Wegen Trump: Linksextremisten rufen zu Anschlägen gegen AfD auf

Haus von Neo-Nazi angegriffen und zu weiteren Anschlägen gegen AfD u.a. aufgerufen

Wie die Polizei Dortmund berichtet, haben “unbekannte Täter” in der Nacht auf Montag (16. Januar) die Hausfassade eines Einfamilienhauses in der Baroper Bergstraße mit Steinen und Farbbeuteln beworfen. Nach ersten Erkenntnissen vernahm der Eigentümer gegen 2.45 Uhr ein lautes, schepperndes Geräusch. Als er vor das Haus trat und nachsah, flüchtete eine Personengruppe in nördliche Richtung. Von der verunreinigten Fassade tropfte zudem die Farbe auf den Pkw des Eigentümers. Die Unbekannten schlugen zusätzlich eine Fensterscheibe im Erdgeschoss des Hauses ein.

Anschließend folgt die typische Floskel: “Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann ein politischer Hintergrund für die Sachbeschädigung nicht ausgeschlossen werden. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.”

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Nach einem Bekennerschreiben auf einer einschlägig bekannten Plattform von Linksextremisten, die der Verfassungsschutz als “strafrechtlich relevant” eingestuft hat, handelt es sich dabei um den ehemaligen Feuerwehrchef Klaus Schäfer, der erst kürzlich wegen der “Dortmunder Kirchturmbesteigung” von der Polizei festgenommen wurde. Hier ein BILD in der BILD.

Die anonymen “Bekenner” brüsten sich mit ihrer Tat und rufen zu noch mehr Gewalt auf, gegen AfD Parteibüros, “rassistische Mobs”, Pegida, “besorgte Eltern” mit einer abenteuerlichen Begründung – wegen der Amtsübernahme von Donald Trump am kommenden Freitag.

Hier der Text der linksextremistischen “Antifa” in Langform:

Angriff auf das Haus von Neonazi Klaus Schäfer

Verfasst von: Antifa Dortmund-Palmweide. Verfasst am: 16.01.2017 – 20:18. Geschehen am: Samstag, 16. Januar 2016.
Eingeschlagene Scheibe – Symbolbild

Wir haben in der Nacht auf Montag, 16. Januar 2016, das Haus des Neonazis Klaus Jürgen Schäfer in der Baroper Bergstraße 19 in Dortmund angegriffen, während der Neonazi selbst seelenruhig im hinteren Teil des Hauses vor dem Fernseher saß. Die Fensterscheibe zu seinem Wohn- und Arbeitszimmer wurde eingeworfen. Außerdem ziert nun Bitumen seine Hauswand.

Wie die Cops in ihrer Pressemitteilung (presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3536472) schreiben, ist die Farbe auch auf das Auto von Schäfer getropft – vielen Dank für den Hinweis, dann wissen wir jetzt, wessen Wagen das ist, und werden ihn beim nächsten Mal mit berücksichtigen. Wir haben das Auto vorerst unberührt gelassen, weil in Schäfers Haus aktuell zwei weitere Personen wohnen, die explizit nicht Ziel unserer Aktion waren.

Schäfer, wir wissen jetzt, welches dein Auto ist. Du hast ein Gartenhaus aus sicherlich brennbarem Holz, einen wunderbar verglasten Wintergarten, die Fassade bekommst du sicherlich mit einigem Geld und Ärger wieder sauber – so steht also alles bereit für die nächsten Angriffe.

Denn Klaus Schäfer verdient es, an allen Ecken und Enden das Leben erschwert zu bekommen. Seit der Ex-Feuerwehrchef Dortmunds 2010 an einer Neonazi-Versammlung auftauchte und seinen Kameraden applaudierte, was ihn umgehend den Job kostete, hat er sich innerhalb der Kader-Hierarchie der Dortmunder Nazis nach oben gearbeitet. Seit 2016 tut er sich verstärkt als Redner hervor und hält gerne sein bekanntes Gesicht in Kameras, um von einer anstehenden nationalen Revolution zu faseln, verhöhnt Schmuddel, das Opfer eines hiesigen Nazi-Mords, und zitiert Adolf Hitler.

