Nach Karl Marx basieren alle geistigen und sozialen Erscheinungen auf der objektiven Realität, das Bewusstsein beschrieb er als Reflex der materiellen Wirklichkeit. Damit ist eigentlich alles gesagt zu seinen „Schriften“.

Wenn heutige Wohlstandslinke vom Kapitalismus reden, setzen sie diesen meist mit Gier und Materialismus gleich. Der Trick funktioniert bei ihrer Klientel, die nicht allzu gut gebildet und im Denken geschult ist. Marxismus, Kommunismus, Sozialismus, demokratischer Sozialismus – wie immer die Linken ihre mörderische Ideologie auch nennen, sie kann ihr Wesen niemals wandeln, denn sie ist zutiefst menschenverachtend und im wahrsten Sinne des Wortes teuflisch. Marx und Engels waren nicht nur üble Schnorrer, Betrüger und Erbschleicher, sondern auch bekennende Satanisten.

Der Materialismus, dessen eine Facette in den „Lehren“ von Marx ihren Ausdruck fand, hat nahezu alle Bereiche von Politik, Kultur und Gesellschaft in den westlichen Staaten durchdrungen. Eine andere Facette bildet der American Way of Life mit Coca Cola, Disney World, Hollywood und McDonalds. Die kuppelförmigen Filialen der Schnellfresstempel ähneln wohl nicht nur zufällig den islamischen Moscheen mit ihren Minaretten. Von jeder Autobahnabfahrt soll man die Siegessäule mit dem Schriftzug der Kulturvernichter lesen können. Völlig zurecht wird auch diese Lebensart als Materialismus kritisiert. Der typisch linke Antiamerikanismus, oft gewürzt mit einer dicken Prise Israelhass und aus dem eigenen Versagen resultierenden Sozialneid, erklärt sich aus den Schriften von Marx und dient als Ablenkungsmanöver, die eigene entmenschlichende Ideologie nicht als Kehrseite ein und derselben Medaille zu enttarnen.

Wir werden in der materiellen Welt gefangen gehalten, durch die Dogmen der Wissenschaft, allen voran der Medizin, die den Hirntod zum Ende des Lebens erklärt hat, mit Digitaltechnik ruhig gestellt, zu Körperkult angehalten, der nichts mehr mit Gesundheitsbewusstsein zu tun hat, sondern selbstzerstörerisch ist. Mit der Angst vor einer erfundenen Pandemie kann man weite Teile der Bevölkerung in Schach halten, weil es in dieser materiellen Welt nichts mehr zu fürchten gibt, als den Tod, der vollständig tabuisiert und „outgesourct“ ist. Die Schlachthäuser sind heute weit vor der Stadt, gestorben wird im Krankenhaus oder Pflegeheim.

Wer noch an irgendetwas glaubt, wird belächelt oder zum Psychiater empfohlen. Geistiges wird der Materie untergeordnet, was über diesen Horizont hinausreicht, kann folglich nur auf einer Fehlfunktion des Gehirns basieren und muss behandelt werden. Diese Schranken gelten jedoch nur, wenn man Angehöriger der westlichen „Kulturen“ ist. Religiöse Gefühle anderer Gruppen dürfen nicht verletzt werden. Ansonsten hat diese Welt technisch zu bleiben, darf ausschließlich „biologisch“, manchmal mit ein bißchen Quantenquark, den sowieso keiner versteht, erklärt werden. Das, was das wahre Wesen des Menschen ausmacht, muss Fiktion bleiben, denn das ist der Stoff, aus dem die Träume sind, den Hollywood und immer mehr die Spieleindustrie braucht, um die Menschen zu ihren Sklaven zu machen.

Freiheit gibt es nur im Geiste und da wo kein Geist ist, kann auch keine Freiheit sein. Was ist der Mensch, ein geistiges Wesen oder eine Maschine, deren Bewusstsein das Resultat biochemischer Prozesse ist, das mit ihren Funktionen erlischt und unweigerlich verloren geht? Lehrt nicht die Physik das Gegenteil?

Solange uns die Tür zu unserer wahren Natur verschlossen bleibt, werden wir in den engen Grenzen unseres Daseins nur verzweifelt nach Auswegen suchen, doch die Angst niemals überwinden, weder Drogen, noch dogmatische Religionen können uns dabei helfen. Eine One-World-Religion, wie sie u.a. vom Vatikan ausgehend der ganzen Welt schmackhaft gemacht werden soll, ist wieder nur der Versuch, die Menschen zu knechten und das Gegenteil von der angeblich so geliebten Vielfalt. Was kann ich vom anderen noch lernen, wenn wir alle gleich denken, handeln, fühlen und vielleicht in Zukunft auch noch alle gleich aussehen, gleich groß sind und überall ein Normklima von 21 Grad Celsius bei 70 Prozent relativer Luftfeuchte herrscht?

Ich habe keine Antworten, nur Fragen. Und wer fragt, der führt!

2 KOMMENTARE

  1. Der marxsche Kommunismus war und ist nichts anderes als Staatskapitalismus, bei dem sich eine Horde Arteifunktionäre auf Kosten des Volkes bereichern. Auch 32 Jahre nach der Friedlichen Revolution steht die Linke Inder Verantwortung für die Verbrechen der SED und deren Stasi (dem MfS)!

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