Vorbestrafter Pädophiler richtet Petition an den Bundestag

Der einschlägig vorbestrafte Dieter Gieseking ist kein Unbekannter, sondern bekennender Pädophiler und einer der Köpfe der sogenannten Pädophilenbewegung.

Bei den LINKEN ist er raus geflogen, bei den Piraten hat er mal angeklopft, kam aber nicht rein. Nun nutzt er die Möglichkeit der Petitionseingabe an den Bundestag, denn was da nun nach der Edathy – Affäre geplant ist, das gefällt ihm so gar nicht. 

Die geplante Verschärfung der Paragrafen § 184b + 184c und 201a StGB zur Kinderpornografie sieht er als verfassungwidrig an. Der Petitionsausschuss hat seine Petition abgeschmettert, nun hat er auf der Plattform Open Petition 100 Unterschriften gesammelt.

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Sexualstrafrecht: KEINE verfassungswidrigen Verschärfungen in den § 184b + 184c und 201a StGB

Die Unterstützer kommen aus dem Forum Die Krumme 13, dessen Betreiber er auch ist. Wir verlinken hier nicht zu der Plattform, die sich aufklärerisch gibt, sondern verweisen ausnahmsweise auf Wikipedia:

Die Krumme 13 ist eine Gruppe Pädophiler und einiger ihrer Unterstützer in Deutschland…..

….Mitglieder und Unterstützer der K13 vertreten die Ansicht, dass Erwachsene einvernehmliche sexuelle Kontakte mit Kindern und Jugendlichen herstellen könnten und diese daher erlaubt sein sollten.

Sexuelle Handlungen mit Kindern unter 14 Jahren sind in Deutschland jedoch als sexueller Missbrauch von Kindern gemäß § 176 Strafgesetzbuch (StGB) unter Strafe gestellt.

Einvernehmliche Sexualkontakte mit Jugendlichen unter 16 Jahren sind außerhalb von Abhängigkeitsverhältnissen grundsätzlich erlaubt, aber nach § 182 StGB dann als sexueller Missbrauch von Jugendlichen strafbar, wenn eine im Einzelfall festzustellende „fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung“ von einem mindestens 21 Jahre alten Täter ausgenutzt wird; sexuelle Handlungen an Jugendlichen gegen Entgelt oder unter Ausnutzung einer Notlage sind grundsätzlich strafbar (siehe auch Schutzalter).“

Schon vor dem Plattformwechsel haben wir über die Gruppe berichtet, strafrechtlich ist den Forenbetreibern nach Auskunft der Polizei nicht beizukommen: „Die wissen genau, was sie tun“ – so die Ermittler.

Als 2010 der SPD Politiker Tauss zu den Piraten wechselte und später wegen des Besitzes von Kinderpornografie verurteilt wurde, war Dieter Gieseking mal wieder Thema in den Nachrichten.

 

Ob die Politik reagiert? Oder haben Pädophile eine viel größere Lobby, als man glaubt? Die Debatte um die pädophile Vergangenheit der GRÜNEN ist noch nicht lange her – Konsequenzen für die in Kritik geratenen Volker Beck und Daniel Cohn-Bendit hatte das nicht. Jürgen Trittin entschuldigte sich für seine Verantwortung für ein umstrittenes Parteiprogramm mit: „Ich habe einen Fehler gemacht“ – hat aber niemals aktiv wie seine beiden vorgenannten Parteikollegen für Pädophilie geworben. 

Pädophilie ist auch ein Thema an der Charité in Berlin. Das Netzwerk KEIN TÄTER WERDEN wirbt mit umstrittenen Werbespots im Fernsehen. Pädophilie nennt man dort eine sexuelle Präferenz, die man nicht selbst wählt – man habe nur die Wahl, wie man damit umgeht. Auf der Webseite findet man Inneneinsichten:

Sven, 45, Lehrer

Schließlich kam es doch zum Übergriff, und mir war danach sofort klar, dass ich eine Grenze überschritten hatte, obwohl nicht sehr viel passiert war. In den Wochen danach hatte ich immer mehr das Gefühl, dass mir alles entglitt. Dann folgten das Disziplinarverfahren und die Versetzung. Nun konnte ich endlich mein Problem aktiv angehen. Ich suchte wieder nach Hilfe, und endlich fand ich sie. Ich war jetzt so weit, dass ich meine Therapie voll Engagement und Enthusiasmus anging. Die erste Analyse am Telefon motivierte mich zusätzlich: Endlich stellte mir jemand die richtigen Fragen, und endlich konnte mir jemand einen Namen für mein Problem geben.

