Wie grüne Ideologen die Gewerkschaften politisch missbrauchen

DGBDie Nähe der Gewerkschaften in Deutschland zur Sozialdemokratie hat historische Gründe, war doch deren Anliegen stets eine Verbesserung der Lebensbedingungen der sogenannten „Kleinen Leute.“

So etwas wie eine Arbeiterklasse beziehungsweise ein Klassenbewusstsein gibt es nicht mehr, die Gewerkschaften haben sich durch immer mehr Fusionen längst davon entfernt, reine Interessenvertretungen der Beschäftigten zu sein, so wie auch die SPD mit dem Aussterben der Arbeiterklasse stetig an Daseinsberechtigung verliert.

Dennoch führen die Gewerkschaftsvertreter stets die Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern, nach deren Runden selten einmal echte Erfolge zu verbuchen wären – von bahnbrechenden, historischen Kehrtwenden ganz zu schweigen. Die Lohnspirale dreht sich unaufhaltsam weiter nach unten – das ist ein unwiderlegbarer Fakt.

Wurde man früher in einen Betriebsrat gewählt, konnte man ziemlich sicher sein, bald darauf von Vertretern der SPD hofiert zu werden, wenn man nicht ohnehin schon Mitglied dort war, aber es geht auch andersherum, wie der Fall eines Grünen Stadtrats aus Oldesloe exemplarisch zeigt.

Siegfried Darga ist seit kurzem auch Vorsitzender des DGB Ortsverbands Ennigerloh. Integration kann so spielend leicht sein, glaubt Darga, auch die Journalistin des Jahres, Anja Reschke findet das grüne Urgestein toll, logisch auch, dass Darga bei Demonstrationen der Antifa gesichtet wurde, wie man es von den bundesgrünen „Promis“ Roth und Co. gewöhnt ist.

Neben der Teilnahme zur traditionellen „Maikundgebung“ die bereits am 23. April stattfindet, vielleicht möchte man einer gewissen Veranstaltung in Berlin keine Konkurrenz machen, lädt der frisch gekürte Vorstand für den 25. Mai zu einer Sitzung im Ennigerloher „Viethaus“ ein.

Auf der Tagesordnung stehen die für Arbeitnehmer so unglaublich wichtigen Themen, wie zum Beispiel die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt, als würden die Beschäftigten sich über die neue Konkurrenz freuen.

Gerade im Billiglohnbereich werden hier doch eher die Interessen der Arbeitgeber bedient, die unverhohlen Ausnahmen vom Mindestlohn für Flüchtlinge fordern, aber genügend Geld für teure Werbekampagnen im Fernsehen ausgeben.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung soll die „Rolle der AfD in Ennigerloh und im Kreis Warendorf“ behandeln.

Das Beispiel aus der Provinz ist beileibe kein Einzelfall, seit dem „Ausbruch der sogenannten Flüchtlingskrise“ organisieren die Gewerkschaften gemeinsam mit politischen Parteien und Kirchen ihre Versammlungen und Proteste gegen den politischen Gegner, der in der AfD ausgemacht worden ist und jede andere Initiative, die den Kurs der Regierung Merkel kritisiert.

Mit dem Ursprung des Gewerkschaftsgedankens hat diese politische Einmischung und Instrumentalisierung nichts mehr zu tun.

Viele Gewerkschaftsmitglieder haben bei den Landtagswahlen die AfD gewählt, der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Reiner Hoffmann, hat deshalb eine offensive Auseinandersetzung mit der Partei angekündigt, berichtet der Focus.

 

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4 Kommentare

  1. Seit wann gibt es Frei Gewerkschaften?

    Nach meiner Ansicht gibt es seit Adolf Hitler keine Frei Gewerkschaften und wenn doch mal so eine kleine Freie Gewerkschaft wie die GDL es wagt zu lange zu streiken, dann bekommt sie es Medial und sonst wie mit wem zu tun.

  2. Es gibt auf youtube ein Interview mit dem CIA Chef, der nach dem 2. WK Krieg in Deutschland tätig war.

    Und der behauptet, dass sämtliche gesellschaftlich bedeutenden Institutionen nach dem Krieg vom CIA gegründet und kontrolliert werden…

    Ich meine, er hat da auch ausdrücklich die Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände erwähnt.

    Heute unterstützt die Gewerkschaft eben die Agenda der Grünen zur Auflösung von Familien, Sodomie, Drogenmissbrauch, Klimabetrug, der Deindustrialisierung Deutschlands, der Senkung des Bildungsniveaus und gesellschaftlichen Zusammenhalts durch Massenmigration und die Steigerung der Kriminalität durch Zuwanderung weltweiter organisierter Kriminalität und die Umverteilung von Fleissig nach Reich.

    Wenn der DGB das unterstützt, wissen wir, wo die US-amerikanischen „Freunde“ stehen und wie es weiter gehen wird mit dem Lebensstandard in Deutschland, solange Deutschland solche transatlantische Freundschaften pflegt…

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