Wahlversprechen gebrochen: Griechenland muss weiter buckeln

Tsipras knickt ein

so titeln die Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Anders war es auch kaum zu erwarten. Varoufakis hat die Bedingungen der Troika akzeptiert. Spiegel 

Das erhoffte Ende des Spardiktats für die Menschen in Griechenland bleibt aus. Wie das wohl die Wähler aufnehmen, wenn sich nicht bald spürbar etwas für sie ändert?

Dieses erste gebrochene Wahlversprechen wird man der Syriza Regierung vielleicht noch nachsehen, aber die Euphorie dürfte dahin sein. Realistisch betrachtet konnte es gar nicht anders kommen, das kleine Griechenland ist alleine zu schwach und muss für eine Abkehr von der Sparpolitik den Euro verlassen. Alles andere ist in der Tat alternativlos.

Doch für diesen Schritt benötigen die Griechen Unterstützung und vor allem Geldgeber. Die griechischen Oligarchen haben  an der Krise verdient und ihre Macht sogar noch gefestigt. Ganz sicher ist eine Fortsetzung des Kurses in ihrem Interesse. Und weit und breit ist kein anderer Finanzier in Sicht.

Die EU hat sich erneut durchgesetzt und das Spiel läuft weiter.Man muss nicht abwarten bis zum nächsten Treffen am Freitag. Die Ergebnisse sind vorhersehbar.

Also bleibt in Griechenland alles beim Alten. Mit politischen Wahlen alleine ist eine Kursänderung nicht durchzusetzen. Aber es wird bald Frühling – vielleicht auch in Griechenland.

Warten wir ab, welche Farbe der griechische Frühling bekommt.


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