Dieser Mann ist aber längst zum Täter geworden. Hier werden höchstens weitere Taten verhindert, vorausgesetzt eine Therapie ist wirksam.

Aber nicht nur der Slogan KEIN TÄTER WERDEN ist ein bißchen Etikettenschwindel, auch die Definition der Pädophilie wird ein wenig geschönt. Statt Pädophilie = sexuelle Präferenz lautet die Definition im ICD 10 korrekterweise: Pädophilie = Störung der sexuellen Präferenz.

Ziel des Netzwerkes ist es dann auch, die Pädophiliedebatte tabulos zu führen. Der Gründer des Netzwerks, der Sexualmediziner Klaus Michael Beier, forderte nach Bekanntwerden der Causa Edathy  im SPIEGEL eine tabufreie Diskussion über Pädophilie: Männer mit dieser Neigung kämen trotzdem für hohe Regierungsämter in Frage. Quelle: Spiegel

Bei so viel Einsatz und Fokussierung auf die sensiblen Täter, die ja so wertvolle Erfahrungen mit Ausgrenzung gemacht haben, wie Herr Beier es formuliert, fragt man sich zwangsläufig, wie viel man in unserer täterfixierten Gesellschaft für die Opfer solcher Verbrechen übrig hat. Da man weiss, dass Opfer nicht selten später zu Tätern werden können, wäre hier vielleicht der bessere Ansatzpunkt für wirklich wirksame Prävention.

 

By Namensnennung: "Grafik: isotype.com" [GFDL, CC BY-SA 3.0 or CC BY 2.5], via Wikimedia Commons
By Namensnennung: „Grafik: isotype.com“ [GFDL, CC BY-SA 3.0 or CC BY 2.5], via Wikimedia Commons

 

Pressetext auf Schotterblume: 

Kopf der Krummen 13 vor Gericht

 

 

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17 Kommentare

  1. Dieter Gieseking war mal beim Bundesgrenzschutz. Vielleicht hat er da die „richtigen“ Kontakte geknüpft.

    Wenn man sich klar macht, dass es sich bei Pädokriminellen, die krankheitsbedingt missbrauchen, um psychisch schwer gestörte Männer an der Grenze zur Psychose (=schwere Geisteskrankheit) handelt, erklärt sich zwar deren Vorgehen, aber noch nicht die Narrenfreiheit, die einige dieser Akteure genießen.

    Aber: solche Täter sind die Ausnahme. Das Gros ist nicht durchgeknallt, sondern es handelt sich um charakterlich besonders verkommene Menschen.

    Sie tragen zwar keinen grünen Punkt auf der Nase, aber heutzutage kann sich jeder Informationen über Tätertypen, Täterprofile und Täterstrategien beschaffen.

    Kostenlos im Netz.

    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von 9 Millionen Erwachsenen in Deutschland, die in ihrer Kindheit und/oder Jugend Opfer schweren sexuellen Missbrauchs wurden

    P.S. es gibt zwei internationale medizinische Klassifikationssysteme. Die ICD 10 und die DSM V. In beiden ist die Pädo“philie“ zwar unter den Störungen der Sexualpräferenz aufgeführt, aber gilt per se nicht mehr als Störung. Lediglich wenn andere Menschen, in diesem Falle Kinder geschädigt werden. Ich halte das für einen schwerwiegenden Fehler. Zum Einen, weil Manipulation und verzerrtes Denken Kernsymptome sind und Pädo“phile“ Meister der Selbst- und Fremdtäuschung. Es gibt also allerlei Gründe ihren Angaben erstmal nicht zu trauen. Die in der Krankheit selbst begründet liegen. Zum Anderen, weil es schwierig ist, festzustellen, ob und wenn ja wie und wo ein Pädo“philer“ Kinder sexuell ausbeutet. Und: Pädo“philie“ mit Krankheitswert ist oft das Ergebnis schlecht verarbeiteter Traumatisierungen, denen der Erkrankte in der Kindheit ausgesetzt war. Es wäre also unethisch, so jemandem dem Grunde nach von Hilfe auszuschließen, nur weil man ihn für „bedingt gesund“ erklärt

    • Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar, dem ich mich inhaltlich nur voll anschließen kann. Das Netzwerk KEIN TÄTER WERDEN reagiert auf kritische Nachfragen nicht sehr souverän. Der Werbespot ist so unsensibel und wie antriggernd das auf Opfer wirken mag, darüber hat man sich keine Gedanken gemacht. All das weckt kein Vertrauen darin, dass hier nicht doch reine TÄTERHILFE geleistet wird und Pädophile zu Opfern hochstilisiert werden. Beruflich habe ich lange genug in dem Feld zu tun gehabt und kann nur den Kopf schütteln darüber, wie naiv und verklärt, vielfach auch sehr verklemmt mit dem Thema umgegangen wird.
      Meine Erfahrung ist grundsätzlich: Nur das Brechen des Schweigens stoppt den Missbrauch – für eine Aufarbeitung und Überwindung des Traumas gehören die Täter entlarvt und bestraft und die Opfer beschützt – denn jeder weitere Täterkontakt retraumatisiert.
      Was aber ist von Sozialpädagogen und Psychologen zu erwarten, die immer dafür plädieren, dass die Kernfamilie solange es geht, erhalten bleiben muss und sich so ihre Untätigkeit entschuldigen?
      Und immer muss erst alles bewiesen werden, damit weitere Verantwortliche handeln – von dem Dilemma bei der Strafverfolgung ganz abgesehen.
      Das alles ist oft kein Wunder, haben doch die meisten in dem Job oft selbst verdrängte Erlebnisse hinter sich und wollen einfach nicht genauer hinsehen.

      • Sie sprechen wichtige Dinge an:

        „Kein-Täter-werden“ und ähnliche Projekte werden sicherlich genau geplant. Immerhin muss man Geldgeber überzeugen. Wenn mit „Lieben-Sie-Kinder-mehr-als-Ihnen-lieb-ist“ geworben wird, dann wurde das auf jeden Fall genau geplant. „Kein-Täter-werden“ richtet sich an Pädo“philie“. Dass die meisten von denen bereits pädokriminell sind, werden Diejenigen, die mit Opfern arbeiten oder selbst Pädokriminellen zum Opfer fielen wissen.
        Aber: die meisten Menschen verdrängen das Thema Kindesmissbrauch. Sie haben Angst und sind wenn es darauf ankommt erstmal überfordert.

        „Familienerhaltende Ansätze“: ja, eine interessante Frage ist ja, wer die entwickelt hat und wer sie aus welchen Gründen propagiert. Meine Meinung: eine Familie, die Missbraucher gewähren lässt, ist gar keine. Da gibt es auch nichts zu erhalten. Höchstens neu zu definieren und zu formieren.

        Aber: unsere Gesellschaft idealisiert „Familie“. Und wir haben für gewöhnlich nur eine. Gerade Diejenigen unter uns, deren Herkunftsfamilien besonders dysfunktional sind, knabbern lange daran. Abgesehen davon schaffen TäterInnen es ja geradezu meisterlich in ihren Opfern gefühlsmäßige Ambivalenzen hervorzurufen.

        Nicht jeder hat die Chance, sich ausreichend von einem missbrauchsfördernden Umfeld frei zu machen. Soweit das überhaupt gelingt, da die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Übergriffigkeit im Zusammenhang mit Sexualität traditionelle Bestandteile unserer Sexualkultur sind. Wer als Opfer also nicht den Rest seines Lebens allein auf einer Insel verbringen will, trifft überall auf Missbrauch. Und muss eben lernen damit umzugehen.

