Wien: Salafisten-Prediger ausgeladen – Hofer fordert Gesetzesverschärfungen gegen politischen Islam

FPÖ-Chef Norbert Hofer forderte wegen des inzwischen abgesagten Auftritts des Salafisten-Predigers Safet Kuduzović, dass gegen Vereine, welche derartige Personen nach Österreich holen, mit der vollen Härte des Gesetzes vorgegangen werden müsse. Alle rechtlichen Möglichkeiten seien auszuschöpfen.

„Extremistische Hetzer, die im Namen des Islam widerliche Tiraden gegen Andersgläubige absondern, haben in unserer demokratischen Gesellschaft keinen Platz. Ich erwarte mir daher von den zuständigen Behörden vollen Einsatz, um diesen Auftritt zu unterbinden“, so Hofer.

 „Wie wir aber wissen, sind die Gesetze für die Bekämpfung islamischer Extremisten derzeit nicht ausreichend. Besonders das Islamgesetz bietet keine ausreichende Handhabe. Im Regierungsprogramm war daher die Schaffung eines Strafgesetzes gegen den politischen Islam verankert. Leider hat die ÖVP – und hier insbesondere Ex-Justizminister Moser – dieser wichtigen Initiative zu wenig Beachtung geschenkt“, kritisiert Norbert Hofer. Umso wichtiger sei es, dieses Gesetz in einer neuen Regierungskonstellation unverzüglich auf den Weg zu bringen. Die FPÖ sei dazu bereit und entschlossen.

Der Verein hatte zuvor auf die Medienberichte mit einer Stellungnahme reagiert und den Prediger wieder ausgeladen.

Angesichts der Tatsache, dass zahlreiche Videos von Kuduzović und entsprechende Kommentare darunter im Netz kursieren, klingt die Erklärung, man habe von den Vorwürfen gegen ihn erst durch die Medien erfahren, alles andere als glaubwürdig. Unter anderem fordert Kuduzović die Todesstrafe für „Beleidigung des Propheten“.


Foto: Screenshot Youtube

Radikaler bosnischer Salafisten-Prediger zu Vortrag in Wien erwartet

1 KOMMENTAR

  1. Ich muss immer ein bisschen ,,milde“ lächeln, wenn jemand vom politischen Islam redet (als wenn es eine anderen gäbe). Der Islam (heißt nicht mehr und nicht weniger als UNTERWERFUNG!!) ist immer politisch, denn die Verfassungen der islamischen Staaten sind auf dem Koran aufgebaut, der den Willen Allahs darstellt. Der Koran verlangt von seine Gläubigen (= Moslems), dass sie stets auf friedlichem (Gebhurtenüberschuss, Erdogan erwartet fünf Kinder von jeder islamischen Frau) Weg oder mit Gewalt oder der Dummheit von Aufnehmerländern (Rfugees welcome) Länder übernehmen. Wenn Völker nicht wollen, kann man sie (laut Koran) auch mit Stumpf und Stiel ausrotten. Also einen politischen Islam gibt es nicht (das sagt auch kein Geringerer als Herr Erdogan: Es gibt nur den Islam. Und damit hat sich´s!

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