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Screenshot Youtube

Starkoch und Verschwörungstheoretiker Hildmann zettelt Demo an, schreibt der Focus. Und die FAZ „enthüllt“, woran Xavier Naidoo glaubt. Der Tagesspiegel vervollständigt: Videos von Teilnehmern vor Ort zeigen neben Menschen, die mit T-Shirts der linken Punkband „Feine Sahne Fischfilet“ herumlaufen, auch Mitglieder der Reichsbürger- und Neonazi-Szene. 

Und Polizei vermeldet: Gegen 18.15 Uhr soll ein Mann einen Kameramann und einen Tonassistenten der ARD auf dem Platz der Republik angegriffen haben. Dabei soll er versucht haben, den 51-jährigen Tonassistenten zu treten, traf dabei aber offenbar die Mikrofon-Angel, die in der Folge gegen den Kopf des 56 Jahre alten Kameramannes schlug. Der Tatverdächtige versuchte zu flüchten, wurde dann jedoch von Kräften einer Einsatzhundertschaft, die den Angriff bemerkt hatten, festgenommen. Das Team blieb unverletzt. Der 46-Jährige wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht. Die Ermittlungen zum Verdacht der Körperverletzung dauern an.

Wie wird wohl der Angriff eingeordnet? PMK-rechts?

Ist das kritischer Journalismus? Ein Tagesspiegel-Autor lobt die Polizei für ihren Einsatz.

Und hier noch ein gendergerechter Beitrag zum Geschehen:

War das wirklich ein Angriff auf die Pressefreiheit? Die staatsnahen Medien verteidigen die Einschränkung der Grundrechte, es findet sich keine kritische Stimme zu den Zensurmaßnahmen bei Facebook, Youtube und Twitter oder zur Auslistung der Produkte von Vegankoch Attila Hildmann bei Kaufland. Rechtfertigen kritische, abweichende Meinungen solche Methoden? Die Stadt Dortmund will ein Konzert von Xavier Naidoo verbieten. Statt zu hinterfragen, warum immer mehr Prominente ins „Verschwörungslager“ wechseln, zerstört man ihre wirtschaftliche Existenz. Das hat schon bei Akif Pirinçci funktioniert, dessen Worte man ihm dreist im Mund herum gedreht hatte.

Welch eine Doppelmoral von Politik und Medien. Denen, die einem Gott huldigen, der größer sein soll, räumt die Regierung Sonderrechte ein, wie die Verstümmelung von Kindern durch Beschneidungsriten und fördert ihren Glaubenskrieg mit Millionen für fragwürdige Hochschulprojekte.

Mit dem NetzDG, das ebenfalls breite Zustimmung in der Systempresse fand, wird dagegen die Arbeit freier Journalisten eingeschränkt und eben jene „Redaktionen“, die nun von einem Angriff auf die Pressefreiheit sprechen, tun alles dafür, um die unliebsame Konkurrenz als Spinner, Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger, Impfgegner, Rechtsextreme, Corona- und Klimaleugner darzustellen.

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