Wie viel Bürgerkrieg darf es denn sein?

Der französische Islamwissenschaftler Gilles Kepel gab gestern dem Deutschlandfunk ein Interview, in dem die Begriffe „Bürgerkrieg“, „Terror“, „Islam“ und „Islamischer Staat“ vorkamen.

Die WELT griff das Interview auf und brachte die Vokabel Bürgerkrieg in der Schlagzeile.

Islamwissenschaftler: „Lage in Europa soll sich zu Bürgerkrieg entwickeln“

Photo by opposition24.de
Hier tobt bereits ein kleiner Bürgerkrieg – Antifa gegen Patrioten Photo by opposition24.de

Twitter unterstützte den Hype und setzte das Wörtchen „Bürgerkrieg“ in die Deutschlandtrends, ohne dass dafür der sonst übliche Hashtag nötig war – seit einiger Zeit gibt es diese „technische“ Neuerung. Zum x-ten Male wurde erneut die Angst vor einem Bürgerkrieg und Terror geschürt und gleichzeitig „der“ Islam als friedliche Religion vom Terrorverdacht freigesprochen, als wären Kinderehen, Beschneidung, Burka, Kopftuch, Gebetszwang, Alkoholverbote und zahlreiche andere Regeln, die stark in den Alltag der Gläubigen eingreifen, keine Form von Terror, sondern würden ausschließlich nur vom „Islamischen Staat“ praktiziert.

Und dieser ominöse, von der Erdogan-Türkei und Saudi-Arabien und von der Obama-Clinton Administration unterstützte Terrorverein, zielt angeblich darauf ab, Europa durch Radikalisierung der „Muslime“ in den Bürgerkrieg zu stürzen?

Hat nicht erst kürzlich der israelische Prof. Inbar, tätig für den bedeutenden Thinktank BESA, Folgendes gesagt:

Der Westen sollte die weitere Schwächung des Islamischen Staates suchen, aber nicht seine Zerstörung – das wäre ein strategischer Fehler.

Die Replacement Migration als UN Strategie destabilisiert Europa. Auch ohne den „Islamischen Staat“ und das bißchen Terror ergeben sich bei immer knapper werdenden Mitteln zwangsläufig soziale Konflikte. Der Tisch ist schon lange nicht mehr für alle gedeckt. Alleine in Deutschland leben 12 Millionen Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit unterhalb der Armutsgrenze. Jede weitere Million zusätzlicher Transferempfänger trägt nicht gerade zur Befriedung bei – ganz besonders nicht, wenn sie mit voller Absicht gegen die Inländer ausgespielt werden. Es lohnt sich, Wohnraum an Flüchtlinge zu vermieten – an normale Obdachlose nicht so sehr.

Der „Islamische Staat“ ist nicht in der Lage, Europa einzunehmen und das dafür notwendige Chaos anzurichten, das Chaos richten die Regierungen an, auf wessen Weisung auch immer. Sie wollen den Bürgerkrieg, um Europa zu einem einzigen totalitären Staat umbauen zu können.

Zuvor wurde mit diesen Stichwörtern getriggert:

Notfallpläne, Krisenpläne, Hamsterkäufe, Bundeswehr im Inneren, Dienstpflicht für alle Deutschen im Katastrophenfall, Jodtabletten als Vorsorge gegen radioaktive Strahlung …

Es hat nicht gereicht – die Deutschen haben die Supermarktregale immer noch nicht leer gekauft. Die Massenpanik bleibt aus, der Widerstand ist friedlich, wenn es um die eigenen Belange geht. Die Menschen demonstrieren gewaltlos bei PEGIDA und wählen AfD, statt Jagd auf Asylanten zu veranstalten, wie es die Medien nur zu gerne herbei schreiben. Im Vergleich zu gelegentlichen Pogromen an Kurden in der Türkei sind die immer wieder zitierten 700 Straftaten gegen Asylheime und Moscheen geradezu ein Kindergeburtstag.

Todesopfer unter den Asylbewerbern gehen bisher ausschließlich auf das Konto rivalisierender Mitbewohner. Umgekehrt sieht es anders aus. Opfer von Straftaten und sexuellen Übergriffen durch Asylbewerber wurden vor allem deutsche Frauen. Wer hier die rassistische Motivation übersieht, handelt fahrlässig oder mit voller Absicht.

Auch die Franzosen ertragen geduldig, was man ihnen zumutet. Hier einige bewegte und bewegende Bilder aus einer Pariser Metrostation in diesen Tagen.

Und hier ein erschreckendes Video, das die Meinungen von türkischen Passanten in der Türkei über Nicht-Muslime zeigt.

Es ist gar nicht so einfach, Menschen aufzuhetzen. Der Islam ist allerdings ein seit Jahrhunderten bewährtes Instrument, dessen sich gleich mehrere Seiten bedienen können.

Konventionelle Kriege sind sehr teuer – soziale Unruhen kriegt man dagegen zum Nulltarif. Man nimmt den Menschen nur ihre Lebensgrundlage weg und schon gehen sie sich gegenseitig an die Gurgel. Hinter diesem Plan stehen nicht die „Muslime“ – sie sind sich trotz ihrer gemeinsamen „Religion“ je nach ethnischer Herkunft spinnefeind. Araber, Türken, Afghanen, Syrer, Iraker, Pakistaner und schon gar nicht die schiitischen Iraner bilden keine „Ummah“, sondern bleiben auch in der Fremde meist unter sich. Wie soll daraus eine gemeinsame Identität entstehen? Sie sind nur das Mittel zum Zweck.

Das Bürgerkriegszenario ist ein Plan der Eliten – und es rückt näher, sonst würden diese Themen nicht ständig in der Mainstreampresse aufgegriffen – das hat man bisher solchen Leuten wie uns überlassen.

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Wolfgang van de Rydt
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