Wikileaks nervt mit „neuen“ NSA Enthüllungen

Die „gefährlichste Webseite der Welt“ langweilt mit der x-ten Fortsetzung der NSA Telenovela.

Die Spannung ist raus, die Geschichte längst auserzählt – sie reisst schon lange keinen mehr vom Hocker.

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Da hilft es auch nicht, wenn längst aus der Handlung geschriebene Charaktere wiederbelebt werden und Ex Kanzler Kohl sein Comeback als Geheimdienstopferzombie feiern darf.

Es ist ja auch kein Aufreger, sondern eher eine Beruhigung, eine Genugtuung und vor allem Anlass für eine ordentliche Portion Schadenfreude, dass diese Gestalten auf Schritt und Tritt von der NSA überwacht wurden und jeder Furz, den sie irgendwann einmal von sich gegeben haben, in irgendeinem Dokument lautmalerisch aufgezeichnet ist.

Aber welche Informationen hat Wikileaks nicht in die Finger bekommen?

Wo ist die Stasi-Akte von Merkel oder was weiss die NSA über die CDU Spendenaffäre aus den Neunzigern? Wem hat der aufgeblasene Einheitspansen Kohl damals sein Ehrenwort gegeben? Er selbst macht heute nicht mehr den Eindruck, als könnte er sich daran erinnern.

Im Vergleich zum Altkanzler leidet das deutsche Wahlvolk allerdings an schlimmeren Formen von Demenz und Amnesie.

Das Einzige, was Wikileaks wirklich enthüllt, ist diese unerträgliche Trägheit der Masse, der alles egal ist…

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