Warnung: Unbesorgte Bürger! Apple-Jünger, Pokèmongos und Smartphone-Zombies

Lupenreine Demokraten fürchten sich vor besorgten Bürgern, doch die wahre Gefahr geht von den unbesorgten Bürgern aus.

warnschild - Achtung - Smartphone User kreuzen

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Sie laufen unbesorgt über die Straße, mit übergroßen Kopfhörern abgeschirmt gegen die Geräusche aus der Umgebung, den Blick auf das Smartphone gerichtet und jagen als Gefangene in Körpern von Erwachsenen virtuellen Monstern hinterher. Sie teilen ihre Welt mit Gleichbesinnungslosen und grenzen sich ab gegen Andersdenkende.

Manchmal wechseln sie die Seiten – von iPhone zu Android, von Playstation zu X-Box oder von Windows zu Linux. Täglich legen sie die immer gleiche Strecke zurück und haben dennoch stets das Navi eingeschaltet. Wenn sie nach Feierabend das Hamsterrad verlassen, das sie “Arbeitsstelle” nennen, nehmen sie zuhause vor dem GEZwängnis Platz und teilen, liken, twittern, faven und retweeten nebenbei die Banalitäten aus ihrem Leben, während Klaus Klebrig die Welt erklärt und Gundula Grausig debil grinsend in die Kamera nickt. Würde der Anchorman ausnahmsweise mal die Wahrheit verkünden, bekämen sie es gar nicht mit, selbst dann nicht, wenn er vor einem bevorstehenden Meteoriteneinschlag in ca. 30 Minuten warnt. Sie blieben einfach sitzen auf der Couch.

Wenn es Zeit ist, ins Bett zu gehen, brauchen sie einen Gute-Nacht-Tee aus dem Reformhaus oder die Pillen vom Arzt, der sie nicht darüber aufklärt, dass es nahezu unmöglich ist, einzuschlafen, wenn man noch gar nicht aufgewacht ist.

Aber aufwachen, das wollen sie nicht. Dagegen wehren sie sich mit Händen und Füßen. Wer immer auch nur den leisesten Versuch unternimmt, sie aus ihrem Tiefschlaf zu wecken, der bekommt ihren ganzen Zorn zu spüren. Wirklich unbesorgt sind sie nur, solange jemand anderes für sie sorgt – Vater Staat und Mutti Merkel.

Was machen sie, wenn die beiden plötzlich nicht mehr für sie da sind? Vater Staat ist immerhin schon 67 Jahre alt und Mutti Merkel auch nicht mehr die Jüngste, vor dem Ableben kommt meist erst noch eine längere Phase der Pflegebedürftigkeit und beide zeigen schon ernsthafte Anzeichen von Altersdemenz – ein untrügliches Indiz dafür, dass es bald mit ihnen zu Ende geht. Dann heißt es wieder einmal “Plötzlich und unerwartet” und der Streit ums Erbe beginnt. Nicht selten endet das im totalen Chaos.

Wer frühzeitig Vorsorge getroffen hat, der rechnet damit, dass auf den Merkelsommer ein Kondratjew-Winter folgen kann. Nur die unbesorgten Bürger werden das nicht ohne Trauma überstehen. Und wozu Traumatisierte in der Lage sind, wenn die gewohnten Strukturen wegbrechen, das gehört spätestens seit Silvester 2015/16 zum Allgemeinwissen …

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Wolfgang van de Rydt
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