FakeNews - Foto: O24
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Die Springerpresse braucht wieder einmal ein paar Klicks und titelt über zunehmende Gewalt von „Zuwanderern gegen Deutsche.“ (WELT)

Man bezieht sich auf das BKA-Lagebild und wenig später ist dann nicht mehr von „Zuwanderern“, sondern „Asylbewerbern“ und „Flüchtlingen“ die Rede, ihr Opferanteil beträgt nur 4,6 Prozent. Geht es um ihren Anteil der Tatverdächtigen, kommt erneut die Vokabel „Zuwanderer“ ins Spiel:

„Im Bereich Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen fielen 230 Deutsche einer Straftat zum Opfer, an der mindestens ein tatverdächtiger Zuwanderer beteiligt war.“

Was ist überhaupt ein Zuwanderer? Im Zuge der sogenannten „Asylkrise 2015“ wurde dieser Begriff eingeführt und von immer mehr Behörden verwendet – es klingt einfach neutraler als „Asylbewerber“, „Flüchtling“ oder „illegaler Migrant“, was in den meisten Fällen jedoch zutreffender wäre. Ein Zuwanderer ist in der Soziologie bezüglich einer gewissen Gesellschaft ein zu einem vergangenen Zeitpunkt nichtheimischer, eingewanderter Mensch. Hier wird nicht unbedingt geschickt, eher offensichtlich, aber dank mangelnder Wachsamkeit der breiten Masse, dennoch wirksam verschleiert, dass die erhöhte Gewaltbereitschaft kein Problem aller Zuwanderer ist, sondern vor allem diejenigen aus bestimmten Kulturkreisen betrifft und der Anteil der sogenannten „Asylbewerber“ unter den Gewalttätern signifikant höher ist, als der von bereits „länger hier lebenden Zuwanderern.“ Mit der Einführung der Vokabel „Zuwanderer“ als einzig politisch korrektes Unterscheidungsmerkmal gegenüber Deutschen bedient das Establishment genau jene „Fremdenfeindlichkeit“, die angeblich bekämpft werden soll. Deutsche als Opfer dürfen allerdings nur dem Clickbaiting dienen, spätestens beim nächsten Gedenktag für was auch immer, müssen sie wieder als „Tätervolk“ herhalten.

Wenn zwei das Gleiche lügen, ist es eben doch nicht dasselbe …

1 KOMMENTAR

  1. Die Springerpresse gehört mal einem ordentlichen GANGBANG unterzogen ;o))

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