Warum Heiko Maas recht hat und wir ihm dankbar sein sollten

Dieser Mann hat Unvorstellbares für unser Land geleistet und ich muss zugeben, dass ich mich gründlich in ihm getäuscht habe. Es grenzt an ein Wunder, was gestern geschehen ist, nein, es ist ein Wunder und ich würde es nicht glauben, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Aber lassen Sie mich der Reihe nach erzählen.

heiko maas photo
Foto by Journalistenwatch

Ich nehme alles zurück, was ich je über diesen Mann geschrieben, gesagt und gedacht habe. Es ist mir so unglaublich peinlich, aber man muss zu seinen Fehlern stehen und sich in Demut üben, wenn man sich getäuscht hat. Denn Heiko Maas ist ein wahrer Wundertäter, anders kann ich es nicht beschreiben. Ich komme mir vor wie der ungläubige Thomas, der erst dann überzeugt davon war, dass sein Herr und Meister von den Toten wieder auferstanden war, als er mit eigenen Händen in die Wundmale Christi fassen durfte. Ähnlich ist es mir ergangen, als gestern dieses Gesetz beschlossen wurde, von dem alle seit Tagen nur reden und sich fürchterlich erzürnten. Wie bitte, man sagt wirklich nur „Gesetz“ dazu? Es ist eine Offenbarung, es ist das Wort Gottes, das neue Neue Testament, das Heiko-Evangelium. Es spendet uns Trost und Frieden in dieser unguten Zeit.

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, so fürchte ich nun kein Unglück mehr, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Und nun will ich von seinen Wundern erzählen, die er an mir und den meinen vollbracht hat. Nach dem das Wort Gottes im Reichstag zu Berlin verkündet wurde, rief mich der erste Freund und Autor über Skype an. Kreidebleich war sein Gesicht, seine Stimme zitterte. In der letzten Zeit hatte ich ihn fast nur noch schimpfen und nörgeln hören, er hatte immer schlechte Laune und konnte auch kaum einen Text schreiben, in dem nicht mindestens drei vulgäre Ausdrücke in jedem zweiten Satz vorkamen, die ich alle redigieren musste. Die Diskussionen darüber waren so anstrengend, dass unser bisher gutes Verhältnis dadurch belastet wurde. Eigentlich wollte er immer weg aus Deutschland und seine besten Jahre im Süden verbringen, aber dazu kam es nie. Seine ersten Worte in die Kamera waren: „Der Maas hat’s wirklich durchgezogen.“

Dann holte er tief Luft und sagte: „Und weißt du was? Ich schmeiß hin. Ich hau jetzt ab. Mein Haus kommt heute noch bei Immobilienscout rein und dann mache ich endlich Urlaub bis ich Pflegefall bin.“

Jetzt sah er gar nicht mehr so unglücklich aus. Heiko Maas hat geschafft, was mir nie gelungen war – einen Miesepeter davon zu überzeugen, nicht länger dem eigenen Glück im Weg zu stehen. Eine Wunderheilung aus der Ferne, wie es sie nur selten gibt. Das hier war kein Astro-TV für 50ct die Minute, sondern richtiges Leben und irgendwie ganz großes Kino in einem. Und ich mittendrin dank Heiko Maas, der mich gleich mit von dem Nörgler befreit hat. Da erst wurde ich mir seiner wahren Größe bewusst und neigte voller Scham mein Haupt und bekannte mich zu meinen Sünden. Dass seine zu Papier gebrachten Worte eine solche Strahlkraft besitzen, kann nur daran liegen, dass sie wahrhaft göttlicher Natur und nichts als die reine Wahrheit sind.

Mir fiel es wie Schuppen von den Augen und noch größer wurde meine Scham, denn ich erkannte das Licht des Herrn, wie es wahre Wunder wirkte an mir und meinem Freunde. Es werde Licht, sprach der Herr, und es ward Licht und sein Gesandter sprach, es weiche der Hass und es ward Liebe. Ich sah sie funkeln in den Augen des missmutigen Peters, als er von dieser Bürde befreit ward.

