Dunkle Mächte: Wer hat eigentlich das 3-Liter-Auto gekillt?

Der Loremo: Screenshot Youtube

Erinnert sich noch jemand an den „Loremo“? Damals, so Anfang der 2000er Jahre habe ich mich in die Interessentenliste eingetragen und konnte den Stapellauf der Spritspar-Flunder kaum erwarten. Endlich mal eine Ökokarre mit schnittigem Design und einem vielversprechenden Konzept. Leider wurde nichts daraus, was keine große Überraschung war. Recht schnell verblasste die Erinnerung, aber neulich kam mir der Name wieder in den Sinn und ich bemühte die Suchmaschinen. Oha!

Wikipedia überspringe ich mal, Google Eintrag Nr. 2 bringt mich direkt auf whokilledthe3litercar.de. Die Seite stammt vom Initiator Ulrich Sommer, der das Konzept bereits in den Neunzigern begonnen hatte. Und warum der Loremo nie realisiert wurde, erklärt Sommer so:

Die Idee des Loremo habe ich entwickelt. Die Gründungspartner XXXX XXXX und XXXX XXXX haben gemeinsam mit mir viel in das Unternehmen investiert und somit auch sämtliche Erfolge des Loremo erst ermöglicht. Sie standen jedoch von Anfang an unter dem Einfluss ihrer mächtigen Netzwerke, die es anfänglich ermöglicht hatten, dass der Loremo so erfolgreich war und bekannt wurde, die jedoch bereits ab einer frühen Phase darauf hingewirkt haben müssen, dass der Loremo eben kein so sparsames und nachhaltiges Fahrzeug werden sollte. (Klarnamen entfernt – Anmerkung der Red.)

Und weiter distanzierte sich Sommer aufgrund „dem zuletzt betrügerischen Geschäftsgebaren der Loremo AG bzw der Loremo Holding“ ganz davon.

Sucht man ein bißchen weiter, zum Beispiel in der „Fachpresse“, findet man neben den Erstmeldungen (1), meist nur Verrisse (2). Wen wundert’s, so etwas darf einfach nicht erfolgreich sein, wie soll man sonst die Masse vom Kauf unsinniger Elektroautos überzeugen, deren gefährliche Akkus eben nicht nachhaltig und „umweltschonend“ hergestellt und entsorgt werden können. So überrascht es auch nicht, dass VW seinen L1 nicht weiter verfolgt hat.

Ulrich Sommer betreibt noch weitere Aufklärungsseiten. So hält er zum Beispiel nicht sehr viel vom Wasserstoff-Auto, wie er hier erklärt. Er muss es wissen, jedenfalls besser als ich.

Leider blieb mir auch folgender Eintrag nicht verborgen: jegoo. Darin schildert Sommer die Begegnung mit einem Menschen, der sich für den wiedergekommenen Jeshua (Jesus) hält. Da muss ich doch arg schlucken, hat sich doch erst letztes Jahr ein anderer Jesus bei mir gemeldet, der Aufklärung im Mordfall Peggy versprach, ein ehemaliger Kommissar (1).

Welcher Jesus ist jetzt der echte? Ich hatte auch schon mit anderen „Propheten“ zu tun, z.B. einem Mohammed II, der ein neues Kalifat gründen will, aber statt mit einem fliegenden Teppich vorbeizukommen, lieber ein Handy ohne Rufnummernübermittlung benutzte. Und so weiter. Seltsam, frage ich mich da manchmal, warum hat noch nie einer Adolf Hitler gechannelt?

Na ja, Scherz beiseite. Der Loremo ist so oder so Geschichte, vielleicht sehe ich mich mal nach einem Fiat X1/9 oder einem DeLorean um. Mit Fluxkompensator, versteht sich!

 

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2 KOMMENTARE

  1. Erinnere mich auch daran ,allerdings war das Problem das mit Zuladung und nicht so optimale Bedingungen der 3 Liter effektiv weg war

  2. naja, bissel weit hergeholt.

    DAS Verkaufsargument war/ist doch immer niedriger Benzinverbrauch. Wurden diese Schwindel nur aufgedeckt, um E-Autos zu fördern?

    E-Autos sind ein rentables Zusatzgeschäft (Zweitwagen für Gutverdiener, ÖV, Stadtreinigung, etc.). Moralischer Imperativ bittet Umweltsünder zusätzlich zur Kasse (nicht nur im Strassebverkehr).
    Auch ein guter Vorwand, um Produktion in Billiglohnländer zu verlegen. Dank Globalisierung ist man auf überteuerte deutsche Autos nicht zwingend angewiesen. Preisdumping fordert Opfer, hier die deutschen Lohnkostenweltmeister, die Welt ist im Umbau begriffen.
    Auf Grund der Massen benötigter Rohstoffe (und Ver/Entsorgungsproblematik) ist flächendeckende E-Mobilität nicht machbar (nicht mal nur in Schland!). Besonders spannend wird der Gebrauchtwagenmarkt. Der Lack ist Top, nur der 15.000 Eur Akku sollte bald mal neu… 🙂

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