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In Lügde hatten die Kinderschänder offenbar Helfer bei der Polizei, sonst wären nicht zahlreiche Akten einfach so verschwunden. Die Polizeigewerkschaft stellt aber lieber Internetnutzer unter Generalverdacht und fordert die Vorratsdatenspeicherung, statt vor der eigenen Türe zu kehren.

Foto: O24

WAZ: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW unterstützt den Vorschlag der NRW-Landesregierung, Ermittlern den Zugriff auf Daten von möglichen Kinderschändern zu erleichtern und Hindernisse bei der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland abzubauen. „Die Frage ist: Steht der Datenschutz über dem Kinderschutz, oder ist er sogar Täterschutz? Wir müssen offen über dieses Thema sprechen“, sagte Michael Mertens, GdP-Landesvorsitzender, der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Mittwochsausgabe).

Bei der Vorratsdatenspeicherung gehe es nicht darum, dass sich die Polizei einen Datenvorrat anlege, sondern darum, Internet-Provider dazu zu verpflichten, Daten für ein halbes Jahr zurück zu halten, so Mertens.

Die Polizei brauche dringend mehr Online-Rechte für die Suche nach Menschen, die Kinder missbrauchen oder kinderpornografische Bilder verbreiten. „Wenn sie diese Rechte nicht bekommt, dann tummeln sich die Täter in einem sehr sicheren Raum ohne Entdeckungsrisiko“, so Mertens.

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3 KOMMENTARE

  1. „… Internet-Provider dazu zu verpflichten, Daten für ein halbes Jahr zurück zu halten,…“ – Mein Provider sieht gerade nur, dass ich mit einem Server in den USA verbunden bin. Die Firma, die dieses anbietet (kostet 2,20 Euro im Monat), sitzt in Ungarn, und speichert ihrerseits keine einzige Verbindung. Und jetzt? VPN verbieten? Verschlüsselung verbieten? Vielleicht auch noch das Postgeheimnis aufheben? Und natürlich würde man das nur bei Kriminellen anwenden, gelle? Niemals bei politisch Unliebsamen. Versprochen! Honecker lacht sich gerade noch kaputter, als er eh schon ist.

  2. Ob 4 Wochen Vorratsdatenspeicherung oder 6 Monate ist nicht das Kern- sondern ein Nachfolgeproblem.

    Wo kommen eigentlich die irren „Fallzahlen“ her? Aus hauseigenen Reichsbrand-Honigtöpfen (die man nicht sofort verebben lassen könnte, wenn man denn wollte)?

    Denkt dran, die gleichen haben euch erzählt, dass nur syrische Ärzte kommen und das wir alle an Corona sterben werden (wie war das doch gleich mit den stetig steigenden „Infizierten“).

    @Lansab
    100% Zustimmung

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