Wegen Spitzelaffäre: Wilders sagt alle Wahlkampfauftritte ab

Nach der Enthüllung, dass der geheimpolizeiliche Dienst (DBB) ein ernsthaftes Sicherheitsleck hat, sagte der niederländische Politiker Geert Wilders alle Wahlkampfauftritte ab. Ein Beamter marokkanischer Herkunft wurde inzwischen enttarnt und festgenommen. 

Urheber: buurserstraat386 / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bis nicht alle Details bekannt seien, sei es zu unsicher, verkündete er kurz und knapp auf Twitter. Bis zu den Wahlen am 15. März sind es noch knapp drei Wochen. Wilders wird aller Voraussicht nach mit der PVV die stärkste Fraktion stellen.

Der amtierende Ministerpräsident Rutte sagte eine mögliche Koalition mit der PVV ab – ebenfalls über Twitter.

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3 Kommentare

  1. Da habe ich doch einen pelzigen Geschmack auf der Zunge.
    Ein Marokaner, denen Wilders seit Jahren auf den Füßen steht, weil sie sich in der Randstad
    ( Rotterdam und Amsterdam ) wie die Wilden aufführen, für ausufernde Kriminalität berüchtigt sind, schiebt Dienst in einer solch heiklen Sache ?
    Das sieht mir doch eher wieder mal nach einer Neuauflage des alten Spiels: bad cop good cop aus.
    Shet, wir haben gerade noch das Schlimmste verhindern können. Geert Wilders ist 4 Wochen vor Wahlkampfende so gut wie lahmgelegt in der Öffentlichkeit und die Etablierten lachen sich ins Fäustchen ? Eine Schmierenkommödie mit ganz üblem undemokratischem Hintergrund.
    Es ist ja nicht so als wären die Niederländer zu dämlich die Brisanz eines scheinbar nur nachlässig wenn überhaupt überpüften Sicherheitsbeamten zu checken. Da steckt Absicht und System hinter.
    Konkurrenz stört eben doch öfter als man zugeben will. Das Kabinett Rutte sah nämlich einer krachenden Wahlniederlage entgegen.

  2. Ach so ! … Sie meinen, nach dem diese Regierung zugelassen hat, dass ein moslemischer
    Sicherheitsbeamter alle Informationen an seinesgleichen weiter gegeben hat, diese Verräter-Regierung wieder vermehrt Wähler bekommt ?
    Wenn das der Fall wäre, müsste sich die ganze Nation aufhängen !
    Oder besser gesagt, fast sämtliche Nationen in Europa, als erstes Deutschland !

    • Es reicht schon, wenn wie in Deutschland ein gewisser Teil resigniert und einfach bei solchen Zuständen nicht mehr zur Wahl geht. Die Demokratie in den Niederlanden findet zu einem erheblichen Teil noch in den Kommunen + Provinzen statt, nicht im beiden Häusern des Parlaments alleine.
      Geringe Wahlbeteiligung half und hilft schon immer den Machthabern.
      Das ist für Sie neu ?

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