  2. „Einer der Köpfe der so genannter Pädophilenbewegung“ ist Dieter Gieseking sicherlich _nicht_, sondern ein exzentrischer Kleingeist, der den Sinn seines Lebens ausschliesslich auf den sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung von Kindern ausgerichtet hat. Um es in einfachen Worten auszudrücken: Gieseking fordert ein Recht auf sexuellen Kindesmissbrauch ein! Unterstützung findet er selbst in den Reihen der Pädophilen praktisch nicht. Über ein Jahr lang hat er mit der Geduld eines Engels und dem Antlitz eines geilen Wolfs Unterschriften bei den vermuteten 200.000 Pädophilen in Deutschland eingesammelt und es bis zum Schluss auf nicht mehr als 100 Unterstützer gebracht. Im Gegensatz dazu hat der Regenbogenwald zusammen mit Schotterblume e.V. im Jahre 2002 mit über 55.000 Unterschriften (auf Papier!) die Eintragung der „Krumme13“ als gemeinnütziger Verein verhindert und eine Verschärfung der Strafen für sexuellen Kindesmissbrauch erwirkt.

    • „Unterstützung findet er selbst in den Reihen der Pädophilen praktisch nicht.“

      Ob Herr Gieseking wirklich jemals davon ausging, er würde mehr als nur seinen Namen auf so einer Petitionsliste wiederfinden, weiß ich nicht. Pädos agieren anonym oder gut getarnt. Nicht umsonst lassen sich ja sogar sehr intelligente Menschen von ihnen an der Nase rumführen.
      Aber Dieter Gieseking provoziert offenbar gern. Möglicherweise wünscht er sich die Aufmerksamkeit, die er als kleiner Junge nur bekam, wenn er gewisse „Dienstleistungen“erbrachte. Wer weiß. Für pädokriminelles Handeln gibt es immer einen Grund.

      • Hallo Frau Oetken,
        „Für pädokriminelles Handeln gibt es immer einen Grund“ – Oder es fehlt massiv an Charakter der Täter! Es sind sinngemäß wiedergegebene Worte von Gieseking: „Ein Kind sucht sexuelle Erfahrungen mit Erwachsenen“ und verwechselt kindliche Sexualität mit der der Erwachsenen. „Selbst Babies haben sexuelle Empfindungen“ meinte Gieseking im Zusammenhang mit dem „Baby-Skandalurteil 2003“, als der Vergewaltiger eines 3 Monate alten Kindes lediglich zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, weil der Richter von „keinen Schaden für das Baby ausgeht, da es durch die infantile Amnesie keine Erinnerungen daran zurückbehalten wird“. Als aber im gleichen Zeitraum eine Horde aufgebrachter Neonazis die Fenster der Wohnung in Hamburg einwarf, in der sich Gieseking eingenistet hatte, fühlte er sich „an die Reichskristallnacht erinnert“, wenngleich er selbst erst nach dem Krieg geboren wurde. Seine prenatale Erinnerung scheint zumindest bestens zu funktionieren, wenn es denn für eine klassische Opferrolle genügen soll. Und so sieht er sich auch immer wieder als „zu Unrecht Verfolgter der Justiz“, obwohl er als ehemaliger Polizist eigentlich wissen müsste, in welchen Situationen die Justiz näher beäugelt. Und er nimmt sich jedes Recht heraus, mit öffentlichen Geldern für sein „Recht auf Kindesmissbrauch“ zu streiten.

        Mit dem Feingefühl eines Presslufthammers geht er nicht nur mit seinen Mitmenschen um, sondern auch mit Betroffenen sexuellen Missbrauchs in verschiedenen Diskussionen bzw. Diskrepanzen. Selbst aber hält er sich „wie jeder Pädophile für absolut fähig, auf die (sexuellen) Bedürfnisse eines jeden Kindes sensibel einzugehen“.

        Im Prinzip ist Giesekind selbst in seiner eigenen Kindheit gefangen und stecken geblieben. Bemitleidenswert? Nein, denn von einem erwachsenen Mann muss man das Wissen um Recht und Unrecht erwarten können, das ihm aber völlig fehlt.

  3. „Im Prinzip ist Giesekind selbst in seiner eigenen Kindheit gefangen und stecken geblieben. Bemitleidenswert? Nein, denn von einem erwachsenen Mann muss man das Wissen um Recht und Unrecht erwarten können, das ihm aber völlig fehlt.“

    Herr Gieseking, jedenfalls wenn man sich daran orientiert, wie er sich in der Öffentlichkeit gibt, ist der Prototyp des Pädo“philen“. Wobei der Grad an kognitiver Verzerrung, der aus seinem Agieren und aus seinen Veröffentlichungen hervortritt schon heftig ist.

