Wegen zu westlicher Kleidung und Verhaltensweisen hat eine „Gruppierung“ Frauen und deren Familien terrorisiert. Bei den Opfern und Tätern handelt es sich um Tschetschenen. Den religiösen Hintergrund nennen die Behörden lieber nicht beim Namen.

Foto: miluxian / 123RF Standard-Bild

Die Landespolizeidirektion Wien berichtet:

Dem Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Bandenkriminalität, ist es gelungen, mit Unterstützung des Einsatzkommandos Cobra und der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität Linz, insgesamt fünf Männer und eine Frau im Alter zwischen 19 und 37 Jahren (allesamt Stbg.: Tschetschenien) festzunehmen. Sie stehen im Verdacht, einer hierarchisch strukturierten Gruppierung anzugehören, die seit zumindest Anfang des Jahres, in mindestens zehn Fällen, aus Tschetschenien stammende Frauen sowie in manchen Fällen auch deren Lebensgefährten oder Familien, die sich der Ansicht der Beschuldigten nach „zu westlich“ verhalten und nicht den Wertevorstellungen entsprechend verhalten, verfolgt, „belehrt“, bedroht oder sogar physisch verletzt zu haben. Die mutmaßlichen Opfer berichteten, dass beispielsweise ein Foto in Badebekleidung oder eine Beziehung zu einer nicht tschetschenisch stämmigen Person ausgereicht hatte, um in den Fokus dieser Gruppierung zu geraten.

Nach intensiven Ermittlungen erfolgte in den Nachtstunden des 17.06.2020 ein koordinierter, simultaner Zugriff an den Wohnadressen der mutmaßlichen Täter in Wien und Linz. Neben den sechs Festnahmen stellten die Beamten Mobiltelefone, (vermutliche Kommunikationsmittel zur Organisation in bestimmten Messenger Diensten), diverse Gas- und Schreckschusswaffen sowie € 5000,- Bargeld sicher. Die mutmaßlichen Täter wurden wegen zahlreicher strafrechtlicher Delikte angezeigt, insbesondere wegen des Verdachts der mehrfachen Körperverletzung, Nötigung sowie der kriminellen Vereinigung. Die Ermittler gehen davon aus, dass es noch weitere Mitglieder dieser Gruppierung gibt, die Ermittlungen sind im Gange.

2 KOMMENTARE

  1. Nur noch „Schlampen“ auf der Straße.

    WIE konnte es so weit kommen, Mr. Kurz & Konsorten? 😉

    Fazit: „Integration“ LÄUFT bestens, nä….

  2. Das ist das Schöne an bunter Weltoffenheit. Jeder kann kommen. Gepeinigte und ihre Peiniger gleich mit.

    Übrigens, die sind schon einen Schritt weiter als deutsche Sittenwächter*innen. Die brauchen sich nur noch um züchtige Kleidung und Teufel Alkohol kümmern (so wie gerade in Berlin).

Comments are closed.