Unsere Aktion hat jedoch nicht nur das Ziel, einem lokalen Nazi-Kader Ärger zu bereiten: Am 20. Januar wird Rechtspopulist Donald Trump in sein Amt eingeführt. Eine Folge des gesellschaftlichen Rechtsrucks und des rassistischen Normalzustands über viele Grenzen hinweg. Rechtspopulismus an sich schafft schon viele Probleme, doch bietet er zugleich auch einen Nährboden für Neonazis (man betrachte nur die 90er Jahre, in denen die sogenannte “Flüchtlingsfrage” erst zu Progromen gegen Geflüchtetenunterkünfte wurden, dann zu Asylrechtsverschärfungen, und schließlich in genau dieser Phase der NSU entstand). Der Kampf gegen die AfD, den Front National, selbsternannte besorgte Eltern, noch verschärftere Asylgesetze oder eben die Ideologie eines baldigen US-amerikanischen Präsidenten und seiner Wähler machen in Zeiten wie dieser einen klaren Fokus linksradikaler Arbeit aus.

Doch gerade jetzt dürfen wir auch die Neonazis nicht vergessen, die die Forderung der Populisten nur in letzter Konsequenz ausführen, sondern müssen klare Kante gegen sie zeigen! Militanter Antifaschismus bleibt notwendig und kann gar nicht oft genug praktiziert werden. Für die Tage bis zum 20. Januar gibt es einen globalen Aufruf https://linksunten.indymedia.org/de/node/196574 an linksradikale Kräfte, Aktionen zu begehen und zu bündeln. Wir haben mit unserem Angriff auf Klaus Schäfer einen Beitrag geleistet und hoffen, dass andere es uns nachtun. Richtet eure Wut gegen Klaus Schäfer, gegen Parteibüros der AfD, gegen Pegida, gegen rassistische Mobs Bautzen, gegen Hunger Geflüchteter in Lesbos, gegen Arbeitsämter, gegen sexualisierte Übergriffe in eurer Nachbarschaft, … und nutzt die Phase bis zum 20. Januar, um ein deutliches Zeichen gegen den Rechtsruck und für das Erstarken einer radikalen Linken zu setzen. „Make Antifa great again!“

Hier können Sie direkt per Webformular der Polizei wertvolle Hinweise geben und Strafanzeige wegen dieses Aufrufs zu Terroranschlägen erstatten.

Polizei Nordrhein-Westfalen

Portal-Seite der Polizei in Nordrhein-Westfalen. Hier finden Sie Fahndungen, neueste Pressemeldungen, Informationen zur Prävention und Interessantes über die Polizei NRW

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4 Kommentare

  1. Vielleicht sollte man einige von denen mal auf ihren Geisteszustand untersuchen lassen.
    Irre gehören nicht auf die Strasse oder in die Politik sondern in die Klapse.

  2. SCHADE FÜR UNSER ALTES DEUTSCHLAND,HAT ETWA DER BÜRGERKRIEg SCHON ANGEFANGEN?
    wieder einmal trifft ein altes deutsches sprichwort zu: “narrenhænde beschmieren autos und wænde” deutschlands trumpf wird trump heissen.

  3. Leute, Ihr verkennt einfach die Lage !
    Diese Chaoten sind doch erwünscht von unserer Koalition und werden von der SPD finanziell unterstützt.
    Es ist mir schon seit langem Aufgefallen, dass, wenn es in unserer Kleinstadt eine rechte Demonstration gibt, sich sofort eine linke Gegendemo organisiert.
    Diese besteht zu 80 Prozent, man kann es einfach nicht anders sagen, aus Kindern zwischen 15 und 19 Jahren. Sie schreien sinnlose- und lächerliche Parolen, dass man darüber nur noch lachen kann. Nach der Demo gesellt der BT-Abgeordnete von der SPD
    zu diesen Kindergarten und fängt so eine lächerliche Diskussion an, das man meint “ich bin im falschen Film”.
    Aber das interessanteste dabei und deshalb behaupte ich ja, dass diese Kinder von der SPD, durch unsere Steuergelder entlohnt werden ist, dass bei diesem Kindergarten höchsten 5 – 10 Prozent dabei sind, die von unserer Kleinstadt sind. Denn ich kenne viele jungen Leute und wohne zufällig gegenüber einen Studentenwohnheim, aber einen Bekannten, wie ich sie z.B. in Fitnessstudio sehe habe ich noch nie gesehen.
    Alles junges indoktriniertes, gekaufte kleine Ferkel, die Ihre Aufgabe darin sehen, von Stadt zu Stadt zu reisen um Ihre Windeln zu wechseln.
    Reisen kostet natürlich Geld und wer bezahlt diesen gekauften Ferkel- Popanz, .. selbst die Bürger, die die SPD am liebsten auf den Mars schicken würden !

    • Wir haben des öfteren aus FFM berichtet, wenn Pegida oder Freie Bürger demonstrierten – Antifa bestand meist zu 50 Prozent aus Ausländern. Als Erdogan-Faschos aufliefen, war Antifa plötzlich nur halb so groß – seltsam, nicht?

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