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Die in sozialen Medien aufgetauchten Prügelvorwürfe gegen die Polizei nach der Klimademo „schmerzen sehr“, betont Wiens Landespolizeivizepräsident Michael Lepuschitz. Damit nimmt erstmals ein Mitglied der Wiener Polizeispitze zu den in sozialen Medien tobenden Shitstorm Stellung.

„Solche Bilder können täuschen, man muss immer den Blickwinkel sehen“, sagt Lepuschitz gegenüber dem KURIER. Im nun aufgetauchten Video, bei dem ein Demonstrant neben einem Polizeiauto fixiert und möglicherweise beinahe überfahren wird, stehe es „außer Streit, dass der Kopf nicht unter dem Auto war. Keinem Polizisten würde es einfallen, so etwas mit Absicht zu machen, wie es nun in sozialen Medien dargestellt wird. Solche Vorwürfe sind absurd.“

Auch das erste Video, nach dem Prügelvorwürfe geäußert wurden, kommentiert Lepuschitz im KURIER-Interview: „Bei einer Festnahme ist die Anwendung von Körperkraft zulässig, um Waffengebrauch zu vermeiden, wenn sich der Festgenommene wehrt. Ein gezielter Fauststoß ist jedenfalls eine mögliche Einsatztechnik.“ Der Polizei-Vizepräsident betont, dass der betroffene Beamte nichts verschwiegen und rechtzeitig dokumentiert hat, noch bevor die Vorwürfe bekannt wurden. Die Versetzung in den Innendienst sei deshalb vorerst ausreichend bis zur Klärung des Sachverhalts.

1 KOMMENTAR

  1. Jetzt adelt man sie auch noch.
    Mein Sohn, wie wir damals unter Gefahr für Leib und Leben das Klima für euch gerettet haben. Als mein Jutehemd gewaltsam zerrissen wurde (als ich aus Großvaters rostigem Diesel ausstieg). ………

    Jede Epoche hat seine Helden. Da gab es die Spartiaten, die Teutonen, Asterix und seine Freunde, die judeische Volksfront und nun haben wir die Klima-Jumper, angeführt von einem geistig behinderten Mädchen.
    Irgendwie schade, dass die 1953 noch keine (F)reitags(D)emonstrierende(J)ugend-Hemden hatten oder kein rotes Halstuch, damals 89 auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Sie hätten es viel besser gemacht, diese Wagemutigen.

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