Bertelsmann in Sachen Kulturrevolution – Weniger #KiTa braucht das Kind

Hand in Hand mit der linken Presse propagiert die Bertelsmannstiftung  „Mehr Erzieher braucht das Land.“ 

Kindergarten Kita

Ach, seit wann ist denn „Erzieher“ ein Männerberuf? Müsste es nicht außerdem gendergerecht Erzieher_innen heißen? In der Realität aber kann man männliche Erzieherinnen nicht mal per Rasterelektronenmikroskop im gesamtgesellschaftlichen Kitauniversum in nennenswerter Stückzahl ausmachen. Es ist und bleibt ein Frauengewerbe, was nicht nur an der schlechten Bezahlung liegt, die im Vergleich zu anderen Berufen gar nicht immer so miserabel ist, wie immer getan wird.

Um den „Personalbedarf“ zu decken, gehen die Kommunen schon lange dazu über, sogenannte „Personaldienstleister“ sprich Zeitarbeitsfirmen zu beauftragen. Im Angebot sind selten ausgebildete Fachkräfte, sondern häufig ungelernte Hilfskräfte oder Ausbildungsabbrecher, die nicht mal den Abschluss „Sozialassistent“ geschafft haben. Mit Qualitätsmanagement hat das sehr wenig zu tun, um es höflich auszudrücken.

Aber die Endlösung der staatlichen Vollversorgungsmonopolisten sieht nun mal Ganztagskitas und 24-Stunden-Krippen zwingend vor.

Ich werde den Verdacht nicht los, dass bald schon das Wahlrecht für Fünfjährige eingeführt werden soll. An welcher Stelle das Kreuz mit Fingerfarbe oder Breiklecksen gemacht wird, kriegen die Kleinen vorgetanzt und mit Fingerspielen erklärt. Danach wird ein interkulturelles Kinderlied gesungen und so etwas wie der Brexit wird sich nie wieder ereignen. In der Vorschule bringt man dann den etwas größeren Kindern bei, dass der Brexit in Großbritannien so eine Art Holocaust der Alten an den Jungen war.

In Sachen Vielfalt ist neben Bertelsmann schon lange die „Hertie-Stiftung“ unterwegs. Das Programm „Frühstart“ soll die sprachliche Entwicklung der Kleinen fördern. Eine schöne Sache wäre das, wenn es dabei um Deutsch ginge, geht es aber nicht. Oberster Glaubenssatz von den Machern des Programms lautet sinngemäß: „Die Muttersprache ist bedeutender für die Entwicklung.“

Wer das nicht akzeptiert, bekommt nicht den Zuschlag, um dann mit dem Programmheft in der Hand in den vielen Kitas als Coach, den Erzieherinnen mit noch einer Fortbildung die Betreuungszeit für die Kinder zu verknappen. Bei so viel Durcheinander muss man sich über nichts mehr wundern. Fragen über Fragen türmen sich auf:

Welches Essen ist nun Halal? Mit welcher Sonnenmilch darf man Veganerkinder einreiben, ohne eine Klage zu riskieren? Nimmt man nicht generell lieber Sonnencreme statt Milch, wegen Laktoseintoleranz, man kann ja nie wissen …

Weniger ist manchmal eben doch mehr … wenn’s um Staat geht, immer!

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Wolfgang van de Rydt
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