Wie uns die Wasserprivatisierung unserer Lebensgrundlage beraubt

Wasser ist ein Menschenrecht. Ohne Wasser ist kein Leben möglich und wir sind alle auf das so überaus wichtige Element angewiesen. Doch der Zugang zum Wasser wird immer weiter reguliert. Heimlich und schleichend werden Wasserrechte von Kommunen verkauft und private Investoren freuen sich über Zugänge, die langfristig zu Einnahmen führen können, gegen die sich die Bürger nicht wehren können. Die Firma Nestlé ist deshalb schon vor einer ganzen Weile aufgrund ihrer unfairen Geschäfte – vor allem in Ländern mit latenter Wasserknappheit – in Verruf geraten. Laut des Nestlé-CEO ist Wasser kein Menschenrecht. Es sei, so der CEO, ein Lebensmittel welches einen Marktwert haben sollte. Wie gefährlich eine solche Ansicht ist, mögen wir uns wohl gar nicht vorzustellen.

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Foto by rahego

Noch in 2013 hatte die EU-Kommission versprochen, die Wasserversorgung von der Privatisierung auszunehmen, eben genau vor dem Hintergrund der Gefahr, die von der Privatisierung ausgeht. Doch diese guten Vorsätze hielten nicht sehr lange an und die EU-Kommission brach ihre Zusage, dann auch – zuerst mit Griechenland, das gezwungen wurde, seine Wasserwerke in den neuen Privatisierungsfonds einbringen. Die EU-Vertreter unter der Führung unter anderem von Finanzminister Schäuble, haben gedroht, dass ohne Wasser-Privatisierung keine neue Kredittranche möglich sei. Schließlich musste Athen einlenken und die Griechen verloren – sozusagen auf Geheiß der EU – ein Menschenrecht.

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Dass das Recht auf Wasser ein Menschenrecht ist sollte eigentlich jedem klar sein, aber Nestlé-CEO Peter Brabeck lässt öffentlich verlauten, dass Wasser in seinen Augen kein öffentliches Gut sein sollte, sondern auch einen Marktwert wie „jedes andere Lebensmittel“ benötige. Und der Feldzug, den Nestlé im Namen der Privatisierung von Wasserressourcen zieht, der lässt den Beobachter tatsächlich erschauern. In Algerien und Pakistan beispielsweise hat Nestlé die Wassernutzungsrechte erworben und die Fabriken sind eingezäunt und streng bewacht. Die Bevölkerung hat keinen Zugang mehr zum Wasser und muss dieses, in Plastikflaschen abgefüllt, teuer kaufen.

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3 Kommentare

  1. Wasser ist mit Sicherheit auch ein Grund dafür, daß uns unsere wasserreichen Länder abgenommen werden sollen. Und haben wir Deutschen in den letzten 30+ Jahren nicht fleißig Flüsse renaturiert und Seen wieder aufgepäppelt? Für wen?

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