#Wilders: „Wer mich stoppen will, muss mich erst umbringen“

Am 9. Dezember wird das Urteil im Prozess gegen den niederländischen Politiker Geert Wilders erwartet. Sein Anwalt forderte Freispruch vom Vorwurf der Volksverhetzung.

Photo by Metropolico.org
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Nach dem Schlussplädoyer von Anwalt Geert-Jan Knoops ergriff Wilders am letzten Prozesstag selbst das Wort:

„Ich weiß sehr gut, was Unfreiheit ist.“ Sein abgeschirmtes Leben unter ständigem Polizeischutz bezeichnete er als Hölle. „Meine Frau und ich leben in einer Kaserne.“

Wilders beruft sich auf die Freiheit der Rede. Sein Ausspruch vom Wahlabend 2014, ob die Anhänger seiner Partei für „weniger Marokkaner“ in den Niederlanden seien, gehöre zum rhetorischen Handwerk eines jeden Politikers und sei aus dem Zusammenhang gerissen und so zur Anklage wegen Volksverhetzung benutzt worden. Das Zitat bezog sich auf den Ausspruch eines marokkanisch-stämmigen Bürgermeisters, der zuvor seine Anhänger gefragt hatte, ob sie für „mehr Marokkaner“ in den Niederlanden seien.

„Wenn ich verurteilt werde,“ sagte Wilders. „dann wird die halbe Niederlande verurteilt und bedeutet das Ende der Redefreiheit.“

Bei den Parlamentswahlen 2017 hat Wilders beste Chancen, mit der PVV stärkste Kraft in den Niederlanden zu werden. Im Wahlprogramm ist die Ent-Islamisierung festgeschrieben und der Koran soll verboten werden.

Seine Rede hatte er selbstbewusst mit folgendem Wortlaut begonnen: „Wer mich stoppen will, muss mich erst umbringen!“

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