Freundin zweifelt: War es wirklich #Peggy? Klärt Oberstaatsanwalt Potzel jetzt wirklich alle Fragen auf?

peggyEine heute erwachsene Freundin von Peggy zweifelt daran, dass es sich um Peggys Leiche handelt, die am 2. Juli im Wald bei Rodacherbrunn gefunden wurde.

Wie kommt man dazu, den Ermittlern zu misstrauen, wo doch selbst eine DNA Analyse bestätigt haben soll, dass es sich definitiv um Peggy Knoblochs sterbliche Überreste handelt?

Seit Ende letzten Jahres (29.12.2015) hat Rechtsanwalt Thomas Saschenbrecker vergeblich versucht, Einsicht in die Spurenakte zum Fall Peggy zu bekommen. Der Bayreuther Oberstaatsanwalt Potzel hatte zuvor erklärt, es seien keine Vernehmungs-und Ermittlungsprotokolle verloren gegangen, sondern alle in dieser Akte gesammelt worden. Sehr unüblich für solche Verfahren, die normalerweise auf schriftlichem Wege geklärt werden, musste RA Saschenbrecker teilweise täglich mit den Behörden telefonieren, die dadurch versuchten, das Verfahren in die Länge zu ziehen. Dennoch musste  am 26. Juni 2016 eine richterliche Entscheidung gefällt werden, ob die Akteneinsicht gewährt werden muss, mit dem Auffinden von Peggys Leiche ist dies nun hinfällig geworden, da es sich ab sofort wieder um „laufende Ermittlungen“ handelt.

Welches Motiv hatten die Behörden, die Akteneinsicht zu verweigern? Warum will Oberstaatsanwalt Potzel weiterhin die Ermittlungen leiten? Gibt es mehr zu verbergen, als nur ein paar Fehler bei äußerst schlampigen geführten Untersuchungen, die die Polizei in noch mehr Erklärungsnöte verstricken könnte?

Boulevard Reporter wollte die Akte durch seine guten Kontakte beschaffen

Ein Boulevard Reporter einer vierbuchstabigen Zeitung hatte von der Klage zur Akteneinsicht Wind bekommen und meldete sich beim Ulvi K. Unterstützerkreis und RA Saschenbrecker. Er könne da was machen, behauptete er und wollte natürlich auch abklopfen, ob es für ihn brisante Informationen abzuschöpfen gibt. Dank guter Kontakte „wusste“ die betreffende „Zeitung“ dann auch von Anfang an, dass es sich bei den gefundenen Knochen um Peggys Überreste handelte.

Interessant ist auch der Fundort der Leiche und die geschilderte Auffindesituation:

Pilze sammelt man zwar hauptsächlich im August, doch Profis wissen natürlich, wo man auch schon vorher fündig werden kann, wie ein Fachmann bestätigte. Pfifferlinge wachsen auch im Juni und Juli.

Weiterhin soll sich die Fundstelle im Gebiet zur ehemaligen DDR Grenze befinden, teilweise sind im Wald immer noch Warnschilder angebracht, die auf die Gefahr von Minen und anderen Kampfmitteln hinweisen. Sammelt man dort Pilze oder sucht man nach ganz was anderem?

Knochen teilweise von Wildtieren ausgegraben?

Nehmen Wildtiere wirklich Witterung von 15 Jahre alten Knochen auf und lassen dann die Hälfte eingegraben? Fragen Sie mal einen Jäger aus der Nachbarschaft. Er wird ihnen eher erzählen, dass von Leichen oder Tierkadavern so gut wie nichts übrig bleibt, außer den Knochen, die als letztes von den Tieren verspeist werden.

Die Rechtsmedizin muss also Bissspuren an den Knochen finden und diese auch verschiedenen Tierarten zuordnen können, wenn diese These stimmen soll.

Bei all diesen Fragen ist es kein Wunder, dass Peggys ehemalige Schulfreundin sogar daran zweifelt, ob es sich überhaupt um Peggys Leiche handelt.

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