaya, über Deutschland
    „Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in Deutschland, gestalten wir! Wir, die hier geboren und aufgewachsen sind! Wir, die die deutsche Sprache sprechen und die Mentalität dieses Volkes kennen. Entscheidend ist, dass wir in diesem Land unsere Religionsfreiheit haben (auch wenn wir sie sehr häufig vor Gericht erst erstreiten müssen) und dass es keinen Grund gibt, nicht aktiv an der Neugestaltung dieser Gesellschaft mitzuwirken. Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, dass wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin haben, dass im Rundfunkrat auch ein muslimischer Vertreter sitzt, der die Wahrung der verfassungsmäßig garantierten Rechte der muslimischen Bürger sichert. Dieses Land ist unser Land***, und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen. Allah verändert die Lage eines Volkes erst, wenn das Volk seine Lage ändert!“
    Ibrahim El-Zayat, Deutscher ägyptischer Herkunft und Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD)

    ***Aiman Mazyek spricht in Interviews oder im Fernsehen auch immer von unser Land.
    Nachdem sie einige Zitate von ihm (El-Zayat) gelesen haben, die seine perfekten Deutschkenntnisse zeigen und auf eine erfolgreiche Integration schließen lassen (so würde es die Lügenpresse schreiben), sollen sie Ibrahim El-Zayat kennen lernen, dessen Name sie bereits mehrfach gelesen haben. Er ist ein, ja ich darf ohne Übertreibung sagen, wirklich intelligenter Hans Dampf in allen Gassen, der vielerorts beschäftigt ist. Das soll keine Ironie sein, ich meine das ernst. Ich zitiere einiges aus Wikipedia. Viel mehr von ihm können sie im weltweiten Netz finden.
    Ibrahim Farouk El-Zayat, geb. 1968 in Marburg, ist ein deutscher Funktionär islamischer Organisationen in Europa. Ibrahim El-Zayat ist der Sohn des ägyptischen Imams Farouk El-Zayat und einer Deutschen aus Ostpreußen. Er ist in Marburg aufgewachsen, wo er bis ins Jahr 1987 die Martin-Luther-Schule (Gymnasium) besuchte. Danach studierte er Wirtschaftsingenieurwesen, Jura und Volkswirtschaft in Darmstadt, Marburg und Köln. Seine Diplomarbeit befasste sich mit der „kritischen Würdigung von Konzepten einer islamischen Wirtschaftsordnung“.