    Mitleid habe ich mit Menschen vom Schlage Gieseking sicherlich nicht. Aber falls sie tatsächlich so sind, wie sie sich geben, frage ich mich, ob sie wirklich ausreichend für sich und Andere Sorge tragen können.

    Von diesen „Pädos“ tummeln sich ja auch einige in Kommentarforen. Meistens an ihren Nicknames und ihren typischen „Argumenten“ zu erkennen.

    Eigentlich lassen sich Pädokriminelle in zwei Gruppen einteilen:

    a) schwer psychisch krank, an der Grenze zur Psychose
    b) psychosozial verwahrlost

    Manche sind auch beides. Aber auch für psychosoziale oder charakterliche Deviationen gibt es Gründe.

    Was die Verantwortung für das eigene Handeln betrifft: Pädokriminelle der Gruppe a) sollten immer gutachterlich untersucht werden. Es ist wahrscheinlich, dass sie krankheitsbedingt nicht ausreichend schuldfähig sind. Für den Fall gehören sie unter eine gesetzliche Betreuung. Möglicherweise auch in eine geschlossene forensische Abteilung.

    Bei Gruppe b) ist eine harte Strafe angezeigt. Aber verbunden mit einem psychosozialen Schulungsprogramm. Zeigt das keine Wirkung, muss man überlegen, ob man sie evtl. doch in die Gruppe a) einordnen sollte.

    Traurig ist, dass immer noch so viele Entscheidungsträger auf die weh- und selbstmitleidige Masche dieser oft klebrigen Typen reinfallen.

    Wie dem auch sei: so gut wie niemand wird gezwungen, Kinder zu missbrauchen. Es ist letztlich immer eine freie Entscheidung.

    Und das sollten wir den Entscheidungsträgern auch immer wieder klar machen. Täterinnen und Täter entscheiden sich: „ich missbrauche jetzt dieses Kind“.

    • Hallo Frau Oetken,
      ich möchte grad nur zu erkennen geben, dass ich Ihre Antwort vollstens unterstreiche und dem ansonsten nichts hinzufügen kann. Wir sind offensichtlich gleicher Meinung und letztlich finde ich es schade, dass einem Gieseking erheblich mehr öffentliches Podium gewährt wird als den Opfern Seinesgleichen. Sie oder ich bekommen beispielsweise keinen Eintrag in Wikipedia, Giesekings „Krumme13“ schaffte dies aber problemlos. Wenn Sie oder ich für mehr Rechte Betroffener auf z.B. Therapien kämpfen, dann interessieren sich die Medien eher kaum dafür, aber ein Gieseking fordert Sex mit Kindern und die Medien horchen auf. Hier muss noch viel verändert werden!

      • Das hier ist zwar nicht die Wikipedia, aber dafür ein Platz und eine Stimme für die Opfer. Unsere Gesellschaft ist leider täterfixiert..

        • Dieter Gieseking und ich haben Eines gemeinsam: wir veröffentlichen unsere Beiträge gewöhnlich unter unseren Klarnamen. Im Unterschied zu mir hat er es auf diese Weise zu einem nicht sehr schmeichelhaften, aber ziemlich ausführlichen Eintrag in Wikipedia gebracht. Die Qualität seiner Darbietungen schwankt sehr. Schreibt er unter Pseudonym, deutet das Ergebnis eher auf eine mentale Rigidität hin. Seine Beiträge unter Echtnamen sind zwar inhaltlich genauso Substandard, aber elaborierter formuliert. Entweder unterliegt Dieter Giesekings geistige Leistungsfähigkeit großen Varianzen, wofür einige Gründe denkbar wären, oder es gibt ein „Team Gieseking“.

