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Foto via Flickr / EU2017EE Estonian Presidency (CC BY 2.0)

Strache und Gudenus sind übel rein gelegt worden – keine Frage. Vielleicht war das Video eine alte  Silberstein-Konserve, die man im Wahlkampf 2017 nicht mehr nutzen konnte, weil der Skandal bereits aufgeflogen war. Aber das zählt nicht, denn Dummheit alleine gehört bereits bestraft – und die kommt beim Ibizagate gleich doppelt daher in Gestalt von Gudenus und Strache. Dass sie beide kein Format besitzen, haben sie in der IB-Affäre und ähnlichen Fällen bereits zu Genüge bewiesen.

Elitenzögling Kurz aber will am Drücker bleiben. Und wahrscheinlich schafft er es auch. Darauf setzen er und seine Förderer von Benko bis Soros. Die FPÖ hat ihm die Drecksarbeit abgenommen, er konnte stets Gesicht wahren, samt den sorgsam gezupften Augenbrauen. Das ein oder andere Gerücht über den Bundeskanzler, wie in besagtem Video angedeutet, schaffte es bisher nicht in die Schlagzeilen. Damit das auch so bleibt muss Kurz auf Kurs bleiben. Wer an eine echte Politikwende in Österreich geglaubt hat, wurde und wird weiter betrogen.

5 KOMMENTARE

  1. Das Kurz ein eingetragenes Mitglied in einem „Soros-Verein“ ist ,das wollten viele nicht wahrhaben.Er war und ist der zweite Macron.Man will hoffen das viele ,jetzt durch dieses Ereignis aufgewacht sind ,und er, wie Macron eine echte“Sorosmarionette“ist.Viel „Bla,Bla“aber ein Ziel „Vereinigte Staaten von Europa“Die beiden „Nachwuchskünstler“Macron und Kurz sind jetzt vereint,ein anderer wartet schon ,der „deutsch-däne“
    Robert Habeck

  2. Kurz muss weg. Sein Vorabwissen von dem Video nutzte er, um den Koalitionspartner bei der lächerlichen Sellner-Affäre zum noch lächerlicheren Einknicken zu bringen. Weg mit diesem Schnöselchen!

  3. Ich war, gelinde gesagt, überrascht, als Kurz plötzlich ganz andere Töne anschlug in Bezug auf die EU, die angebliche Flüchtlingskrise. Er hat mit Feymann und Merkel im gleichen Chor gesungen, dann die 360° Wende. Ich traue Kurz so weit, wie ich ihn werfen kann. Strache ist ein Dummkopf, aber wenigstens bis zu einem bestimmten Grad seiner Politik treu. Kurz ist ein eiskalter Karrierist. Mal sehen, ob man nach den Neuwahlen noch von Felix Austria sprechen kann.

  4. @ Leachim
    Habeck ist mitnichten Däne. In Dänemark hätte der null Chancen, in der Politik irgendwas zu bewegen. Dort macht man sich über den Philosophen und Schriftsteller, alles Möchtegernzuschreibungen, nur lustig. Man darf Schleswig-Holstein und die Erbfunktionäre des Südschleswiger Wahlvereins nicht mit Dänemark verwechseln. In Dänemark gibt es Politiker wie Pernille Vermund von den Nye Borgerlige und die Partei Stram Kurs, die die etablierte Politik zu Maßnahmen treiben, die für Deutschland undenkbar sind.

  5. Ich glaube nicht, dass der Abgang Straches überhaupt schadet. Nicht mal der FPÖ. Natürliche Selektion, Spreu vom Weizen trennen, reinigendes Gewitter, etc..

    Kommt allerdings darauf an, was die FPÖ daraus macht. Die Absage, Kickl einer Neuauflage der „Sippenhaft“ zu opfern, war schon mal ein guter Anfang.

    Wenn die Ösis die geleistete Arbeit der FPÖ nicht zu schätzen wissen und lieber die Erfolgsgeschichte SPÖ fortsetzen möchten, so geschehe ihr Wille. Warum soll es denen besser gehen als uns, wenn sie untern Strich auch nicht schlauer sind?

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