    Ibrahim El-Zayat ist verheiratet mit Sabiha El-Zayat-Erbakan* und Vater vierer Töchter. (*Tochter von Milli Görüs Gründer Necmettin Erbakan, entsprechend gut sind die Kontakte zu den heulenden Wölfen)
    Seit frühester Jugend war El-Zayat in vielfältigen Jugendinstitutionen aktiv und zeitweilig für den RCDS stellvertretender AStA-Vorsitzender in Darmstadt. Er war langjähriger Bundesvorsitzender, dann Vorstandsmitglied der „Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland“ (MSV).
    Auf europäischer Ebene war El-Zayat 1996 Mitbegründer und bis 2002 Vorsitzender des Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO). Er sitzt darüber hinaus im Vorstand der Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE) und im Vorstand der von ihm 1995 mitgegründeten Gesellschaft Muslimischer Sozial- und Geisteswissenschaftler/Innen e. V. (GMSG) in Köln. 1997 wurde er Vorsitzender des Islamischen Zentrums Köln e.V. (IZK) El-Zayat ist auch im Vorstand der muslimischen Hilfsorganisation „Islamic Relief Deutschland“ in Köln und Berlin sowie „Trustee“ (Treuhänder) der „Islamic Relief Worldwide“ in Birmingham (UK). Im Jahr 2000 wurde El-Zayat als Europa-Berater der Islamischen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (ISESCO) und „Trustee“ des „Institut Européen des Sciences Humaines“ (IESH) bei Chateau-Chinon /Frankreich vorgestellt. Im Jahre 2006 nahm er an einer im Europäischen Parlament organisierten Konferenz des Brüsseler European Jewish Community Centres teil, die sich mit den Konsequenzen des dänischen Karikaturenstreits auseinandersetzte. El-Zayat war jahrelang Europa-Präsident der finanzkräftigen saudi-arabischen World Assembly of Muslim Youth (WAMY), „Weltvereinigung Muslimischer Jugend“ (WAMY). Die Vertreter der WAMY in den USA waren bis zum 1. September 2001 zwei Brüder von Osama bin Laden. WAMY wird vom FBI als „suspected terrorist organisation“, also als „vermutliche Terrororganisation“ geführt. Noch 2002 hat die WAMY in Großbritannien bei einem Jugendtreffen nicht nur Koran-Rezitationen angeboten, sondern auch Lektionen im Gewehrschießen erteilt.
    Im 1989 von Saudi-Arabien geschaffenen Dachverband Islamisches Konzil in Deutschland (IKD) hatte er eine Spitzenposition als Generalsekretär inne.
    Den Vorsitz in der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD) übernahm El-Zayat von Ali Ghaleb Himmat, der auf Grund seiner direkten Verbindungen zum Al-Taqwa-Finanznetzwerk im November 2001 nach 28 Jahren vom Vorsitz zurücktrat.
    Bei der Wahl für den Vorsitz des Zentralrats der Moslems (ZMD) am 4. Februar 2001 unterlag El-Zayat knapp gegen Ayyub Axel Köhler.
    Seit Februar 2002 ist El-Zayat Präsident der IGD und wurde 2006 für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Im Januar 2010 kandidierte er aufgrund satzungsrechtlicher Vorgaben, die eine maximale Anzahl von zwei Legislaturperioden vorsehen nicht mehr. Sein Nachfolger im Amt ist Samir Falah.
    Als Generalbevollmächtigter der Europäischen Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft (EMUG) verwaltet El-Zayat die etwa 300 Milli-Görüs-Moscheen in Deutschland. Er ist auch Sekretär der 1996 gegründeten Stiftung „Nederlandse Moskeeenbouw – en Ondersteunings Gemeenschap“, die den Grundbesitz der niederländischen Milli Görüs verwaltet. 1997 gründete El-Zayat die Firma „SLM Liegenschaftsmanagement Gesellschaft für Finanzvermittlung und Consulting mbH“, die Grundstücke für Moscheebauten kauft sowie Moscheevereine beim Vorgehen zur Erlangung von Baugenehmigungen und der Finanzierung berät. Darüber hinaus betätigt er sich als Makler beim Kauf und Verkauf von Büro- und Geschäftsimmobilien für Privatinvestoren aus arabischen Ländern.
    El-Zayats Firma soll in der Vergangenheit an etwa 100 Moscheebauprojekten beteiligt gewesen sein und 2007 an etwa 30 Projekten arbeiten. Die EMUG war unter anderem am Moscheebau in Bretzenheim bei Mainz, an der Moschee auf dem Gräselberg bei Wiesbaden sowie an der Moschee in Freising beteiligt. El-Zayat wurde als Geschäftsführer der SLM Liegenschaftsmanagement GmbH vom Verein „Inssan e. V.“ mit dem Großprojekt eines islamischen Kulturzentrums in Berlin beauftragt. Er erwarb als Vertreter des „European Trust“ im März 2002 ein 2.600 Quadratmeter großes Grundstück in der Pflügerstraße in Neukölln für 370.000 Euro aus europäischen und arabischen Quellen und hält auch eine Option für ein Nachbargrundstück. Das islamische Kulturhaus mit Moschee, Bibliothek, Konferenz- und Seminarräumen, Jugendzentrum, einer Schule, Schwimmbad, Wohnungen und Geschäften sollte auf sechs Geschossen eine Fläche von mehr als 8.000 Quadratmeter haben. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung des Senats von Berlin ließ in einer Pressemitteilung in Bezug auf eine Entscheidung des Verwaltungsgericht Berlins verlauten, dass sie sich gegen das Vorhaben an dem geplanten Standort ausgesprochen habe, da es „in seiner Größe nicht in einem Wohngebiet errichtet werden dürfe.“ Neben den baurechtlichen Bedenken hatte die Baustadträtin von Neukölln, Stefanie Vogelsang, auch Skepsis über die inhaltliche Unabhängigkeit des Kulturzentrums von seinen finanziellen Förderern geäußert: „Nennen Sie mir irgendjemanden, geben sie mir irgendjemanden, der mir 15–20 Millionen schenkt und dafür keine Bedingungen an mich hat, zu dem gehe ich auch sofort.“ Das Verwaltungsgericht Berlin bestätigte die Verweigerung der Baugenehmigung im Juni 2007.
    Im Juli 2007 wurden Pläne öffentlich, wonach im Mierendorff-Kiez in Berlin-Charlottenburg ein mit 4.800 Quadratmetern Nutzungsfläche halb so großer Kultur- und Moscheekomplex für 700 Betende gebaut werden soll. Die 2,9 Millionen Euro Grundstückspreis will Inssan zu einem Drittel aus in Deutschland gesammelten Spenden aufbringen, für den Rest gebe es Zusagen von Sponsoren aus arabischen Ländern.
    Auch im europäischen Ausland ist El-Zayat in den Moscheebau involviert. Seit 1994 versuchte die Milli Görüs erfolglos in Amsterdam eine Moscheebaugenehmigung für die „Westermoskee“ (Westliche Moschee) auf einem Grundstück von 2.000 Quadratmetern zu bekommen. Schließlich trafen der Amsterdamer Stadtbezirk De Baarsjes, die Wohnungsbauvereinigung „Woningbouwvereniging Het Oosten“ und die nordniederländische Milli Görüs unter ihrem liberalen und integrationsorientierten Vorsitzenden Haci Karacaer einen Kompromiss über städtische Bebauungsplanänderungen und die „finanzielle, rechtliche und mentale“ Unabhängigkeit der neuen Moschee von der konservativeren Milli-Görüs-Deutschland-Zentrale in Kerpen. Der Anfang 2006 begonnene Moscheebau kam jedoch Ende 2006 zum Stillstand durch interne Konflikte der Milli Görüs und Vertrauensverlust der Wohnungsbauvereinigung. Im Januar 2007 wurde bekannt, dass in einem Geheimvertrag vom November 2005, unterschrieben unter anderem von El-Zayat (EMUG-Geschäftsführer) und Yavuz Celik Karahan (EMUG-Vorsitzender), in Köln bereits die Machtübernahme der deutschen Milli Görüs festgelegt worden war. Im Mai 2007 drohte der auf Kerpener Druck hin eingesetzte Milli-Görüs-Chef Fatih Ücler Dag mit Aufrufen zum „gewaltlosen Aufstand“ aller Türken Europas gegen die Gemeinde Amsterdam im Fernsehsender Al-Jazeera.

