Stolz teilt die „Deutsche“ Umwelthilfe mit: 

In einer konstruktiven und atmosphärisch angenehmen Videokonferenz zwischen Verkehrsdezernentin Katrin Eder und dem Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Jürgen Resch wurde in der aktuellen Situation der Corona-Krise folgendes vereinbart:

Die Stadt Mainz und die DUH verfolgen gemeinsam das Ziel, den europäischen Grenzwert für Stickstoffdioxid noch im Jahr 2020 einzuhalten. Daher stellt die Stadt Mainz den Luftreinhalteplan mit der Erweiterung um Maßnahmen auf der Rheinachse wie geplant fertig, um den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie allen Menschen, die sich dort aufhalten, eine gesunde Lebensumgebung zu gewährleisten.

Folgende Passage sollte man sich besonders zu Gemüte führen:

Aufgrund der Corona-Krise, die in den kommenden Monaten zu einem niedrigeren Verkehrsaufkommen und damit einer temporären Verbesserung der Luftqualität führen sollte, einigen sich die Stadt Mainz und die DUH darauf, die Umsetzung des Dieselfahrverbots um drei Monate vom 1. Juli 2020 auf den 1. Oktober 2020 zu verschieben. Die Einführung von Tempo 30 wird von der Stadt Mainz wie angekündigt ab 1. Juli 2020 umgesetzt.

Geht es eigentlich noch menschenverachtender?