Wegen Computervirus #Petya: Milka-Fabrik steht seit einer Woche still

Wieder eine Horrorgeschichte aus den Weiten des Internets. Diesmal hat es die lebenswichtige Genussmittelindustrie erwischt. Nichts geht mehr bei MILKA. Ein Computervirus soll dafür verantwortlich sein. Wie gelangte das nur in das System? Und warum setzen Konzerne auf so eine dumme Netzwerkarchitektur?

Der Tagesspiegel berichtet: Nach dem massiven Angriff mit der Erpressersoftware „Petya“ am vergangenen Dienstag sind die Folgen weiterhin zu spüren. In Deutschland hat es vor allem den Lebensmittelkonzern Mondelez (ehemals Kraft Foods) getroffen, zu dem Marken wie Milka, Oreo, Toblerone oder Philadelphia gehören.

lkw milka photo
Foto by grow-young

„Ich soll eigentlich Schokolade durch halb Deutschland fahren, doch bis heute haben wir nichts bekommen“, sagte ein Logistiker dem Berliner „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe). Betroffen seien neben der Mondelez-Zentrale in Bremen auch die Standorte im niedersächsischen Bad Fallingbostel, wo sich neben einer Fabrik auch ein großes Logistikzentrum befindet. Im Milka-Werk in Lörrach nahe der Schweizer Grenze steht die Produktion seit knapp einer Woche still, normalerweise werden hier täglich bis zu 4,5 Millionen Tafeln Schokolade pro Tag produziert.Eine Mondelez-Sprecherin bestätigte der Zeitung, dass auch an die deutschen Standorte betroffen sind und die Systeme heruntergefahren wurden.

Quelle: tagesspiegel.de

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1 Kommentar

  1. Wenn in den IT – Abteilungen eben aus Kostengründen mehr oder weniger Selfmade Kombjuderschbezialisten sitzen, passiert genau das.

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