Wien: Freifahrt für Flüchtlinge ist absurd

Die Fraktion christlicher Gewerkschafter (FCG) bedauert falsch verstandene Hilfen, die eine Integration in die Gesellschaft sogar noch erschweren.

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Photo by Mika Stetsovski

Wien: Dass Asylwerber generell Freifahrt für die Wiener Linien bekommen sollen, regt die Mandatare der FCG-Wien auf: „Wir haben nichts gegen alle notwendige Hilfen für die bedauernswerten Flüchtlinge,aber dass man neben Wohnraum, Nahrungsmittel und Mindestsicherung auch noch alle anderen Leistungen der Stadt kostenlos zur Verfügung stellen will, das ist absurd“, wie FCG-Vorsitzender Thomas Rasch zu bedenken gibt.

Diese Form von Zwangsbeglückung werde die Integration der Flüchtlinge sogar noch erschweren und spiele nur den Gegnern der Wiener Flüchtlingspolitik in die Hände.

„Über solche Aktionen können sich nur die rechten Gruppierungen wirklich freuen“, meint Rasch. Die Fraktion Christlicher Gewerkschafter ist auch davon überzeugt, dass eine Beschäftigung der Flüchtlinge, etwa in 1 Euro-Jobs oder einer sinnvollen Betätigung im gemeinnützigen Bereich überaus hilfreich wären, sofern diese nicht zu einer Verdrängung einheimischer Arbeitnehmer führen. „Nichtstun und gratis Straßenbahnfahren ist jedenfalls keine Alternative“, so Thomas Rasch.

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