Unterdessen drang die Kunde weiterer wundersamer Heilungen auf vielfältige Art und Weise zu mir vor. Mein Nachbar rief vom Balkon zu mir her: „Ich sag jetzt gar nichts mehr, ich rege mich nicht mehr auf.“ Das hatte ich ihm immer schon geraten wegen seines hohen Blutdrucks, aber wer bin ich gegen Heiko? Wieder offenbarte sich mir seine Größe und so erging es mir noch weitere Male, als ich in den elektronischen Briefkasten schaute und ähnliches zu lesen bekam: „Ich höre jetzt auf mit dem Schimpfen“ – „das bringt doch eh nichts“ – „man verschwendet doch nur seine Energie“ – „statt mich zu ärgern gehe ich lieber mit dem Hund spazieren“ und einer hatte gar geschrieben: „Dann sage ich meiner Frau mal wieder, dass ich sie liebe und nehme sie in den Arm.“

Das alles hat Heiko Maas kraft seines Wortes vollbracht. Und mir war so, als riefe mir eine Stimme zu, die Kunde davon zu verbreiten, die Wunder des Herrn zu lobpreisen. Und kaum, dass ich begann, diese Zeilen zu verfassen, spürte ich, wie gut es mir tat. Wir alle sollten Heiko Maas unsere Dankbarkeit zeigen. Denn an ihm und durch ihn kam das Licht zurück auf diese Welt. Ich dachte an die Worte des frommen Hauptmanns von Karfarnaum: „Ich ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.“ Nun habe ich sie erst wirklich verstanden.

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Opposition 24 unterstuetzen
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Wolfgang van de Rydt
Über Wolfgang van de Rydt 321 Artikel
Freier Journalist - Autor - Musiker

9 Kommentare

  1. Ich habe angefangen zu weinen beim lesen dieser weisen Zeilen und weiss jetzt das alles gut wird, der Herr ist mir erschienen und hat mit versichert das der Regen in Berlin nur der Anfang war und der gerechte Zorn Gottes sich auf mein Flehen hin noch geduldet bis zum Tag der großen Entrückung, die aber niemanden verschonen wird, egal welche Farbe ihre Gesinnung bekleidet.
    Der zornige kleine Mann kann ruhig weiterwüten, Gott hat mir sein Schicksal offenbart und mich die Schmerzensschreie der Hölle sehen lassen.
    Ich spiele wieder mit den Hunden und sollte mal wieder an den Strand fahren…

  2. Wir werden sehen, in wie weit die „Erleuchtung“ hilft.
    Wenn oppositionelle Politik ohne Beleidigung dargestellt
    wird und als Fake-News oder Hate-speach verkauft
    und dann bestraft werden, ist die „Erleuchtung“ schnell
    erloschen.
    Ich werde in Zukunft Tier – und Fabel Bezeichnungen
    weglassen, obwohl sie stimmen.
    Der Tag an dem dieser Wichtelmann auf die Schnauze
    fällt, wird für mich ein Freudentag erster Güte werden.
    ……. oh Gott, jetzt bin ich schon wieder rückfällig
    geworden ! :-)

  3. Ich bin ergriffen.
    Aber das mit dem Haus in Immobilienscout zu stellen hat mich inspiriert.
    Heute noch spätestens aber wenn der Regen aufhört, werde ich Fotos machen.
    Der Mann hat einfach nur recht.

  4. Vorbild „Heimtückesetz“ ?
    ———————————-

    NS-Staatssekretär Franz Schlegelberger legte gleich
    im März 1933 den Entwurf einer „Verordnung zur Abwehr
    heimtückischer Diskreditierung der nationalen Regierung“
    vor, die mit geänderter Überschrift am 21. März 1933 vom
    Kabinett beschlossen und auch vom Reichspräsidenten
    Paul von Hindenburg unterzeichnet wurde.
    Am selben Tag wurden mit einer weiteren Verordnung
    Sondergerichte gebildet, die zur Aburteilung zuständig
    sein sollten.

    Am 20. Dezember 1934 wurde die Verordnung umge-
    formt zum „Gesetz gegen heimtückische Angriffe auf
    Staat und Partei und zum Schutz der Parteiuniformen“.

    Dieses Gesetz, bekannt unter dem Begriff
    „Heimtückegesetz“,
    schränkte das Recht auf freie Meinungsäußerung ein
    und kriminalisierte alle kritischen Äußerungen, die an-
    geblich das Wohl des Reiches, das Ansehen der Reichs-
    regierung oder der NSDAP schwer schädigten.