    Verbindungen zur Muslimbruderschaft

    Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen befindet, El-Zayats Verbindungen reichen „durch persönliche Kontakte von Funktionären und gemeinsame Projekte sowohl in den Bereich von islamisch-extremistischen Organisationen arabischstämmiger als auch türkischstämmiger Moslems, sowie zu einer islamischen Hilfsorganisation, die im Verdacht steht, heimlich den islamistischen Terrorismus zu unterstützen.“ El-Zayat wurde am 19. März 2004 auf der Yusuf al-Qaradawi nahestehenden Webseite „www.islam-online.net“ als Vertreter der Muslimbrüder in Deutschland bezeichnet.
    Im April 2005 hat El-Zayat die CDU-Bundestagsabgeordnete Kristina Schröder verklagt, da sie ihn im Zusammenhang einer Vortragseinladung als „Funktionär der Muslimbruderschaft“ bezeichnete. Die Klage wurde vom Landgericht München I und im Dezember 2005 vom Oberlandesgericht München zurückgewiesen, da diese Formulierung als Meinungsäußerung zulässig sei.
    Im Februar 2007 wurde von ARD und Die Welt berichtet, dass der in Kairo wohnhafte damalige oberste Führer der islamistischen Muslimbruderschaft, Mohammed Mahdi Akef, in einem Interview El-Zayat als „Chef der Muslimbrüder in Deutschland“ bezeichnete. Auf der Homepage der Muslimbruderschaft wurde er ebenfalls als Mitglied geführt. El-Zayat ließ beiden Meldungen seine Gegendarstellungen folgen. Von einem ägyptischen Militärgericht wurde er im März 2007 zusammen mit 39 Funktionären der Muslimbruderschaft der „Nutzung terroristischer Methoden zur Durchsetzung ihrer Ziele“ angeklagt. Am 15. April 2008 wurde El-Zayat in Abwesenheit schließlich zu 10 Jahren Haft wegen Geldwäsche zugunsten einer verbotenen Organisation verurteilt. Auf der Liste der verurteilten Muslimbrüder, die auf der Website der Muslimbruderschaft veröffentlicht wurde, ist er die Nr. 4. Die Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens wird von Amnesty International angezweifelt, da die teils in absentia angeklagten Zivilisten in nicht-öffentlichen Verhandlungen vor einem ägyptischen Militärgericht standen (durch die Notstandsgesetze seit 1981 ermöglicht), statt vor einem ordentlichen Gericht.
    Während El-Zayat eine Mitgliedschaft in der Muslimbruderschaft immer bestritt, bezeichnete er sie als „die wichtigste islamische Reformbewegung im 20. Jahrhundert“ die sich „für die Befreiung der Frau, für die Lösung sozialer Probleme“ einsetze und „eine an Raum und Zeit angepasste Interpretation des Korans“ fordere – alles Ziele, die er unterstütze. In einem Artikel in dem islamischen Jugendmagazin „TNT“, Ausgabe 1/1996, soll El-Zayat nach Angaben der Partei Die Republikaner im Jahre 1995 geschrieben haben: „Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, dass wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin haben… Dieses Land ist unser Land und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Umma und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen”. Das Innenministerium von Baden-Württemberg beurteilt dazu jedoch: „Bei einem Vergleich der […] zitierten Ausschnitte mit dem vollständigen Artikel fällt allerdings die manipulative Vorgehensweise der Flugblattautoren” auf.

