Symbolbild

Wiesbaden: Die Entscheidung für die umstrittene Entwicklungssatzung ist gefallen. Die Stadtverordneten haben sich für das Großprojekt Ostfeld entschieden. Jetzt müssen die Landwirte, denen ein großer Teil der begehrten Grundstücke gehören, um Enteignung fürchten. SPD, CDU, Grüne und die ansonsten gegenüber Enteignungen stets so kritische FDP waren sich offenbar einig. Wenn es um das „Gemeinwohl“ geht, ist jedes Mittel recht.

12000 Wohnungen und die neue BKA-Zentrale sollen am Ortsrand gebaut werden. Die Stadt will 12 Euro pro Quadratmeter „Entschädigung“ zahlen und die Grundstücke dann für den hundertfachen Preis verkaufen. 25 Landwirte haben bereits Klage gegen den Beschluss angekündigt.

7 KOMMENTARE

  1. Politik in Germoney sammelt den totalen humanen Abschum um sich.
    Ekelhaft und ich schäme mich meiens Doitschen Passes.

  2. Was in einer sozialistischen Diktatur so alles möglich ist ?! Unerträglich.
    Die hätten ja das Rathaus abreißen können, um Platz zu schaffen…;-)

  3. Wo genau liegt das Problem?
    Weil die Landbesitzer zu wenig (mitverdienen)? Hätten sie für 1.200 evtl. sogar ihre Großmütter verkauft?
    Weil generell niemand „enteignet“ werden darf, nicht mal für Strassen, etc. (wir könnten auf Eseln durch den Wald und Wegzoll an den jeweiligen Raubritter zahlen?)
    Weil so viele neue Wohnungen gebraucht werden, was vorher niemand ahnen konnte. Viele Trecker hab ich auf Murkselmussweg-Verantaltungen noch nie gesehen. Der Glyphosat- und Subventionsschuh saß näher als das Armenhemd.

    Lagen die Grundstücke ungenutzt brach, oder dienten sie dem bäuerlichen Kaviar-Erwerb? EU-Subventionierter Bio-Raps, Windmühlenstellplätze,…
    Warum haben sie nicht schon längst selber gebaut, scheint doch ein lohnenswertes Geschäft?

    Fragen über Fragen

    • Du hast mehr als Recht… und die Reiterzunft grad im Taunus hat gut die mafiöse Bauerngilde gepeppt. Die V+R Banken sind ganz vorn am Start – gedeckelt von GSTa bis Ofd… wird Zeit, dass die Bauern wieder lernen, was den Landwirt ausmacht.

  4. Man kann aber den Sozis in Wiesbaden nicht Betriebsblindheit vorhalten.
    Bei 12.000 Wohnlöchern für Esel – und Ziegenfreunde macht sich ein neues BKA in unmittelbarer Nähe doch gut. Rationalsierung nennt man das, wenn die Kriminellen direkt an den Wurzeln erwischt werden.

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