Was soll #Wagenknecht denn bei der #AfD?

Foto: O24
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Die prominente Fraktionsvorsitzende der Linken versteht es wie keine Andere, sich immer wieder ins Gespräch zu bringen.

Neulich erst wurde sie auf dem Parteitag wegen ihrer Kritik an Merkels Flüchtlingspsychose vor laufenden Kameras getortet. Doch davon ließ sich Wagenknecht nicht einschüchtern, sondern legte nach dem Macheten-Mord von Ansbach noch einmal deutlich nach.

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Die Ereignisse der letzten Tage hätten gezeigt,  dass die Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Flüchtlingen und Zuwanderern mit erheblichen Problemen verbunden und schwieriger sei, als Merkels leichtfertiges ‚Wir schaffen das‘ vom letzten Herbst “uns” einreden wollte.  Das soll AfD Modus sein, wie das Handelsblatt titelt? Man könnte es auch gesunden Menschenverstand nennen oder einen Hauch von Realitätssinn, den man im übrigen auch bei jeder zweiten Putzfrau in ähnlicher Form entdecken könnte, würde man sie danach fragen, vorausgesetzt, die Mindestlohnjobberin würde sich trauen, darauf ehrlich zu antworten – 8,50 Euro sind eben eine Menge Geld.

Auch bei der “Griechenlandrettung” vertrat Wagenknecht andere Positionen als die linke Basis, wofür sie ebenso in die Nähe der AfD gerückt wurde. Jetzt jubelt ein Teil der AfD ihr angeblich aus dem Sommerloch zu und erwartet ernsthaft einen Parteiübertritt? Böse Vergleiche drängen sich auf – wer war nicht alles zunächst ultralinks, um dann plötzlich rechts wieder aufzutauchen? Hier ein paar Namen zum Nachgoogeln: Mussolini, Hitler, Horst Mahler, Jürgen Elsässer, die Sowjetunion, Polen, Ungarn und und und … ach ja, Sachsen gehört auch dazu – schließlich war es ja mal ein Teil des Arbeiter- und Bauernstaats.

Alles Schmarrn – jede Partei hat ihren Bosbach, bei den Grünen heisst er Palmer, bei der CSU hat Seehofer den Part bereits so ausgereizt, dass er bei Twitter als #bayerohneeier gehashtagt wird. Die SPD scheint sich Hannelore Kraft für den Job ausgeguckt zu haben, die immer mal wieder einen flotten AfD Spruch von sich gibt, manchmal sogar direkt bei Pegida covert.

Die SPD Granden Willy Brandt und Helmut Schmidt vertraten öffentlich auch immer sehr einwanderungskritische Positionen, die man der CDU ihrerzeit ziemlich übel genommen hätte – doch von all dem “Wir haben zu viele Ausländer hier” und “Das gibt Mord und Totschlag” wurde stets das Gegenteil umgesetzt. In Hessen machte die Roland – Koch – CDU mit dem Thema mehrmals Wahlkampf, schaut man sich aber die Metropolen des heutigen Bouffier Bezirks an, dann bekommt man eine Ahnung, wie viel davon umgesetzt wurde. Gerade in der Landeshaupstadt Wiesbaden oder in Frankfurt am Main dehnen sich die NoGo Areas und Burkazonen immer weiter und ungehindert aus.

Wenn sich bei der AfD plötzlich und unerwartet Willkommenskultur für Sozialisten entwickelt und die wenigen populismusverdächtigen Äußerungen von Wagenknecht für Begeisterungsstürme sorgen, kann man auch gleich beim Original bleiben und noch mal vier Jahre Merkel dranhängen. Übrigens – in die NPD würde auch so manche Wagenknecht-Phrase passen – hier ein Vergleich.

Eigentlich muss man über all das gar nicht reden, weil es so dermaßen überflüssig ist, denn auch wenn dat Sahra optisch in jedem Falle eine bessere Figur machen würde als die ausgemer(k)gelte Kanzlerin – kein Parteiübertritt egal in welche Richtung würde ihr die Aussicht auf dieses Amt bescheren können. Und nur darum geht es beim Berliner Polittheater – und sonst gar nichts.

 

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Wolfgang van de Rydt
Über Wolfgang van de Rydt 258 Artikel
Freier Journalist - Autor - Musiker

3 Kommentare

  1. Sarah Wagenknecht hat einen entscheidenden Fehler, den man als Linke, Grüne oder Gendertante nicht haben sollte. Ihre Hirnentwicklung kam in der Pubertät nicht zum Stilstand, sondern ist einem fortlaufender Prozess unterworfen.
    Ihre Pubertät hat sie auf der Kommunistischen Plattform ausgelebt, aber weil sie das Denken nicht aufgeben will, muss sie jetzt den Spagat zwischen der linken Ideologie und ihrem Verstand machen.
    Trotzdem würde ich sie nicht bei der AfD verorten, dazu gibt es zu viele Unterschiede. Aber sie passt genau so wenig in die Linkspartei.

    • Soweit gut erkannt, aber nicht ganz korrekt. Wagenknechts Hirnentwicklung im physischen Sinne ist mit Sicherheit zum Stillstand gekommen, nicht aber ihre Lernfähigkeit. Es zeichnet sie aus, daß sie das Denken nicht aufgeben will. Denn das bedeutet für jeden Menschen auch das Ende eines ständig fortlaufenden, geistigen Entwicklungsprozesses. Das führt letztendlich zu geistigem Stillstand und Verblödung, auffällig und häufig verbreitet bei den Politikern der Altparteien.
      Im Gegensatz zu ihren Parteifreunden ist sie daher in der Lage, ihre Meinung auch neu gewonnenen, realitätsgerechten Erkenntnissen anzugleichen und das mutig zu verkünden.
      Ich bin absolut kein Befürworter, eher ein Todfeind der Linken. Aber Wagenknechts Aufbegehren gegen die geistigen Nichtschwimmer innerhalb der eigenen Partei nötigt schon etwas Respekt ab. Zumal sie sich der Gefahr aussetzt, politisches Gedankengut von der AfD abzugraben (womit sie nicht falsch liegt).

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