    Pressemeldungen vom 20. März 2009 zufolge ermittelte die Münchener Staatsanwaltschaft seit 2007 gegen El-Zayat als Hauptbeschuldigten und sechs weitere Islam-Funktionäre wegen des Verdachts, „Kopf einer kriminellen Vereinigung (zu) sein“, die Gelder erschwindele und damit islamistische Ziele verfolge. Die Rede war unter anderem von „gewerbs- und bandenmäßigem“ Betrug in mehreren Fällen, Urkundenfälschung, Untreue, Geldwäsche und Verstoß gegen das Kreditwesengesetz. Am 21. September 2010 wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft München alle Ermittlungen gegen ihn eingestellt hat. Der ebenfalls angeklagte Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs, Oguz Ücüncü, warf den Ermittlungsbehörden vor, mit dem Verfahren politische Zwecke verfolgt zu haben.

    Sie haben es gelesen, der Mann ist (sehr) gut gebildet. Er ist ein schlauer Fuchs und kein dümmlicher Islamtrottel. Es soll ihnen nie mehr einer erzählen, dass eine Hinwendung zum “radikalen Islam“ mit mangelnder Bildung und sozialer Benachteiligung zu tun hat! Der Mann ist das beste Beispiel, der dies klar und deutlich widerlegt. Natürlich rekrutiert man vor allem in niedrigen sozialen Schichten die Fußsoldaten, die Dummdödel, die mengenmäßig auch sicherlich überwiegen mögen und den Quark glauben, dass sie als Märtyrer ins Paradies einziehen, wenn sie sich mit Ungläubigen in den Tod sprengen. Das hat schon zu Zeiten Mohammeds hervorragend funktioniert. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Worauf es ankommt, das sind die Köpfe! Und die sind in der Regel Akademiker aus „gutem Haus“ wie Ibrahim El-Zayat!

