“Vom Schwein geprägte Dänen” können keinen Film über Terroristen drehen

Anschläge von Kopenhagen werden verfilmt

Bei den Anschlägen in Kopenhagen wurden zunächst der dänische Dokumentarfilmer Finn Nørgaard getötet und drei Polizeibeamte verletzt.

Erstes Ziel war eine Diskussionsveranstaltung über Kunst, Blasphemie und Meinungsfreiheit, an der auch der schwedische Karikaturist Lars Vilks teilnahm.

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Der zweite Anschlag galt der Kopenhagener Synagoge – ein jüdischer Wachmann wurde erschossen und zwei Polizeibeamte überlebten schwer verletzt.

Der Attentäter Omar Abdel Hamid El-Hussein wurde nach einem Gefecht mit der Polizei erschossen.

Nun soll die Geschichte des Terroristen verfilmt werden und in die Kinos kommen. Hinter dem Vorhaben steht die Produktionsfirma des umstrittenen Regisseurs Lars von Trier.

Der ausführende Produzent Peter Aalbæk Jensen sorgte mit seinen Aussagen für einen Eklat:

Er vertritt die Ansicht, dass “die vom Schwein geprägten Dänen” diesen Terrorfilm nicht drehen können, und deshalb hat er den aus Afghanistan stammenden Regisseur Manyar Parwani mit dieser Aufgabe betraut

so wird er in der deutschsprachigen Ausgabe des Nordschleswiger zitiert.

“Ich will Omars Geschichte mit ihm als Hauptperson erzählen.

Wir wissen ja alle, womit sie geendet hat, aber es ist seine ganze Reise hinein in die Radikalisierung, die ich versuchen will abzudecken.”

berichtet dazu die Liechtensteiner Presse.

Die Jüdische Gemeinde ist empört und befürchtet, dass der Film Sympathien für den Täter wecken könne und sieht das Vorhaben als geschmacklos an.

Diese vorzeitige Kritik ist natürlich erst dann angebracht, wenn der Film fertig ist. Der Terror orthodoxer Juden gegen Palästinenser, der Mord an Rabin oder wie vor kurzem der Messerangriff bei der Gaypride Parade in Jerusalem, dem sechs Homosexuelle zum Opfer fielen, sind nur ein Beispiel dafür, was religiöse Radikalisierung anrichten kann.

In Israel richtet sich der Terror orthodoxer Juden auch immer wieder gegen Christen und deren Kirchen.

Dennoch ist die Kritik der Jüdischen Gemeinde in einem Punkt angebracht:

Es geht immer um die Täter – unsere Gesellschaft ist täterfixiert – niemand interessiert sich wirklich für die Geschichte der Opfer.

Alle Welt soll stets wissen wollen, was in dem Kopf eines solchen verwirrten Scheusals vorging, ob er nun Breyvik oder Charles Manson heisst und was ihn zu seiner Tat getrieben hat.

Jeder Krimi und Actionfilm lebt davon, ganz besonders das Serienmörder Genre. Der sonntägliche, immer politisch korrekte Tatort beginnt meist mit einem Mord. Die kleinste Rolle ist stets die der Leiche und kommt oft ganz ohne Text aus.

Der zweite Skandal sind die Aussagen aus der Produktionsfirma, dass ein Däne zu sehr vom Schwein geprägt sei, um einen Film über einen islamischen Terroristen zu drehen. Da muss natürlich ein Fachmann aus Afghanistan ran.

Ob aber durch diese Provokation tatsächlich Zuschauer ins Kino gelockt werden, die die Hintergründe über islamischen Terror verstehen wollen, ist fraglich.

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1 Kommentar

  1. Einen Film drehen! – Will Lars von Trier der Michael Moore Europas werden? – Brauchen wir einen Film über den religiös motivierten Terrorismus? – Reichen da nicht all unsere Kenntnisse von Kinderkreuzügen bis dato – weniger spektakulär wäre eine Doku über die Opfer und deren Familien – aber das kommt im Abendprogramm der ÖFR Anstalten nicht vor – wie gesagt die Leichen kommen nie zu Wort – haben aber angeblich immer unsere ganze Sympathie – wir ergötzen uns im Mitleid und das war es dann – je suis charlie – tout est pardonné.

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