    Nach § 1 des Gesetzes wurde bestraft, wer „vorsätzlich
    eine unwahre oder gröblich entstellte Behauptung
    tatsächlicher Art aufstellt oder verbreitet…“. Auch grob
    fahrlässige Taten waren strafbar. Als Strafmaß wurde
    eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren Gefängnis
    festgelegt.

    Durch § 2 konnte auch bestraft werden, wer über
    Tatsachenbehauptungen hinausgehende Werturteile
    äußerte:
    „Wer öffentlich gehässige, hetzerische oder von
    niedriger Gesinnung zeugende Äußerungen über
    leitende Persönlichkeiten des Staates oder der NSDAP,
    über ihre Anordnungen oder die von ihnen geschaffenen
    Einrichtungen macht…“, wird mit Gefängnis unbestimmter
    Dauer bestraft. Als „öffentlich“ galten Äußerungen auch
    dann, wenn der Täter „damit rechnen muss, dass die
    Äußerung in die Öffentlichkeit dringen werde.“

    Amtlich begründet wurde die Einfügung des § 2 damit,
    daß bei einer Beschränkung auf Tatsachenbe-
    hauptungen „hetzerische Äußerungen über leitende
    Persönlichkeiten … über ihre Anordnungen und die
    von ihnen geschaffenen Einrichtungen straflos blieben“
    oder nur wegen Beleidigung bestraft werden könnten.
    Darüber hinaus aber konnte nun auch eine uner-
    wünschte Erörterung über den Wahrheitsgehalt einer
    Behauptung umgangen werden.

    Die unbestimmten Rechtsbegriffe ermöglichten es,
    nahezu jede kritische Äußerung zu ahnden. Die
    Zuständigkeit von Sondergerichten reduzierte die
    Schutzrechte des Beschuldigten: Eine gerichtliche
    Voruntersuchung und Haftprüfung unterblieb, die
    Ladungsfrist betrug nur drei Tage und ein Urteil
    wurde sofort rechtskräftig.

    § 3 legte unter bestimmten Umständen die schärfere
    Strafandrohung bis hin zur Todesstrafe fest.

    Durch Mitwirkung der Bevölkerung mittels Denun-
    ziation, wurde die erwünschte abschreckende Wirkung
    und Sicherung des Herrschaftssystems erreicht.
    Nach einer erhaltenen Gesamtstatistik für das Jahr
    1937 wurden binnen zwölf Monaten 17.168 Personen
    aufgrund ihrer Äußerungen angezeigt.

    Nicht nur Gegner, auch Nationalsozialisten und Mit-
    läufer wurden zur Vorsicht bei kritischen Äußerungen
    veranlasst. Furcht vor der Gestapo, vor Untersuchungs-
    und Strafhaft und Existenzverlust waren allgegenwärtig.

    Nach Bernward Dörner war das Heimtückegesetz „ein
    notwendiger, nicht wegzudenkender Bestandteil der
    nationalsozialistischen Diktatur.“
    Hans Wüllenweber bezeichnet das beliebig dehn- und
    beugbare Gesetz als Gesinnungsterror.

    Das „Heimtückegesetz“ wurde durch das Gesetz Nr. 1
    des Alliierten Kontrollrates vom 20. September 1945
    aufgehoben.

    tw. zit.: https://de.wikipedia.org/wiki/Heimtückegesetz

    Das gestern in der Absicht einer ähnlichen Effizienz
    wie das „Heimtückegesetz“ in Kraft gesetzte
    „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ wird hoffentlich nicht
    auch fast elf Jahre in Kraft bleiben und am Ende einer
    „Befreiung“ bedürfen …

  5. Ich möchte auch gerne Erleichterung empfinden, aber dazu muss ich direkt am Maas-Riegel lutschen, saugen und kräftig abbeißen und brechen!!!,

  6. Möge diese wandelnde, Maaslowsche Bedürfnispyramide, diese unnatürliche Reinkarnation Josephs seinen Stecken und Stab tief in die natürlichen Öffnungen seiner Sozi-Familie stecken und sich mit der Tarnkappe des Zwergenkönigs Laurin für immer aus den Augen des durch ihn gepeinigten Volkes verdünnisieren. Kein Baukran könnte zu hoch sein, um auf diesen erbärmlichen Wicht herabzublicken.

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