    Bezüglich Islamisierung von Deutschland/Europa hat er Kontakte zum medialen Saubermann, Imam Bajrambejamin Idriz (die Lügenmedien bezeichnen ihn immer “Benjamin“), der öffentlich immer vorgibt, sich für einen toleranten, friedfertigen demokratie-verträglichen Islam einsetzt. (wenn man sich dafür erst einsetzen muss, heißt das im Umkehrschluss, dass Islam weder tolerant, friedlich, demokratisch-verträglich ist). Wie sehr die Realität eine andere ist, wissen sie längst.
    Aus einer richterlich angeordneten Telefonüberwachungsmaßnahme sind Gespräche des Imams und des IGP- Vorsitzenden mit dem damaligen Vorsitzenden der IGD, Ibrahim El Zayat, und dem IGMG-nach den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes bestanden Beziehungen zu Organisationen des islamischen Extremismus. Zum einen handelt es sich um die türkisch geprägte Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG), zum anderen um die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD), die als Zweig der ägyptischen Muslimbruderschaft (MB) gilt Generalsekretär, Oguz Ücüncü, im Zeitraum August 2007 bis Februar 2009 dokumentiert.
    Staatsschützer belauschten den Anschluss von Zayat und fanden dabei Belege für regen Kontakt zwischen dem Unternehmer und den Penzbergern. Zayat äußerte sich auf Anfrage nicht zu den Telefonaten. Was die Behörden mithörten, erhärtete ihren Verdacht, Idriz verhalte sich Zayat gegenüber unterwürfig und werde sogar von ihm gesteuert.
    Im August 2007 etwa relativierte Idriz nach Interventionen von Zayat prompt eine Erklärung zur Verfassungsfeindlichkeit der IGMG, die er tags zuvor im Innenministerium abgegeben hatte. Als der „Münchner Merkur“ die Erklärung zitierte, und Ücüncü Zayat darüber am Telefon informierte, platzte dem offenbar der Kragen.
    „Was empfiehlst du mir?“
    „Was für ein Schwachkopf“, schimpfte Zayat über Idriz, und: „Idiot. Ich hatte so lange mit ihm gesprochen. Das ist ja nur noch peinlich. Ich werde ihm jetzt drei bis vier Geldquellen schließen.“ Noch am selben Abend stellte Zayat den Imam aus Bayern zur Rede. Idriz beklagte sich, er wisse nicht, was er jetzt machen solle. Wenn er die Erklärung zurücknehme, bekomme er Probleme mit der Regierung.
    Idriz: „Was empfiehlst du mir?“
    Zayat: „Das Richtige zu sagen. Du musst wissen, wofür du stehst. Wenn du gemeinsam mit dem Innenministerium der Meinung bist, dass die IGMG verfassungsfeindlich ist, dann kannst du aber nicht damit rechnen, dass dir islamische Organisationen in Zukunft helfen.“ (…)
    Idriz: „Ich bin ja deiner Meinung. Was soll ich denn tun?“
    Zayat: „Du musst das richtigstellen. Du kannst ja sagen, dass du sie nicht unterstützt. Aber du kannst nicht sagen, dass sie verfassungsfeindlich sind.“
    Idriz: „Aber ich habe es doch schon unterschrieben.“
    Zayat: „Dann hast du es eben nicht verstanden.“
    „Völlig absurd“
    Die Strafpredigt zeigte Wirkung. Am nächsten Tag erklärte die Penzberger Gemeinde, sie distanziere sich von extremistischen Bestrebungen, man könne sich jedoch nicht die Kompetenz zur Beurteilung der Verfassungskonformität bestimmter Organisationen anmaßen. Ein Text, wie Zayat ihn gewünscht hatte.
    Idriz ist auch ein Titelschwindler. Idriz hat demnach von 1994 bis 1998 bei einem Privatinstitut im französischen Château Chinon ein Fernstudium belegt. Idriz nannte die Einrichtung auf Nachfragen unproblematisch. Sein Studium sei in keiner Weise islamistisch beeinflusst gewesen, zudem habe er sich nie persönlich in dem Institut aufgehalten.
    Doch das Privatinstitut genießt bei Insidern einen höchst zweifelhaften Ruf. Unterstützt mit Geld aus den Golfstaaten und Saudi Arabien soll dort der Vorrang der Scharia vor weltlichem Recht gelehrt werden. Den wissenschaftlichen Rat der Einrichtung führt Scheich Jussuf al-Karadawi an, der schon mal Selbstmordattentate rechtfertigte.
    Für die Marburger Religionswissenschaftlerin Ursula Spuler- Stegemann ist klar: Wer dort studiert habe, sei „ideologisch von islamistischem Gedankengut geprägt“.
    Idriz will in München ein islamisches Zentrum errichten, um den deutschen Bürger seinen toleranten, friedfertigen demokratie-verträglichen Islam, näher zu bringen. Die Politiker werden mit den Floskeln, die in der ZIEM- Satzung stehen, beruhigt, Die ganzen Pro- ZIEM Politiker beruhigen sich mit den Floskeln die in der ZIEM- Satzung stehen, dass Predigten auf deutsch gehalten werden, die Akzeptanz der Verfassung, Gleichstellung von Mann und Frau und dergleichen.
    Seltsam dabei ist, dass dies immer wieder betont werden muss, aber trotzdem nie eingehalten wird. Wir hatten das gleiche in Frankfurt: Die Moschee in Hausen wurde von OB- Roth noch persönlich den Frankfurtern als moderates “Integrationsmodell” angepriesen, hintenrum erfuhr man drastische Warnungen aus dem türkischen Umfeld der Architekten und Bauverantwortlichen, dass das alle Radikale wären. Die Moschee in Marxloh wurde auch als “Integrationsprojekt“ beworben. Dann übernahmen dort die “Grauen Wölfe“ das Ruder und schmissen den Verbindungsmann der Polizei raus (im WDR gibt es ein Video). Und so weiter. Der Mann ist ein Lügner, sobald er nur sein Mund aufmacht!

