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Gemeinhin wird ja immer gerne kolportiert, dass eine umfangreiche schulische Ausbildung der Schlüssel zu einem überproportionalen Einkommen sei. Angesichts der zahlreichen, arbeitslosen Akademiker, gerinnt diese Erkenntnis zusehends zur Farce. Das könnte auch daran liegen, dass der Arbeitsmarkt ganz anderen Gesetzmäßigkeiten unterliegt, als ausschließlich irgendeiner imaginären “Qualifikation”. Man muss ja auch nicht gleich auf den Papstsessel oder den Präsidentenstuhl der Europäischen Kommission schielen. Das sind echte Unikate und die werden bekanntermaßen und ausschließlich unter der Hand verkungelt.

Wir reden also über Tätigkeiten, die man auch ausüben kann, wenn man keine steile Schulkarriere hingelegt hat. Als Muster mit ökologischem Anstrich werden dann immer wieder so Koryphäen wie beispielsweise die Claudia Roth durchgestochen. Sie, nebst Kollegen, tun sich fast immer mit ganz besonderen Projekten hervor: Chancengleichheit: Grüne wollen IQ-Steuern einführen. Weil die Claudia dabei allerdings total steuerfrei rausginge, kann man das seitens der Grünen nicht bringen.

Ist Bildung bloß ein Phantom

Bei solchen Beispielen ist man schnell mal versucht anzunehmen, dass das gesamte Erfolgsrezept auf der Abwesenheit jedweder Bildung fußt. Allerdings muss man auch sowas respektieren, selbst wenn es unendlich schwerfällt. Den Unterhaltungswert schmälert es ja keineswegs. Und das ist es, was in diesem Fall vermarktet wird. In einen Zeitalter von “Container” und “Dschungelcamp” wenig verwunderlich. Das es den allgemeinen Schaden (des Steuerzahlers) vergrößert fällt dabei weniger ins Gewicht. Eine Luxusgesellschaft muss sich schließlich so banalen Luxus gönnen können.

Aber halten wir uns nicht zu lange mit den kleinen Gemeinheiten auf. Eine kleine Auswahl an Jobs, in denen man tatsächlich gut verdient, die wohl auch alltagstauglich und nicht zu extravagant sind, findet man hier: 10 Jobs über 30.000 € – Ohne Hochschulabschluss oder Ausbildung. Und siehe da, die Kaste der “Claudia Roths” rangiert dort sogleich auf “Platz Eins”. Das liegt aber auch nur daran, dass im Bundestag regelmäßig 600 Plätze plus zu besetzen sind. Vergleichbares gilt natürlich für alle anderen Parlamente auch. Besonders begehrt ist das EU-Parlament.

Der IQ ist bereits allgemein rückläufig

Es gibt eine gewisse Notwendigkeit, zukünftig die Bildungshürden für das Berufsleben weiter abzusenken. Davon können die gut dotierten Jobs selbstverständlich auch profitieren. Der IQ ist seit Jahren bereits wieder rückläufig, wie an dieser Stelle zweifelsfrei dargelegt wird: Die Menschheit wird immer dümmer – und jetzt gibt es einen wissenschaftlichen Beweis dafür. An dieser Stelle ist es wenig hilfreich über die Ursachen dieser Entwicklung zu spekulieren. Viel wichtiger ist es zu begreifen, dass sich dadurch einfach nur die Chancen erhöhen. Zumindest dann, wenn sich der eigene IQ nicht überproportional negativ zum allgemein sinkenden IQ verhält.

Es gibt natürlich noch eine Steigerung, der im Titel bereits etwas entschärften Volksweisheit, wonach der Wirt zu werden hat der nichts wird. Denn gemeinhin sagt man inzwischen auch, “wer gar nichts wird, wird Betriebswirt”. Für diese These spricht, dass die Bankkaufleute (damit durchaus vergleichbar), in der weiter vor verlinkten Hitparade der “10 Jobs” auf Position 5 landen. Alles in allem sollte dieser Beitrag jenen Menschen Hoffnung machen, die sich bei der allgemein wahrzunehmenden Erosion unserer Gesellschaft große Sorgen um ihr berufliches Fortkommen machen. Als begleitendes grünes Motto empfehlen wir an dieser Stelle: “Dümmer geht ümmer!”