          • Hallo Frau Oetken,
            Giesekings ehemalige „Freunde“ haben sich schon vor einem Jahrzehnt undezent von ihm distanziert, wie also sollte er ein „Team Gieseking“ zustande bringen? Dafür ist er zu sehr auf sein Ego konzentriert, was sich ja in all seinem Handeln und seinen Aktionen und Reaktionen bestens wiederspiegelt.
            Zum Glück habe ich nichts, aber absolut nichts mit Gieseking gemeinsam, auch wenn ich selbst ebenso unter meinem Realnamen schreibe wie Sie ja auch. Ja, wir atmen auch alle dieselbe Luft und gehen aus gleichen Gründen auf die Toilette, aber das sind dieselben Gemeinsamkeiten wie die eines Grashalms und eines Frosches: Nur weil beide grün sind, sind Frösche keine Pflanzen und Gras kann nicht hüpfen.
            Die Varianzen Giesekings sind eher den aktuellen Notwendigkeiten geschuldet. Gesunde Menschen überlegen zunächst ihr Handeln und lassen dann ausgereifte Taten folgen, Gieseking hingegen agiert erst und windet sich dann aus den Folgen seines Handelns heraus, weshalb er natürlich bei einem Gesundheitscheck nicht auffällig sein muss. Wird er von den Folgen seines Handelns zu sehr überrascht und überrannt, dann flüchtet er kurzerhand in eine Opferrolle, fühlt sich völlig zu Unrecht juristisch verfolgt und von dem Mob der Menschen gehetzt, die nicht seiner Ansicht sind.

            @Fantareis: „Unsere Gesellschaft ist leider täterfixiert“ – Das ist eines unserer gesellschaftlichen Grundprobleme! Welche Auswirkungen das letztlich für uns alle hat, wird ja jüngst mit dem Attentat in Paris wieder offensichtlich: Natürlich war die erste emotionale Reaktion der Gesellschaft Empathie mit den Betroffenen, sogar die auflagenstärkste Zeitung Deutschlands – die niemand liest – hielt sich einen Tag lang zurück, um heute aus vollen Rohren zu schiessen. Nicht nur dass die Verdächtigen mit vollem Namen abgedruckt wurden, so musste gleich über den nicht unkenntlich gemachten Fotos der Verdächtigen „Mörder“ gedruckt werden und die Titelzeile verrät, wie die Gesellschaft tickt: Jetzt werden die Killer gejagt! Und morgen schon wird sich vermutlich niemand mehr Gedanken darüber machen, wie es jetzt wohl den Opfern und deren Angehörigen geht. Viele haben Familien hinterlassen oder Eltern, die jetzt ihre Kinder zu Grabe tragen müssen. Oh, ich schweife ab, jetzt ist doch Jagdzeit…

  4. Es ist ein bodenloser Skandal das überhaupt eine Debatte entsteht, ob es legal sein sollte sich an Kindern in irgendeiner Art sexuell zu befriedigen. Die Unantastbarkeit und Freiheit eines Kindes sollte zu jeder Zeit vorliegen und auch geachtet werden. Für mich sind alle, ob es nun ein Unbekannter wie dieser widerliche Gieseking oder eine hochrangige Persönlichkeit wie Edathi oder Chon-Bendit sind, gestörte und kranke Menschen unserer Gesellschaft. Diese gehört vor solchen Individuen geschützt:
    1. Verschärfung des Mißbrauchsparagraphen
    2. Harte Konsequenzen schon bei sogenannten legalen Bildern (Edathi)
    3. Enthebung aller öffentlichen Ämtern (Edathi/Chon Bendit)

    Lasst die Finger von unseren Kindern!!!

    Der Fall Dutrox zeigt ja das dieser dreckige Sumpf bis in die höchsten Kreise reicht. Oder warum kommen 27 Zeugen in dem Fall auf wundersame Weise zu Tode???
    Ausräuchern, den ganzen Ring!!!

  5. Es ist einfach zu verfahren: Entweder lebenslänglich einsperren od. ausnahmsweise auch bei uns in DE, CH und AT die Todesstrafe für Pädophile anwenden.
    Vorschlag: das Recht selbst in die Hand nehmen und Pädophile töten wo immer man auf diese verabscheuungswürdigen Subjekte trifft!