    Ein paar Kleinigkeiten möchte ich ihnen zu einigen Aussagen von Islam-Verbänden anfügen. Man muss sich nur die des Zentralrats der Muselmanen (ZMD) über die Forderungen des Islams durchlesen – und kann selbst für sich entscheiden, ob man solche Lebenseinstellungen in Deutschland fördern möchte: http://islam.de/1641.php Dort liest man z.B. „Aus der islamischen Rechtslehre geht hervor, dass sich Moslems, die sich in einem Nichtislamischen Rechtsstaat befinden, an dessen Rechtsnormen halten müssen, solange diese nicht im Widerspruch zum Islam stehen.“ Lassen sie sich das mal auf der Zunge zergehen. Sagt im Prinzip, dass die eigenen Normen höher bewertet werden. Können sie auch, ist mir scheißegal –aber nicht in Deutschland! Oder „Die Kinder einer Mischehe zwischen einem Moslem und einer Jüdin, Christin und Moslemin müssen islamisch erzogen werden.“ Rassismus in feinster Reinheit! Oder: „Eines der Vorurteile gegenüber dem Islam ist seine angebliche Unflexiblität“. In Wahrheit hat er eine Aufklärung, wie sie im Christentum stattgefunden hat, gar nicht nötig.“

    Die für unsere westliche freie Gesellschaft inkompatiblen moslemischen Lebens- und Verhaltensweisen sollen Zug um Zug feste Bestandteile in Kindergärten, Schulen, Universitäten, Behörden und dem deutschen Alltag integriert werden. Im Hintergrund spinnen Organisationen wie die Muslimbrüder, Milli Görüs, die Fethullah Gülen-Bewegung, die Islamische Gemeinschaft Deutschland und andere vom Verfassungsschutz beobachtete Organisationen das Spinnennetz der Islamisierung flächendeckend über Deutschland aus. Hierzu fließen Finanzierungsströme auch von ölreichen arabischen Ländern, die durch ihre Verflechtung mit der deutschen Industrie ein weiteres Erpressungsmittel in der Hand haben, um bspw. der Islamkritik Daumenschrauben anzulegen.
    Dass diese Verbände alle – ohne Ausnahme- deutschenfeindlich/verfassungsfeindlich sind, („deren Zweck oder deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder (sie) sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richten“ (Art. 9 Abs. 2 GG, § 3 Abs. 1 Vereinsgesetz), ist ja wohl klar wie sauberes Wasser!
    Liebe Leser, eines ist ganz sicher: Keine Gruppe, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, ist so gut vernetzt, so konspirativ und so schlagkräftig, wie die islamischen Verbände und Vereine. Ihre Kontakte und Mittelsmänner reichen bis in politische Spitzen, unsere Justiz, die Polizei, dem Bundeskriminalamt mit dem Staatsschutz und dem Bundesverfassungsschutz. Darüber hinaus haben Moslems es fertig gebracht, Mitglieder ihrer Umma in Schlüsselpositionen (Telekom – Einsicht von IP-Adressen zur Rückverfolgung) zu setzen. Dies alles versteht man nur, wenn man erkennt, dass Moslems sich mittelfristig auf die politische Übernahme Deutschlands und der anderen westeuropäischen Länder vorbereitet und dazu natürlich Schaltstellen mit eigenen Leuten besetzen muss. Die Furcht vor den Moslems ist begründet und wird auch durch substanzlose Aussagen deutscher Politiker nicht weniger richtig. Man kann die Aussagen der politischen Führung auch als irreführende Falschinformation bezeichnen. Wohlwissend, dass erst Politiker diese Gesellschaft in genau jene Situation brachte. Ich könnte kotzen, wenn ich daran denke, dass sie alle ihr Unwesen treiben dürfen, aber vor allem, dass sie mit deutschen Steuergeldern gefördert werden. In einem gesunden Land wären all die gegründeten islamischen Verbände gar nicht erst gegründet worden, weil sie im Kollektiv den Islam in dem gesunden Land vertreten/verbreiten und das Land mit den darin lebenden Menschen unterwerfen möchten. Alle Mitglieder der Vereine inkl. Familien hätte man für 20 Jahre in irgendein Rattenlochgefängnis geschmissen oder sofort ausgewiesen; sie stellen alle eine große Gefahr für den Frieden in jenem gesunden Land dar! In einem kranken Land wie Deutschland ist es möglich…es ist Zeit für einen geordneten Widerstand. (Siehe Kapitel Widerstand)
    „Heute gibt es ca. 3 Millionen Muslime in Deutschland. Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in Deutschland, gestalten wir (die Muslime). Ich glaube, dass es möglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener Muslim ist. Und mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem islamischen Paradies auf Erden machen!“ Ibrahim El-Zayat.
    Noch einige Zitate:
    Alice Schwarzer: Viele Moslems wollen die betuliche Integration der Deutschen gar nicht, sondern lachen uns deshalb vielmehr aus!

    Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt 1992: “Aus Deutschland ein Einwanderungsland zu machen ist absurd, es kann dazu kommen, daß wir überschwemmt werden.”

    1994: “Geht das so weiter, gibt es Mord und Totschlag, denn wir haben zu viele Ausländer bei uns.”

    2008: “Wer mehr Moslems in Deutschland will, nimmt die zunehmende Gefährdung des inneren Friedens in Kauf.”

    Turkologin Prof. Ursula Spuler- Stegemann: “Der Verband der Islamkulturzentren ist eine antiwestliche, antidemokratische, antichristliche, antijüdische, antilaizistische, elitäre religiöse Sondergemeinschaft.”
    Moslems in München: „Ihr könnt machen, was Ihr wollt, der Islam wird siegen. Wir werden Deutschland übernehmen!“

    Moslems in München: „Tod den Ungläubigen!“ (Damit sind wir gemeint.)
    Moslems in München: “Wir scheißen und spucken auf Euer Grundgesetz; wir wollen die Scharia!”
    Moslemin in Münchner Fußgängerzone: “Ihr Scheiß Deutschen, wir hängen euch alle auf, wenn wir an der Macht sind!”
    Moslems in München- Neuriem: „Das ist unser Stadtteil!“ (Landnahme durch den Islam)
    Moslem in Ludwigsburg: “Das ist moslemisches Gebiet, da habt Ihr Deutsche nichts zu suchen!

    Cem Özdemir: „Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird.“

    Staatsrechtler Prof. Albrecht Schachtschneider: „Der Islam ist verfassungswidrig!“

    Zafer Senocak: „Der Terror kommt aus dem Herzen des Islams, dem Koran!“

    Imam Talal: “Der Terror gegen die Feinde Gottes ist für unsere Religion eine Pflicht. Der Islam ist eine Gewaltreligion.”

    Imam aus London: „Das Leben eines Nichtmoslems ist wertlos.”

    Seyran Ates, Anwältin und Moslemin: „Endziel des Islams: Abschaffung der Demokratie, der Republik und der Menschenrechte und ein Welt-Kalifat mit Schariagesetzgebung.”

    Türkischer Ministerpräsident Erdogan: “Die Demokratie ist der Zug, auf den wir steigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.”

    Der frühere bosnische Staatspräsident Alija Itzetbegovic: “Der Islam muss die Macht im Staat ergreifen, sobald er so stark ist, die nicht-islamische Macht zu stürzen und eine islamische Macht zu errichten.”

    Axel Ayyub Köhler, früherer Vorsitzender des Zentralrats der Muselmanen in Deutschland: „Der säkulare Rechtsstaat gilt nur, solange die Muselmanen in Minderheit sind.“

    Mohammed al-Fasasi, Imam in Hamburg: „Es ist hart für die Ungläubigen, dass uns unsere Religion befiehlt, ihre Hälse durchzuschneiden.”
    Ich halte das für höchst kritikwürdig. Und sehr bedenklich. Es ist die Zeit gekommen, diesen Menschen islamischer Abstammung, die Deutschland aufgenötigt wurden, sie in Deutschland leben zu lassen, einen Riegel vorzuschieben. Wer nämlich die Agenda dieser Leute ignoriert, ist ein Volltrottel. Sollten einige Leser mich als Islamkritiker und Islamfeindlich einordnen, darf ich ihnen jetzt ausdrücklich zustimmen.

    ENDE

    PS. Ich denke, nach dieser Lektion wird ihnen keiner ein A für ein U vormachen können…..

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