Was schnurrt denn da im Busch allein? Das kann doch nur der Schnurrbusch sein!

AfD Schleswig-Holstein (5)

Ganz neugierige Leser fragen: „Und wann kommt denn endlich Teil 5 des AfD-Nordkrimis? Schließlich war in Aussicht gestellt worden: Fortsetzung folgt. Nun denn, auf zu neuen Ufern mit Folge 5.

Prinzipiell könnte man in stündlichen Fortsetzungen schreiben, da Meldungen, die die AfD in Schleswig-Holstein betreffen, unermüdlich in der Redaktion eintreffen. Und Spannung erfüllt auch den Redakteur selbst, der inzwischen sehr hellhörig und neugierig geworden ist.

„Der Mörder ist immer der Gärtner, und er plant schon den nächsten Coup…“ singt Reinhard Mey, als hätte er diesen Text auf Herrn Schnurrbusch geschrieben, sofern man „Mörder“ als Rufmörder deklariert, der einzelne Parteimitglieder und insbesondere den „Bramstedter Kreis“ auf´s Korn genommen hat. Ist er doch rege darum bemüht, seinen Kritikern und Gegnern das Wasser abzudrehen. Allerdings muss man sich situationsgemäß die Frage stellen, ob er derzeit überhaupt noch die Zeit und das Engagement hat, seine vergifteten Pfeile zu verschießen; dürfte er inzwischen doch genug mit sich selbst und den Folgen seiner Machenschaften zu tun haben, die nicht nur bereits präsent sind, sondern die ihn zusätzlich noch in Zeitnähe ereilen werden. Die „Polizei“ der Nord-AfD, der von ihm mit hingebungsvoller Leidenschaft gehasste „Bramstedter Kreis“ (www.bramstedterkreis.de) ist rund um die Uhr im Einsatz, um einen offensichtlichen Fremdkörper aus der Landespartei zu entfernen und ihm das Handwerk zu legen.

Seit der offenen Debatte um Schnurrbuschs Wohnsitzangelegenheiten muss man langsam vermuten, dass dieser Mann die Fähigkeit der Teilung seiner selbst beherrscht: Wohnt er doch in Hamburg, gleichzeitig jedoch in Schönwalde (Ostholstein), seinem angeblichen Lebensmittelpunkt, wo er aber dann doch nicht, zumindest körperlich existent, wohnen kann: Die Nachbarschaft hat bestätigt, dass dort nichts auf ein Domizil hindeute, das bewohnt ist. Auch äußerlich – ein derart verwildertes und heruntergekommenes Grundstück und Gebäude – weist nichts auf eine dortige Existenz einer Person hin; wenngleich dieses Image Herrn Schnurrbusch problemlos unterstellt werden könnte. Eines ist auch klar: Der „Mörder“ kann im Hinblick auf das mit Unkraut überwucherte Grundstück dann doch nicht der Gärtner sein….

Viel brisanter ist jedoch die Frage, die sich seit einigen Tagen im Kreise einiger AfD-Mitglieder ergeben hat:

Als Mitglied des Landesvorstands verbringt Schnurrbusch einen Teil seiner umfangreichen Freizeit – dass er einer regelmäßigen beruflichen Tätigkeit nachgeht, ist derzeit an keiner Stelle auszumachen – mit Reisetätigkeiten: Parteiversammlungen, Vorstandsitzungen….. Damit entstehen natürlich Reisekosten, die, entsprechend hochgetrieben, durchaus ein nettes Taschengeld für die Alltagsbewältigungen ergeben können. Derzeit wird nach unseren Erkenntnissen mit 30 Cent/gefahrenem Kilometer mit der AfD-Kasse abgerechnet.

Und nun lautet die Frage:
Von wo aus startet denn Schnurrbusch seine parteilichen „Dienstreisen“ seit August 2015? Von Hamburg? Das wäre nicht nur nicht zulässig, sondern glatter Betrug, da er seinen offiziellen Wohnsitz ja in jenem Haus auf dem heruntergekommenen Grundstück haben will und parteilich auch haben muss, um seine Ämter bekleiden zu dürfen. Eine Reise von Hamburg nach Kiel (Sitz des Landesvorstandes) bringen ca. 110 Kilometer mit sich und ihm ein Plus in der Reisekostenentschädigungen für ca. 50 km mehr, als es von Schönwalde der Fall wäre. Und dann liegt natürlich ein Offizialdelikt vor, das dringend juristischer Konsequenzen bedarf.

Rechnet Schnurrbusch jedoch die Kilometer von Schönwalde ab, dann geht auch dies nicht mit rechten Dingen zu; ist doch nachgewiesen worden, dass er seinen Wohnsitz mit Lebensmittelpunkt keinesfalls an diesem Ostholsteiner Ort der Ungepflegtheit haben kann (siehe letztes Urteil des Landesschiedsgerichtes in dieser Sache – wir berichteten). Das weckt zwar nicht das Interesse von Staatsanwälten, jedoch umso mehr das der Parteimitglieder. Auch ist es höchst merkwürdig, dass Schnurrbusch, als ihm das Wasser um seine Wohnsitzangelegenheiten, die damit verbundenen Ämter und das Urteil des LSG, in diesem Zusammenhang nicht einmal den Versuch unternommen hat zu erklären: „Leute, seht her! Ich rechne meine Reisekosten ab Schönwalde ab. Das muss euch doch zeigen, dass hier alles mit rechten Dingen zugeht!“

Aus unterrichteten Kreisen war zu erfahren, dass eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Betruges gegen Schnurrbusch bereits formuliert worden ist. Ob und wann hier die Staatsanwaltschaft zuschlagen wird, bleibt abzuwarten.

Wir werden weiter berichten.

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