  6. Woher kommt diese irrationale (Pädophilen Hysterie) Hass auf Menschen die Sex mit Kindern haben. Im Jahre 1950 da waren die Pädophile noch nicht entmenschlicht ja selbst das Wort Pädophil war der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt, auch war man mit der Forderung nach Legalisierung von Kindersex wählbar. Im Jahre 1950 waren die Pädophilen noch nicht entmenschlicht jedoch waren im Gegenzug die Homosexuellen entmenschlicht. Zwischen 1950 und 2015 wurden die Pädophilen entmenschlicht und die im Gegenzung wurde die Entmenschlichung der Homosexuellen beendet. Das sind doch Machtpolitische Entscheidungen. Was wird den mit dieser Pädophilen Hysterie welche von den Herrschenden in den Umlauf gebracht worden ist den erreicht. Die Familiären als auch die Gesellschaftliche Strukturen zerbrechen mit der Zeit. Ferner wie sieht es den aus wenn ein Kind gerade am Ertrinken ist soll der Mann (Diese Pädophilen Hysterie ist primär gegen den Mann gerichtet) es retten und dabei Gefahr laufen eben wegen dieser Pädophilen Hysterie gelyncht werden oder soll er einfach gerade aus gehen und das Kind ertrinken lassen? Wie soll unter diesen Umständen das Gesellschaftliche Leben denn bitte schön weitergehen.

    @Wolfgang Schwarz
    Sie wollen doch nur ihre Gewaltfantasien ausleben vor 60 Jahren hätten sie doch noch die Todesstrafe für Homosexuelle gefordert. Zumal Menschen mit ihrem Charakter die Steinigung von Frauen in den Islamischen Länder durchführen.

    • @laser234,

      die Emotionen sind wohl eher auf pädokriminelle Taten gerichtet. Anhand der öffentlichen Empörung die aufkommt, wann immer es um Kindesmissbrauch geht, kann man gut ablesen, wie viele Menschen als Kinder Opfer sexueller Ausbeutung durch Erwachsene (oder Jugendliche) wurden. Und das nie verarbeiten konnten. Besonders wenn es um missbrauchte Jungen geht. Die bekommen sehr wenig Hilfe.
      Leider setzen Viele Homosexualität mit Pädo“philie“ gleich. Möglicherweise weil es schwule Männer gibt, deren Sexualität eigentlich auf Erwachsene ausgerichtet ist, die sie aber aus welchen Gründen auch immer nicht ausleben. Sondern statt dessen Jungen sexuell nötigen. Oft suchen sie sich dafür Opfer, die wenig Schutz bekommen. Und reden sich damit raus, sie hätten diese Kinder ja schließlich „bezahlt“ oder ihnen etwas „geschenkt“. Sogar sie „gerettet“. Oder sonst irgendwelche Lügenmärchen. Ähnliches ist ja auch unter Heterosexuellen weit verbreitet. Wobei man in solchen Fällen natürlich allen Grund zu der Annahme hat, dass jemand, für den „Sex-Haben“ bedeutet, einen anderen Menschen lediglich für sexuelle Aktivitäten zu benutzen aus nachvollziehbaren Gründen keinen passenden Partner findet. Wer will schon als beheizbare Gummipuppe fungieren? Solche Tätertypen sind nicht unbedingt krank, aber psychosozial ziemlich verwahrlost.
      Wie dem auch sei: wer lediglich davon phantasiert, Kinder zu missbrauchen sollte sich Hilfe holen. Zum Beispiel bei einem Psychotraumatologen. Es gibt zwei Fachgesellschaften, die DeGPT und EMDRIA, die Therapeutenlisten führen. Einige der dort vermerkten Behandler kümmern sich auch um Menschen, die Missbrauchsimpulse entwickeln, weil sie die sexuellen Traumatisierungen, die sie selbst als Kind erlitten nicht verarbeitet haben.

      Wer schon Kinder missbraucht hat oder es tut, dem wünsche ich, dass er – oder sie – so schnell wie möglich entdeckt, angezeigt und vor Gericht gestellt wird. Denn jeder Pädokriminelle produziert Leid, Unglück und häufig genug auch eine ziemliche Portion Wahnsinn.

  7. Hier noch ein Vortrag von Prof. Dr. Rainer Mausfeld ueber „Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer?“ – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements“

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